Frage bzgl. eines Wärmezählers im Keller und den Heizkostenverteilern an den Heizkörpern. Ist es mgl, das der Wärmezähler die Heizkörper fälschl. mitzählt?

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8 Antworten

Das kann Dir nur jemand beantworten, der sich mit Heizungen auskennt und sich die Sache vor Ort mal ansieht. Solltest Du in Deinem Verwandten-u. Bekanntenkreis niemanden haben, wäre es evtl. lohnend, auf eigene Kosten einen Betrieb zu beauftragen (nicht unbedingt den, der die Geschichte dort installiert hat), um eine falsche Wärmemengenzähler-Installation entweder auszuschließen oder zu bestätigen. 

Natürlich darf hinter dem Wärmemengenzähler für den Fußbodenheizungskreis kein weiterer Heizkreis für Heizkörper abgenommen werden. Das wäre abrechnungsmäßig nicht richtig (und technisch ebenso, da die FBH deutlich weniger Vorlauftemperatur benötigt als die Heizkörper). M.E. wäre es korrekt, die Kreise Fußbodenheizung, Warmwasserbereitung und Heizkörper mit jeweils einem Wärmemengenzähler (insgesamt 3 Stk) auszurüsten und den Verbrauch der Heizkörper über die Heizkostenverteiler ("Röhrchen", bzw. heute digitiale Messgeräte) an den Heizkörpern zu berechnen...

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Wenn Boden Heizung und Heizkörper in einem Haus sind braust du 3 Wärmemengenzähler. 1x Warmwasserspeicher, 1x Heizkörper gesamt (diese kWh werden dann durch die Heizkostenverteiler unterverteilt) und 1x Bodenheizung. (Wenn jede Wohnung Bodenheizung hat, dann ein Wärmezähler pro Wohnung). So muss das installiert sein, anders geht es nicht. Das muss alles vor Ort überprüft werden. Lass dass den Mieterverein machen. Wobei der Gesamt Energieverbrauch für das Haus durchaus realistisch ist.

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Wg. den realistischen Gesamtverbrauch habe ich letztes Jahr auch bezahlt. Auch wenn die Bodenheizung mit 1420€ echt heftig ist. Zumal wir nie mehr als 18 grad in der Wohnung haben. Dieses Jahr sogar teilweise nur 15 grad. Unrealistrisch ist für mich der neue Wert von 17815 Einheiten da ja die Bodenheizung aus war (Kein Durchfluss nichts). Werdet Ihr da nicht auch stutzig?

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Kommentar von hundeliebhaber5
30.01.2016, 13:34

Natürlich wird man da stutzig. Lass das einen Fachmann überprüfen.

Die Tatsache, dass das Gebäude früher als EFH genutzt wurde und jetzt als MFH, sprich schon dafür, dass es mit dem Zählereinbau (besonders bei Mischinstallationen (FBH+HK) Probleme geben wird, weil keiner die Verrohrung kennt.


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WMZ sind die einzigste, belastbare Möglichkeit, benötigte Ernergiemengen für Hzg und WW tatsächlich zu beziffern.
Hierzu sind sie jedoch der jeweiligen NE (Wohnung) unmittelbar zuzuordenen, andernfalls werden erhebliche Energieverluste einem Nutzer unrechtmäßig zugeordnet. Zudem müssen sie fachgerecht dimensioniert sein und nach der Heizflächenberechnung (Massestrom) ausgelegt werden, andernfalls messen sie einfach Mist!
Dabei ist es völlig unrelevant, über welche Heizflächen die Heizenergie übertragen wurde.
WMZ einzelnen Nutzungseinheiten zugeordnet im Keller sind relativ  wertlos.

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Ohne Strangschema kann man aus der Ferne nicht viel sagen.

Schalte doch mal die FBH aus in gehe zum WMZ und lasse Dir den Momentandurchfluss und Leistung sowie Temperaturen anzeigen. Sinnfällige Werte?

Fakt ist:

FBH und Heizkörper an der Wand arbeiten in aller Regel auf unterschiedlichemTemepraturniveau.

FBH muss mit WMZ erfasst werden, da das technisch nicht anders geht.

In der Abrechnung ist davon die rede, dass es zu den HKV der Heizkörper einen Nutzergruppenzähler geben muss.

Günter


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Ist es möglich, dass Sie den Verteiler für die Fussbodenheizung von einem anderem Mieter abgelesen haben? Weiter könnte es möglich sein, falls Sie nicht allein in der Wohnung wohnen, dass ein Familienmitglied die Fußbodenheizung hin und wieder eingeschaltet hat.  Grundsätzlich aber muss man wissen, dass nicht die Menge der Einheiten letztendlich die Kosten bestimmt. Die Einheiten sind immer in Relation mit den Gesamteinheiten im ganzen Haus zu sehen und auch zu berechnen. So kann z.B. bei einem Mieter mehr Einheiten in einem Jahr gemessen werden, er aber weniger zahlen muss wie im letzten Jahr. Das resultiert dann daraus wenn andere Mieter mehr geheizt haben.

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Ok also das Thema ist wirklich komplex und für einen Laien nur schwer zu verstehen. Wie ich jetz hoffentlich richtig interpretiere ist es technisch unwahrscheinlich das Bodenheizung und Heizkörper über eine Leitung versorgt werden. Aus der Tatsache heraus aber dass das Haus als Einfmilienhaus gebaut wurde. Ist es für mich wahrscheinlicher das die gesamten Bodenheizungen im Haus (2 von 3 Wohnungen) über eine Leitung versorgt werden. Plus eine Leitung für Brauchwasser und eine oder 2 Leitungen für Heizkörper. Also könnte es auch sein das der Wärmezähler neben unserer Bodenheizung auch noch eine weitere Bodenheizung mitzählt!? Evtl. verhält es sich wie in der Skize aber is auch nur eine Vermutung. Kann man überhaupt herausbekommen welche Leitung was bedient?

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Kommentar von hundeliebhaber5
30.01.2016, 13:37

Also, wenn 2 Wohnungen FBH haben, dann muss es 2 Zähler geben für FBH, einen für Wasserspeicher und einen für Heizkörper. Anders geht es nicht, wenn richtig abgerechnet werden soll.

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Wenn man ein Haus baut und im EG und OG eine Fußbodenheizung hat. würde man dann EG und OG von den Leitungen her trennen oder miteinander laufen lassen?
Könnte man auch einen Heizkörper z.B Bad mit der Leitung der Fußbodenheizung bedienen? Was ist sinnvoll und am effektivsten?

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