Frage von moonchild1972, 163

Frage über das Leben nach dem Tod: Ist die Psyche gleichzeitig auch die Seele?

Liebe Community,

wenn die Psyche krank ist, ist es dann auch die Seele?

Ich frage deswegen, weil Menschen wärend des sterbens, oder die auch schon klinisch tot waren, TNEs hatten (Todesnäheerlebnisse = außerkörperliche Erlebnisse, Tunnel, helles Licht, Lebensrückblick) und die Seele weiter existieren soll.

Und auch, weil wir Christen daran glauben, nach dem Tod weiter zu leben, wenn Christus uns am jüngsten Tag erweckt.

Im Kreuzworträtzel steht drinn, dass die Seele das Unsterbliche ist und daran glaube ich auch, denn ich hatte oft ein außerkörperliches Erlebnis.

Aber wenn die Seele krank ist, nimmt sie ihre Krankheit mit in den Tod?

Wenn sie irgendwo (wo auch immer) weiter lebt, ist sie dann immer noch krank, oder ist diese psychische Krankheit nur Gehirnvorgänge, also eine Dopaminstörung im Körper, der zurückbleibt?

Lieben Dank für Eure Antworten.

LG.

Mondkind

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von holodeck, 16

Hallo, Moonchild1972,

grundsätzlich ist das natürlich eine dieser Fragen, die sich nur spekulativ beantworten lassen, weil wir darüber nichts wissen können. Zumindest dann, sobald die Seele etwas sein soll, was den körperlichen Tod überdauert.

Gemeinhin werden die Wörter Psyche und Seele als Synonyme verwendet; aber während die Psyche eher die Gesamheit aller geistigen Vorgänge und Gefühlsregungen beim Menschen umfasst, hat der Seelenbegriff immer noch dieses "transzendente Etwas" im Gepäck.   

Die Frage ist ja immer, ob es irgendwelche Hinweise darauf gibt, dass man mit gutem Recht Seele und Psyche als voneinander unterscheidbar betrachten kann (immer vorausgesetzt, es gibt die Seele überhaupt!).

Der Biologe Michael Nahm hat sich intensiv mit dem Phänomen der sog. "Terminalen Luzidität" auseinandergesetzt. Und dabei über Fälle berichtet, denen zufolge auch psychisch schwerkranke Menschen in Todesnähe zum großen Erstaunen ihrer behandelnden Ärzte und Pfleger plötzlich und unvermittelt von geistiger Klarheit erfasst wurden. Es scheint in all diesen dokumentierten Fällen die ganzen Jahre über eine geistig völlig intakte Instanz anwesend gewesen zu sein, die den durchlebten Wahnsinn der Psyche über Jahrzehnte hinweg beobachtet und als Wahnsinn durchaus registriert hat, ohne ihn zu beenden. 

Man könnte nun tatsächlich sagen, das eine, der unverletzliche, gesunde Anteil ist die Seele, das andere, kranke, die Psyche. Spätestens, wenn der Mensch stirbt, würde also nach dieser Denkart, jede irdische Krankheit von ihr abfallen. Das ist im Übrigen auch die Position, welche von esoterischen Reinkarnationsgedanken jeder Art vertreten wird.  

Kommentar von moonchild1972 ,

vielen lieben Dank

Kommentar von KonkyKink ,

Naja bis zu einem gewissen Sinne kann man das durchaus ganz definitiv beantworten:
Die Seele ist ein Teil deines Gehirns und mit deinem Tod stirbt auch die Seele natürlich mit.
Deshalb sollte man das Leben so auskosten wie es nur geht, auch trotz Krankheiten und Widrigkeiten.

Kommentar von holodeck ,

Die Seele ist ein Teil deines Gehirns und mit deinem Tod stirbt auch die Seele natürlich mit.

So kann man es eben nicht sagen.

Wenn es sich so verhält, wie du schreibst, dann brauchen wir den Begriff von der Seele nicht. Psyche reicht in diesem Fall völlig aus.

Wenn die Seele jedoch ein eigenständiges Etwas ist, dann führen die von mir aufgezählten Phänomene zwangsläufig zur Überlebenshypothese. Hier ist noch ein Grund:

http://www.beobachter.ch/gesellschaft/artikel/forschung_es-geht-auch-fast-ohne-h...

Die Ergebnisse der Hirnforschung sind demnach völlig überbewertet. Wir sind weit davon entfernt zu verstehen, was genau Bewusstsein erzeugt. Das Gehirn, so wir es uns derzeit denken, kann es entweder nicht sein, oder aber unser Verständnis von Gehirn ist noch falsch. Daran glauben muss im ersteren Fall auch deine Überzeugung, dass Seele bzw. Bewusstsein sterblich seien.

Das Leben genießen sollte man so oder so.

Antwort
von Hardware02, 67

Bei einem Menschen, den wir als "psychisch krank" bezeichnen, kann beides zusammenspielen. Er kann gleichzeitig eine psychische Erkrankung haben, die nach dem Tod, wenn er ja nicht mehr an seinen Körper gebunden ist, weg ist. Und er kann auch einen Schaden an seiner Seele haben, der nicht einfach durch einen neuen Körper geheilt werden kann. Aber wie willst du diesen Unterschied zu seinen Lebzeiten feststellen, vor allem, da die Schulmedizin ja die Seele gar nicht berücksichtigt? Die wird natürlich ALLE Störungen verschiedenen körperlichen Faktoren zuordnen. 

Von welchem Kreuzworträtsel sprichst du? Also ich würde mir meine Informationen über die jenseitige Welt jedenfalls nicht aus einem Kreuzworträtsel holen. 

Antwort
von Freezo, 79

Hier solltest du einen klaren Unterschied zwischen Seele und Geist ziehen.
Der Geist, die Psyche, das Bewusstsein oder wie du es auch immer nennen willst, ist verantwortlich für unsere Wahrnehmung und Kommunikation, die Seele hingegen steht eine Stufe höher und trägt Information in sich.

Die Seele ist zwar "krank" allerdings völlig anders als die Psyche, die psychischen Krankheiten die du beschreibst sind letztlich Symptome der Blockaden die auf der Seele liegen.
Stell dir die Krankheit wie eine Pflanze und die Blockade wie eine Wurzel vor.

Blockaden entstehen auf vielerlei Weise, sind aber immer das Resultat bösartiger Handlungen und Gedanken und vieles von dem was du derzeit als Krankheit empfindest, wächst bereits seit deiner Kindheit oder sogar aus früheren Leben in dir, eine Krankheit entsteht immer erst dann wenn die Blockade bereits stark ist.

Was du als außerkörperlich Erfahrungen erlebst, ebenso wie die Empfindungen beim Tod, ist übrigens dein Geist und nicht deine Seele.
Information (Seele) - Kommunikation (Geist) - Interaktion (Körper)

Kleine Anmerkung... Ich bin kein Christ, zumindest nicht mehr, und alles was ich geschrieben habe hat zwar viel mit Glauben aber wenig mit Religion zu tun, ich hoffe du kannst dem gegenüber trotzdem offen sein.

Kommentar von moonchild1972 ,

Ja. Ich bin dem gegenüber offen. Danke für Deine Antwort. Sie hilft mir auf jeden Fall weiter.

Kommentar von mrauscher ,

Super erklärt. Ich gehöre auch keiner Konfession an. Bin in allen Punkten Deiner Meinung.

Antwort
von Annimausy95, 8

Das ist schwierig zu erklären.. Also wenn man Klinisch tot ist, nimmt man seine Erinnerungen und Emotionen sowie Gedanken mit. Also wie einer schon sagte z.b. thema Schule, daran wird nicht mehr Gedacht... die Seelen die noch unter uns sind und uns begleiten.. müssen einige Dinge erst verarbeiten z.b. wenn man schwer Krank war und man sich nicht von der Familie lösen kann, das ist die Psyche.. es gibt da unterschiede.. das Thema interessiert mich sehr und ich glaube auch daran, ich hoffe das ich Dir bisschen weiter helfen konnte, liebe grüße :)

Kommentar von moonchild1972 ,

ich danke Dir :)

Antwort
von Philipp59, 27

Hallo moonchild1972,

leider hat die Lehre von der unsterblich Seele zu viel Verwirrung geführt. Diese Lehre ist zwar in vielen Religionen etabliert, doch die Bibel zeigt etwas ganz anderes über die Bedeutung des Begriffs "Seele". Das Wort "Seele" ist eine Übersetzung des hebräischen Wortes néphesch und des griechischen Wortes psyche und bezieht sich in der Bibel auf den Menschen, auf Tiere oder auf das Leben selbst. Niemals jedoch beschreibt die Bibel "Seele" als einen nicht stofflichen Teil des Menschen, der den Tod überdauert. In Bezug auf den ersten Menschen sagt die Bibel: "So steht auch geschrieben: ,Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebendige Seele" ( 1. Korinther 15:45). Es heißt hier nicht, dass der Mensch eine Seele bekam, sondern dass er eine Seele wurde. Das ist ein großer Unterschied. Somit bezeichnet der Begriff "Seele " in der Bibel den ganzen Menschen, nicht einen Teil von ihm. Der Mensch ist also die Seele. Daher übersetzen viele Bibelübersetzer das hebräische Wort für Seele, néphesch, richtigerweise als "Lebewesen" oder "lebende Person".

Sogar die Tiere werden, wie bereits gesagt, in der Bibel als "Seelen" bezeichnet, wie das aus folgenden Bibeltexten hervorgeht: "Gott sprach weiter: ,Die Wasser sollen ein Gewimmel lebender Seelen hervorwimmeln .  .  .‘ Und Gott ging daran, die großen Seeungetüme zu erschaffen und jede lebende Seele, die sich regt, die die Wasser hervorwimmelten, nach ihren Arten und jedes geflügelte fliegende Geschöpf nach seiner Art. .  .  . Und Gott sprach weiter: ,Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor .  .  .‘ Und Gott ging daran, die wildlebenden Tiere der Erde zu machen nach ihrer Art und das Haustier nach seiner Art und jedes sich regende Tier des Erdbodens nach seiner Art" (1.  Mose. 1:20,  21,  24,  25).

Dass die Seele kein unsichtbarer Teil des Menschen ist, wird auch in mehreren Enzyklopädien bestätigt:

„Im A[lten] T[estament] [gibt es] keine Dichotomie [Zweiteilung] in Körper und Seele .  .  . Der Israelit sah die Dinge konkret, in ihrer Gesamtheit, und sah deshalb Menschen als Personen und nicht als etwas Zusammengesetztes an. Der Ausdruck nepeš [néphesch], obgleich mit unserem Wort Seele übersetzt, bedeutet nie Seele im Unterschied zum Körper oder zur Einzelperson. .  .  . Der Ausdruck [psychḗ] ist das entsprechende Wort für nepeš im N[euen] T[estament]. Es kann das Lebensprinzip, das Leben selbst oder lebendes Wesen bedeuten“ (New Catholic Encyclopedia, 1967, Bd. XIII, S.  449,  450).

„Der hebräische Ausdruck für ‚Seele‘ (nefesch, das Atmende) wurde von Moses gebraucht .  .  ., bezeichnet ein ,belebtes Wesen‘ und ist gleichermaßen auf nichtmenschliche Wesen anwendbar. .  .  . Die neutestamentliche Anwendung von psychē (,Seele‘) war mit nefesch vergleichbar“ (The New Encyclopædia Britannica, 1976, Macropædia, Bd.  15, S. 152).

„Die Ansicht, daß die Seele ihre Existenz nach der Auflösung des Körpers fortsetzt, ist eher eine Sache philosophischer oder theologischer Spekulation als eine Sache des einfachen Glaubens, und sie wird daher nirgendwo ausdrücklich in der Heiligen Schrift gelehrt“ (The Jewish Encyclopedia, 1910, Bd.  VI, S. 564).
Der Gedanke einer unsterblichen Seele stammt aus der griechischen Philosophie. So war Platon, der im 4. Jahrhundert v. Chr. lebte, ein Hauptverfechter dieser Lehre. In einem seiner Werke verkündete er: "Ganz sicher .  .  . ist die Seele unsterblich und unvergänglich, und in Wahrheit werden unsere Seelen im Hades [in der Unterwelt] sein“ (Platon, Phaidon). Frühe Kirchenlehrer aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., die Gefallen an den philosophischen Gedanken Platons fanden, übernahmen seine Erklärungen über die Seele.

Die eigentlichen Wurzeln der Lehre von der unsterblichen Seele gehen jedoch noch viel weiter zurück. Sie lassen sich bis in die ägyptische und babylonische Kultur zurückverfolgen. So heißt es beispielsweise in dem Buch The Religion of Babylonia and Assyria von Morris Jastrow : „Die babylonischen Theologen [befassten sich] ernsthaft mit dem Problem der Unsterblichkeit. .  .  . Der Tod galt als Tor zu einem anderen Leben".

Wer also heute an eine unsterbliche Seele glaubt, der übernimmt eigentlich einen Teil der religiösen Auffassungen der Babylonier und Ägypter und stellt sich gegen die klare biblische Lehre von der Menschenseele.

Was die sog. Todesnäheerlebnisse angeht, so können diese nicht als Beweis für eine unsterbliche Seele gewertet werden. Wenn dieses Phänomen wissenschaftlich auch noch nicht ganz geklärt ist, bleibt dennoch festzuhalten, dass das Gehirn der betreffenden Person immer noch arbeitet und infolgedessen Bilder und Vorstellungen produzieren kann. Keiner jedoch, dessen Gehirnzellen einmal abgestorben sind, kann wieder zum Leben zurückgeholt werden (außer durch Gott, der die Toten eines Tages durch eine Auferstehung zum Leben zurückbringen wird).

LG Philipp

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 30

Ich sehe das so:

Der Mensch verfügt über ein Bewusstsein, das durch die Gehirnaktivität erzeugt wird, ähnlich wie ein Diaprojektor ein Bild an die Wand wirft.

Dieses Bewusstsein wird dann beispielsweise in unterschiedlichen psychologischen  Ansätzen in verschiedene Ebenen unterteilt.

Erkrankungen

Verschiedene psychische Erkrankungen sind den meisten Menschen zumindest dem Namen nach bekannt - etwa die Depression.

Es gibt aber auch das Gebiet der psychosomatischen Erkrankungen, bei denen die körperliche Gesundheit unter der psychischen Verfassung leidet.

Das können beispielsweise Kopfschmerzen sein, für die es keine organische Ursache, wie etwa neurologische Probleme gibt.

Man spricht in diesem Zusammenhang dann auch von "seelischen Leiden", obwohl das eigentlich ein theologischer Begriff ist.

Man könnte vereinfachend sagen, das psychische Erkrankungen den Intellekt betreffen, während seelische Erkrankungen eher emotional dominiert werden.

Todesnähe

Wenn der Mensch stirbt, setzt zunächst die Atmung/Kreislaufaktivität aus, was dazu führt, dass die Sauerstoffzufuhr an das Gehirn sinkt. Der Mensch sinkt somit in eine tiefe Bewusstlosigkeit.

Das ist das, was man meist "Herzstillstand" nennt - doch an diesem Punkt ist der Mensch noch nicht endgültig tot.

Bei Personen die eine erfolgreiche Reanimation (Wiederbelebung) erlebt haben, kommt es in diesem Stadium teilweise zu Nahtoderfahrungen.

Ein Teil dieser Schilderungen kann theoretisch durch den Sauerstoffmangel im Gehirn erklärt werden, der bestimmte Halluzinationen auslöst.

Auch die Freisetzung von körpereigenen Hormonen kann einen Teil der Erfahrung erklären - etwa Euphorie, das Gefühl von Frieden usw.

Gelingt es, den Patienten aus dem Atem/Kreislauf-Stillstand herauszuholen, sei es durch Ersthilfe, oder Defibrilation, stabilisiert sich der Kreislauf wieder

Abhängig vom Allgemeinzustand und der verabreichten Medikation kommt die Person jetzt wieder zu sich.

Tod

Gelingt es nicht rechtzeitig, den Kreislauf wiederherzustellen, kommt es schließlich zu Gehirnschäden, die ab einem bestimmten Grad nicht mehr reversibel sind.

Das Gehirn stellt irgendwann seine Aktivität ein, das Bewusstsein verlischt und die Persönlichkeit des Menschen als Individuum verschwindet.

Mit dem endgültigen Aussetzen der Gehirnaktivität und dem Verlöschen des Bewusstseins, ist der Mensch schließlich tot.

Seele

Meiner Ansicht nach ist das Bewusstsein vom Körper abhängig. Geist und Körper beeinflussen sich in verschiedener Weise gegenseitig, da sie eine Einheit bilden.

An ein "ewiges Selbst" oder "höheres Bewusstsein" des Menschen glaube ich persönlich nicht. Sollte es irgendwann seriöse Belege geben, ändere ich gerne meine Meinung.

Fazit

Wenn der jetzige Stand der Wissenschaft tatsächlich Recht haben sollte, dann brauchst du dir keine Sorgen über eine "kranke Seele" zu machen, da es sie gar nicht gibt.

Kommentar von holodeck ,

Ein Teil dieser Schilderungen kann theoretisch durch den
Sauerstoffmangel im Gehirn erklärt werden, der bestimmte Halluzinationen auslöst.

Nein.   
Weder theoretisch noch praktisch.  

Zumal NTE's KEINE Halluzinationen sind.

Auch die Freisetzung von körpereigenen Hormonen kann einen Teil der Erfahrung erklären - etwa Euphorie, das Gefühl von Frieden usw.

Auch das nicht.  
Nein!

Du gründest deine "wissenschaftlichen" Aussagen scheinbar ausgerechnet auf die Mainstreampresse, die ganz gewiss keine zuverlässige Quelle für Fakten darstellt.  

Ich habe Fundierteres für dich. Bitte lesen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3399124/pdf/fnhum-06-00209.pdf

Kommentar von Enzylexikon ,

Was willst du jetzt damit belegen? Das Nahtoderlebnisse tatsächlich ein spirituelles Ereignis einer ewigen Seele darstellen?

Das halte ich für unwahrscheinlich, denn all seine Argumente sind medizinischer Art, so dass es keine spirituelle Erklärung braucht.

Geht es dir aber nur darum, mich mit einem Link an die Wand zu argumentieren, bitteschön, dann stoßen hier zwei Meinungen aufeinander.Seine Hypothesen und meine Hypothesen.

Es mag beispielsweise durchaus sein, dass bei raschen und massiven Traumata die von mir genannte Hypothese des langsamen Sauerstoffmangels nicht greift - eine Erklärung bietet er aber auch nicht.

Er dekonstruiert also bisherige Erklärungsmodelle, zieht zum Vergleich andere wissenschaftliche Untersuchungen heran - aber außer einem Plädoyer für eine andere Bewertungen von NDE springt dabei nichts raus.

Du kannst übrigens noch so oft ein kategorisches "Nein" schreiben - das verleiht dir keine zusätzliche Autorität.

Kommentar von holodeck ,

Was willst du jetzt damit belegen?

Na was schon?
Dass NTE's entgegen deiner Aussagen weder Halluzinationen wegen Sauerstoffmangel sind, noch hormoninduziert.

Was ich dir verlinkt habe, IST der wissenschaftliche status quo: es gibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Erklärung für NTEs.

Du stehst also ohne jede "wissenschaftliche" Erklärung da, der Kaiser ist nackt.

Das war's dann schon.

Kommentar von Enzylexikon ,

Die von mir genannten Erklärungsmodelle mögen nicht in allen Fällen zutreffen, werden durch dieses Papier aber auch nicht gänzlich widerlegt.

Er sagt zB dass bei einem raschen Trauma nicht der Sauerstoffmangel zu Halluzinationen im Sichtfeld führen kann, oder das körpereigene Substanzen nicht wirksam genug seien um bestimmte Effekte zu erklären.

Nun tritt aber auch nicht jede Nahtoderfahrung durch ein schnelles Trauma auf und auch die physiologischen Vorgänge eines Sterbenden sind nicht überall gleich, so dass zB zumindest in Fällen mit langsamerer Bewusstseinstrübung durchaus die Sichtfeld-Hypothese greifen könnte.

Das Papier ist keine komplette Absage an bisherige Deutungsversuche sondern bringt lediglich neue Betrachtungsweisen beim Phänomen NDE ein.

Ich sehe mich durch die Aussagen in diesem Dokument nicht in meiner Argumentation ausgehebelt, sondern lediglich relativiert.

Kommentar von holodeck ,

Die von mir genannten Erklärungsmodelle mögen nicht in allen Fällen zutreffen

Wie meinst du das "nicht in allen Fällen"? Es gibt nur EIN Phänomen NTE.

Dieses soll als Halluzination - so sagst du - durch Sauerstoffmangel verursacht werden. Das ist aber nicht mal mehr die Frage, wie noch bei Hamlet, denn diese Hypothese kann so gut wie ausgeschlossen werden. Denn allein schon qualitativ unterscheidet sich das visuelle Erleben während einer NTE dramatisch von Grauschleiern in der Peripherie des Sichtfeldes, gefolgt von Helligkeitsverlust und Blackout, wie sie durch Sauerstoffmangel auftreten. Einmal mehr gilt: Ähnlich ist nicht dasselbe.

Auch die Hormonhypothese wird als unzureichend zurückgewiesen, zum einen, weil die ausgeschüttete Menge viel zu gering ist, um Visionen vom Schlage einer NTE zu erzeugen. Aber auch, weil Patienten, denen körpereigene Opiate zur Schmerzstillung verabreicht werden, häufiger von einer NTE berichten müssten. Was jedoch nicht der Fall ist. 

Therefore,opioids are far from successful at entirely explaining the positive mood and vivid “hallucinations”of NDEs.  

sondern bringt lediglich neue Betrachtungsweisen beim Phänomen NDE ein.

So? Nun, dann ja vor allem die Warnung davor, dass die NTE's jeder rein materialistischen Sicht auf die Welt so derart widersprechen, dass die Zurückweisung der Fakten der NTEs (und dazu zählen auch Scheinerklärungen) vor allem Vorurteil und Wissenschaftsverhinderung ist:

a prejudicial refusal of facts that appear trascendent or paranormal might wrongly lead to neglecting them due to their apparent incompatibility with the widely accepted materialistic view of the world and known scientific laws.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ja, mir ist auch schon aufgefallen, dass bei ihm so durchklingt

"jetzt seid nicht so materialistisch und zieht lieber die Existenz des unsichtbaren rosa Einhorns in Betracht"

Das halte ich allerdings für kontraproduktiv - er dekonstruiert alte Ansichten, belegt dies mit Forschungen - und fordert dann, man solle potentiell paranormale Dinge nicht zurückweisen.

Damit untergräbt man sich meiner Meinung nach in gewisser Weise schon die Glaubwürdigkeit - nicht seiner Schlüsse, aber viel mehr kann man dann seine Neutralität bezweifeln. Wer einen  "böser Materialismus"-Kreuzzug führt, wäre nicht objektiv.

Ich selbst habe auch schon drei NDE erlebt, ohne deswegen an paranormales zu glauben.

Kommentar von holodeck ,

"jetzt seid nicht so materialistisch und zieht lieber die Existenz des unsichtbaren rosa Einhorns in Betracht"

DAS sagt er doch gar nicht!
Mit keinem Wort. Sondern das ist dann deine Polemik.  

und fordert dann, man solle potentiell paranormale Dinge nicht zurückweisen.

Agrillo und Faccio sprechen auch nicht von "potenziell paranormalen Dingen". Sondern sie sprechen von Dingen, die paranormal erscheinen. Das ist ein kleiner Unterschied, denn es lässt die Verantwortung für den Schein statt Sein beim Beobachter der Dinge.

Nicht alles, was dir oder anderen Weltbildinhabern paranormal erscheint ist es am Ende dann auch.


Damit untergräbt man sich meiner Meinung nach in gewisser Weise schon die Glaubwürdigkeit

Wie bitte? Mit einer grundsoliden wissenschaftlichen Haltung, die von Offenheit und Sachlichkeit geprägt ist?
O Tempora, o mores.

Wer einen  "böser Materialismus"-Kreuzzug führt, wäre nicht objektiv.

Wer einen "böser Materialismus-Kreuzzug" schon beim Hauch eines Widerspruches wähnt, reagiert vielleicht einfach nur ein wenig hysterisch. Findest du nicht auch?

Zu sagen, dass die NTE dem materialistischen Weltbild zum gegenwärtigen Zeitpunkt widersprechen, ist zunächst einmal nur eine Tatsachenfeststellung. Zumindest widersprechen sie dem weitestgehend akzeptierten Verständnis von der Funktionsweise unseres Gehirns.    

Ich selbst habe auch schon drei NDE erlebt

Gleich drei?  
Nimm es mir nicht übel ... aber ich habe aufgrund deines Abwehrverhaltens, was du hier zeigst, so meine Zweifel, dass dies NTE's waren. Wenn sie nicht extrem beängstigend waren, scheint mir eher, der Begriff wird heutzutage schlicht etwas inflationär gebraucht unter den jungen Leuten.

Kommentar von Enzylexikon ,


Mit keinem Wort. Sondern das ist dann deine Polemik.  

Was du Polemik nennst, ist für mich ein Eindruck angesichts seiner Aussage.

O Tempora, o mores.

Du kannst noch so sehr die Zeiten und Sitten beklagen, das ändert nichts an meiner Haltung, dass jemand der wissenschaftlich vorgeht, besser nicht den Materialismus kritisieren sollte, auf dem seine Welt beruht - sonst könnte er leicht in die Esoterik-Ecke gestellt werden, was bei ernsthaften Wissenschaftlern schade wäre.

Wer einen "böser Materialismus-Kreuzzug" schon beim Hauch eines Widerspruches wähnt, reagiert vielleicht einfach nur ein wenig hysterisch. Findest du nicht auch?

Auch hier habe ich lediglich meine Meinung gesagt und das keineswegs hysterisch.

Nimm es mir nicht übel ... aber ich habe aufgrund deines
Abwehrverhaltens, was du hier zeigst, so meine Zweifel, dass dies NTE's waren

Ich will jetzt hier nicht melodramatisch werden und auch nicht ins Detail gehen, da sie für mich etwas sehr persönliches sind.

Aber ich glaube, wenn bei drei Fällen von Herzstillstand (mit einigen Jahren Abstand) jeweils eine Reanimation erforderlich ist, dann ist das aus meiner Sicht schon sehr nah am Tod.

Es ist eben nicht jeder so gesund, wie er/sie es gerne wäre.

Ich bin trotzdem nicht vorbehaltlos bereit, deshalb an die Existenz eines Lebens nach dem Tod zu glauben, nur weil mir möglicherweise mein Gehirn einen Streich gespielt hat (auf welche Weise nun auch immer).

Es war jedenfalls eindrücklich genug, um mir die Angst vor dem Tod zu nehmen - denn entweder gibt es nach dem Tod doch etwas, oder aber meine Biochemie leistet ganz hervorragende Arbeit. Ich tendiere vorerst zu zweiterem.

Antwort
von Yukanami, 62

Hallo!

Ich hab eine Theorie, kann aber net sagen ob sie stimmt, da ich noch nicht tot war xD

Ich glaube, dass man, wenn man stirbt, von den psychischen Krankheiten "erlöst" wird. Diese Krankheiten laufen ja in der realen Welt ab und nicht im Jenseits. Beispiel: Schulstress. Jeder kennts. Aber wenn man tot ist hat man keine Schule mehr = eine sorge weniger bzw diese Last fällt von der Seele. Oder: wenn man sich sorgen um irgendwas macht oder depressiv ist und stirbt, kann man eh nichts mehr in der realen Welt machen = Last fällt wieder von der Seele oder "wozu depressiv sein, wenn man frei ist?" ^^

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen ^^ LG

Kommentar von Tamtamy ,

Nett illustriert! Ähnliche Überzeugungen habe ich auch.

Antwort
von Dahika, 51

Der Begriff "Seele" ist ein rein theologischer Begriff und kommt daher in der psychol. Wissenschaft nicht vor. Wenn man einen anderen Begriff als Psyche nehmen will, kann man auch "das Seelische" sagen. ABer Seele eher nicht.

Antwort
von gabaniel, 75

Kurz vor dem Sterben wird im Gehirn DMT (ein Psychedelikum) ausgeschüttet was diese Todesnäheerlebnisse, wie du sie beschreibst, auslöst. Die Sache mit der Seele ist eine Frage des Glaubens. Wenn du Wissenschaftlich ran gehst, hat der Mensch keine Seele die nach dem Tod weiter existiert.

Kommentar von moonchild1972 ,

Aber die außerkörperlichen Erlebnisse haben die auch etwas mit dem DMT zu tun?

Sie waren sehr real! Und ich war nicht in einem TNE.

Kommentar von gabaniel ,

DMT ist ein Halluzinogen vllt sagt dir Ayahuasca etwas? Einige Indianer Stämme benutzen es für Zeremonien damit sie in eine Trance verfallen und spirituelle Visionen kriegen. Klar man weiß nicht 100%tig, aber man geht davon aus das es auf DMT zurückzuführen ist.

Ich bin ein Mann der Wissenschaft, ich glaube nicht an diesen Humbug Gott usw. Die Natur hat dich erschaffen und sie wird dich auch wieder nehmen.

Lies dir ein paar Berichte über Menschen die Ayahuasca bzw. DMT genommen haben.

Kommentar von holodeck ,

Ich bin ein Mann der Wissenschaft

Heißt du mit Nachnamen "Andrastor"?

Kommentar von gabaniel ,

Und das bringt was zur Diskussion bei? Wenn du nicht raffst was ich damit meine, dann ist das auch okay.

Kommentar von chan799 ,

Als man  im Mutterbauch war, wer hat das Herz nach seiner Entstehung zum Bewegen gebracht? Wie kann etwas Steifes sich von Nichts bewegen? kann man nicht sagen, dass es um eine Seele geht, die das Herz starten kann? Und was ist der Unterschied zwischen einem lebendigen Körper und einem toten Körper(Leiche)?  Ist der Körper und Seele voneinander abhängig? Ist der Körper zum Teil ein Gefäss der Seele?

Kommentar von gabaniel ,

Weißt du wie ein Embryo entsteht? Weißt du was ein Zentralesnevensystem ist? Dann erübrigt sich die Frage "wie kann etwas steifes sich von nichts bewegen".

Der Unterschied zwischen einem lebendigen Körper und ienem toten ist, dass die Zellen die ein Lebewesen besitz auch leben. Wenn du tot bist sterben sie ab und das was du Seele nensnt sind einfach noch unerforschte und komplizierte Vorgänge des Gehirns.

Kommentar von naaman ,

Damit stimmt die Bibel mit der Wissenschaft überein. Der Mensch hat keine Seele, die nach dem Tod irgendwo weiter existiert. Das ist ein Aberglaube den die Kirchen fördern.

Kommentar von gabaniel ,

Ja gut ich habe die Bibel nicht gelesen. Aber das bedeutet jetzt auch nicht das Gott existiert.

Kommentar von holodeck ,

Kurz vor dem Sterben wird im Gehirn DMT (ein Psychedelikum)
ausgeschüttet was diese Todesnäheerlebnisse, wie du sie beschreibst, auslöst.

Nein.

Bis heute ist der sichere Nachweis von DMT beim Menschen in erwähnenswerten Mengen noch nicht einmal gelungen. Auch dann nicht, wenn die DMT Drogenfreaks weltweit es gern so hätten.

DMT kann deshalb nicht der Auslöser für NTE's sein.

Kommentar von gabaniel ,

Hättest du ein bisschen weiter gelesen. Dann wüsstest du das ich geschrieben habe, dass man es nicht 100%tig weiß.

Antwort
von LSdiethylamid, 4

Körper und Geist hängen untrennlich zusammen. Also schon die Vorstellung einer Seele ist unsinnig.

Stumpfes Beispiel: Alkohol. Alkohol ist eine materielle Substanz und beeinflusst unser materielles Gehirn, welches für unsere Wahrnehmung, Gefühle, unser Verhalten und das Bewusstsein sorgt.

Antwort
von Midnight1999, 30

Psyche ist das griechische Wort für Seele. Was du meinst, klingt eher nach dem Geist. Wobei du auch hier zwischen dem Geist, der nach dem Tod umherspukt, und dem Geist, der z. B. in der Schule trainiert wird (geistige Fähigkeiten) unterscheiden musst.

Antwort
von Shedopen, 31

Das weiß leider niemand und konnte nie bewiesen werden

Antwort
von joergbauer, 34

Der Heilige Geist hilft uns den Glauben zu verstehen - und dies außerhalb aller seelischen Erfahrungen. Das Ziel ist der Seelen Seligkeit (1. Petrus 1,9). Es ist nicht so, daß sich nur das Fleisch gegen den Geist auflehnt (Galater 5,17) sondern auch der Geist gegen das Fleisch. Die Seele liegt in ihren Wahrnehmungen und Empfindungen dazwischen und ist oft hin- und hergerissen. Unsere Seele ist immer hungrig nach Eindrücken, Gefühlen, Erlebnissen, Eigendünkel. Sie will rotieren, vibrieren und nach dem Wind haschen (Prediger 4,4). Sie ist unersättlich - und das birgt so manche Gefahr in sich, weil diefleischlichen Begierden manchmal überhaupt nicht gut für unsere Seele sind und gegen sie streiten (1. Petrus 2,11). Darum werden wir unter anderem auch aufgefordert, als Kinder Gottes, uns vom Bösen abzuwenden und Gutes zu tun. Wir sollen Frieden suchen und ihm nachjagen (1. Petrus 3,11). Dem Frieden nachzujagen bedeutet, uns ganz an Jesus zu hängen. Nur aus der engen Verbindung mit Jesus kann Frieden in unser Leben kommen. 


Unser innerer Mensch ist der eigentliche Mensch. Fleisch und Blut werden das Himmelreich nicht ererben können (1. Korinther 15,50). Wir werden ernstlich dazu aufgerufen, unser Herz zu behüten und zu bewahren - es ist das seelische Zentrum unserer Persönlichkeit (Philipper 4,7). Was wir geistlich hören und erfahren, sollen wir in unserem Herzen behalten. Das hat zur Folge daß dies für unseren ganzen Leib heilsam ist (Sprüche 4, 20-27). Das ist die Wechselwirkung von außen nach innen und umgekehrt - also die geistig-geistlich-seelischen Fähigkeiten und Reaktionen unserer inneren Person. Was heute in der medizinischen Psychosomatik modern und revolutionär ist, steht schon seit hunderten von Jahren so in der Bibel. Der Geist hat also einen Einfluss auf den ganzen Leib und der wiederum auf die Seele. Gottes Geist ist eine ganzheitliche, ewige Kraft und spricht den Menschen in seinem ganzen Sein an. Was wir tun und lernen sowie umsetzen, hat immer seine Wirkung und hinterlässt seine Spuren, sei es gut oder böse.


Genetisch gesehen funktionieren wir nur am Rande und auch nur mit begrenzter Haltbarkeit. Aber im eigentlichen Sinne zu leben, verstehen wir nicht. Der Mensch hat gemäß der Bibel einen hohen, fast ''göttlichen''  Wert und eine unermessliche Würde. Der einzige Maßstab, der dem Menschen gerecht wird, ist die Liebe Gottes. Kannst du das auch so sehen? Wenn Gott uns begegnet, dann macht ER erstmal Licht (1. Mose 1, 3-4) - Gott hat ein bestimmtes Arbeitssystem und will unser inneres Tohuwabohu in Ordnung bringen, damit wir zur Ruhe kommen in IHM (wörtlich: ''Irrsal'' und ''Wirrsal'' beziehungsweise bezeichnet ''tohu'' die Wüstheit, ''wa'' bedeutet „und“ und ''bohu'' ist die Leere). Auch wir waren ''wüst und leer'' (1. Mose 1,2). Dieses Licht Gottes macht uns zu dem, was Gott ins uns schon immer gesehen hat. Durch Gottes Eingreifen und die Spuren, die der Sohn Gottes Jesus Christus für uns hinterlassen hat, werden wir heil
und gerecht - allein durch den Glauben. Krankheiten werden im Himmel nicht vorkommen und auch keine psychischen Störungen.

Kommentar von moonchild1972 ,

Danke

Antwort
von Tamtamy, 41

Hallo Mondkind!

Du wirfst große Fragen auf - das ist dir schon klar, oder?
Unzählige Menschen habe sich darüber Gedanken gemacht, und es ist auch Thema aller Religionen.
Du erwartest nicht ernsthaft, dass diese Dinge bei 'Gutefrage.net' endgültig beantwortet werden? Dann würde ich nämlich sagen, du scheinst auf dem Mond zu leben.

"Psyche" und "Seele" und und und - all das sind von MENSCHEN erfundene Worte und Begriffe, um etwas auszudrücken, was man AHNT, FÜHLT, GLAUBT. Das darf man nicht mit der "Wirklichkeit" verwechseln - die WIRKLICHKEIT nach dem Tod kennt NIEMAND von uns Lebenden.
Auch Nahtod-Erlebnisse finden bei LEBENDEN statt, es sind keinen Erfahrungen, die wirklich NACH dem Tod erlebt werden.

Also ist alles, was wir über die Zeit nach dem Tod uns vorstellen - eine VORSTELLUNG, ein GLAUBE, eine ÜBERZEUGUNG usw.

Ich persönlich glaube nicht, dass psychische Erkrankungen nach unserem Tod eine Rolle spielen. Wiederum gibt es Millionen Menschen, die überzeugt sind, dass unser Verhalten hier auf Erden weitere Auswirkungen für unsere Existenz nach dem Sterben haben wird. 

Antwort
von nowka20, 8

die seele ist unsterblich und bekommt nach dem tode ein schauendes bewußtsein

Antwort
von chan799, 21

Als man  im Mutterbauch war, wer hat das Herz nach seiner Entstehung zum Bewegen gebracht? Wie kann etwas Steifes sich von Nichts bewegen? kann man nicht sagen, dass es um eine Seele geht, die das Herz starten kann? Und was ist der Unterschied zwischen einem lebendigen Körper und einem toten Körper(Leiche)?  Ist der Körper und Seele voneinander abhängig? Ist der Körper zum Teil ein Gefäss der Seele?

Antwort
von fricktorel, 12

Moment mal: "Die Seele, die sündigt, muss sterben" (Hes.18,4).

Und gesündigt haben alle (Röm.3,23).

Wer Christus glaubt, wird leben, auch wenn er stürbe (Röm.6,23; Joh.11,25).

Die "Seele" ist das "Leben im Blut" (3.Mose 17,11).

In der Auferstehung werden alle wieder gesund sein (Jes.65,20).

Dann wird der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) gefangen (Offb. 20,2) sein und die Menschheit nicht mehr verführen können (Offb.17,1-6).

Antwort
von naaman, 19

Die Seele ist oft der ganze Mensch (..... Das Dorf hat etwa 450 Seelen, damit sind allen 450 lebenden Menschen in diesem Dorf gemeint).

Die Psyche beschreibt nur den psychologischen Teil des Menschen. Nämlich seine Psyche oder seinen Geist.

Antwort
von chan799, 29

Sehr interessant!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community