Frage von naruti, 190

Frage an Römisch-Katholische: kann ich trotzdem in den Himmel kommen wenn ich nicht wirklich weiß ob es einen Gott gibt oder nicht?

Ich habe ne frage ich bin seit Jahren Atheist gewesen und habe mich erst vor kurzer zeit wieder mit jesus(gott) und der Bibel beschäftigt. ich weiß das die erde und das Universum nicht durch Zufall entstanden sein kann und ich bete auch manchmal und bitte gott meine sünden und atheistischen gedanken zu verzeihen und mir den rechten weg zu zeigen und ich will auch an gott glauben aber mein rationaler/jahrelanger atheistischer Menschenverstand kann es anscheinend nicht so wirklich glauben und das nervt mich weil ich angst habe in die Hölle zu kommen weil mein verstand das nicht begreifen will/kann..

Meine frage ist kann ich trotzdem in den himmel kommen wenn ich nicht wirklich weiß ob es einen Gott gibt aber glaube wenn es einen gibt dann ist es Jesus

ach ja ich will mich auch nächstes Jahr taufen lassen

Antwort
von Anthropos, 37

Das ist überhaupt kein Problem. Die Taufe ist im Grunde schon das wichtigste. Mit der Taufe erhältst du die heiligmachende  Gnade als Geschenk von Gott. Das musst du dann nur noch annehmen, dann kannst du das ewige Leben erhalten. Lass dir von einem Priester die Beichte abnehmen. Im Beichtgespräch erarbeitet dann der Priester dann die Fehler heraus und klärt dich über Missverständnisse auf, da die meisten Atheisten aus Unkenntnis den Glauben ablehnen. Einen alten Mann mit weißem Bart, der im Himmel sitzt, gibt es schließlich nicht.

Du bist übrigens kein Atheist, sondern Agnostiker. Ein Agnostiker enthält sich der Frage nach Gott. Er begnügt sich mit der Antwort, man könne es nicht wissen.

Ich habe bei dir das Gefühl, du würdest Gott nicht begreifen können, weil du zwischen Rationalität und Glauben einen Widerspruch siehst. Diese Blockade gilt es zu lösen. Ich werde das hier kurz einmal erläutern, auch wenn ich weiß, dass es mir nicht gelingen wird, in dieser recht kurzen Form dir alles, was wichtig ist, nahezulegen.

Du bist bereits der Überzeugung, das Universum sei kein Zufallsprodukt. Das ist auch im Grunde schon der größte Unterschied zwischen Theismus und Atheismus. Der Atheismus sieht als Prämisse seines gesamten Weltbildes den Zufall aller Dinge. Somit ist alles sinnfrei. Der Theismus, also der Glaube an Gott, sieht jedoch einen Sinn und keine Zufälligkeit im Universum. Aber wenn etwas kein Zufall ist, muss es das Gegenteil sein: ein Sinn, ein Geplantes. Joseph Kardinal Ratzinger hat auf diesen Sinn etwas interessantes gesagt und zwar übersetzte er den Johannesprolog, der mit "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott." beginnt, mit "Im Anfang war der Sinn und der Sinn war bei Gott." Das ist natürlich nicht die eigentlich gedachte Vermittlung dieses Verses, aber er trifft doch den Glauben ganz gut. Man muss sich sie Frage stellen, woher dieser Sinn kommt, worin alles seinen Sinn hat. Irgendetwas muss allem Sein seinen Sinn gegeben haben. Dieser Sinngeber wird nach Thomas von Aquin Gott genannt. Wenn also der Zufall ausgeschlossen wurde, muss allein aus der Notwendigkeit eines Sinngrundes Gott geben.

Was du wahrscheinlich mit deinen rationalen Problemen an der Gotteserkenntnis meinst, ist das Missverständnis, es gebe einen Widerspruch zwischen Glauben und Wissenschaft. Das ist jedoch ein (auch unter Gläubigen) weit verbreiteter Irrtum. Manche atheistische Wissenschaftler sagen, es gebe keinen Gott, weil man sich die Welt auch ohne Gott erklären kann. Aber das ist überhaupt nicht das, was die Religion negiert. Es ist sogar wichtig, dass man keinen Gott braucht, um sich die Entstehung des Universums zu erklären. Dietrich Bonnhöfer hat schon ausdrücklich davor gewarnt, dass Gott nicht als ein Zahnrad in einer Uhr zu betrachten sei. Gott ist viel mehr als nur ein Zahnrad. Er ist kein Geschöpf, kein Seiendes. Er ist Schöpfer, er ist der Seiende. So steht auch auf Christusikonen oft das Griechische ὁ ὠν. Der Seiende. Wenn also die Wissenschaft behauptet, es gebe keinen Gott ist das kein Resultat wissenschaftlicher Forschung, sondern eine bloße These, die nichts mit der Forschung zu tun hat. Aber zugleich darf die Religion keine Aussagen über die Wissenschaft treffen, dann würde sie den gleichen Fehler begehen, den die Wissenschaft begehen würde, wenn sie behaupte, Gott würde nicht existieren.

Ich will dir noch auf deine Höllenfrage das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg nahelegen. Es lässt sich unter Mt 20,1-16 finden. Trifft genau auf deine Situation zu.

Antwort
von Eselspur, 75

Hallo Naruti!

Niemand kommt "in den Himmel", weil er weiß, dass es Gott gibt...

Ich verstehe dich so, dass du jetzt ehrlich suchst und dich bemühst, an Gott zu glauben. Dafür dir meine ehrliche Anerkennung, das ist toll!

Dass du einen rationalen Menschenverstand hast ist gut, bewahr dir den bitte auch, wenn du getauft bist. Gott hat uns unser Hirn gegeben, damit wir denken. "An Gott glauben" heißt gerade nicht dumm und naiv zu sein, sondern trotz aller Zweifel und Fragen mit Gott zu rechnen, ihm zu vertrauen, auch wenn es nicht immer leicht ist. 

Ich wünsch dir alles Gute für deine Taufvorbereitung!
God bless und liebe Grüße

Eselspur

Antwort
von Ranzino, 114

ich weiß das die erde und das Universum nicht durch Zufall entstanden sein kann

Dann weißt du herzlich wenig, denn nicht mal Atheisten glauben das. Sie verneinen nur eine extra Entität, welche da tüchtig mitgemischt hat. :) Und wenn dein rationaler Verstand rebelliert, dann ist er wohl schlauer als der Rest von dir. 

Kommentar von naruti ,

ich habe um antworten von Katholischen mitglieder gebeten. FRAGE AN RÖMISCH-KATHOLISCHE. Lesen sollte man schon können

Kommentar von Ranzino ,

Hier auf GF darf jeder antworten. sogar Satanisten, Hindus, Pastafaris und Atheisten. :) 
Kannst natürlich ignorieren, was ich schreibe; das ist dir ebenfalls unbenommen.

Kommentar von josef050153 ,

Natürlich darf  hier auf GF jeder antworten, nur manche Antworten sind halt ein direktes Abbild des IQ des Antwortenden. Außerdem machst du den gleichen Fehler wie die römisch-katholische Kirche: Du verbreitest deine Ansicht über Atheismus als alleinseligmachend. Bist du eigentlich der Papst der Atheisten?

Kommentar von Ranzino ,

Hä ? Dass Atheisten nicht an Zufall glauben, ist nicht meine Idee und dass sie höhere Entitäten ablehnen, liegt in der Natur der Sache. Pfft, ich und alleinseligmachend glaubt todsicher keiner. :p


Antwort
von Viktor1, 27

Hallo naruti,
ich nehme deine Frage ernst obwohl ich bei solchen Fragen oft skeptisch bin.
Du bist 17 Jahre alt und zweifelnd, suchend - und mit etwas Angst besetzt.
Letzteres scheint mehr im Vordergrund zu stehen bei deiner "Suche".
Doch scheint mir hier deine Motivation nicht so wichtig. Die Reife, welche du jetzt durchmachst will Erkenntnisse und Sicherheit für Entscheidungen auf deinem Lebensweg, welche jetzt anstehen - und welche du treffen mußt.

Meine frage ist kann ich trotzdem in den himmel kommen 
wenn ich nicht wirklich weiß ob es einen Gott gibt
aber glaube wenn es einen gibt dann ist es Jesus

Erstaunlicherweise gibt hier das (richtige) Christentum, die Botschaft Jesu, klare Antworten so daß da niemand "rätseln" muß.
Zuerst lies mal hier nach, was Paulus dazu sagt:
http://www.bibleserver.com/text/LUT/R%C3%B6mer2

Auch diejenigen, welche Gott (umschrieben mit Gottes "Gesetz") nicht (er-)kennen erlangen das "Heil", wenn sie dem "Gesetz des Herzens" folgen.
Und genau dies ist auch die Botschaft Jesu. Diese ist übrigens nachvollziehbar und kaum "glaubenslastig".
Jesus hat übrigens nie gefordert, daß wir an Gott glauben . Gut - er setzte dies wohl voraus wenn er sagte, daß er allein den "Vater" kenne und dessen Willen, aber er hat nie gesagt, daß  man durch diesen Glauben das Heil erlangt.
Er sagte etwa : ".. nicht wer zu mir "Herr, Herr" sagt (Glaubensbekundungen ?)
erlangt das Heil sondern wer den Willen meines Vaters tut".
Daß dies allein das "Liebesgebot" (im weitestem Sinne) ist wird durchgehend in seiner Botschaft ersichtlich. Dies wird dir wohl bekannt sein.

Mach dir also mal keine Sorgen darüber ob du ausreichend stark oder überhaupt an Gott glauben kannst. Zweifel hat auch jeder "Gläubige".
Wenn du aber danach strebst der Botschaft Jesu zu folgen, wird dir zumindest eine "Ahnung von Gott" zu teil.

Ich wünsche dir auf deiner Suche zur Wahrheit (=Erkenntnis , Jesus:" ich bin die Wahrheit", oder "...die Wahrheit wird euch frei machen..." - von Angst !)
viel Erfolg im "Neuen Jahr" und alles Gute.

Herzlicher Gruß, Viktor

Antwort
von AeroLloyd, 83

eine simple Antwort wäre mit dem Pascalschen Wette gegeben:

Pascal sagt: Wenn ich nach dem religiösen Prinzip leben würde, zu Gott bete und mich nicht der irdischen Lust hingebe, habe ich die Chance, in den Himmel zu kommen. Wenn ich aber nicht so lebe, sondern in Saus und Braus, und die religiösen Prinzipien von Enthaltsamkeit außer Acht lasse und meine Religion nicht praktiziere, dann besteht die Gefahr, dass ich in die Hölle komme, was eher unangenehm wäre.

Es ist wäre laut Pascal daher besser, religiös zu leben als nicht religiös, denn die Annahme in den Himmel zu kommen als in die Hölle, wenn auch die Wahrscheinlichkeit äußerst gering ist, ist angenehmer.


Ich bin Katholik und habe deine Frage hiermit nicht beantwortet.


Gott schickt dich nicht in die Hölle, wenn du nicht daran glaubst.

Kommentar von AeroLloyd ,

* An ihn glaubst, nicht an Pascals Wette

Kommentar von naruti ,

aber in der bibel steht doch:


„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ 
(Die Bibel Johannes 14, 6)

.


Das heißt doch wer nicht an Gott glaubt kann nicht in den himmel kommen


Mit diesem Gleichnis macht Jesus Christus deutlich, dass es nur einen Weg gibt der zu Gott führt, und dieser führt nur über ihn selbst.


und
.

"Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben."
(Die Bibel Johannes 11, 26)



Mit diesem Gleichnis macht Jesus Christus deutlich, dass es nur einen Weg gibt der zur Erlösung und damit zum ewigen Leben führt, und der geht nur über ihn.



Alle Menschen die während ihres Lebens an Jesus Christus glauben, und ihn um die Vergebung ihrer Sünden gebeten haben, werden nach ihrem Tod in den Himmel eingehen.




Alle Menschen die während ihres Lebens nicht an Jesus Christus geglaubt haben sondern Jesus Christus als Ihren Erlöser abgelehnt haben, werden in die ewige Verdammnis geworfen werden. 


aber ich lehne ihn ja nicht ab ich möchte an ihn glauben. 



Kommentar von Whitekliffs ,

Weisst du, das Schöne ist, Gott sieht dein Herz. Er kennt deine Zweifel und Kämpfe und deinen Wunsch zu glauben. Weisst du, dass zu Lebzeiten Jesu einmal ein Mann zu ihm kam und der sagte "Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben'. Dem ging es wie dir.

Und es ist Gott selber, der in dir das Wollen und schlussendlich auch das Vollbringen bewirkt. Philipper 2, 13

Und so steht es in Philipper 1, 6

und weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.

Und Jesus selber hat gesagt: Wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird aufgetan werden. Ist das nicht eine wunderbare zusage?

Kommentar von Viktor1 ,
Mit diesem Gleichnis macht Jesus Christus 
deutlich, dass es nur einen Weg gibt der zur
Erlösung und damit zum ewigen Leben führt, und
der geht nur über ihn.

Sehr richtig, aber nicht über irgendwelchen Glauben sondern über das Vertrauen (".. wer an mich glaubt"..) in seine Botschaft - also daß man sie befolgt - tut ! Hierzu auch der Jakobusbrief 2,14-26
http://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus2

oder gleich den ganzen Brief.

Übrigens: Jesus hat nie von "Erlösung" gesprochen sondern von "Heil" (Heiligung) o.ä. Der Erlösungsgedanke wurde erst später eingebracht - und mißbraucht !

Antwort
von RonnyFunk, 6

Willst Du denn wirklich in den Himmel kommen? Willst Du ewige Gemeinschaft mit Gott haben?

Wem vertraust Du mehr? Gott selber oder denen, die für sich Antworten dafür fanden, dass sie mit Gott nichts zu tun haben wollen?

Antwort
von Mehkoenigin, 62

Wenn du (so sehe ich das jetzt) Angst vor Gott hast, eger vor der Bestrafung, dass du durch deine logische Denkensart in die Hölle kommst, ist das doch nicht mehr normal.

Und warum bereust du es bitte, dass du Atheist warst, da ist doch nichts schlimmes dran. 

Und warum solltest du Angst davor haben, dass ''Gott'' dir es nicht verzeiht? Da gibt es nichts zu verzeihen! Wenn es wirklich so ist, wie es in der Bibel steht, dann muss er dich so lieben, wie du bist und darf dich nicht für dein Handeln bestrafen,  es war ja nichts schlimmes, was du getan hast.

Wenn dir dein Verstand sagt, dass es Gott nicht gibt, was schon aus der Logik sich beweisen lässt, dann hör auf ihn.

Du solltest keine Angst davor haben in die Hölle zu kommen, dort kommen nur Menschen hin, die was wirklich schlimmes getan haben.

Das was du ''getan'' hast ist doch keine Sünde!!!

Antwort
von Maimaier, 44

Das erkläre ich mal anhand von 3 Zeilen des Vater unsers:

1. Vater unser im Himmel

2. Unser tägliches Brot gib uns heute.

3. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

"Vater unser im Himmel". Vater = direkter Vorfahr (nicht Opa oder so). unser = wir alle ohne ausnahme. Himmel = Sonne, Wolken, Luft

Was braucht eine Pflanze zum Leben? Photosynthese: Licht (Energie/Sonne) + Wasser (Wolken) + CO2 (Luft) wird zu Kohlenwasserstoffen.

Durch den Nahrungskreislauf (unser tägliches Brot gib uns heute) bestehen auch wir aus Kohlenwasserstoffen, also sind wir wie die Pflanzen direkt aus Sachen aus dem Himmel erschaffen. Deswegen klappt auch C14-Methode, weil C14 durch Strahlung in der Luft gebildet wird und im Nahrungskreislauf überall ankommt.

Nach dem Tod werden Lebewesen gefressen oder zersetzt, CO2 wird ausgeatmet, Kreislauf schliesst sich. Also waren alle unsere Atome, aus denen wir aufgebaut waren, schon im Himmel, und kommen da wieder hin. Kein Witz.

Was jetzt aber mit Hölle, Gut und Böse?

Was unterscheidet das Wirkliche vom Traum? Die Folgen. Das Wirkliche hat Folgen, der Traum keine.

Was unterscheidet das wirklich Gute vom wirklich Bösen? Das Gute hat gute Folgen, immer weiter, Kreislauf des Lebens. Das Böse hat böse Folgen, aber auch ein böses Ende, Gier, Hass/Krieg und Dummheit/Egozentrik.

Bei einem Mord mit einem Messer ist also das Böse genau die Tat mit den bösen Folgen. Nicht das Messer ist schuld, da es ja auch zum Brotschneiden benutzt werden kann. Auch der Mörder kann ja in Zukunft bereuen und gutes tun. (vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigen). Die Hölle ist also die Kette von Gewalt, Neid, Vorurteilen usw. die auch nachfolgende Generationen treffen kann, so wie Kain für mehrere Generationen verflucht wurde, wenn auch nicht ewig.

Siehe auch "Johannes, Kapitel 3". Da erklärt Jesus das Nikodemus.

Antwort
von chrisbyrd, 23

Der Apostel Paulus schrieb: "Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin" (1. Timotheus 1,15).

Es gibt einen dreieinigen Gott (Trinität), der uns liebt, auch wenn wir ihn abgelehnt haben. Er ist in der Person von Jesus Christus Mensch geworden, damit wir die Vergebung unserer Sünden und das ewige Leben haben können. Die Bibel lehrt: "Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil" (Hebräer 9,27.28).

Wenn Jesus nicht am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden gestorben wäre, könnten wir niemals vor einem heiligen, gerechten und reinen Gott bestehen. Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Wir können es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Die Bibel sagt:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde." Johannes 15,13 

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1,9

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." 1. Timotheus 2,4

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Römer 6,23

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Antwort
von josef050153, 23

wenn ich nicht wirklich weiß ob es einen Gott gibt oder nicht?

Wenn du nicht weißt, ob es einen Gott gibt, bist du ja schon einmal auf einem guten Weg.

Antwort
von Klaus02, 42

Hallo naruti

Als Jesus am Kreuz hing rief er „Mein Gott warum hast du mich verlassen“
Jesus sagt das er der Weg ist. Damit meint er das, wer zu Gott finden will seinem Vorbild folgen soll. Jesus selbst hat gezweifelt und zwar in der entscheidenden stelle seines Lebens. Am Kreuz, im Angesicht des Todes. Das ist der Weg zu Gott.

Wenn du willst kannst du dich einmal mit Mutter Theresa beschäftigen. Google-Mutter-Theresa-Glaubenszweifel.

Ich komme auch aus dem Atheismus, ich kenne deine zweifel nur zu gut. Vertraue mir und vertraue Gott, er ist größer als unser Zweifel.

Alles Gute und Gottes Segen,
Klaus.

Antwort
von sexy1111, 4

Was möchtest du denn wissen? 

Wenn  du Atheist warst, so ist es schwer zu glauben, dass du keiner mehr bist. 

Ich für mein Teil war nie Atheist, denn ich habe die Stimme Gottes schon oft gehört. 

Antwort
von Grammatikus, 38

Sie dürfen zweifeln, wie alle andern auch, inkl. die Priester. Einer Taufe steht also nicht im Wege.

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