Frage von jazon123, 49

Frage zu Kündigung / ALG I / Gründungszuschuss - weiß jemand Rat?

Hallo,

ich plane eine Existenzgründung, bin derzeit noch Angestellter. Ich habe nun sehr offen mit meinem derzeitigen Arbeitgeber gesprochen, würde meine derzeitige Arbeit ordentlich zu Ende bringen, wenn sie mich denn (pro Forma) entlassen, damit ich Anspruch auf ALG I und dann auch Gründungszuschuss habe.

Nun gibt es natürlich für meinen AG keinen Grund das zu tun, trotzdem würden sie sich auf etwas einlassen (ich bin ja ein netter Kerl und war auch immer offen und ehrlich zu denen....).

Sie wollen (verständlich) vermeiden, dass sie mir kündigen und ich vor Gericht ziehe. Würde ich nicht tun, aber natürlich müssen sie sich absichern.

Vorschlag war nun, dass ICH eine Kündigung ausspreche, sie mir DANACH kündigen, und FALLS ich vor Gericht ziehen WÜRDE (was ich nicht tun werde), sie meine Kündigung nehmen würden. Auf den Anträgen / Nachrichten, die sie dann ans BfA schicken werden, würden sie "Kündigung durch AG" ankreuzen, bzw. "Kündigung dirch AN weil ansonsten der AG gekündigt hätte". Das ist wohl das selbe sagten sie ....

Kann das jemand bestätigen ? Ist nicht so dass meine Selbständigkeit damit steht oder fällt, aber es würde die Sache schon erleichtern, die ersten 6 Monate ein Einkommen zu haben ....

Merci Chris

Antwort
von DarthMario72, 27

Wenn die Firma das macht, damit du die Leistungen der Arbeitsagentur bekommst, erfüllt das m. E. den Tatbestand des Betrugs. Überleg dir genau, ob du dich darauf einlassen willst. Wenn das durch einen dummen Zufall rauskommt, zahlst du die Leistungen komplett zurück und hast ein Strafverfahren am Hals.

Antwort
von DerHans, 28

Wenn du mit dem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag machst, führst du deine Arbeitslosigkeit selbst herbei und wirst für 12 Wochen gesperrt.

Eine "Gefälligkeitskündigung" des Arbeitgebers erfüllt beinahe den Tatbestand des Leistungsbetrugs. Eine seriöse Firma macht da nicht mit

Antwort
von grubenschmalz, 11

aber es würde die Sache schon erleichtern, die ersten 6 Monate ein Einkommen zu haben ....

Dafür musst du halt Rücklagen haben. Du kannst nicht davon ausgehen, dass die Arbeitslosenversicherung deine Selbstständigkeit subventioniert.

Das was du vorhast ist eine Straftat.

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