Frage von Scatery,

Frage wegen Trauer

Ich habe mal ne Frage an euch, wie kommt ihr damit am besten zu recht. wenn jemand verstorben ist und ihr kommt über den Tod nicht drüber hinweg. Auch wenn es schon fast 7 Jahre her ist. BITTE um HILFE. Ich bin echt fertig. Meine Oma ist vor fast 7 Jahren von mir gegangen, sie war mein ein und alles. Es ist echt hart.

Antwort von Panikgirl,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Lies mal Bücher von Bernard Jakoby, R. Moody, Ian Stevenson, Brian L. Weiss und M. Kübler-Ross. Sie haben mir über die allerschlimmsten Monate nach dem Tod meiner Mutter weitergeholfen. Ich werde zwar auch niemals darüber ganz hinweg sein - aber sie helfen Dir dennoch etwas. Vor allen Dingen verschaffen sie Dir auch eine andere Denkensweise, über die man grundsätzlich mal nachdenken sollte.

www.trauer.org

und dort kannst Du für sie eine Kerze anzünden und auch Worte an sie richten. Ist eine tolle Seite mit Forum.

LG

Antwort von jer0nim0,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Professionelle Hilfe anzunehmen ist keine Schande. Man versteht sich nicht mit jedem Psychologen, musst dir suchen was zu dir passt. Reden hilft aber. Und nicht zu sehr traurig sein. Das schadet keinem. Deine Oma würde das auch nicht wollen dass Du dich jetzt so fertig machst. Alles Gute!

Antwort von TheDead,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Trauer ist eine Entwicklung. Man muß sie gewähren lassen.

Kommentar von Panikgirl,

genauso ist es. Eigentlich hilft da auch kein Psychologe wirklich. Man muss sie ganz einfach ausleben. Jeder Mensch ist da anders. Man soll sie ja auch niemals vergessen, denn so leben sie immer ein Stück weiter, finde ich.

Antwort von ViSo05,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mein Vater starb vor 12 Jahren.....noch heute muß ich um ihn weinen! Ich träume sehr viel von ihm...ich vermisse ihn sehr! 3 oder 4 Jahre nach seinem Tod bin ich zu einem Psychologen gegangen! Er hilft Dir, die Trauer besser zu verarbeiten! Aber vergessen wirst Du Deine Oma deshalb nicht! Kopf hoch!

Antwort von Silmoo,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Seele deiner Oma lebt solange du an ihr denkst.Und das machst du doch. Sie ist dir näher, als du denkst.

Kommentar von Scatery,

Danke für die Aufbauenden Worte

Kommentar von Panikgirl,

DH

Antwort von Schanny,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du brauchst jemanden, der für Dich wieder Dein ein und alles wird. Geh raus unter Leute, lerne Leute kennen, nicht nur gleichaltrige auch ältere. Vielleicht gibt es ja eine nette alte Dame, die eine Betreuung sucht, Du hilfst ihr und sie hilft Dir, da können manchmal tolle Freundschaften entstehen, ich spreche aus Erfahrung und das wird Dich dann auch über den Verlust Deiner Oma trösten.

Antwort von stricki,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn es so lange her ist: Hole Dir vom Psychologen/in Hilfe! Oder eine Selbsthilfegruppe! Frag Onkel Gugel!

Antwort von Funkelpunkel,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich denke das kommt daher dass du deine gefühle nach dem tod immer verdrängt und/oder unterdrückt hast. 7 jahre finde ich eine lange zeit, vielleicht ist es sogar besser sich professionelle beratung u holen. es gibt ja sowas wie trauergruppen, wo man hingehen und reden und verarbeiten kann. und da braucht man sich auch nciht für zu schämen. ich denke das wäre eine gute lösung für dich. ich wünsch dir viel erfolg dabei. kopf hoch, du schaffst das schon

Antwort von zedisdead,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich will dich nicht enttäuschen, aber jeder tod in meiner verwandtschaft bleibt für immer ein trauriger punkt in meinem leben. DAS ist älterwerden....

Antwort von Chwasc,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Besuch sie auf dem Friedhof. Schau alte Bilder von ihr an. Und rede mit Deinen Eltern über sie. Zünde für sie in der Kirche eine Kerze an.

Antwort von albaner21,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

psyhologen sprechen ich meints ernst oder leg dich ins bett und trink ganzen zeit bier dan vergisst du alles

Kommentar von Panikgirl,

ach, meinst Du durch Alkohol wird das besser? Ich glaube, dadurch hat sie nachher noch ganz andere Probleme - also das ist vielleicht ein Tip.......tzetze

Antwort von katrinsinn,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Denak einfach daran, dass sie ein schönes Leben gehabt hat(was hohhentlich der Fall war). Ich tröste mich auch damit, dass sie jetzt sowieso nichts mehr spührt.. Viel Glück

Antwort von mellia35,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

wenn dich der Tod, nach so langer Zeit, noch dermaßen beschäftigt solltest du Hilfe bei einem Psychologen suchen, darüber reden hilft!

Antwort von filixart,

Liebe(r) Scatery, ein jeder von uns muss eigene Rituale finden die ihm dabei helfen die Trauer zu verarbeiten. Trauer bleib meist ein ganzes Leben lang, zwar verblasst sie hier und da, aber sie bleibt tief in unserem Herzen bestehen, wenn wir einen Menschen sehr geliebt haben und diesen nicht loslassen möchten. Versuche Dich ganz lebendig an Deine Omi zu erinnern, lass positive Gedanken in Dir aufsteigen, lass aber vor allem auch Deine Gefühle der Trauer, der Verlustängste, der Versagensängste usw. ganz hochkommen. Gib Dich ihnen in einem geschützten Raum hin. Spüre in diese tiefen Gefühle hinein und erspüre welche Gedanken in Dir hoch kommen sind es vielleicht die Angst, Hilflosigkeit, Schmerz, Todessehnsucht etc. oder sogar mehrere? Denn wenn Du Dir die Zeit nimmst genau heraus zu finden, was es ist, was Dich am meisten Trauern lässt, wird es Dir leichter fallen ein geeignetes Abschiedstrauerritual für Dich zu finden. Vielleicht hatte die Trauer ja noch gar keinen wirklichen Raum in Dir, wo sie auch sein darf oder bisher sein durfte. Weil Du es Dir in einer gewissen Art und Weise verbietest „schließlich ist sie ja schon 7 Jahre Tot“ da muss doch die Trauen endlich kleiner werden ….(erkennst Du Dein Denkmuster ?) Du denkst evtl. mehr darüber nach, wie Du sie wieder loswerden kannst, die Trauer? Es tut gut Umzudenken, die Perspektive zu verändern, dann beginnen die Trauerprozesse ganz von allein an zu fließen. Verstehst Du? Vielleicht kann Dir diese kleine Geschichte etwas helfen, die Trauer ein Stückchen weit besser anzunehmen. http://filixart.de/lesenswertes/trauerarbeit/derungebetenegast_trauerarbeit.htm

LG Filix

Antwort von FishermanFriend,

Rede ein bisschen mit ihr vor dem Grabstein. Das ist zwar zuerst ein wenig ungewohnt und man kommt sich sicherlich ertmal blöd vor aber das hilft oft. Allerdings wenn du schon so lange trauerst wäre ein besuch beim Psychologen auch nicht schlecht.

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