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Frage über die Bibel, Genesis 126?

gefragt von Jeefs am 19.07.2008 um 14:34 Uhr

In der Bibel, im Buch Genesis, 126 soll Gott gesagt haben: "Let US make man in OUR image under OUR likeness" (englische Originalfassung :-) Gibts es Hinweise darauf wen Gott hier mit "uns" gemeint haben soll? Dieser Satz ist auch Grundstein für Theorien, das Gott nicht eine "einzelne Person" ist. Andere Stellen in der Bibel weisen darauf hin, dass er mit "uns" zu Jesus spricht, als dieser noch nicht auf der Erde war. Falls sich jemand damit auskennt, gibt es mögliche Erklärungen dafür, oder was glaubt ihr? PS: Von unreligiösen Leuten die mich darauf hinweisen wollen, dass es keine Gott gibt, erwarte ich mit bitte keine Antworten Ò_Ó. MFG, TJ

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carola111
beantwortet von carola111 am 19. Juli 2008 14:58
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Gen 1,26 "Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht." Wunderbar, darin erkennen wir die Dreieinigkeit Gottes. So wie Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist, so sind wir Menschen nach Seinem Bilde gemacht: Seele,Leib und Geist. Gott ist in Seiner Dreieinigkeit EIN Gott, so wie du und ich EIN Mensch bin/bist. Schön, dass du über dieses Geheimnis nachdenkst. Gott liebt uns Menschen jedenfalls so sehr, dass Er uns sogar nach Seinem Bilde geschaffen hat. Jesus war seit Anbeginn der Schöpfung beim Vater. Das lesen wir im 1.Kapitel des Johannesevangeliums. Der Geist des Herrn schwebte über dem Wasser (Gen 1, Vers 2).

Kommentar von 64da7f639533ab2107528c09977b7d90smallwim50 am 19. Juli 2008 18:38

Wenn wir nun nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind, frage ich mich wirklich, warum wir mit dem Rest seiner Schöpfung so niederträchtig umgehen. Ist Gott auch so? Ist Gott eigentlich ein Messie?

Kommentar von 4571c8275941e5293659ca57bbb32fcbsmallcarola111 am 20. Juli 2008 15:33

Du darfst den Sündenfall nicht vergessen! Gott ist ein Gott der Ordnung, oder entdeckst du in den Gesetzmäßigkeiten der Natur Unordnung? Bis jetzt geht noch jeden Morgen die Sonne auf, auch hinter Wolken wird es Tag, auch ein Stein fällt immer noch runter und nicht rauf. Dreht sich die Erde um die Sonne? Sucht sich der Löwe selbst die Nahrung? Versorgen sich auch die Dachse? Wenn etwas schief geht in der Natur, liegt es immer am Menschen, nicht an Gott. Wir leben in einer gefallenen Welt, wo der Lohn der Sünde der Tod ist. Das ist nicht Gottes Schöpfung, sondern die Zerstörung Satans. Dieser ist ein Lügner und Zerstörer, will rauben und Unordnung schaffen. Aber er ist besiegt. Das tat Jesus am Kreuz von Golgatha. Wer da glaubt, hat jetzt die Möglichkeit aus dem Geiste zu leben, nicht aus dem Fleisch, welches das Böse hervorbringt. Galater 5 Vers 19 Was die menschliche Selbstsucht hervorbringt, ist offenkundig, nämlich: Unzucht, Verdorbenheit und Ausschweifung, 20 Götzenanbetung und magische Praktiken, Feindschaft, Streit und Rivalität, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen, 21 Neid, Trunk- und Fresssucht und noch vieles dergleichen. Ich warne euch, wie ich es schon früher getan habe: Menschen, die solche Dinge tun, werden nicht erben, was Gott versprochen hat; für sie ist kein Platz in Gottes neuer Welt.Vers 22 Der Geist Gottes dagegen lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen, nämlich: Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, 23 Bescheidenheit und Selbstbeherrschung.24 Menschen, die zu Jesus Christus gehören, haben ja doch ihre selbstsüchtige Natur mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz genagelt. So ist es!


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 19. Juli 2008 16:15
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Man könnte diese Formulierung als "Pluralis Majestatis" (wie Könige von sich reden) interpretieren, aber auch dahingehend, dass Gott hier einen Hinweis auf seine Mehrgestaltigkeit gibt.

Für die zweite These spricht auch, dass der Mensch nicht als ein Wesen, sindern als Mann und Frau geschaffen wurde und nur in beidem seine ganze Vielgestaltigkeit zeigt.


anonym
beantwortet von TimRobot am 19. Juli 2008 14:47
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Nun es gibt schon die Theorie das Gott eigentlich nur ein weiter entwickeltes Wesen von einer anderen Galaxie ist! Und wenn die so aussehen wie wir??? Dann wäre die Bibel eigentlich nicht von, wegen und für Gott sondern von anderen Wesen die aussehen wie wir! Aber wieso sollten wir das wissen?? Wollen wir das den Wissen! Könnten wir denn mit diesem Wissen überhaupt umgehen! Ich glaube nicht und deshalb ist es gut an Gott zu glauben solange man daraus Kraft schöpfen kann!


anonym
beantwortet von haelterschelter am 8. September 2008 15:40
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Zwei verschiedene naheliegende Lösungen scheiden aus:

  1. plural maiestatis: Eine Pluralform der ersten Person als Ausdruck der besonderen Würde wäre im Alten Testament analogielos (auch in bezug auf den Gott Israels).

  2. Bezug zur Dreifaltigkeit: Die Vorstellung der Dreifaltigkeit hat sich in den ersten Jahrhunderten des Christentums entwickelt und ist nur auf dem Boden der christlichen Lehren von Sohn und Heiligem Geist plausibel. Der jüdische Autor, der mehrere Jahrhunderte vor Christi Geburt schrieb, kann dies nicht im Blick gehabt haben (Anachronismus!).

Am ehesten wäre als Erklärung eine Analogie zu anderen altorientalischen Schöpfungsmythen zu suchen, z.B. ägyptischen und babylonischen. Gerade in den babylonischen ist der Schöpfergott nie der alleinige Akteur in der Schöpfung. Dort sind meist auch Erde oder Urozean beteiligt, was in den alttestamentlichen Schöpfungsberichten bewußt getilgt wurde, wenn man diese als Vorlagen annimmt. Dies wäre als ein übersehener Rest anzusehen. Im übrigen sind die Analogien von Gen 1 zu diesen Schöpfungsmythen augenfällig.

Kommentar von Jeefs am 8. September 2008 18:28

Da stimme ich dir zu. Wer sich für die Theorien interessiert, sollte mal nach dem Begriff "Annunaki" googlen, oder in Youtube nach "Genesis Hoaxes"


anonym
beantwortet von ManfredFS am 20. Juli 2008 18:20
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In Johannes 1:1 steht sinngemäß "Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort" Etwas weiter im Kapitel steht "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte mitten unter uns". Das Wort ist also Jesus Christus. Mit Anfang zeigt, das Jesus das Erste war, was bei Gott war. Laut der Bibel ist Jesus der EINZIG GEZEUGTE Sohn. Er ist also nicht geschaffen sondern gezeugt. Damit ist er wie Gott Gott, nämlich ein Teil der Dreieinigkeit Gottes. Weiter steht in der Bibel, dass durch und für Jesus alles erschaffen worden ist. Stelle kann ich nachliefern wenn Bedarf besteht. Bitte per Email mfs@jesus.de informieren. In Zusammenhang mit diesen Aussagen wird deutlich, dass Gott bei der Schöpfung mit seinem Sohn gesprochen hat. Und da in der Bibel auch davon die Rede ist, das der Geist Gottes über den Wassern schwebte wird klar, Gott besteht aus drei Personen, die alle zusammen und jeder für sich Gott sind, Vater, Sohn und Geist. Beeindruckend und ziemlich unerklärlich für den Verstand ist, dass zwischen diesem ersten Vers in der Bibel und dem aus Johannes 1:1 rund 1.600 Jahre liegen. Und eine Menge verschiedener Autoren. Trotzdem ist die Bibel eine Einheit, die ein Thema vom ersten Buch Moses bis zur Offenbarung zum Inhalt hat: Jesus Christus, die Hoffnung für alle Menschen. Niemand würde glauben, dass es möglich sei würde im 4 Jahrhundert fängt jemand ein Buch an und im 20. jahrhundert wird dieses Buch vollendet und das Buch ist vollständig harmonisch und in sich geschlossen. Auch das ist ein zeichen, dass die Bibel wirklich von Gott inspiriert und angeleitet ist. Daher können wir den Worten, dass Gott sprach: Lasset uns Menschen machen glauben und sicher sein, das diese Aussage wahr ist.


Dagur
beantwortet von Dagur am 20. Juli 2008 13:53
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Nuja, das Original ist eher hebräisch als englisch ;-). Im Dt. heißts aber auch:Lasst uns Menschen machen.

Das mit der Mehrzahl der Majestät wird immer wieder als Deutung genannt. Allerdings bemerkte ein Araber dazu, dass es die Mehrzahl der Majestät (Wir sind König von ...) zwar im Lateinischen usw. gibt. In den semitischen Sprachen, wo ja auch das Hebräische zu gehört, gebe es aber gar keine Mehrzahl der Majestät.

D. h., die Deutungsmöglichkeit entfällt, auch wenn sie oft genannt wird.

Der Islam scheint "wir" auf Gott und die Engel zu beziehen - zumindest bei der Abrahamsgeschichte redet Gott ja auch in der Mehrzahl. In der Deutung mit den Engeln sehe ich aber auch wenig Sinn, die treten hier am Anfang der Schöpfung ja gar nicht auf.

Es bleibt noch übrig bzw. lässt sich auch aus der weiteren Bibel entnehmen, das Gott aus drei Personen "besteht" - Vater, Sohn - Heiliger Geist, (aber trotzdem einer ist). (Wie das geht, ist für unser menschliches Hirn wohl etwas (zu) hoch.)

Der Geist, der über dem Wasser schwebt,ist ja auch gleich zu Beginn der Bibel genannt.

Es gibt einige stellen in der Bibel, die die gleiche Aussage von Gott (HERR, Jahwe) zitieren UND von Jesus (der das gleich von sich sagt:

  • Gott, der HERR, ist der gute Hirte (AT, evtl.Hesekiel) -- im NT sagt Jesus: ICH bin der gute Hirte.

  • im AT sagt Gott, der HERR: Ich bin der Erste und der Letzte -- am Ende der Bibel sagt Jesus das Gleiche von sich: ICH bin das A und das O (dt.: A und Z), der Erste und der Letzte.

Daneben gibts noch allerlei Übereinstimmungen, wo Jesus Dinge sagt oder tut, die nur Gott tun kann (z.B. Sünden vergeben).

Jesus tut und sagt das, was nur Gott von sich sagen kann -> dass lässt nur einen Schluss zu:Jesus und Gott sind identisch.

Trotzdem ist Gott, der Vater auch nicht ganz gleich Jesus: Ich und der Vater sind eins (Jesus) - aber zugleich: Wann Jesus wiederkommt weiß nur der Vater, der Sohn (Jesus) weiß das nicht ... da sind sie doch irgendwie verschieden.

Wie gesagt: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist sind irgendwie gleichzeitig ein einziger Gott und zugleich drei Personen. (Was allgemein mit dem Begriff Dreieinigkeit versucht wird, zu umschreiben.)

Diese Dreieingkeit ist, denke ich, gleich zu Beginn der Bibel angedeutet: Lasst UNS Menschen machen.


Übrigens - aber das ist nur meine persönliche Spekulation: Ich glaube nicht, dass Gott von sich in der Art eines Königs in Wir-Form redet. Dagegen spricht ja die semitische Grammatik. (s.o.)

In der Bibel, im Buch Genesis, 126 soll Gott gesagt haben: "Let US make man in OUR image under OUR likeness" (englische Originalfassung :-) Gibts es Hinweise darauf wen Gott hier mit "uns" gemeint haben soll? Dieser Satz ist auch Grundstein für Theorien, das Gott nicht eine "einzelne Person" ist. Andere Stellen in der Bibel weisen darauf hin, dass er mit "uns" zu Jesus spricht, als dieser noch nicht auf der Erde war. Falls sich jemand damit auskennt, gibt es mögliche Erklärungen dafür, oder was glaubt ihr? PS: Von unreligiösen Leuten die mich darauf hinweisen wollen, dass es keine Gott gibt, erwarte ich mit bitte keine Antworten Ò_Ó. MFG, TJ

Kommentar von mariamutter am 21. Juli 2008 14:40

Sehr gute Antwort!!!


Chadja
beantwortet von Chadja am 20. Juli 2008 12:33
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das einzigste was gott alleine erschuf, war ein wunderbarer engel, von dem in der bibel immer wieder erwähnt wird, dass es sein einzigst gezeugter sohn ist. alle anderen dinge im universum wurden von beiden gemeinsam erschaffen. es handelt sich tatsächlich um jesus, der im himmel aber der erzengel michael ist. daher wird das wort "uns" benutzt, und dieser engel auch oft als der " werkmeister " genannt.

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 20. Juli 2008 13:57

Woher hast Du diese Informationen?

Kommentar von mariamutter am 21. Juli 2008 14:36

Naja, hier ist ja eine Menge durcheinander gewürfelt: "erschuf" Gott seinen "einzigst gezeugten" Sohn? Das passt ja hinten und vorne nicht zusammen!!!

Gottes Sohn ist eben nicht erschaffen von Gott (wie die Engel oder die Menschen), sondern eins mit Gott, dem Vater.

Und: Jesus kann niemals mit dem Erzengel Michael gleichgesetzt werden!!!

Fazit: bitte besser informieren und nachdenken, dann erst schreiben ...


critter
beantwortet von critter am 19. Juli 2008 14:46
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Bis vor wenigen hundert Jahren sprachen auch Könige und Kaiser von sich in der Wir-Form. Da Menschen in hohen Positionen dieses Wir zugestanden wurde als Zeichen ihrer Macht, hatten die Menschen, die ja die Bibel aufgeschrieben haben, die Meinung, dass Gott als der Allmächtige so von sich selbst sprechen muss.


anonym
beantwortet von Alinchen am 19. Juli 2008 14:45
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Englische Originalfassung finde ich irgendwie lustig!

Weißt Du, als die Bibel übersetzt wurde z.B. ins Englische haben Blaublütige von sich selbst immer in der Mehrzahl gesprochen. Und auch wenn die Übersetzer nur einfache Mönche oder Gelehrte waren, könnte es sein, dass Sie Gott eben wegen seines Status auch in der Mehrzahl haben sprechen lassen!
Das ist natürlich alles nur spekulativ, denn wirklich wissen, ob er aus mehreren besteht, tut das wahrscheinlich nur Gott alleine!

Kommentar von Jeefs am 19. Juli 2008 14:57

Danke für die Antwort. Ich meinte damit natürlich die gängige Fassung der Bibel in Englisch :-), ob es is der Deutschen Fassung auch so steht, weiss ich nicht genau, meine aber es mal gehört zu haben.

Kommentar von Alinchen am 19. Juli 2008 15:01

Na, dann streich den ersten Satz!
Der Rest stellt aber meine Meinung dar!

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 20. Juli 2008 13:57

Im Deutschen stehts auch drin: Lasst und Menschen machen.

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 20. Juli 2008 13:58

Im Deutschen stehts auch drin: Lasst und Menschen machen.

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 20. Juli 2008 14:00

> denn wirklich wissen, ob er aus mehreren besteht, tut das wahrscheinlich nur Gott alleine!

Gott weiß es sicher. ;-) Aber er hat ja auch was darüber gesagt.

Kommentar von Alinchen am 31. Juli 2008 21:06

Ja, und das ist nun wiederum Deine Meinung!


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 19. Juli 2008 14:44
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Es gibt "Uns", also gibt es auch Gott ! God is manmade. Erstmal schwer zu verstehen, aber es ist zu schaffen, wenn man drüber nachdenkt !


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 19. Juli 2008 14:44
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http://www.2jesus.de/

noch mehr bibel-foren findest du unter google.


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 20. Juli 2008 19:32
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Damit ist natürlich Jesus in seiner vormenschlichen Existenz gemeint, das hast Du richtig erkannt.
Gemäß Sprüche Kapitel 8 sagte Jesus (hier als die personifizierte Weisheit dargestellt) über sich selbst:
"Als er [Gott] die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, dass die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen." (Verse 27-31).

Dies wird auch durch Johannes 1:1-4 bestätigt:
"Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein. Was ins Dasein gekommen ist durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen."

Kommentar von mariamutter am 21. Juli 2008 14:42

Bitte bei der Übersetzung den Artikel "ein" Gott streichen - es gibt nach der Bibel nur einen einzigen Gott, den Gott.

Es muss also heißen: "Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war Gott. Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein."

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 21. Juli 2008 22:25

Damit ist gemeint, dass das WORT ein gottähnliches Wesen ist, aber nicht Gott der Allmächtige selbst.
Wenn man den Artikel weglässt, könnte der Eindruck entstehen, das WORT (also Jesus) ist der allmächtige Gott. Wie könnte dieser aber bei Gott sein, wenn es sich um ein- und dieselbe Person handelt?


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