Frage von TheSurvivor977, 203

Frage zu motorrad (gesetzliches recht)?

Es geht mir eigentlich nur um die theorie. Was passiert wenn man jetzt mit dem Motorrad auf der Hauptstrasse fährt und einer biegt mehrere meter vor einem ein ? Mal angenommen der Motorradfahrer bremst bewusst nicht und fährt auf den Wagen zu und kollidiert. Dann gings ja so aus das der pkw fahrer den Vortritt missachtete hatt und ja ...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Havenari, 72

Deine Annahme von einem bewusst nicht bremsenden Motorradfahrer ist eher lebensfremd. Kommt es dadurch zur Kollision, wird man sich mal § 315 c StGB ansehen müssen, je nach Folgen der Kollision auch noch weitere wie z.B. § 229 StGB.

Antwort
von spaceflug, 92

Der PKW wird die Hauptschuld bekommen und der Motorradfahrer sicher kaputte Knochen.

Und wenn die Sache nachvollzogen wird, wohlmöglich von einem Sachverständigen, dann kann herauskommen das der Motorradfahrer hätte abbremsen können und man wird fragen warum.

In der Straßenverkehrsordnung heist es nämlich das man Vorsicht und Rücksicht nehmen soll, das bedeutet auch unabhängig von "ich habe das Recht auf meiner Seite" das man alles tun muss um einen Unfall zu vermeiden.

Aber ich glaube das ist sehr theoretisch, denn keiner riskiert doch sehenden Auge einen solchen Zusammenstoß.

Im übrigen lernt man als guter Faher immer die Lücke zu suchen, denn das ist allemal besser als der Aufschlag.

Kommentar von TheSurvivor977 ,

Da stimm ich dir zu. Gute antwort

Kommentar von peterobm ,

hatte erst das Vergnügen, war leider bei einem Unfall in der Art dabei; es hat gedauert - der Unfall wurde durch durch ausgemessen und fotografiert, auch das Moped wurde abgeschleppt und genauer unter die Lupe genommen - von einem Atemalkoholtest ganz zu schweigen

Antwort
von peterobm, 78

tja, wenn da der komische §1 nicht wäre https://dejure.org/gesetze/StVO/1.html

das ist nicht nur Theorie sondern ausgewachsene Praxis; 

es gibt einen guten Spruch. 

wenn´s hinten knallt, gibt´s vorne Geld

meinst wohl bei dem Einbiegendem muss man aus anderer Sicht sehen; manche Mopeds sind schlicht zu schnell ....

Antwort
von Take777, 86

Also der krad fahrer bekommt auf jeden fall eine art mitschuld. Da der unfall vermeidbar war geht zu seinem lasten mindestens eine "mitschuld" von 20 bis 25 % (betriebsgefahr). Bei einem bewussten da-drauf-halten dürfte die betriebsgefahr wesentlich höher liegen.

Antwort
von Rockuser, 70

Wer draufhällt hat Schuld, was bei dem Fall zutrifft  und als Motorradfahrer endet das meistens im Krankenhaus.

Mann kann schon ziemlich Gut nachvollziehen, wer falsch reagiert hat. Auch ein Motorradfahrer muss defensiv fahren.

Anhand der "Einschlagstelle" kann ein Gutachter ziemlich genau nachvollziehen, wer was falsch gemacht hat.

Man sollte auch nicht außer Acht lassen, das meistens noch Zeugen was gesehen haben.

Antwort
von fernandoHuart, 84

Für die Unfall Rekonstruktion fehlen zu viele Angaben.

Ortseigenschaften, Sichtfeld, Geschwindigkeit, Strassenbeschaffenheit, Beleuchtung, Beschilderung, usw.

Kommentar von peterobm ,

Hauptstrasse, damit Vorfahrtsberechtigt; mehr gibt es nicht her

Kommentar von fernandoHuart ,

Da streite ich nicht ab. Du hast selbst gut beschrieben wie es ausgehen könnte.

Um ein Schuldzuweisung zu ermöglichen könnte das Impakt auf dem Auto hilfsreich sein.

Jeder sollte sein Fahrzeug so im Griff haben dass er Andere nicht gefährdet.

Vorfahrt bedeutet nicht Rück- und Vorsichtslos fahren.

Es geht nur darum eine gerechte Antwort auf die Frage zu geben. Und zum Unfall gibt es kein Film. ;-) <--

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