Frage von Sajidah87, 20

Frage zu Umgangsrecht?

Folgendes, meine Mutter ist mit einem Ausländer verheiratet (bin selbst einer)
Als mein erstes Kind geboren wurde wanderte sie aus als es 3 war. Sie kam erst jetzt zurück.
Mein erstes Kind ist mittlerweile 10, mein zweites das sie nie gesehen hat vorher 5.
Der Mann verdient sehr gut aber sie kam nie auf Urlaub zu Besuch.
Ich mag den Mann nicht er sagt Schimpfwörter und auch so hat er mit uns nie viel zu tun gehabt.
Mein 10 jähriges Kind kennt ihn nicht er begrüßte ihn wohl in der Stadt aber mein Kind wusste also nicht wer das ist.

Meine Mutter möchte nun eine auf Familie machen, und den Mann mit einbeziehen. Das möchten wir als Eltern aber auf keinen Fall.
Sie kann die Kinder sehen so oft sie will kein Thema, aber mit ihm haben meine Kinder nichts zu tun. Auf so einen Mist wie Stief Opa setze ich nichts. Lässt sie sich 4 mal scheiden und heiratet wieder hätten sie 4 Stief Opas gehabt. Nein.
Sie beschwert sich das die Kinder nicht zu ihr dürfen. Ihr Mann ist in Rente und sitzt den ganzen Tag Zuhause der geht nie mal wohin wenn nur mit ihr. Sie ist nicht dumm wenn ich die Kinder nämlich zu ihr lasse haben sie ja dann "zwangsweise" Umgang mit ihm.
Meine Mutter droht mir jetzt mit einem Anwalt...

Nochmal... mein erstes Kind sah sie 7 Jahre nicht, mein zweites noch nie... hat sie überhaupt das Recht jetzt auf einmal so in unser Familienleben reinzupfuschen. Es sind doch unsere Kinder!
Wir sollten doch entscheiden können wer nicht gut für uns ist?!
Ich möchte auf keinen!!! Fall das sie Umgang mit diesem Mann haben.
Meine Mutter kann kommen wann sie will.

Antwort
von scharrvogel, 8

deine mutter hat umangsrecht als oma. das hat sie wenn dieses dem kindeswohl gut tut. das es das tut,muss sie nachweisen. weiterhin muss eine bindung zu den kindern bestehen. wenn sie all das nachweisen kann, könnte sie 2-3 stunden im monat bekommen.

vielleicht wendest du dich wenns notwendig wird, an einen anwalt. der kann dir dann weiterhelfen.

Antwort
von Tarsia, 15

Guck mal hier rein: http://www.kanzlei-poppe.eu/publikationen_details_405_13_303_118.html

Ihr scheint ja ganz gute Chancen zu haben :)

Antwort
von ragglan, 18

Äh, deine Mutter ... die Oma der Kinder, hat kein einklagbares Umgangsrecht. Schon gar nicht, weil kein gewohnheitsmäßiger Umgang vorher stattgefunden hat und die Kinder unter einer Trennung zu ihr leiden würden. Vielleicht könnten die Kinder diesen  einklagen .Aber deine Mutter ... nee ...

Du gibst ihr ja auch die Möglichkeit, eine Beziehung zu ihren Enkelkindern aufzubauen.

Lass sie mal zum Anwalt gehen.^^


 

Kommentar von scharrvogel ,

natürlich hat sie ein einklagbares umgnagsrecht. höre auf falsche antworten zu geben.

Kommentar von ragglan ,

Höre auf mir vorzuschreiben, was ich zu schreiben habe. 

Würdest du das bitte auch belegen? Einfach dagegen sprechen kann jeder :) Pauschal wäre es möglich, es kommt auf den Fall an ... hier sehe ich, soweit geschildert, keine Chance. 

Sie war jahrelang nicht anwesend, die Kinder kennen sie nicht. Sag mir, wo dient es dem Kindeswohl, die Mutter unter Druck zu setzen, die Kinder mit einem Menschen allein zu lassen, den sie ablehnt und erst recht keinen Anspruch auf Umgang hat?

Außerdem wird ihr Umgang gewährt, nur nicht zu ihren Bedingungen. 

Kommentar von lasterfahren ,

du solltest wirklich aufhören falsche antworten zu geben. natürlich hat die großmutter ein einklabares umgangsrecht. gesetz steht im bgb und ist für jeden frei zugänglich.

wenn sie klagt, bekommt sie auch eine chance. wenn die km es nicht anders begreift, ist es ihr problem, wenn sie sich unter druck gesetzt fühlt.

Kommentar von ragglan ,

Wie zum wiederholten Mal gesagt. Pauschal gesehen durchaus. Es ist der Einzelfall der entscheident ist.

Die Oma hat die Möglichkeit, ihr wird Umgang gewährt, was wil sie mehr einklagen?

Kommentar von ragglan ,

So ... hab es extra für alle nachkommenden Kritiker was herausgesucht, wenn schon nicht wirklich verstanden wird, was ich schreibe ... vielleicht verstehen sie, was dort steht:

http://www.kanzlei-poppe.eu/publikationen_details_405_13_303_118.html

Die Oma wird in diesem Fall (wie er geschildert ist) keine Chancen haben auf ein Umgansrecht, in dem sie - über den Kopf der Mutter hinweg, mit den Kindern hin spazieren kann wohin und zu wem sie will, mit Erfolg zu klagen.

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