LiloB am 06.04.2009 um 16:45 Uhr
was muß ein Partner tun, wenn die Lebensgefährtin plötzlich verstirbt, d.h. keine letzte Ölung mehr erhalten hat. Welchen Priester soll er informieren? Gibt es etwas, was ein nichtgäubigerr Partner tun sollte, um den Glauben der Verstorbenen (auch im Nachhinein) zu respektieren? Bitte nur ernstgemeinte Antworten.
Man kann den Priester informieren, der für diese Gemeinde zuständig ist. Ist der Mensch zu Hause gestorben, dann kommt der Priester vielleicht noch mal um den Verstorbenen zu segnen. Ansonsten muß eh der Priester benachrichtigt werden, wenn es eine kirchliche Beerdigung geben soll. Das ist dann bestimmt im Sinne des Verstorbenen, wenn er mit dem Segen der Kirche beerdigt wird. Vielleicht kann der Partner auch beim Nichtglauben ein kurzes Gebet sprechen. Gott hört jedem zu.
ich würd ganz normal den pfarrer anrufen- der führt auch die ölung noch bei toten durch - respektvoll verabschieden- ein katholisches begräbnis mit kirche alles drum und dran das hätte dein partner sicherlich gewollt
valentine41 am 6. April 2009 16:52 DH!
morus am 7. April 2009 19:33 Pfarrer informieren ist okay. Die Letzte Ölung, oder eigentlich richtiger Krankensalbung, kann allerdings einem Verstorbenen nicht mehr gespendet werden

Du darfst jederzeit einen Priester informieren, dafür ist die katholische Kirche immer bereit.

Eine "letzte Ölung" gibt es nicht; es heißt offiziell "Krankensalbung"; es handelt sich um ein Sakrament; liegt der Gläubige bereits im Sterben, nennt man es das "Versehsakrament" und es enthält zugleich die Erteilung der Buße mit allgemeinem Ablass; ist der Gläubige bereits verstorben ist für die Beerdigung das Pfarramt seines Wohnsitzes zuständig; wenn Du seinen Glauben respektieren willst, lebe nach den 10 Geboten (das empfiehlt sich im übrigen immer; die Welt wäre dann wohl friedlicher)

Da es heutzutage keine sogenannte "Letzte Ölung" mehr gibt, ist es auch nicht schlimm, wenn man diese nicht empfangen hat. Die frühere "Letzte Ölung" ist heute die sogenannte "Krankensalbung" und soll Hoffnung und Stärke geben (entweder zur Gesundung oder für den "letzten Weg").
Geh zum Pfarrer, der sicherlich die Verstorbene kennt. Er wird Dir dann auch sagen und raten, was zu tun ist.

Die letzte Ölung wird ohnehin nicht mehr gespendet. Das zuständige Pfarrbüro vermittelt einen Besuch des Priesters. Der spricht auf Wunsch ein Gebet für den Verstorbenen.

Danke für alle Antworten. Ich habe (gottseidank) nicht für mich gefragt, sondern für eine Freundin, die in eheähnlicher Gemeinschaft mit einem Katholiken gelebt hat. Ich werde Eure Antworten an sie weiterleiten. - Entschuldigung, daß ich hier unter "Antworten" schreibe, das ist für mich einfacher, als auf alle Ratschläge einzugehen. Und beten werde ich für beide,- auch wenn ich nicht sicher bin, daß es hilft!