Hallo, br4in,
eine Gewichtszunahme erfolgt nur, wenn man mehr Nährstoffe zu sich nimmt als man verbraucht. Fette oder Kohlenhydrate zu verteufeln, ist nicht angebracht (sonst hätten Eskimos, die sich sehr fettreich ermnähren wohl bis heute nicht überlebt!?).
Letztendlich macht die richtige Mischung zwischen Obst, Gemüse, Getränken, Beilagen sowie Fisch, Fleisch- und Milchprodukten eine ausgewogene Ernährung aus (und auch ab und zu ein paar Süßigkeiten), wobei durchaus auch eine ausgewogene vegetarische Ernährung ohne weiteres möglich ist.
Kohlenhydrate sind generell auch nicht schlecht zu beurteilen. Ernährungswissenschaftler befürworten eine Aufnahme von Kohlenhydraten bis ca. 50% der Gesamtenergiemenge.
Vollkornnudeln enthalten trocken ca. 1,5 % Fett und 75 % Kohlenhydrate = Stärke (gekocht: 0,5 % Fett und 26,5% Stärke). Die Stärke wird annähernd vollständig in unserem Verdauungstrakt zu Glucose (Traubenzucker) abgebaut und danach aufgenommen (absorbiert)(wäre dies nicht der Fall, würden uns unsere
darmbakterien ein 'Feuerwerk' an Blähungen bescheren!). Diese Aufnahme ist natürlich langsamer als wenn man die gleiche Menge als Traubenzucker essen würde und 'belastet' daher den Stoffwechsel weniger.
Von daher und auch wegen des Ballaststoffgehalts und des im Vergleich zu 'normalen (= nicht Vollkorn)' Teigwaren höheren Mineralstoff und Vitamingehaltes ist natürlich gegen Vollkornnudeln als Beilage nichts einzuwenden.
Diese Frage teilen