In unserer Garage haben sich Hausrotschwänzchen eingenistet.In einer Rolle Klebeband(!)wurden 5 Junge regelmäßig von beiden Elternteilen gefüttert. Gestern Abend haben sie es wohl etwas zu wild getrieben. Das Nest ist heruntergefallen und die Jungen sind in alle Winde verstreut gerannt und (mehr oder weniger geflattert.Die Eltern waren natürlich ganz aufgeregt und haben die Jungen gesucht.Eins haben sie dann auf dem Rasen gefüttert. Die Jungen sind schätzungsweise ein bis eineinhalb Wochen alt. Nun meine Frage an die Vogelexperten:Wie groß ist die Chance das die Jungtiere das überleben?Werden die von den Eltern gesucht und weitergefüttert.Wir hatten darüber heiße Diskussionen.

Bei Vögeln ist es anders als bei z. Rehen, Vögel haben keinen Geruchssinn. Du könntest also getrost die Piepser anfassen und das Nest in der Klebebandrolle wieder herrichten. Die Vögel würden dann die Jungen weiterfüttern. Wenn Du weitere Informationen möchtest, dann kann ich Dir www.Birs-Online.de empfehlen. Dort ist auch Link eingestellt, der sich mit Wildvögeln befasst. LG TawaGirl
Normalerweise füttern die Eltern auch außerhalb des Nestes weiter. Die Kleinen werden sich melden, sobald die Eltern in der Nähe sind. Aber die Wahrscheinlichkeit dass sie überleben ist trotzdem nur gering. Sie werden naß und kühlen dann sehr schnell aus und am Boden haben sie absolut keinen Schutz vor Räubern. Ihr könnt das Nest mit Einmalhandschuhen die ihr vorher mit Erde und Gras eingerieben habt anfassen und wieder an seinen ursprünglichen Platz machen. Dann die Kleinen mit den Handschuhen vorsichtig wieder ins Nest setzen. Mit etwas Glück klappt es. Es ist so oder so nicht gut für die Kleinen. Wenn ihr euch unsicher seid, laßt es, wie es ist. So ist eben die Natur.
Einfangen wäre gestern noch möglich gewesen. Jetzt sind sie in alle Wind verstreut. Eins habe ich heute Morgen auf dem Rasen gesehen. Es wurde gefüttert.Na ja, vielleicht kommt ja das eine oder andere durch.Das es in einer Kleberolle auf Dauer zu Eng wird ,war vorauszusehen.