Frage von citran123, 78

Frage geht an Atheisten, Agnostiker und alle anderen Bekenntnisfreien oder teilweise Bekenntnisfreie?

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, was ihr davon haltet, einen Lebenspartner/ Partnerin zu haben, die an Gott glaubt. Wie ist da eure Meinung zu, weil sobald es zur Heirat kommt, wird es meiner Meinung nach etwas kompliziert.

Schönen Abend noch :)

Antwort
von theantagonist18, 40

Das wäre ja auch abhängig vom Partner. Wie ernst nimmt er seinen Glauben? Wie gut kann er auch in einer Diskussion darüber mit Kritik umgehen? Ich bin ja kein großer Freund von Religion und dem Glauben an Gott usw., aber ich könnte es möglicherweise akzeptieren eine gläubige Partnerin zu haben, sofern sie nicht versucht mich in die Kirche zu schleppen oder Ähnliches. Wenn die Religion kein großes Thema wäre, sondern im Prinzip nur still ausgelebt würde, dann könnte ich mich damit abfinden. 

Wenn aber aufgrund eines Glaubens z.B. die Evolution abgelehnt wird oder aber gemeinsame Kinder aktiv als Gläubige erzogen werden sollen.. Nein, da hört der Spaß auf. Das wären Trennungsgründe. 

Auf eine kirchliche Trauung wäre ich auch nicht besonders scharf. Ich fühle mich in Kirchen einfach fehl am Platz. Wäre aber vielleicht zuliebe der Partnerin noch möglich. Das muss dann aber wirklich die Richtige sein ;)

Kommentar von citran123 ,

Bin ganz deiner Meinung! Danke für die Antwort :) Schönen Abend noch

Antwort
von Dhalwim, 16

Hallo citran123,

mich würde interessieren, was ihr davon haltet, einen Lebenspartner/
Partnerin zu haben, die an Gott glaubt. Wie ist da eure Meinung zu, weil
sobald es zur Heirat kommt, wird es meiner Meinung nach etwas
kompliziert.

Also, Ich hätte an sich kein Problem damit. Nur müssen sie bedenken, es KÖNNTE auch schon kompliziert werden, während der Partnerschaft. Wenn sie sich mit dem Gott Thema und Kirche in ruhe lässt, ist ja alles prima.

Solange kein "missionierung's", Versuch entsteht oder irgendwas in dieser Richtung, dann überhaupt kein Problem.

LG Dhalwim

Antwort
von Rendric, 31

Kommt drauf an, welche Absprachen man hat.

Ich bin mit einem tiefgläubigen Christ verheiratet. Aber ihm ist die Kirche nicht wichtig, sondern nur sein Glaube.

Somit haben wir auch nur Standesamtlich geheiratet und unsere zukünftigen Kinder werden nicht getauft. Natürlich wird das Kind von dem Glauben beider Eltern erfahren, vielleicht wird es auch mal in den Religionsunterricht gehen. Aber letztenendes kann es dann selber entscheiden, ob es Christ oder Atheist oder etwas ganz anderes wird.

Taufen lassen kann man isch ja auch noch im Nachhinein.

Antwort
von Giustolisi, 4

Es wäre wohl nicht ganz einfach, da ich den Glauben an Götter mit für das Lächerlichste halte, was Mensche heute noch glauben.
Eine Partnerin die für mich in Frage kommt, sollte einen scharfen Verstand haben und nicht jeden daher behaupteten Mist von irgendwelchen unsichtbaren Wesen glauben.

Antwort
von Lennister, 5

Kommt drauf an. Sofern er/sie nicht aufgrund des Glaubens die Kinder religiös erziehen will oder politische Ansichten hat, die ich inakzeptabel finde(Homophobie, Ausländerfeindlichkeit etc.), wäre es für mich in Ordnung. 

Antwort
von carl151000, 20

Ich bin atheist doch ich hätte weder ein problem damit wenn meine frau religiös wäre noch wenn ich in einer kirche oder sonstigem heiraten würde

Antwort
von Andrastor, 24

Das ist völlig egal solange nicht einer versucht den anderen zu missionieren.

Um dem Partner eine Freude zu machen, würde ich persönlich auch einer kirchlichen Hochzeit zustimmen, obwohl ich derartige Zeremonien langatmig, langweilig und überholt finde und eine kleine Feier im Familienkreis bevorzuge.

Antwort
von Lukas1643, 17

Ich akzeptiere jede Glaubenzugehörigkeit. Ich erwarte allerdings, dass die anderen Menschen es auch akzeptieren, dass ich an keinen Gott glaube.

Wenn es meine Freundin später möchte, würde ich mit ihr kirchlich heiraten. Warum auch nicht? Anders wäre es wenn ich z.B. ein Moslem wäre und meine Verlobte katholisch heiraten möchte.

Antwort
von Alex92fromHell, 33

Ich denke nicht dass es da zu vielen Problemen kommt. Meine Freundin ist auch gläubig und ich nicht. Sie kann ihren glauben ausleben wie sie möchte... Sie besucht hin und wieder die Kirche, sie betet manchmal, das ist für mich kein Problem, denn jeder kann das machen was er möchte :)

Antwort
von AaronMose3, 25

Solange man sich gegenseitig akzeptiert und nicht der Versuch von Missionierung unternommen wird, sollten da keinerlei Probleme auftauchen

Schönen Abend noch :)

Dir ebenfalls.

Antwort
von Ifosil, 24

Ich glaube z.B überhaupt nicht, meine Frau aber schon. Klappt gut :) Aber muss auch dazu sagen, dass sie es sehr locker sieht. 

Antwort
von Tarikinan, 17

Also ich hätte da kein Problem mit. Wenn sie es nicht zu ernst nimmt bzw. Übertreibt. Ich meine jeder hat eine eigene Meinung.

Antwort
von Hannes040400, 27

Mich als Atheist würde mich das nicht stören, ich würd mich warscheinlich auch kirlich trauen lassen, wenn sie sich das wünscht... Aber da wird jeder anders denken...

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