Frage von marktschreyer, 131

Frage an religöse Menschen, wer sind die besseren Gesprächspartner - Atheisten oder Agnostiker?

durchschnittlich gesehen und was die Mäßigung der Wortwahl betrifft.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 31

Ich bin als Buddhist sowohl religiös, als auch atheistisch.

Die angenehmeren Gesprächspartner sind für mich jene, die ein Gespräch nicht als Überzeugungsarbeit, oder Missionierungswerk ansehen, sondern als gleichberechtigter Austausch von Meinungen.

Ein solch angenehmer Gesprächspartner hat zwar seine Überzeugungen, ist aber bereit diese zu hinterfragen. Außerdem ist er respektvoll genug, um auf herabwürdigende Bezeichnungen zu verzichten.

Ob dieser Gesprächspartner dann an einen Gott glaubt, dessen Existenz zumindest nicht ausschließt, oder für gänzlich unplausibel hält, ist für mich egal.

Grundsätzlich sind mir Menschen lieber, die keine fest zementierte Ausdrucksweise haben und sich nicht aufführen, als wären sie im Kreuzzug für Aufklärung, Religion, oder in sonstiger Mission unterwegs.

Ich selbst führe übrigens ungern abstrakte, oder übermäßig philosophische  Diskussionen - mir sind zielorientierte Gespräche lieber, da es dabei nicht um intellektuelle Gehirngymnastik, oder das Bauen von Luftschlössern geht.

Antwort
von danhof, 9

Ich unterhalte mich gern mit allen Menschen. Ob Atheist oder Katholik oder Moslem. Nur mit dummen Provokateuren macht es keinen Spaß

Antwort
von Halbkornbrot, 50

Das kommt mehr auf die Menschen, als auf deren Weltbild an, es ist meiner Ansicht nach also eher eine Frage des Anstands, der Rhetorischen Fähigkeiten und der Intelligenz des Gegenübers.

Ich (als agnostischer Atheist)  z.B. kenne sowohl Christen mit denen man Gut als auch solche mit denen man schlecht bis gar nicht über Religion diskutieren, obwohl Sie oft die selbe Glaubensvorstellung haben.

Meiner Ansicht ist ein sinnvolle Diskussion vor allem dann nicht möglich wenn einer der Gesprächspartnern den Anderen missionieren also ihm sein Weltbild aufzwingen will.   

Antwort
von Lazybear, 25

Als ich religiös war, habe ich sowohl da als auch da gebildete und intelligente menschen kennengelernt, die auch sehr höfflich und respektvoll waren, aber auch viele besserwisser und welche die einfach gerne spotten ohne selbst eine ahnung zu haben, die meisten aber waren keine atheisten, will sie aber auch niemandem zuordnen, und wenn ich müsste, dann eher den idioten, also beide cool! Bin jetzt selbst wohl ein atheist... Lg

Antwort
von JTKirk2000, 45

Soweit ich weiß, hatte ich noch nie eine persönliche Unterhaltung mit einem Agnostiker - es mag aber sein, dass dies hier bei gf bereits der Fall gewesen ist, vielleicht sogar mehrfach.

So lange es nicht um Religion geht, oder etwas, das darauf abzielt, dürfte es vermutlich kaum einen Unterschied ausmachen, ob jemand Atheist ist oder Agnostiker, aber im Eigentlichen ist jeder Mensch anders und es gibt wesentlich mehr beeinflussende Faktoren, als nur die Zuordnung beispielsweise als Atheist oder Agnostiker.

Antwort
von MarkusK1987, 51

Ich als religiöser Mensch unterhalte mich mit beiden Gruppen gern. Es kommt darauf an, ob der Gesprächspartner aufrichtig ist und respektvoll. Ich will das auch sein (das sollte auch jeder ernsthafte Christ: 1. Petrusbrief 3:15 sagt klar "Sondern heiligt den Christus als Herrn* in eurem Herzen,+ stets bereit zu einer Verteidigung+ vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, [die] in euch [ist], doch tut es mit Milde+ und tiefem Respekt.").
Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass Atheisten - die ihrer Sache ja sicher sind - dünn gesät sind. Interessanterweise liegen die Gründe ihrer Einstellung häufig nicht in philosophischen Überlegungen, sondern meist in persönlichen schlimmen Lebenserfahrungen, die für sie die Existenz eines liebenden Gottesdienst negieren. (Dazu ein Lesetipp: https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20121101/#?insight[search_id]=0c8676f1-1b63-4581-bbe9-c1bd9995ef12&insight[search_result_index]=12)

Antwort
von CountDracula, 28

Das kommt ganz auf die Person an. Es gibt bei beiden Gruppen sowohl Menschen, die sich respektvoll gegenüber Andersgläubigen verhalten, als auch welche, die genau das nicht machen.

Antwort
von Eselspur, 45

Atheisten neigen eher zum Fundamentalismus, Agnostiker eher zum alles-egal-Sein. Im Grunde ist aber nicht das das entscheidende Kriterium, sondern ob da ein Mensch ist, der zuhört, andere Meinungen gelten lässt und auch selber eine Meinung sich gebildet hat - oder ob er nur irgendetwas daher-erzählt.

Das gilt für religiöse Menschen natürlich genauso.

Kommentar von Ryuuk ,

Atheismus hat keine Lehren. Worüber soll man da fundamentalistisch sein können?

Kommentar von Eselspur ,

Schau auf die Webseite des humanistischen Pressedienst und mit ein bisschen guten Willen wirst du verstehen, was ich meine!

Kommentar von Respawn618 ,

Richtig. Schauen wir da hin – und wir finden nichts fundamentalistisches. 

Steht Dir frei einen entsprechenden Link hier einzustellen. Du wirst keinen finden.

Kommentar von Viktor1 ,

Atheisten - nicht Atheismus.
Man verschiebt einfach die Begriffe und macht sich bei einer Gegenhaltung wichtig.
Es gibt fundamentalistische Atheisten zu hauf wie man auch hierauf dieser Plattform feststellen kann.
Für diese sind alle "Gottgläubigen" irgendwie zurück geblieben, haben das Denken eingestellt.
Sie halten damit ihre Ansicht als einzig wahr und ihre Dispute sind stark polemisch und polarisierend.
Das ist fundamentalistisch. Kapiert !

Kommentar von OlliBjoern ,

Vielleicht ist "fundamentalistisch" nicht der richtige Begriff. Manche (zum Glück nicht alle) Atheisten haben die Sichtweise, die sie auch stark betonen, dass gläubige Menschen im Durchschnitt intellektuell weniger zu bieten hätten als nicht-gläubige Menschen.

Wie man das nun nennen soll, sei mal dahingestellt, es ist aber etwas unangenehm, wenn manche Leute nur auf diesem einen Punkt herumreiten.

Kommentar von holodeck ,

"Dogmatisch" trifft es auch. Das Wort passt zu allen Wahrheitsverkündern.

Kommentar von Respawn618 ,

Atheismus ist weder Wahrheitsverkündung, noch Verkündung an sich.

Aber das behandeln wir bei der Frage "Atheismus als Staatsideologie?". Ich werde Deinen Gish-Galopp, nebst Deinem Zwang Dich und Dein Ego an mir abarbeiten zu müssen, nicht nachgeben und außerhalb dieser Frage dort nur das nötigste beantworten.

Kommentar von holodeck ,

Atheismus ist weder Wahrheitsverkündung, noch Verkündung an sich.

Sollte man meinen, ja.  
Und weshalb handelst du dann nicht danach?

Kommentar von Respawn618 ,

Tue ich. Ich tue EXAKT das. Und wieder sind wir genau am Punkt dessen was Du nicht verstehst. 

Selten ein derartiges Wald/Bäume-Problem gesehen wie bei Dir in dieser Frage.

Kommentar von holodeck ,


Atheismus hat keine Lehren.

Natürlich nicht. Atheismus ist eine Nicht-Lehre [ironymode off]. Quasi das mentale Pendant zur Unbefleckten Empfängnis.  

Kommentar von Respawn618 ,

Natürlich nicht. Atheismus ist eine Nicht-Lehre [ironymode off]. 

Das fasst Deinen Denkfehler erstaunlich gut zusammen. 

Aber dazu kommen wir noch. 

Kommentar von holodeck ,

Das fasst Deinen Denkfehler erstaunlich gut zusammen. 

Diese Bemerkung wird durch ihre unentwegte Wiederholung nicht richtiger. Aber dazu kommst du schon noch.

Es gibt keinen Denkfehler. Jedenfalls nicht bei mir.  

Kommentar von Respawn618 ,

Den gibt es und ich werde ihn Dir erklären. 

Aber das behandeln wir bei der Frage "Atheismus als Staatsideologie?" Nirgends anders gehe ich mehr ins Detail mit Dir.

Kommentar von holodeck ,

Na, perfekt. Da bin ich ja mal gespannt.

Kommentar von Respawn618 ,

Es gibt keinen Denkfehler. Jedenfalls nicht bei mir.  

Dir täte ein wenig Agnostizismus auch in der Selbstwahrnehmung gut.

Kommentar von holodeck ,

;-))  

Wir werden ja sehen. Wenn es notwendig ist, werde ich den schon aufbringen.

Kommentar von Eselspur ,

Bitte: http://hpd.de/artikel/mutter-theresa-ikone-guete-3-13464 Gleich die erste Meldung. Selten etwas dermaßen gehässigtes gelesen!

Kommentar von Respawn618 ,

Du hast "akkurat" falsch buchstabiert.

Todesengel Theresa hat A) Leidenenden schmerzstillende Medikamente vorenthalten( damit sie Jesus "näherkommen);

Und B) Geld in Millionenhöhe hinterzogen.

Beides ist nachgewiesen. 

Was Du also mit Gehässigkeit verwechselst, sind simple Fakten. 

Und selbst WENN es gehässig wäre, was es nicht ist, so wäre es Gehässigkeit und nicht Fundamentalismus. 

Mir schwant Du weißt nicht was Fundamentalismus überhaupt ist.

Kommentar von Respawn618 ,

Und das sagt nicht nur der HPD, falls Du das glaubst. 
SPIEGEL, FAZ, alle....

http://www.sueddeutsche.de/panorama/studie-kratzt-an-mythos-mutter-teresa-alles-...

Kommentar von Eselspur ,

könnt ihr euch bitte auf einen Kaffee zusammensetzen und aufhören, Kommentare unter mein Posting zu setzen! ;-)

Kommentar von Respawn618 ,

Was wir auch machen können, ist Kommentare unter Dein Posting setzen. 

Kommentar von holodeck ,

Eine sehr gute Idee, Eselsspur.

Antwort
von tryanswer, 46

Ich habe die Erfahrung gemacht, das gerade Atheisten (wenn es sich den wirklich um solche handelt - was nur selten der Fall ist) sich sehr gut in Religionsfragen auskennen. Daher entwickeln sich mit ihnen durchaus spannende Gespräche.

Natürlich kann man auch gut mit Agnostikern unterhalten, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Die wirklich spannenden Fragen muß man in den meisten Fällen ausklammern.

Am Ende kommt es aber auch stark auf die einzelnen Personen an.

Antwort
von Halloaustirol, 72

Eindeutig Nihilisten. Agnostiker sind sich unsicher und haben ihren Standpunkt noch nicht gefunden und Atheisten glauben nicht an die Weltreligionen... Kommt aber auf das Gespräch an.

Antwort
von gromio, 38

Grundsätzlich würde ICH da nicht unterscheiden, da Personen beider Denkrichtung durchaus freundlich und respektvoll über Sachthemen und kritische Fragen sprechen können.

HIER allerdings vergessen die Atheisten und Agnostiker öfter mal ihre gute Erziehung. Ich denke, dass liegt HIER an der Anonymität. Ich glaube, wenn es face-to-face Diskussionen gäbe, da würden die meisten freundlicher argumentieren.

Ich hoffe, mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben.

cheerio

Kommentar von CountDracula ,

Ja, leider. Ist aber leider mit manchen religiösen Menschen auch so

Kommentar von gromio ,

yuup

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