oderKeule am 08.11.2009 um 19:15 Uhr
Eine Freundin von mir hat sich vor kurzem selbständig gemacht und betreibt nun im Internet einen kleinen Laden, wo sie Wollkleidung für Kinder in Handarbeit herstellt (www.wollkids.de). Nun hat sie aber Sorge, dass sie abgemahnt werden könnte (gibt da ja wohl Anwälte, die nix andres machen, als sich auf AGBs zu stürzen, und jeden Mist abzumahnen).
Speziell in ihrem Fall ist es der Punkt des Versandes der Ware. Sie hatte geschrieben, dass die Ware gerne auch "auf Wunsch und Risiko des Kunden unversichert verschickt werden kann". Nun hatte man ihr gesagt, dass man das "Risiko" nicht beim Kunden lassen dürfe -sowas könne eine Abmahnung nach sich ziehen....
Sie ist nun etwas Ratlos denn so Abmahnungen können ja schön ins Geld gehen und sie hat ja nur nen ganz kleinen Laden...
Wo bekommt man überhaupt "wasserdichte" AGBs her, ohne gleich 2000 Euro bei einem Anwalt zu lassen (wie gesagt, der Laden macht grade mal so 100 Euro im Monat nebenbei)...
Wir freuen uns über jeden brauchbaren Tipp !

Evtl. kann sie sich bei der IHK beraten lassen. Es gab auch mal Beratungsscheine für Unternehmensgründer, mit denen sie einen Anwalt aufsuchen kann.
So isses.
Es sollte ein Anwalt im Wettbewerbsrecht sein. Vertragsrecht geht auch.
Das ganze sollte ca. 400,00 € kosten.Kommt aber auch auf die Länge der AGB an.

Wasserdichte AGBs gibts nur beim Anwalt für weit weniger als 2000 Euro.
Anruf beim Anwalt macht klug.

dann nehmt den passus raus...
schrebt,versand nach ihrer wahl