Frage von BabyShay 12.09.2011

Frage zu Adam und Eva ( Bibel) Warum haben sie gesündigt?

  • Antwort von osmond 12.09.2011
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, sie kannten eben nicht das Böse, das Gute, waren sie doch unwissend. Daher versztanden sie auch nicht das Verbot ihres Vaters. Erst duch den Geuß der Frucht der Erkennztnis, verstanden sie, wurden aus Kleinkindern (tieren) Menschen, bedeckten ihre Blöße. Verloren dadurch ihre Heimat Eden, mußten ins Land Nod (jenseits von Eden) ziehen. Ist also ein biblisches Intro der Menschheit. Nicht, daß A und d E was hätten ändern können. Geschweige denn Lilith. Reine orientalische Mythologie. Gruß Osmond

  • Antwort von Abundumzu 13.09.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo BabyShay

    Du fragst: „Aus welchem Grund haben sie das Gute verworfen, wo sie das Böse doch nicht kannten?“

    Die Antwort ist: Aus Mangel an Wertschätzung, aus Mangel an Dankbarkeit und aus Mangel an Gehorsam gegenüber ihrem Schöpfer.

    Sie fielen auf eine Täuschung herein und haben erst aus bitterer Erfahrung lernen müssen, was „das Böse“ ist und welche Folgen es hat. Dabei hätten sie sich (und uns) das ersparen können, wenn sie auf Gott gehört hätten.

    Sie waren zudem ganz offensichtlich nicht zufrieden mit ihrem einzigartig gesegneten Start ins Leben und zogen es vor unwahren Geschichten zu glauben, die ihnen vorgaukelten, ihnen ständen noch viel bessere Möglichkeiten in Aussicht: „Ihr werdet sein wie Gott - erkennend Gut und Böse“ (1. Mose 3:5) Bescheidenheit erschien ihnen unangebracht.

    Diese folgenschwere Entscheidung war nur möglich, weil alle vernunftbegabten Geschöpfe im Himmel und auf Erden „im Bilde Gottes“ erschaffen wurden und deshalb über Willensfreiheit verfügten. Eine Eigenschaft, die wir alle bis auf den heutigen Tag sehr schätzen.

    Nun ist der freie Wille, wenn er sich segensreich auswirken soll, untrennbar mit Verantwortungsbewusstsein verbunden. Doch die erste und einzige „Lektion“ („ . . .davon sollst du nicht essen. . .“ [1. Mose 2:17]), die ihnen das vermitteln sollte, schlugen sie in den Wind.

    Alle uns heute umgebenden Tatsachen, die auch Dich zu Deiner Frage veranlassen belegen, dass diese Freiheit nicht nur von den ersten beiden Menschen sondern seither von vielen Geschöpfen Gottes missbraucht wurde und wird! Gemessen an Gottes gerechten Maßstäben sind wir daher keinesfalls unschuldig, wenngleich wir diese Situation nicht ausgelöst haben.

    Uns als Nachkommen der beiden ersten Menschen konnten unsere Ureltern gemäß dem Gesetz der Vererbung nur das weitergeben, was sie selbst besaßen: Unvollkommenheit und die geistige Ferne zu unserem Schöpfer.

    Ist damit die menschliche Schöpfung gescheitert?

    Keineswegs!

    Einerseits muss man im Sinn behalten, dass es im Universum seit unvorstellbar langen Zeiten vernunftbegabte Geschöpfe im geistigen Bereich, in der Umgebung Gottes gibt, eine himmlisch Familie also, die sich der gleichen Willensfreiheit erfreut und in uneingeschränkter Harmonie mit ihrem Schöpfer gemeinsam wirkt und lebt. Das System funktioniert also hervorragend.

    Die Bibel gibt uns darüber hinreichenden Aufschluss zum Beispiel in 1. Mose 6:2; 1. Könige 22:19; 2. Chronika 18:20; Hiob 1:6; 2:1; 38:7 Psalm 89:6; Psalm 104:4; Hebräer 1:7; Offenbarung 1:1; 5:2 und viele andere mehr.

    Andererseits haben im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder loyale Menschen ihre Gottergebenheit unter Beweis gestellt, selbst dann, wenn sie deshalb verfolgt, bedroht oder gar getötet wurden.

    In Hebräer 11 sind viele von ihnen aufgelistet, unter anderem Noah, Abraham, Sara, Moses, David und vor allem Jesus Christus selbst.

    Deshalb lässt uns das Wort Gottes wissen: Dass „ . . . Gott wohl über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen hat, doch lässt er jetzt den Menschen sagen, dass sie alle überall bereuen sollten. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat [seinen Sohn Jesus Christus], und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“ (Apostelgeschichte 17:30-31)

    Auf der Grundlage des Loskaufsopfers dieses „Mannes“ Jesu, durch das die Waage der Gerechtigkeit“ wieder ins Gleichgewicht gebracht wurde, wird Gott (Zitat) „ . . . an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, (nachzulesen in Epheser 1:9-10).

    Aus diesem kurzen Überblick ist erkennbar, dass dieser „Störfall“ auf unserer Erde, wenn er dann durchgestanden ist, die im Garten Eden aufgeworfene Frage, ob wir mit oder ohne Gott unsere Angelegenheiten erfolgreicher verwalten können, beantwortet ist und zwar eindeutig und über jeden Zweifel erhaben zugunsten des Souveräns im Universum. Ein Präzedenzfall für die gesamte Schöpfung.

    Wir können froh und dankbar darüber sein, dass unser Schöpfer ein Gott mit klaren Vorsätzen ist und deshalb sein ursprüngliches Ziel, die Erde mit vollkommenen Menschen in einer vollkommenen Umgebung zu bevölkern, nie aus dem Auge verliert. Getreu der Bedeutung seines Namens „ich werde mich erweisen, als was ich mich erweisen werde.“ (2. Mose 3:14)

    Jeder der den segensreichen Ausgang diese Dramas wird dazu eingeladen: „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Nachsicht und Langmut, indem du nicht erkennst, dass Gottes gütige [Wesensart] dich zur Reue zu führen sucht?“ (Römer 2:4)


    Ich hoffe, dass Dir das ein wenig weiterhilft - und über den Hintergrund kannst Du hier noch weiterlesen: http://www.gutefrage.net/frage/hat-gott-einen-plan-was-er-mit-den-mensch

  • Antwort von pasmalle 13.09.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es geht hier nicht um Gut oder Böse. Tatsache ist, dass Gott unsere "Ureltern" mit einem - freien - eigenen Willen ausgestattet hat, ihnen aber gleichzeitig ein Verbot erteilt hat "von der Frucht in der Mitte des Gartens zu essen". Dieses Verbot haben sie gebrochen und sich damit gegen den Willen Gottes aufgelehnt. - Das war ihr eigentliches Vergehen, ihre Sünde!

    Von da an nahm das Schicksal, worunter die Menschheit bis heute zu leiden hat, ihren Lauf. Wir hätten sonst nach der Aussage der Bibel "paradiesische" Zustände. - Also sind Opa Adam und Oma Eva die Urheber unseres Problems.

    Wer nun als Mann auf den verwegenen Gedanken kommt, die Schuld allein Eva zuzuschreiben irrt, denn Adam hätte Eva davon abhalten sollen die Frucht zu pflücken und hätte außerdem auch nicht davon essen müssen, als sie ihm von Eva angeboten wurde. - Ergo haben beide versagt, der Mann sogar eigentlich noch mehr, denn Eva die Frau war seinem Schutz und seiner Fürsorge anbefohlen.

  • Antwort von KaiserKatana 13.09.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Adam und Eva wurden vom Teufel in Form einer Schlange verführt. Sie dachten, wenn sie die Früchte des verbotenen Baumes essen, werden sie wie Gott.

  • Antwort von izreflexxx 13.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo BabyShay.

    Sie haben das Gute nicht verworfen, weil sie gut und böse nicht unterscheiden konnten. Das Problem liegt an einer ganz anderen Stelle als dem Vorgang des Essens einer Frucht, denn das war wohl kein magischer Zauberapfel.

    Du kennst dich gut mit Beziehungen aus, denke ich. Wie gut funktioniert eine Beziehung, in der man einander sehr misstraut? Ein Misstrauen ist bei Beziehungen immer da. Man erkennt es an Eifersucht oder Geltungssucht etc. Wir haben Probleme damit andere Beziehungspartner als ausschließlich gut und uns wohlgesonnen zu sehen. Menschen sind misstrauisch und das gilt auch für die Beziehung zu Gott. Das Herdplattenbeispiel veranschaulicht das ganz gut, dass Menschen mit dieser Haltung ausgestattet sind. Ein weiteres beispiel zur Veranschaulichung sind die zehn Gebote in denen es um Beziehungen zu Mitmenschen und (was oft unterschlagen wird) zu Gott. Wer ehrlich zu sich selbst ist muss eingestehen, dass diese Handlungsanweisungen prinzipiell der eigenen natürlichen Neigung widersprechen. Hier und da hält man es für eine gute Idee, dass man keinen Gott hat bzw. es ihn besser gar nicht geben sollte; man sieht Personen, die man gerne mal im Hormonrausch vergenusswurzeln würde; man hätte lieber auch den Ferrari des doofen Chefs bzw. als Chef begehrt man meine Arbeitskraft, will aber den Abstand der Bezahlung dafür und ihrem tatsächlichen Wert möglichst groß halten etc... Begriffe die dies umschreiben lauten Erbsünde, Fleisch, natürlicher Mensch (im Ggs. zum geistlichen Menschen), alter Adam...

    Die Schöpfung wurde Adam und Eva zur Verwaltung unterstellt. Wir werden unschuldig geboren aber wir sind Teil einer verdorbenen Schöpfung mit verdorbenen Anlagen, die irgendwann zutage treten, wenn Menschen zwischen gut und böse unterscheiden und wählen können und das ist auch der Grund, weshalb uns alle der Tod betrifft. Wir sind getrennt von Gott der der Lebensspender ist und der Tod ist die Konsequenz.

    Das Gegenteil von Misstrauen ist der Glaube. Immer schon war dies das zentrale Element in der Bibel, wenn Gott mit Menschen gehandelt hat und eine Beziehung zu ihnen hatte. Abraham oder Mose oder David zum Beispiel. Die waren auch nicht vollkommen und immer konsequent in ihrem Vertrauen. Wann immer sie gescheitert sind, lag das an ihrem Misstrauen Gott gegenüber.

    Die Schöpfung geht ihrem Ende entgegen. Sie wird vernichtet werden und es wird eine neue geben und vollkommene, sagt die Bibel. Auch der Einzelne soll zu einer neuen Schöpfung werden (bzw. neu geboren werden) und damit tauglich sein um Anteil an der neuen Schöpfung zu haben und an der Beziehung zu Gott. Das geschieht durch das Vertrauen, dass man in die Kraft von dem Opfer des Schöpfers im Körper des Geschöpfs setzt und in die Kraft seiner Auferstehung, die einen zum neuen Geschöpf ohne Fluch der "Erbsünde" macht. Man ist noch in der alten Schöpfung aber gehört prinzipiell in die neue noch kommende Schöpfung.

    Den Zusammenhang dieser Dinge mit dem Symbol der Taufe (aufgrund des Glaubens als öffentliches Bekenntnisses) als Grablegung des alten Menschen und Auferstehung zum neuen Leben brauche ich dir wahrscheinlich nicht näher zu erläutern.

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen. Falls noch Fragen offen sind, kannst du mir gerne schreiben.

    Lieben Gruß und Gottes Segen.

  • Antwort von sowas123 13.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ihre Sünde war, daß sie ihrem liebevollen Schöpfer nicht vertrauten, von dem sie bisher nur Gutes erfahren hatten. Dieser hatte zu Adam gesagt: von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sollt ihr nicht essen, damit ihr nicht sterben müßt.

    Im Klartext heißt das: wenn ihr selbst entscheiden wollt, unabhängig von eurem Schöpfer, was gut und was böse ist, werdet ihr sterben. DAs Recht, Maßstäbe zu setzen, liegt allein bei unserem Schöpfer. Es fehlte Adam und Eva an rein gar nichts. Sie lebten in einem Paradies, umgeben von Tieren, die ihnen untergeben waren und hatten einen wunderbaren Auftrag: die Erde zu füllen und zu pflegen.

    Anstatt ihrem Schöpfer zu vertrauen fielen sie auf die Lüge eines Fremden herein, der ihnen versprach, sie würden sein wie Gott. Das wurden sie natürlich nicht, sondern sie verloren die Chance, von dem Baum in der Mitte des Gartens, dem Baum des Lebens, zu essen und ewig auf der ERde zu leben.

    Du fragst aber nach dem Grund, weshalb sie das Gute verwarfen? Aus Mangel an Vertrauen und aus Ungehorsam.

  • Antwort von dompfeifer 13.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Jahrtausende lange geistige Auseinadersetzung mit den Grundregeln gedeihlichen menschlichen Zusammenlebens brachte die Begriffe gut und böse hervor. Daraus entstand das Bedürfnis nach einem bildhaft-anschaulichen Mythos der (im Abendland asymetrischen) ethischen Bipolarität. Dieses Bedürfnis brachte die Geschichte von Adam und Eva zustande, als historische Urheber dieses ethischen Spannungsverhältnisses. Darin verdichten sich die natürlichen Grenzen des "Gutseins" (Ernährung durch den Apfel verkörpert, Sexualität durch die Frau) zum ewigen Schicksal der Menschheit, zur Erbsünde. Die absolute Güte blieb dem Mythos Gott vorbehalten, der grundsätzlich keinen natürlichen Zwängen unterliegt, aber seinen Sohn der Natur weitgehend ausliefert zwecks Erlösung der Menschheit von der Erbsünde.

  • Antwort von varsinbirsin 12.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der teufel war wütend auf den Adam. Er hat die Eva überredet (sie war seine Schwäche), von dem verbotenen Frucht zu essen, sie wiederum hat Adam überredet.

    Erbsünde gibt es im Islam nicht. Was sagt denn der Bibel darüber?

  • Antwort von JackiDaniel 12.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wer von euch noch nie gesoffen hat, der werfe die erste Kokosnuss (oder so ähnlich). Unschuldig? Schuldig? Für mich ist jemand wie Gaddhafi schuldig, aber niemand, der von einem Baum genascht hat...

  • Antwort von Wasserhut 10.11.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Interessante Frage!

    Viele Menschen neigen dazu, sich Adam und Eva geistig auf dem Niveau 8-Jähriger vorzustellen, unerfahren, unwissend, unschuldig und regelrecht naiv, wie sie völlig sorgenfrei und unsterblich in ihrer rosaroten Welt ohne Gefahren und Tod lebten. Ein beliebter Ansatzpunkt für Bibelkritiker, Adam und Eva wären ja gar nicht schuldfähig gewesen. Doch das ist falsch. Anders als herkömmliche Bibelübersetzungen vermuten lassen, wurde Adam nach seiner Geburt (ja, Geburt!) nicht einfach nur zum Leben erweckt, sondern er bekam den Erkenntnisgeist des Lebens. Das menschliche Denken hatte damit eine neue Dimension erreicht. Adam konnte bereits die Tiere benennen. Das hört sich zwar so einfach an, aber versuch das mal, wenn es noch keiner vor dir getan hat! Adam musste den Garten Eden wortwörtlich bewachen, und Eva war nicht Adams Dienstmagd, sondern sein Kampfbeistand. Die beiden waren keine Kindsköpfe und es war bei weitem nicht alles Friede Freude Eierkuchen. Auch das schöne Wort "Paradies" kann darüber nicht hinwegtäuschen, zumal dieses persische Wort Einfriedung, Umzäunung bedeutet. Auch den Tod kannten sie irgendwie, sonst hätte die Drohung mit dem Tod keinen Sinn. Bei der es übrigens nicht um das körperliche Sterben, den biologischen Tod ging, sondern um den geistigen Tod. Die Kernaussage der Paradiesgeschichte ist die Geburt der menschlichen Zivilisation im Nahen Osten. Die Ursache dafür war neueren Erkenntnissen zufolge ein Bewusstseinssprung. Die nächste Frage wäre, was die Ursache für diesen Bewusstseinswandel war. In der Paradiesgeschichte ist es der fatale Biss in die verbotene Frucht. Ich tippe auf Neugier. Der Mensch ging über die Grenze des Instinkts hinaus und ergriff die menschliche Freiheit.

  • Antwort von babulja 13.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Betrachtest du es als "Sünde", wenn du deinen von "ihm" großzügig zur Verfügung gestellten "freien Willen" nutzt und vom "Baum der Erkenntnis" naschst, sprich, dir Wissen aneignest??

    Es wird dir nur eingeredet, dass dies "Sünde" sei!

    Denke selber nach!

  • Antwort von quopiam 13.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Lies doch einfach nach im 1. Buch Mose, da steht genau, warum Eva sich davon überzeugen ließ, die Frucht zu probieren: Die Schlange hatte gute Argumente und der Baum war schön anzusehen.

    Wir alle tun das. Wir alle sündigen eines Tages zum ersten Mal, obwohl wir wissen, daß wir etwas tun, das wir nicht tun sollten. Das ist die Erbsünde und das ist der Preis unseres abwägenden und überlegenden Verstandes. WEIL wir zwischen Gut un Böse unterscheiden können, können wir uns auch dafür entscheiden, etwas Böses zu tun. Wir sind NICHT unschuldig, ganz und gar nicht. Und diese Geschichte erzählt, daß das so ist und wie es in jedem unserer Leben geschieht.

    Wenn es diese Fähigkeit nicht gäbe, gäbe es keinen Verstand, wir WÄREN alle unschuldig - und wir wohnten noch immer auf Bäumen. Wäre Dir das lieber? Gruß, q.

  • Antwort von mha1213 13.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sie wollten frei sein in der Erkenntnis des Guten und Bösen und haben daher ihre Unsterblichkeit (= ihr Dasein im Paradies) geopfert.

  • Antwort von hauseltr 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Warum müssen wir als ihre Nachkommen mit dem Tod bzw. der Erbsünde konfrontiert werden?

    Bist du wirklich ein Nachkomme aus dem Inzestverhältnis der Nachkommen von Adam und Eva? Noch schlimmer ist, die wurden ja von der Sintflut fast alle vernichtet und der alte Noah mußte wieder von vorn anfangen, seine Nachkommen mußten wieder ein inzestiöses Verhältnis aufbauen, sonst hätte sich die Menschheit ja nicht weiter vermehren können.

    Also da gehe ich lieber davon aus, das sich die Menschheit in hunderttausenden von Jahren im Laufe der Evolution entwickelt hat und ich dadurch so bin, wie ich bin.

    Nehmt die Bibel nicht wortwörtlich, sie ist das Sagenbuch des jüdischen Glaubens.

  • Antwort von Szintilator 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es gibt Gott und Eva und Adam hat es gegeben.

    Gott hat zu Eva und Adam gesagt, von diesem Baum der Erkenntnis dürft ihr nicht essen!

    Dann kam die Schlange und sagte, sollte Gott gesagt haben, ihr sollt nicht essen von allerlei Bäumen im Garten? usw.

    Was verboten ist, hat einen besonderen Reiz. Ψ

  • Antwort von joh0815 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sie wollten die erkenntnis... damit ist jedoch auch alles unangenehme verbunden (ja sehr kurz gesagt)

  • Antwort von tinimini 28.05.2013

    Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Im Paradies hat Eva die Hosen an Freispruch erster Klasse für Eva Die Frauen sind nicht immer und an allem schuld.) Von wegen Eva sei an allem schuld. „Ohne Frau ist der Mann nicht lebensfähig.“Nur eine falsche Übersetzung Martin Luthers habe die erste Frau zum Ableger von Adams Rippe gemacht. „Luther tut sich sehr schwer mit der Übersetzung. Die hebräische Sprache ist anders strukturiert .Interpretiere man die Bibel richtig, ist Eva in Wirklichkeit Adams Flanke entsprungen, was ihre Rolle im Paradies gehörig aufwerte. „Sie war also gleichberechtigt.“ Und: „Eva war keineswegs eine lahme Ja- Sagerin. Sie war verantwortlich für die Familie, und sie war die erste Theologin der Menschheitsgeschichte. Sie führte nämlich ein tiefes Gespräch mit dem Schlangerich.“ Es war Adam, nicht Eva, dem Gott untersagt hatte, von den Früchten des einen Baumes zu essen.Eva war da noch garnicht erschaffen. Hatte er Eva später das Verbot vielleicht nicht korrekt übermittelt? Und warum sagte er nicht »Halt!« als sie ihm die Frucht reichte? »Im Gegenteil: Adam war ein fröhlicher Mitesser!.Sie reichte ihm die Frucht ! Sie brachte ihm die Frucht nicht, dann wäre er ja nicht dabei gewesen, aber essteht da, sie reichte ihm die Frucht,also war er dabei. Und er hatt nicht gegengeredet, er war ein Feigling , ein Mittläufe.Nimand der Sagte, Halt, das dürfen wir nicht. Er trage die Hauptschuld, und Eva müsse sich nicht länger alleine verantwortlich für die Erbsünde fühlen. Aber in der Bibel steht nichts von Erbsünde oder Sünde, es steht da nur was von Ungehorsam.Und wer war Adam? Derjenige, der seine Schuld auf andere geschoben habe. Und in Gott und Eva gleich zwei Sündenböcke für das eigene Versagen fand. Adams Ausflüchte: „Das Weib, das Du mir gegeben hast, hat mir die Frucht zu essen gegeben, und ich aß.“ Überhaupt haben die beiden gar nicht vom Apfel genascht, sondern von der Feige. Wieder so ein Lutherscher Übersetzungsfehler. „Aber der Apfel ist über Jahrhunderte in Holz geschnitzt und in Stein gehauen und somit nicht mehr wegzudenken.“ Es gelingt , sogar bekannte Geschichten gegen den Strich zu bürsten, Aspekte herauszustellen, die sich beim ersten Lesen nicht erschließen und immer neu zu belegen, dass das Buch der Bücher aktuell ist wie eh und je.

    Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«. Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet werde, bedürfe es aber auch sorgfältiger Übersetzung. So korrigieren wir die Überlieferung, Eva sei aus einer Rippe Adams geschaffen worden. Richtig übersetzt müsse es im Buch Genesis vielmehr »Flanke« statt »Rippe« heißen. Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich: Mit eine Rippe weniger hätte Adam wohl leben können, nicht jedoch ohne seine Flanke. Die Kinder von Adam und Eva heirateten untereinander, Da war der Geenpool noch volkommen und voll.Das wird heute ja sogar noch gemach, Schaut mal in dem Adelshäusern, Die isnd alle miteinander Verwannt. Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er habe als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt. Adam dagegen habe nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen seien die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenke, stamme die jetzige Menschheit gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

  • Antwort von notelook 08.06.2012

    Haben sie doch gar nicht, sondern sie taten genau das, was alle sich liebenden Menschen tun. Wer das verurteilt ist ein prüder Hinterwäldler. Wie sonst sollen den Menschen gezeugt werden? Etwa durch die in der Bibel zu lesende "unbefleckte Empfängnis"? So ein Schwachsinn. Sünde ist es höchstens, wenn sich Männlein und Weiblein nicht vergnügen. Sollen der Papst und seine geschlechtslosen Hosenpupser doch ohne Frauen leben, normal ist das nicht. Also : zusammen körperliche Freuden erleben ist keine Sünde!

  • Antwort von Helmut7 13.09.2011

    Wir Menschen sind keine Roboter wie die Tiere, die nach einem bestimmten Programm leben müssen, sondern wir haben von Gott aus einen völlig freien Willen.

    Dieser freie Wille muss erprobt werden. Wir machen das schon bei unseren Kindern. Wir sagen z. B. berühre ja nicht die Herdplatte, denn diese ist heiß und das tut dir weh!

    Nun, was tut das Kind? Es berührt wegen seinem freien Willen trotz unserer Warnung die Herdplatte und weiß nun, wie sich der Schmerz anfühlt, den eine heiße Herdplatte verursacht.

    Die Bibel ist in Bildern und Gleichnissen geschrieben, die wir nicht richtig verstehen. Wir lesen zwar die Buchstaben, verstehen aber nicht den Sinn, der hinter den Buchstaben steht. Deshalb gibt es auch so viele verschiedene Kirchen, Sekten und Gruppen.

    Zwischen den Naturdingen und den Geistigen Dingen besteht eine genaue Entsprechung und diese gilt es zu finden.

    Es war damals so: Gott unterrichtete am Anfang den Adam und die Eva in allem und lehrte sie alle Dinge kennen, benennen und gebrauchen.

    Und als sie alles verstanden, kannten und gebrauchen konnten da lehrte sie Gott auch noch die Fortpflanzung und legte die Kraft dafür in sie.

    Aber er sagte, sie dürften von dieser Kraft erst Gebrauch machen, wenn er wieder kommen würde und sie in Gehorsam finden würde.

    Der Baum und die Frucht und der Sündenfall war also ein Bild für den ersten, von Gott ungesegneten Geschlechtsverkehr, der die Geburt des Brudermörders Kain zur Folge hatte.

    Gott stellte damals den Gehorsam von Adam und Eva auf die Probe. Sie haben die Probe nicht bestanden. Ihre Neugier war größer als ihr Gehorsam.

    Adam und Eva wurden damals aber nicht sofort aus dem Paradies vertrieben. Die Vertreibung geschah erst später nach einer sehr schweren Sünde.

    Wir waren damals nicht dabei, aber der Prophet Jakob Lorber hat im Werk "Haushaltung Gottes" Band 1, die Urgeschichte der Menschheit geoffenbart und da ist diese Geschichte ausführlich beschrieben.

  • Antwort von Azizamasrya 13.09.2011

    Ja, die Schlange hat ein bisschen Wahrheit gesagt: "Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist." Sie waren hinterher zwar nicht wie Gott, aber sie wußten, was Böse ist, und erlebten schlechtes Gewissen, fühlten sich nackt und versteckten sich.

    Ganz einfach: Verbindung mit Gott haben = Leben. Trennung vom Lebensspender und Gott = Tod. Das ist genauso wie: Kabel an Stromquelle gibt Licht, Finger in Steckdose bringt Tod...

    Der Schöpfer hat die Gesetze des Lebens zusammen mit dem Leben geschaffen. Lebt man in enger Verbindung mit ihm, hat man Leben, ansonsten: Tod. Es gibt nur Gott oder Satan. Einen Zwischenweg gibt es nicht!

  • Antwort von Betttina 12.09.2011

    Es ist gut, nicht zu sündigen, aber Erkenntnis ist besser. Für Eva gab es keinen anderen Weg, Mutter zu werden. Und Adam wollte bei Eva bleiben. Dafür gab es keinen anderren Weg, als ebenfalls vom Baum der Erkenntnis zu kosten. Andernfalls hätte er nicht das Gebot erfüllen können, sich zu mehren und die Erde zu füllen, wenn er allein im Garten Eden verblieben wäre.

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