Frage von oceans00, 51

Frage an Vermieter mit Erfahru g: Bester Selbstauskunftsbogen, Wohnübergabeprotololl und Mietvertrag?

Hallo,

welche Dokumente nutzt ihr dafür?

Die Dokumente von Haus und Grund sind sehr teuer. Gibt es kostenlose Varianten, die mindestens genauso gut sind und für Vermieter ausgelegt sind?

Vielen Dank schon mal.

Antwort
von anitari, 27

Die von Haus & Grund sind für Vermieter ausgelegt und immer auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung.

Was verstehst Du unter teuer? Als Nicht-Mitglied zahlst Du etwa 7 € für einen Vertrag. Online wohlgemerkt.

Im Schreibwarenhandel bekommt man günstig Mietverträge. Im Netz sogar kostenlos. Die Aktualität ist allerdings oft zweifelhaft. Sprich damit kann man sich als Vermieter ein mächtiges Eigentor schießen.

Selbst der Mieterbund bietet kostenlos ein Vertragsexemplar an. Das bitte auf keinen Fall verwenden!

Antwort
von Colombo1999, 16

Ich glaube, wir reden hier von 7,95 €. Die würde ich für Rechtssicherheit ausgeben.

Die Vordrucke in Schreibwarenläden können schon einige Monate dort liegen und sind nicht notwendig auf dem aktuellen rechtlichen Stand.

Kostenlose Angebote im Internet gibt es mit Sicherheit viele. Aber wer aktualisiert KOSTENLOS regelmäßig ein KOSTENLOSES Produkt.

Ich kann Dir nur raten, bei Haus & Grund zu bleiben.

Alternativ kannst Du über Websiten von Fachanwälten bestellen; auch dort wirst Du einen Obolus zahlen müssen.

Antwort
von ChristianLE, 27

Mietverträge bekommt man in der Regel auch in jedem gut sortierten Schreibwarenladen oder im Internet.

Hier sollte man aber beachten, dass diese nicht zwingend der aktuellen Rechtsprechung entsprechen.

Das kann für den Vermieter im Zweifel teuer werden.

Übergabeprotokolle und eine Selbstauskunft findest Du sicher auch im Internet, allerdings kannst Du diese auch selbst anfertigen. Hier kannst Du dann konkret reinschreiben, was für Dich wichtig ist.

Antwort
von Jewi14, 31

Einen Standard-Mietvertragsvordruck bekommst du für 1-3 Euro in Schreibwaren-Fachhandel oder nimmst einfach den, den kostenlos der DMB zur Verfügung selbst.

Genauso gibt es Vordrucke für Selbstauskunft. Denke daran, dass der Mieter diese nicht ausfüllen muss und diese nicht unbedingt eine Aussagekraft hat. Außerdem sind auf einigen Vordrucken Fragen drauf, die nicht erlaubt sind. Vor Mietnomanden schützt die Selbstauskunft eh nicht. 

Das Übergabeprotokoll kannst du selbst erstellen. Schreibe die Räume auf und gehe mit dem neuen Mieter durch die Wohnung und vermerke Schäden, vorhandene Einrichtungen und Schüssel

Kommentar von anitari ,

oder nimmst einfach den, den kostenlos der DMB zur Verfügung selbst.

Fragesteller sucht nach einem Vertrag der für Vermieter ausgelegt ist, nicht für Mieter;-)

Der vom MDB ist so was für Mieter, damit sind die meisten Rechte des Vermieters quasi für den A....

Kommentar von Jewi14 ,

Auch der vom DMB hält sich an die Rechtslage und berücksichtigt die BGH Urteile. Was nützt ein Vermieter-freundlicher Mietvertrag wo Klauseln drin sind, die nicht erlaubt sind. Ich habe auch noch so einen Vermieter-freundlichen Mietvertrag und da diverse Klauseln darin gekippt sind, müsste sogar der Vermieter die gesamte Wohnung auf seine Kosten renovieren.

Deinen letzen Absatz kann ich keinesfalls bestätigen.

Kommentar von anitari ,

Das ist ja alles richtig.

Allerdings steht da u. a. drin das der Vermieter auf fast alle Arten der ordentlichen Kündigung verzichtet.

Eine Schönheitsreparatur- und Kleinreparaturklausel gibt es gar nicht.

Kommentar von anitari ,

Aus dem DMB-Vertrag:

Der Vermieter verzichtet für einen Zeitraum von 3 Jahren und 9 Monaten ab Vertragsabschluss auf das Recht zur ordentlichen

Kündigung (Kündigung wegen Eigenbedarf, als Einliegerwohnung,

Teilkündigung und Verwertungskündigung §§ 573, 573a,

573b BGB). Die Kündigung kann somit frühestens zum

Ablauf dieses Zeitraums ausgesprochen werden.

In einem anderen Exemplar stand sogar mal das der Vermieter generell auf genannte Kündigungsraten verzichtet. 

Antwort
von shannaragm, 4

Wir haben diese Dokumente selbst erstellt und in 25 Jahen ständig weiter entwickelt. Von Schreibwarenladen und Zweckform würde ich in jedem Fall abraten. Haus und Grund sollte schon der Anlaufpunkt sein. Die können einem auch weiterhelfen wenn etwas mit dem Mieter nicht klappt. Oder sie wenden sich an die Hausverwaltung ihres Vertrauens. LG

Antwort
von troublemaker200, 26

ich benutze die von H+G. Die sind immer aktuell. Einen evtl. Mehrpreis nehme ich dafür gerne in Kauf!!

Antwort
von ArminSchmitz, 16

Formularmietverträge kaufe ich beim Haus- und Grundbesitzerverein. Was an 3 Euro pro Stück -voll als Werbungskosten absetzbar- teuer sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Das dürfte so ziemlich der kleinste Posten unter den Werbungskosten sein. Um das zu sparen soll ich mich dann stundenlang hinsetzen, im Internet forschen und gar selber basteln?

Übergabeprotokolle schreibe ich mir selber.

Arbeitsverträge und Schufa-Auskunft lasse ich mir vorlegen. Da brauche ich keinen Auskunftsbogen.

Wer die Rechtsprechung in Mietsachen verfolgt, der kommt schnell zu dem Ergebnis, daß fast alle Mietverträge nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen. Im Zweifel sind von der gesetzlichen Regelung abweichende Vereinbarungen unwirksam. Der Haus- und Grundbesitzerverein aktualisiert seine Formulare ständig und wählt die Vereinbarungen die eben noch durchkommen. Bei aus dubiosen Internetquellen gefischten Formularen wäre ich mir dessen absolut nicht sicher.

Antwort
von schelm1, 9

Mietformulare bietet der Schreibwarenhandel an. im  Internet läßt sich einiges herunterladen.

Einfach ein wenig googlen; wenn man schon Geld sparen möchte.

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