Frage von Hossein0098, 87

Frage die niemand beantworten kann aber vll kennt ihr mir diese Frage beantworten?

Frage: wieso läss Gott Kinder sterben?

Antwort
von Fantho, 28

Ich versuche es Dir verständlich zu machen:

Seelen sind hier auf Erden, weil sie bestimmte Lernprozesse zu bewältigen haben. gewisse Lernaufgaben zu absolvieren haben, karmische Beziehungen aufzulösen haben usw....

Weshalb dies so ist, liegt darin geschuldet, dass sie, in der Kürze erzählt, in fürheren Zeiten, als sie durch die Verlockungen Satans sich von Gott getrennt hatten und dann chaotisch im Jenseits gewütet haben und allen möglichen Trieben und Gelüsten nachgegangen waren...

Aus diesem Grund musste Gott etwas tun, um das Chaos wieder in eine göttliche Ordnung zu bringen: Erschaffung der Erde und des Menschen...

Alle Seelen, die wieder zu Gott zurück wollten, konnten nur über diesen Weg (Mensch/Erde) sich wieder zu Gott finden, da bei Eintritt in die Dimension Erde bzw. Inkarnation in den menschlichen Körper, die volle bewusste Verbindung zum Jenseits und zu Gott bzw. zu dessen Helfershelfern gesperrt wurde...

denn sonst wäre es ja wieder ein Leichtes für sie gewesen...

Da jedes Individuum aber auch einen freien (Entscheidungs)Willen mitbekommen hat, darf und kann es tun und lassen, wie es lustig ist...

aber hat auf der anderen Seite die daraus entstandenen Konsequenzen zu übernehmen, zu tragen und vor allem auch auszubaden...

Da eine Seele in ihrer ersten Inkarnation all die gemachten Fehler nicht gleich auflösen konnte bzw sogar noch weiteres Karma aufgeladen haben konnte, mussten sie erneut inkarnieren...

solange bzw so oft, wie es bedurfte, um die wichtigsten Aufgaben und karmischen Beziehungen zu erledigen, um nicht mehr inkarnieren zu brauchen...

Die Anzahl der Inkarnationen kann sich sogar auf mehrer hundert anwachsen...

Auch Kinder kommen auf die Erde, da sie ebenso Seelen sind, die gewisse Aufgaben zu lösen und zu bewältigen haben und auch karmische Beziehungen aufzulösen haben....

Aus diesem Grund wird man (eine Seele) in eine bestimmte Kultur, in einem bestimmten Land, in bestimmten Familien, in betsimmten Sozietäten usw. usf geboren, wenn dies für die jetzige Inkarnation von Wichtigkeit ist...

Jeder Mensch war mal arm,. reich, krank, gesund, behindert, König, Berühmtheit, Verbrecher, Buddhist, Jude, Moslem, Frau, Mann, starb als Baby, als Kind, als Greis usw. usf....

Kinder (Babys) sterben, weil es in ihrer Seelen-Vita vorgegeben war, dass sie jung sterben sollen und/oder wollen, um bestimmte Erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen...Hier ist der Lernprozess gelöst worden...

Es sterben auch Kinder, bei denen der Tod zu diesem frühen Zeitpunkt nicht vorgesehen war, sondern durch unglückliche Umstände...Hier ist dann ein offener Punkt gegeben, das noch in einer anderen Inkarnation zu bereinigen gilt...

aber auch nicht muss...

Die Bewertungen im Jenseits sind nicht immer mit unseren Wertigkeiten vergleichbar, denn wir sehen nicht das Ganze...

Gott hat insofern mit allem was zu tun gehabt, indem dieser bestimmte (göttliche) Gesetze ins Leben gerufen hat, welche automatisch wirken: Unter anderem auch das Gesetz des Karma, Gesetz der (Re)Inkarnation...

Diesen Gesetzen kann kein Mensch (keine Seele) sich entziehen...

Aber für die Handlungen einer jeden Seele bzw eines jeden Mesnchen ist Gott nicht verantwortlich, ebenso auch nicht für den Tod der Menschen...

Im Übrigen: Nach dem irdischen Ableben lebt eine jede Seele im Jenseits ja weiter....

auch die Seelen der Kinder...

Gruß Fantho

Antwort
von missunivers, 87

weil Menschen sterben die Erde wäre überfüllt wenn es nicht so wäre aber ich geh davon aus das die Seelen der verstorbenen Kinder zu Gott gehen.

Antwort
von chrisbyrd, 40

Diese Frage ist bestimmt nicht einfach zu beantworten. Da Gott alles Leid verhindern könnte, stellt sich die Frage, warum er Leid und Schmerz zulässt?

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Kindstod, Krankheit, Schmerz, Leid, Krieg, Terror usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Ich will mir gar nicht vorstellen, was auf der Erde geschehen würde, wenn Gott sich ganz zurückziehen würde und bin davon überzeugt, dass sich das keiner vorstellen kann oder will. Doch Gott hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Vielleicht hilft es, das Leben vom Ende her zu betrachten und über diese Sichtweise Hoffnung und Trost zu finden.

Wenn man davon ausgeht, dass die Kinder, die sterben, direkt in den Himmel kommen und es dort wunderschön haben, wäre dies für die Kinder eine durchaus positive Sache. Schlimm ist es natürlich für die Eltern und Angehörigen, die geliebte Menschen verlieren. Aber auch das hat mit den schrecklichen Folgen des Sündenfalls zu tun.

Kommentar von Ryuuk ,

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen

Gibt einem wirklich zu denken, oder? Wie fürchterlich muss es gewesen sein mit Gott zu leben, das die Menschen bereit waren, das Paradies aufzugegeben, nur um von ihm loszukommen...

bzw. sie wollten sein wie Gott)

Was etwas vollkommen anderes ist als ohne in zu sein...

Negative und Böse wie Tod, Kindstod, Krankheit, Schmerz, Leid, Krieg, Terror usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Um genau zu sein, das alles ist das Ergebnis davon, das Gott die Menschheit verflucht hat, nachdem er sie aus dem Paradies verbannt hat. Ziemlich kindische Reaktion wenn du mich fragst.

"Ihr wollt mich nicht haben? Schön, aber dann soll euer Leben ohne mich auch Elend sein."

Er hätte es anders haben können, aber nein Gott muss ja unbedingt noch Salz in die Wunde streuen. Vom allmächtigen Schöpfer hätte ich eine etwas erwachsenere Reaktion erwartet.

Ich will mir gar nicht vorstellen, was auf der Erde geschehen würde, wenn Gott sich ganz zurückziehen würde und bin davon überzeugt, dass sich das keiner vorstellen kann oder will.

Da Gott seit biblischen Zeiten absolut nichts nennenswertes mehr getan hat, kann man davon ausgehen, das man den Unterschied garnicht bemerken würde.

Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm

Ja, im vergleich zu der nie endenen Tortur die jedes ewige Leben letztendlich sein wird, ist das was wir haben garnicht so schlimm. Wenigsten hört es irgendwann auf.

Wenn man davon ausgeht, dass die Kinder, die sterben, direkt in den Himmel kommen und es dort wunderschön haben, wäre dies für die Kinder eine durchaus positive Sache.

Warum tötet man dann nicht alle Kinder, wenn sie es im Himmel ohnehin besser hätten als auf der Erde?

Schlimm ist es natürlich für die Eltern und Angehörigen, die geliebte Menschen verlieren.

Für wie lange? Ein paar Jahrzehne Maximum? Nicht wirklich ein Verlust, wenn man gewiss ist, das man in ein paar Jährchen diesen Menschen für alle Ewigkeit zurückkriegt, oder?

Aber auch das hat mit den schrecklichen Folgen des Sündenfalls zu tun.

Wie viel besser könnte das Leben sein, wenn Gott sich einfach entschieden hätte sich wie ein Erwachsener zu verhalten und den Menschen ihren Aufenthalt auf der Erde nicht schlimmer zu machen als er sein müsste... Gibt einem wirklich zu denken.

Kommentar von chrisbyrd ,

Adam und Eva wussten doch, was geschehen würde, wenn sie sich von Gott abwenden. Ihnen wurde zuvor aufgezeigt, was die Folgen von Gehorsam und Ungehorsam sein werden. Trotzdem haben sie sich vom Teufel verführen lassen und sich dazu entschieden, selbst wie Gott sein zu wollen. Deshalb wäre es vielleicht auch gerecht gewesen, wenn Adam und Eva unter wesentlich schlimmeren Bedingungen hätten leben müssen und Gott sich ganz zurückgezogen hätte.

Natürlich ist es schlimm, geliebte Angehörige zu verlieren. Obwohl unser Leben im Vergleich zur Ewigkeit nur sehr kurz ist, kommt es uns relativ lang vor. Wenn man geliebte Menschen nicht mehr um sich hat, schmerzt das sehr, egal, ob es sich um ein paar Wochen oder um Jahre handelt.

Für mich ist der einzige Trost in dieser Sache und in unserer irdischen Existenz überhaupt, dass es ein ewiges Leben bei Gott gibt, das wunderschön und segensreich sein wird. Ich kann nur jeden einladen, an Gott zu glauben und die Ewigkeit im Himmel beim HERRN zu verbringen. Diese Entscheidung muss aber jeder Mensch selbst treffen, da Gott Freiheit möchte und niemanden zwingt, an ihn zu glauben...

Kommentar von Ryuuk ,

Adam und Eva wussten doch, was geschehen würde, wenn sie sich von Gott abwenden. Ihnen wurde zuvor aufgezeigt, was die Folgen von Gehorsam und Ungehorsam sein werden.

"aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben."

Das Dumme daran ist, das es bis zu diesem Zeitpunkt so etwas wie Tod nicht gegeben hat für Menschen. Adam und Eva können garnicht gewusst haben, was es bedeutet tot zu sein.

Trotzdem haben sie sich vom Teufel verführen lassen und sich dazu entschieden, selbst wie Gott sein zu wollen.

Es steht nirgenwo geschrieben das die Schlange der Teufel war.

Deshalb wäre es vielleicht auch gerecht gewesen, wenn Adam und Eva unter wesentlich schlimmeren Bedingungen hätten leben müssen und Gott sich ganz zurückgezogen hätte.

Ich kann mir nicht vorstellen wie viel elender man die Lebensbedingungen der ersten Menschen hätte machen können, ohne sie direkt zur Hölle zu schicken...

Darüber hinaus, was sagt deine Geschichte über Gott aus? Seine Kinder macht ihren ersten Fehler überhaupt, unter der direkten Anleitung von Gottes erklärtem Erzfeind. Es war nicht ihre eigene Idee, der Teufel hat sie dazu angestiftet.

Und anstatt ihnen ein paar Takte zu erklären was sie falsch gemacht haben und ihnen eine zweite Chance zu geben, wirft er seine Kinder aus dem Haus und verflucht sie zu einem Leben im Elend.

Welcher gütige, liebende Vater tut so etwas?

Antwort
von Philipp59, 13

Hallo Hossein0098,

die Frage, "Wieso lässt Gott Kinder sterben" muss in einem etwas größeren Rahmen gesehen werden. Es stimmt, dass so viele kleine Kinder täglich sterben, gehört ganz sicher zu dem Schlimmsten, was auf Erden geschieht. Doch leider könnte man an dieser Stelle vieles Weiteres anführen, das ebenfalls Anlass zu der Frage gibt, warum Gott dies zulässt. Somit geht es um die grundsätzliche Frage, warum Gott Leid und Böses nicht verhindert und wie es ihn berührt.

Mit dieser Frage haben sich schon Generationen vor uns beschäftigt. Selbst einige Bibelschreiber suchten nach Antworten, wie z. B. der Prophet Habakuk, der Gott einmal fragte: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum lässt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Da Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, versteht er gut, warum Menschen diese Frage beschäftigt.

Es ist ihm auch nicht egal, dass soviel Leid geschieht. Woher weiß man das? Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist? Ganz sicher nicht!

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man  daraus nicht schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging, und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat? Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich im Garten Eden zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es:

"Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“  Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “  Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.  Denn Gott weiß, dass an demselben Tag, an dem ihr davon esst, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die gerade zitierte Bibelstelle analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott der Lüge bezichtigte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod.  Mit dieser Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen.

Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, dass wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Bald ist für den Teufel die Zeit jedoch abgelaufen und mit ihm wird das geschehen, was im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung gesagt wird: "Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloss [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe" (Offenbarung 20:1-3). Hier wird in einer bildhaften Sprache etwas beschrieben, das dem Treiben des Teufels ein Ende bereiten wird: Er wird in einen todesähnlichen Zustand versetzt, der einem tiefen "Abgrund" gleicht, aus dem er sich nicht mehr befreien kann. Wenn das geschehen ist, wird endlich das Reich herbeikommen, um das schon so lange im "Vaterunser" gebetet wird. Dieses Reich oder Königreich wird eine Regierung in den Händen Jesu Christi sein, die für Frieden, Glück und Gerechtigkeit auf der ganzen Erde sorgen wird. Dann wird niemand mehr einen berechtigten Grund haben, sich über irgendetwas zu beklagen. Und vor allem: Es wird kein einziges Kind mehr geben, das leiden muss! Sind das nicht sehr gute Nachrichten?

LG Philipp

Kommentar von AlbatrossFLIGHT ,

wunderschöne, sensible und einfühlsame Erklärung, überzeugend biblisch begründet, DH Philipp!

Antwort
von IsaLu97, 50

Gottes Wege sind unergründlich

Antwort
von Exhenttt, 48

Das Leid auf der Welt, ist die Kehrseite der Freiheit die uns Gott gibt.

So erkläre ich mir das, aber ich glaube das jeder dafür eine andere Antwort hat. 

Was mich aufmuntert ist der Satz aus einem Film ka welcher das war. "Wenn du könntest, würdest du doch auch nur die schönsten Blumen von der Wiese pflücken." 

Antwort
von JTKirk2000, 25

Frage die niemand beantworten kann aber vll kennt ihr mir diese Frage beantworten?

Die eigentliche Frage ist, warum die Menschen Gott etwas vorwerfen, ohne dabei zu berücksichtigen, dass der Glaube an Gott immer mit einem Glauben an ein Leben nach dem Tod verbunden ist. Von daher finde ich es unfair, einem Gott das irdische Leid und kurze Leben vorzuwerfen, dass er dieses zulässt, insbesondere, da in der Bibel verheißen ist, dass Personen, die derartiges im irdischen Leben erfahren, im ewigen Dasein umso größere Verheißungen haben.

Antwort
von magicced01, 50

Gegenfrage: Willst du, dass die Welt an Überbevölkerung zu Grunde geht?

Antwort
von Viowow, 27

weil das...ansichtssache....ist?!

Antwort
von Geansehaut, 19

Dieses Leben ist ein Test wo alles passieren kann. Du kannst nicht erwarten das nur schöne Dinge passieren. Außerdem kommen Kinder die sterben ins Paradies.

Antwort
von nowka20, 3

-die lebenskräfte gestorbener kinder halten die erde am leben

-gestorbene ganz kleine kinder sollten die erkräfte nur streifen

Antwort
von Georg63, 51

Weil Gott entweder nicht allmächtig oder böse ist.


Antwort
von cruscher, 63

Weil es MEINER Meinung nach keinen Gott gibt der das beeinflussen kann.

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