Frage von Anonynonymous, 29

Frage zu BAföG, Freundin hat mir Geld geschickt - Ist das okay?

Hallo zusammen,

ich habe da Mal eine Frage zum BAföG.

Ich bin Student und wohne mit meiner Freundin nun schon seit mehreren Jahren zusammen.

Aus der Vergangenheit heraus hat es sich so ergeben, dass Miete, Auto-Rate und Strom von meinem Konto abgeht und von dem Konto meiner Freundin eher kleinere Beträge abgehen.

Vor ca. einem halben Jahr habe ich meinen Job gekündigt und angefangen zu studieren. Mein Einkommen besteht aktuell noch aus BAföG und Erträgen aus einem 400€-Job - das reicht nicht immer ganz aus um die Kosten zu decken, die auf meinem Konto anfallen.

Unterstützend hat mir also meine Freundin unregelmäßig Beträge auf mein Konto geschickt, damit die Verbindlichkeiten von meinem Konto weiterhin gedeckt werden konnten.

So weit so gut, wir hatten uns dabei auch nichts gedacht, bis mir dann gestern eingefallen ist, dass es doch auch Probleme mit dem zust. BAföG-Amt geben könnte.

Könnte es hierbei Probleme geben?

Vielen Dank im Voraus.

Antwort
von BieneSabine1, 19

Nein mach dir keine Sorgen. So Streng sind die nicht und das überprüft ja keiner. Die haben wichtigeres zu tun und kümmern sich eher um die richtig schlimmen Leute.

Es gibt welche, die haben 20.000 Euro auf dem Konto liegen und geben das einfach nicht an. Das sind die, auf die die aus sind. Ich hatte auch mal mehr als 400 Euro pro Monat verdient, insgesamt 600 Euro im Jahr mehr als ich dürfte, und ich habe alles komplett angegeben aber denen war das egal und die haben nichts gemacht.

Ich mein der Aufwand dafür, dass auszurechnen, wieviel jetzt abgezogen wird usw. ist bei solchen Kleinigkeiten denen nicht wichtig. Deutschland und die ganze Bürokratie wirkt immer so streng aber am Ende des Tages gibt es immer Situationen, wo die Beamten doch ein Auge zudrücken.

Genau so wie wenn du selbstständig bist und deine eigene Steuererklärung machen müsstest. Solange du da nicht 20.000 Euro im Jahr verdienst, ist denen egal, ob die Steuererklärung nur so dahin geschludert ist.

Antwort
von Januar07, 19

Du meinst, das Amt könnte die Vorlage von Kontoauszügen verlangen, oder?

Kommentar von Anonynonymous ,

Ja zum Beispiel. Das war aber gar nicht gemeint, ich gehe eigentlich von einer Prüfung aus, wenn ich z.B. einen Folgeantrag für das nächste Jahr stelle.

Ich meinte eher: wenn es denn dann zu einer solchen Prüfung kommt, bin ich dann auf der sicheren Seite oder haben wir einen Fehler begangen, der Konsequenzen haben wird.

Kommentar von KleeneFreche ,

Das bezweifle ich, da werden auch nur die gleichen Daten gebraucht wie bei deinem Erstantrag, nur ohne Lebenslauf. Solange dein Vermögen bei Folgeantrag unter der Freibetragsgrenze bleibt ist alles okay. Von wem du Geld kriegst und seis von Omi zum Geburtstag interessiert die nicht.

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