Frage von Stella8585, 14

Frage zu meiner Recherche, Thema Personalwesen/Einstellungsverfahren?

Ich recherchiere gerade für eine Arbeit zum Thema Personalwesen/Neueinstellungen.

Es geht um den Punkt der Kontrolle von Arbeitszeugnissen auf deren Richtigkeit. Man kann als potentieller neuer Arbeitgeber ja z.B. ehemalige Arbeitgeber anrufen oder sich schriftlich beim ehemaligen Arbeitgeber erkundigen, das wäre ja alles legitim.

So weit so gut.

Nun ist meine Frage: Was ist denn aber, wenn z.B. ein Unternehmen wie die Deutsche Rentenversicherung Neueinstellungen vornimmt? Die DRV registriert doch alle Einzahlungen von Rentenbeträgen eines Bürgers. Dürfte z.B. die Personalabteilung der DRV die Rentenversicherungsbeiträge eines neuen Arbeitgebers mit seinen Arbeitszeugnissen abgleichen, um ggf. einer Unkundenfälschung auf die Spur zu kommen?

Oder Beispiel Finanzamt. Wenn man sich dort bewirbt, dürfen die alle Daten, die sie als Finanzamt über einen Menschen speichern mit seinen Zeugnissen in seiner Bewerbung abgleichen? Also z.B. sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und Zeiträume mit den Arbetiszeugnissen abgleichen?

Oder dürfen selbst solche Institutionen das NICHT, und wenn nicht, aus welchen Gründen? Gilt da vielleicht der Datenschutz oder die Datensicherheit?

Also Frage: Dürfen solche Institutionen ihre personenbezogenen Steuerdaten, die sie ohnehin haben, mit den Angaben in einer Bewerbung abgleichen und kontrollieren (zum eigenen Schutz, um Fehlangaben des neuen Arbeitnehmers zu erkennen) oder dürfen sie das nicht, hat das mit Datenschutz zu tun?

Lieben Dank schon mal für jede fundierte Hlfe. Leider habe ich bei Google keine Richtlinien dazu gefunden, nur vage Vermutungen.

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Antwort
von Nightstick, 7

Nach meiner Rechtsauffassung dürfen die besagten Arbeitgeber / Institutionen diese Prüfungen (im Verdachtsfall) vornehmen, um Betrügern auf die Spur zu kommen.

Man überprüft ja schließlich auch Doktorarbeiten von Politikern...

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