Trialer am 25.06.2008 um 23:28 Uhr
Meine Freundin fängt gerade an, Gitarre zu spielen, sie ist sozusagen ein vollkommener "Rookie" und lernt mit einem Buch, dass ich ihr geschenkt habe. Dazu hat sie noch ein elektrisches Stimmgerät. Das erste Problem: Wenn sie die Gitarre nach dem Stimmgerät stimmt, ist das Ergebnis nicht das Selbe, wie wenn sie die Saiten "manuell" (weiß gar nicht genau, wie das geht, ihr wisst sicher was ich meine – immer von einer Saite auf die nächste) stimmt. Kann das sein oder macht sie was falsch? Und was ist nach eurer Meinung die bessere Methode, um eine (E-) Gitarre zu stimmen?

Das ist `ne reine Gehör-Sache... wenn sie das Stimmgerät richtig bedient, dann gibt es schon die richtigen Töne vor...
ACHTUNG, es gibt die Grundtöne der Saiten an
(e,d,a,g,h,e)
die Töne , die man beim "manuellen" stimmen anspielt...
viel Erfolg, das wird schon
Haaza
Wenn ich meine Gitarre manuell stimme, passt das fast mit dem Stimmgerät( kleinste Abweichungen). Sie wird es noch lernen. L.G.
Trialer am 25. Juni 2008 23:41 dankschön :) Dann liegt es (noch) an ihren Fertigkeiten ..
Vorerst vertrau mal dem Stimmgerät. Besser ist, man vertraut dem Gehör. Nicht weil es genauer ist, sondern weil es das Gehör schult.
Trialer am 25. Juni 2008 23:41 Machen wir (ich muss ja immer mit üben) :) Danke !
Gern geschehen. :)

Das manuelle Stimmen nach Gehör ist vorzuziehen, da sehr viele E-Gitarren der unteren Preisklasse nicht Bundrein sind, da kann es bei elektronischer Stimmung sehr schnell zu "schlimmen" Akkorden kommen, davon abgesehen sind billige E-Stimmgeräte nicht einfach zu bedienen, dann für Anfänger lieber eine Stimmpfeife oder eine Stimmgabel mit dem Kammerton A, danach kann man/Frau sich richten.
LG....strick
Beim manuellen Stimmen stimmt zwar das Verhältnis der Töne untereinander perfekt aber ob die erste Saite dann wirklich ein E ist weiss man nie ausser man hat eine E Stimmgabel oder ein E-Piano an das man sich halten kann! Wie Strick gesagt hat kann es vorkommen das billige Anfängergitarren mit Stimmgerät eher schlecht als gut klingen aber man sollte schon ein E oder A als Grundlage haben sonst kann man nur mit sich, nicht aber mit anderen zusammen spielen!

Die Saiten der Gitarre sind auf E, A, d, g, h, und e1 zuStimmen. Das geschiet am Anfang leictest mit dem Stimmgerät aber man lernt das auch schnell mit dem Gehör zu machen, manuell. Man kann die Resultat mit Gehör kontrollieren. Später kann man mit nur einem Stimmgabel stimmen. Die Saiten verlieren die Stimmung ziemlich schnell besonders wenn sie neu sind und die Stimmung muss man mindestens jeden Tag kontrollieren. Und gewöhnlich klingen die neuen Saiten besser und verlieren ihren Klang so dass die Saiten soll man eimal in 3-6 Monaten tauschen.
Wie oft die Saiten zu tauschen sind, hängt sehr davon ab, wie viel man täglich spielt. Wer ein Anfänger ist, wird zwar (hoffentlich) täglich üben, aber sicher nicht mehrere Stunden auf einmal. Ich benutze meine Gitarre täglich mindestens insgesamt eine Stunde (als Musiklehrerin), wechsle die Saiten aber maximal einmal im Jahr, wenn überhaupt. Ich habe bis jetzt noch keinen großen Qualitätsverlust des Klangs festgestellt, wobei die Qualität des Klangs auch nicht nur von den Saiten, sondern vor allem von der Qualität der Gitarre abhängt.
Zobel am 5. September 2008 10:55 Meine Gitarre hat eigentlich an und für sich schon einen so guten Klang, daß ich die Saiten immer bis zum geht nicht mehr runterreite und wechsele dann, wenn sie reißen oder die Nylonsaiten, wenn sie so ausgefranst sind, daß sie an den Bünden gedämpft werden oder gar nicht mehr bundrein sind ...wäre vermutlich anders, wenn ich Konzerte geben müßte ;-)
Ich danke dir für deine gute Antwort, Haaza ! Wir üben weiter :-)
Vorsicht, die Reihenfolge der Töne (leeren Saiten) ist aber e-a-d-g-h-e !! Gruß madwe
Jupp, hast recht, hab mich wohl verdaddelt...