Frage zum Arbeitsvertrag "Arbeitsrecht?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Wenn eine bestimmte Anzahl von Arbeitsstunden pro Woche/Monat vereinbart ist, muss der AG diese auch anbieten und der AN muss sie leisten.

Werden Arbeitszeiten so geplant dass der AN nicht die vereinbarte Stundenzahl arbeiten kann, so befindet sich der AG nach § 615 BGB in Annahmeverzug. Er muss den AN dann so bezahlen als hätte dieser gearbeitet. Minusstunden können nicht entstehen und man muss auch keine Nacharbeit leisten.

Du solltest den AG aber darauf hinweisen, dass die Stundenzahl zu gering ist. Es kann ja durchaus sein, dass hier ein Versehen vorliegt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier kommt es darauf an, ob es ein Arbeitsvertrag ist, aus dem ein Stundenlohn hervorgeht und mit der Wochenarbeitszeit verknüpft ist.Dann kann es sein, dass nur die geleisteten Stunden bezahlt werden.

Du solltest genau gucken und dich bei (d)einer Gewerkschaft beraten lassen, da bist du auf der sicheren Seite, denk ich. Arbeitsrecht ist eine ziemlich komplizieret Sache.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zu wenig infos: ist im vertrag ein festes gehalt oder stundenentlohnung vereinbart?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung