Frage von Cmaus1, 48

Frage zu mündlichen Kaufvertrag beim Pferdehandel?

Guten Tag ihr lieben wissenden ! Ich habe ein herzliches Anliegen . Eine gute Freundin von mir reitet seit ein paar Jahren in einem schulbetrieb . Nun ist da ein Pony seit 2 Monaten in das Sie sich verliebt hat . Der Betreiber wollte es ihr verkaufen . Das Pony ist 5 Jahre alt und kann nicht mehr als geradeaus laufen . Nun gut . Der Betreiber hat natürlich schnell erkannt das sich mit liebe viel Geld machen lässt und wollte für das Pony ( wohlgemerkt ohne Papiere ) 5000€ haben . Nun gut , meiner Freundin tut es nicht allzu weh und Sie hat sich halt verliebt . AKU hat Sie machen lassen ( 500€) und hat dann zugesagt . Der Betreiber hat Sie daraufhin sogar ne runde schmeissen lassen . Nun hat Sie gesagt das sie das Pony woanders hinstellt ( die Haltung da ist katastrophal und mit 450€ absolut nicht gerechtfertigt ) . Einen Tag später bekommt Sie ne SMS das er das Pony nun doch für den Betrieb behält . Klar , das ganze ist offensichtlich , er will mehr Kohle und ist verärgert das Sie nicht bleibt . Das Pony läuft auch über seine Mutter . Nun meine Frage: könnte Sie sich ( theoretisch ) das Pony einklagen ? Zählt in dem Fall die mündliche Zusage ? Oder sind das die Perlen vor der Sau da fas Pony eh auf Seine Mutter läuft ?! Lg ,  Nicole

Antwort
von MuttiSagt, 35

Normalerweise wäre der Vertrag auch mündlich zustande gekommen. Aber da er gar nicht berechtigt ist, das Pony zu verkaufen ist das leider nicht der Fall. Jedoch bringt hier eine Schadensersatz Klage durchaus Erfolg. Und zwar nicht nur Schadensersatz für die Ankaufuntersuchung sondern auch das was du an Mehrkosten für ein gleichwertiges Ponys hast

Antwort
von brummitga, 48

Pferdehandel wird doch meist mit Handschlag gemacht; wenn beide seriöse Händler bzw. Züchter sind. Ob eine Klage da Erfolgsaussichten haben wird, zweifle ich an.

Kommentar von Bitterkraut ,

Und wo liegen deine Zweifel?

Sie hat sogar ne Runde geschmissen, auf den Kauf des Pferdes hin, da wrd es ja wohl Zeugen geben.

Antwort
von Bitterkraut, 38

Ja, sie könnte die Erfüllung des Vertrages einklagen. Ganz offensichtlich ist ein Vertrag zustande gekommen. Früher waren Handschlagverträge im Pferdehandel normal und so ziemlich die einzige Vertragsform. Und natürlich ist ein solcher Vertrag gültig.

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 14

Das Pony läuft auch über seine Mutter...

man kann grundsätzlich kein pferd verkaufen, was einem nicht gehört. keine chance.

allerdings kann sie die auslagen für die "runde", die sie geschmissen hat, zurückverlangen.

Antwort
von frodobeutlin100, 29

Kaufverträge können selbstverständlich auch mündlich geschlossen werden ....

das Problem dürfte her sein, dass die Mutter wohl Eigentümerin des Ponys ist und derjenige der verkauft hat überhaupt nicht übereignen kann ...

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn die Käuferin so doof ist, nicht mit dem Eigentümer gesprochen zu haben, kann vermutlich keiner helfen. Vielleicht war aber der Besitzer ja bevollmächtigt.

Kommentar von Cmaus1 ,

Die Käuferin ist nicht " so doof " , sondern bis zur Vorlage des Equidenpasses war ihr garnicht bekannt das dass Pony nicht über ihn läuft sondern über die Mutter ! Da das Pony ja auch in seiner Reitschule mitläuft , ist Sie natürlich davon ausgegangen das es ihm auch gehört ;) !!!

Kommentar von frodobeutlin100 ,

Fakt sit sie kann klagen - er kan abe rnicht übereigenen - da er nicht der Eigentümer ist - bleibe höchstens noch Schadensersatz .. aber sie will ja eigentlich das Pony ....

man könnte sich aber dum stellen - eine Klage androhen ... und vieleicht doch das Pony bekommmen ... möglich ist alles

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