Frage bezüglich der Anwendung des § 812 (1) 1. u. 2. Alternative BGB?

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4 Antworten

C ist Eigentümer der Sache weil er es wie du schon gesagt hast gutgläubig erworben hat. Gem Paragraph hat B also kein herausgabeanspruch nach Paragraph 985. ich muss kurz mal gucken wie es weiter geht ...

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Kommentar von JillJ
21.08.2016, 09:50

Ich dachte ich weiß wie es weiter geht, allerdings komme ich tatsächlich nicht weiter als das hier und dabei bin ich mir aber 100% sicher. Tut mir leid dass ich nicht weiter helfen konnte 

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Kommentar von naturefreak
21.08.2016, 09:51

Trotzdem Danke, das hilft mir schon weiter!:)

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C erlangt kein Eigentum an der Sache, da A kein Eigentumsrecht an ihr hatte, welches er hätte veräußern können. Der Kaufvertrag zwischen A und B ist also nichtig und das Eigentumsrecht verbleibt bei B.

Es wäre nun zu prüfen in wie weit C noch einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber B hat, da er im guten Glauben gehandelt hat und ihn durch die Nichtigkeit des Kaufvertrages u.U. ein Schaden entstanden ist.

Um es komplett zu machen: Der Vertragsabschluß zwischen A und C hat in diesem Fall noch strafrechtliche Konsequenzen für A.

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Kommentar von nmmkl
21.08.2016, 09:46

c hat Anspruch auf einen Schadensersatz. dieser liegt aber nicht beim Verkaufswert sondern beim Nennwert des gegenstandes

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Kommentar von naturefreak
21.08.2016, 09:49

§ 935 überträgt doch Eigentum obwohl ein nichtberechtigter gehandelt hat oder? Ich glaube ich verdrehe gerade alles. 

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Zu letzterem....wenn er theoretisch das Geld aus dem Verkauf bekommen würde welches den Kaufpreis de verkauften Objektes deckt reicht das. Solche Sachen sind aber z.b. bei Erbstücken nicht möglich

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Kommentar von naturefreak
21.08.2016, 09:46

Danke für deine Antwort!:) Trifft zwar in meinem Fall nicht zu, aber jetzt bin ich neugierig: wie würde man das bei Erbstücken handhaben? Als Erbe ist man ja automatisch Eigentümer und Besitzer der Erbgegenstände im Zuge der Gesamtrechtsnachfolge, ich glaube § 1922. Kann man wenn dann etwas aus dem Erbe von einem Nichtberechtigten verkauft wird nicht zurückverlangen bzw. das Geld dafür?

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Kommentar von nmmkl
21.08.2016, 09:53

sagen wir die hast eine Uhr von 1920 die deine Familie schon seit fast 100 Jahren hat und nun bei die gelandet ist. dann hat Person a diese jetzt an Person b verkauft. wenn jetzt Person b die uhr jetzt behalten darf weil er im guten Glauben gekauft hat hast du in einem zivilrechtlichen Verfahren als Person c theoretisch Anspruch auf Schadensersatz. da die uhr jedoch nicht zu ersetzten ist und sie natürlich auch einen hohen persönlichen Wert hat kann man da große Summen rausschlagen....( wenn man das will, wenn perosn a schon an deine Sachen rangekommen ist musst die sie ja auch kennen)

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Diese Frage dürfte in einem Juraforum besser passen als in diesem Minekraft- und Android-Tummelplatz.


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