Frage von cantstoploving, 68

Frage an erfahrene Studenten :-)?

Hey,

unsere Dozenten scannen unsere Seminararbeiten immer, weil wir bei fehlender Zitierweise exmatrikuliert werden. Sind in diesem "Programm" auch die geschrieben, unveröffentlichten Arbeiten von ehemaligen Studenten? :-))))

Antwort
von JoachimF, 10

Kommt auf das Programm an. Bessere Programme dieser Art speichern alle Arbeiten, damit natürlich gerade die der Vorgänger!

Also Vorsicht - immer schön sauber bleiben!

Antwort
von Plautzenmann, 43

Fremdes Gedankengut, wenn auch nur entlehnt (also nicht direkt wortgetreu zitiert) IMMER kennzeichnen. Übe das lieber jetzt am Anfang, dann hast du es bis zum Ende deines Studiums verinnerlicht und machst es von selbst.

Alles Andere wird dir eventuell später mal zum Strick (siehe Guttenberg). Abgesehen von dem minimalen Aufwand sehe ich keinen Grund, es nicht zu kennzeichnen. Du wirst wegen dem einen Satz weder einen Nobel- noch einen Pulitzerpreis bekommen, von daher schadet es dir nicht einmal, es kenntlich zu machen. Es kann dich aber vor Ärger schützen.

Kommentar von cantstoploving ,

aber ich glaube es kommt nicht so gut wenn man andere Studenten zitiert :-)

Kommentar von Plautzenmann ,

Sofern es sich hierbei um ein Werk mit Titel, Erscheinungs- oder Veröffentlichungsjahr handelt, immer zitieren. Ob das ein Student oder der Kaiser von China ist, kann man lediglich aus dem Namen nicht erkennen und das interessiert auch keinen.

Die wenigsten Quellenangaben werden dann noch einmal explizit nachgeschlagen, es sei denn, man ist auf der Suche nach genau dem Wortlaug oder Thema. Und sogar in diesem Fall hat man meist eine Fülle an Quellen und Urquellen, die man der Reihe nach abklappert. Dass dabei auch faule Eier anfallen können, ist normal und gehört zu einer richtigen Recherche dazu.

Fazit: Solange der Text veröffentlich wurde und im Internet mit gängigen Suchmaschinen zu finden ist (Google Scholar etc.), würde ich immer zitieren. Wenn der Titel nicht zu finden ist, das Gedankengut quasi nicht veröffentlicht wurde und damit das Urheberrecht noch nicht wirklich in Kraft ist (zumindest logisch betrachtet - ansonsten würde die Wirkung der Ursache ja vorausgehen...), musst du es nicht zitieren. Zitate wie "Seminararbeit von Max Muster vom 1.1.2016" will wirklich keiner lesen. Wenn es aber veröffentlicht wurde und unter "Max Muster <Titel> 2016" bei Google oder Ähnlichem zu finden ist, würde ich es zitieren.

Ich hoffe, ich konnte das verständlich rüberbringen :D

Kommentar von cantstoploving ,

Zumal denke ich, dass ich mich sowieso nicht trauen werde. Ich habe mich nichtmals getraut irgendwann einen Spickzettel zu verwenden :-) Aber ich weiß einfach nicht wie ich das zeitlich schaffen soll. Offiziell studiere ich Teilzeit - habe aber eigentlich noch eine Vollzeitstelle (Nachtschichten machens leider möglich). Ich weiß auch nicht wieso ich mich rechtfertigen will, ich will jetzt einfach nicht als faul abgestempelt werden :-P

Kommentar von Plautzenmann ,

Wenn du dir doch schon die Zeit nimmst, das Zitat abzuschreiben, schreib doch in Klammern die Quelle (sofern es einen richtige Quelle ist, siehe oben) dazu, wenn du schon dabei bist ;)

Ich habe auch neben dem Studium gearbeitet, von daher kenne ich dein Leid. Um es kurz zu machen, lief es mehr schlecht als recht, aber im Endeffekt bin ich trotzdem mit einer 1,x aus dem Master marschiert und arbeite mittlerweile erfolgreich. Es ist möglich, es ist nur saumäßig fordernd und undankbar, bis man es dann irgendwann geschafft hat. Gib nicht auf ;)

Kommentar von cantstoploving ,

Danke :-) (dein Name ist übrigens sehr sympathisch, haha) ja ich habs verstanden vielen Dank :-) aber im Grunde genommen wollen die ja auch nicht, dass wir eine neue Theorie erstellen oder sonst was erforschen. Ich glaube das wichtigste bei der ersten Seminararbeit ist, dass man den formalen Teil drauf hat - sprich richtige Zitierweise, Formatierung usw. Ja, ich spreche mir gerade selber Mit zu ;-) Ohhhhja da sagst du was. Man darf ja nicht mal meckern, weil es dann heißt, man habe es sich ja selber ausgesucht. Stimmt ja auch aber wenn man bis 6 Schicht hat und um 8.30 in der Vorlesung sein muss, darf man auch mal meckern (und über Plagiate nachdenken :-D) :-) Das freut mich übrigens und wünsche dir noch ganz viel weiteren Erfolg und ich glaube noch wichtiger: Gesundheit ;-) klingst wie ein Arbeitstier PS. Ich neige dazu viel zu schreiben, merkt man das? hmmm :-)

Antwort
von robertGruenwald, 2

du musst echt aufpassen, wenn deine Profs so penibel die Arbeiten durchleuchten. An meiner Uni ist es nicht so hart, aber ab und zu werden die Arbeiten einer Plagiatsprüfung unterzogen, einmal musste sich mein Freund echt anstrengen, um zu beweisen, dass er nicht plagiiert hatte, trotzem musste er den Fach wiederholen...seitdem lasse ich alle meine Arbeiten prüfen lassen, ich vermeide lieber die Probleme mit Dozenten. Ich lasse bei Business And Science (http://business-and-science.de/plagiatspruefung/) die Arbeiten prüfen, in ca. 4 Stunden habe ich das Ergebnis und kann ruhig schlafen :) Ich bin schon Stammkunde und habe eine Ermäßigung :)

Antwort
von LizWa, 17

Mein ehemaliger Professor hatte alle Hausarbeiten da drin. Wir hatten eine Art "Einführungsfach" in unserem Studiengang und da gibt es seit Jahren sehr, sehr ähnliche Themen, nur etwas auf das aktuelle Geschehen angepasst.

...und es gibt halt immer wieder Leute, die denken, dass sie einfach was aus einer alten Hausarbeit unzitiert abkupfern können... und die sind dann natürlich (zu Recht) durchgefallen. Also mach es lieber vernünftig. Eine Quelle einzufügen dauert ja nun wirklich nicht lange.

Antwort
von M1603, 42

Schreib deine Arbeiten doch einfach vernuenftig, sodass du auch nach einem Scan nichts zu befuerchten hast. Das darf man von Studenten schon so verlangen.

Kommentar von cantstoploving ,

Ach was, ist sowieso die erste und ich habe leider neben der Arbeit nicht so viel Zeit dafür. Klar werde ich sie nicht identisch abschreiben - niemals. Aber mich daran orientieren.

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