Frage von karamsa44, 59

Frage elektromotor?

Erläutere, warum ein elektromotor bei hoher Drehzahl weniger Strom zieht als bei niedriger Drehzahl?

Antwort
von Williamxsxs, 9

Stells dir mal so vor bei hoher Drehzahl ist der Schlupf ja sehr klein da die Drehzahl fast gleich der Ständer Drehzahl von Netz ist (50hz/60sek.=3000min-1)
Wenn der Käufer jetzt langsamer dreht beudetet das das er belastet ist. Umso langsamer er dreht umso öfter umläuft das Ständer drehfeld den läufer und somit mit wird auch viel mehr Strom induziert.. Klingt doof aber ist so ;) kleine Drehzahl bedeutet eben nicht weniger Arbeit sonder deutlich mehr Arbeit, das muss man verstanden haben!

Kommentar von Comment0815 ,

Du sprichst hier nicht von einem Gleichstrommotor, sondern von einer Synchronmaschine. In der Schule wird aber üblicherweise der Gleichstrommotor behandelt.

Außerdem wird kein Strom, sondern eine Spannung induziert.

Kommentar von Williamxsxs ,

Ja gut wenn jemand Motor sagt geh ich nun mal von einem drehstrommotor aus.. Ja ich weis Spannung wird induziert aber daraus folgt ja der Strom.. Kleiner formfehler

Kommentar von Williamxsxs ,

Achja was ich beschrieben habe ist eine asynchrone Maschine! Synchrone gibt's ja heut fast gar nicht mehr

Expertenantwort
von Franz1957, Community-Experte für Physik, 16

Wurde denn keine weitere Information gegeben? (Welche Art Elektromotor, welche Art Strom, was für eine Anwendung...?)

Antwort
von Comment0815, 28

Ich gehe davon aus, dass du bei höherer Drehzahl aber gleicher Leistung meinst:

Bei einen höheren Drehzahl ist die induzierte Spannung größer, also auch die Betriebsspannung. Da die Leistung das Produkt aus Strom und Spannung ist muss der Strom bei höherer Spannung entsprechend geringer sein.

Kommentar von Williamxsxs ,

Nein.. Bei hoher Drehzahl ist die induzierte Spannung fast null da Ständer und Läufer Drehzahl fast gleich sind. Um eine große induktion zu erreichen (wo dann auch der große Strom fließt ) muss das stände rdrehfeld ja den Läufer sehr oft überrunden und das ist halt nur bei kleiner Drehzahl

Kommentar von Comment0815 ,

Bei der Synchronmaschine mag das stimmen.

Wenn wir vom Leerlauf einer Gleichstrommaschine ausgehen stimmt meine Antwort. Und in der Schule wird meistens dieser Fall betrachtet.

Kommentar von Williamxsxs ,

Und seid wann hat ein Motor die gleiche Leistung bei unterschiedlichen Drehzahlen? Das ist nur mit einem frequenzumrichter möglich

Kommentar von Williamxsxs ,

Da fehlt halt in der Frage Stellung ein wenig Information .....

Antwort
von Wechselfreund, 17

Selbstinduktion, Lenzsche Regel.

Antwort
von HarryHirsch4711, 16

Ich vermute Du meist den Anlauf, z.B. beim Kurzschlußläufer.

Es wirkt beim stehenden Motor durch die große Frequenzdifferenz zwischen dem Läufer und dem Ständer. Dies hat eine geringe Gegen EMK zur Folge. Also fließt ein großer Strom.

Wenn der Läufer schnell dreht, dann ist die Gegen EMK hoch und der Strom sinkt...

siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotorische_Kraft#Elektromotoren_und_Generat...

Antwort
von BeGa1, 31

Bin mir nicht sicher, ist schon eine Weile her.
War das Prinzip nicht einem Generator ähnlich, dass die Spulen aufgrund der Drehbewegung ein Magnetfeld erzeugen und sich somit nicht durch die zugeführte Energie sondern quasi von selbst aufgrund des Magnetfeldes dreht?

Kann auch völliger Müll sein was ich gerade erzählt hab.

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