Frage von nummer12345678, 81

Frage an die Menschen die an Gott glauben:Wenn von manchen behauptet wird,das jemand das alles wie die sonne erschaffen haben muss,wer hat dann Gott erschaffen?

Antwort
von zehnvorzwei, 44

Hei, nummer123456778, das war derselbe, der den Urknall losgelassen hat.

Wir Menschen in unserem beschränkten Wissen brauchen Anfang und Ende, um etwas erklären und verstehen zu können ~~~ ohne Ende? Na ja, aber ohne Anfang? Kann etwas / jemand ohne Anfang sein? Geht nicht? Doch, es / er kann. Sein Name: Gott. Und so. Grüße!

Antwort
von Orgrim, 30

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten.

Gott ist pure Energie. Und Energie ist ewig, kann nicht verbraucht oder vermehrt werden. Sie unterliegt keiner Zeit, keinen Naturgesetzen. Sie ist einfach nur da und war es auch schon immer.

Auch unsere Welt besteht prinzipiell nur aus Energie, die aber in Materie transformiert wurde. Und diese Materie unterliegt nun der Zeit, den Naturgesetzen und all den anderen Dingen, bis sie sich wieder in reine Energie zurückverwandelt. Dies wurde auch bereits von Wissenschaftlern bewiesen.

Unser Welt ist also nur eine temporäre Erscheinungsform von Gottes Energie.

Der Grund warum diese Welt erschaffen wurde liegt bei uns. Wir Menschen verfügen über eine Seele, die auch nur aus Energie besteht, also prinzipiell unsterblich ist. Jedoch zu Beginn unseres Lebens ist diese Seele noch sehr diffus und schwach, weshalb sie eine schützende Hülle braucht, mit dessen Hilfe sie mit der Außenwelt interagieren kann. Mit fortschreitendem Leben wird diese Seele aufgrund der Erfahrungen und Entscheidungen immer kräftiger, wodurch sie im Idealfall irgendwann ohne diese schützende Hülle existieren kann.

Bei diesem Prozess spielen Gefühle, die auch nur Energie sind, eine ganz zentrale Rolle. Positive Gefühle wie Liebe geben unserer Seele Kraft und negative Gefühle wie Schuldgefühle schwächen uns. Solche negativen Gefühle können die Seele im Extremfall auch töten.

Kommentar von realsausi2 ,

Schöne Märchenstunde.

Kommentar von Orgrim ,

Ich weiß, dass es eine Reihe Menschen gibt, die nicht an die Seele und Gott glauben. Wenn du lieber an Zufall und eine leere, sinnfreie Welt glauben möchtest, ist dies deine Entscheidung.

Jedoch sind Teile von dem was ich geschrieben habe, bereits wissenschaftlich bewiesen. Der Rest wird irgendwann auch noch bewiesen werden. Musst nur abwarten.

Kommentar von realsausi2 ,

Wenn du lieber an Zufall und eine leere, sinnfreie Welt glauben möchtest,

Ist das in Deinem Horizont die einzige Alternative zu Deinem Hokuspokus? Na, dann wundert mich nichts mehr.

Jedoch sind Teile von dem was ich geschrieben habe, bereits wissenschaftlich bewiesen.

Da wäre dann wohl mal ein Beleg fällig.

Musst nur abwarten.

Im Gegensatz zu Dir tue ich das. Ich fabuliere nicht einfach irgendwelche irrtionalen Phantastereien zusammen, wenn es offene Fragen gibt, sondern warte, bis die Wissenschaft hierzu Antworten gefunden hat.

Kommentar von Fantho ,

Im Großen und Ganzen sehr treffend...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Ja, das Wolkenkuckucksheim ist wohl belegt...

Kommentar von DarkSepia ,

Energie ist ein physikalischer Begriff.

Antwort
von Philipp59, 7

Hallo nummer12345678,

da in unserer materiellen Welt alles eine Ursache haben muss, ist es verständlich auch danach zu fragen, wie Gott entstanden ist. Die Bibel trifft eine bedeutende Aussage über Gottes Existenz: ""Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat.

Viele halten diese Aussage für unvernünftig und unglaubhaft. Es stimmt, unser Verstand kann einfach nicht erfassen, wie es möglich sein soll, dass Gott schon immer dagewesen ist. Wäre das jedoch wirklich ein Grund, es abzulehnen? Es gibt schließlich vieles andere in unserer Welt, das wir auch nicht völlig begreifen können, von dessen Existenz wir dennoch überzeugt sind. Denke nur einmal an die Zeit. Wer kann sich vorstellen, dass es Zeit schon immer gegeben hat und auch in der Zukunft kein Ende hat? Dennoch lehnen wir den Zeitbegriff nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte völlig verstehen können.

Ebenfalls nicht begreifbar für uns ist die Größe des Universums. Astronomen finden kein Anfang und kein Ende und je weiter sie in den Weltraum vordringen, desto mehr entdecken sie. Viele sind daher von der Endlosigkeit des Universums überzeugt, obwohl die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreicht, das wirklich voll und ganz zu begreifen.

Es gibt auch viele Dinge auf unserer Erde, die uns Rätsel aufgeben. Wir begreifen z.B. noch nicht einmal, was das Leben eigentlich ist oder alle Aspekte der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dennoch sind wir bereit, entsprechende Tatsachen anzuerkennen.

Der Forschergeist des Menschen scheint zwar keine Grenzen zu kennen, doch sollte man den menschlichen Verstand auch nicht als das Maß aller Dinge ansehen. Es mag sein, dass wir bestimmte Dinge niemals vollständig verstehen werden, egal wie lange wir forschen oder darüber nachdenken. Die Bibel sagt, dass der Mensch "das Werk nie herausfinde, das der [wahre] Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende" (Prediger 3:11). Das mag vielleicht ein wenig frustrierend klingen, doch erinnert dieser Text die Menschen daran, dass sie gewissen Grenzen unterworfen sind. Nichts desto trotz wird es in alle Ewigkeit immer wieder Neues zu entdecken und erforschen geben.
Wenn wir also schon in unserer materiellen Welt auf vieles stoßen, das den menschlichen Verstand übersteigt, können wir dann erwarten, von einem Gott, der das unermessliche Weltall und die unzähligen Formen des Lebens ins Dasein gebracht hat, alles zu wissen und zu begreifen?

LG Philipp

Antwort
von Fantho, 14

Wie Orgrim bereits treffend formuliert hatte: Gott ist kein personales, menschliches, anatomisches, organisches, fleischliches, grobstoffliches Wesen

sondern

ein Energiewesen mit Geist, Bewusstsein und Bewusstheit...

Wie du vermutlich weißt, besagt auch der EnergieErhaltungsSatz folgendes: Energie ist weder zerstörbar noch erschaffbar, sondern form- und wandelbar

und somit immer schon existent (gewesen)

Gruß Fantho

Antwort
von AaronMose3, 21

Diese  Frage wird von Gläubigen meist ganz einfach beantwortet.

Wir sind zu "Dumm" um das zu verstehen.

Deshalb, weil wir uns das nicht vorstellen können, heißt es einfach es gäbe ihn schon immer.

Ein Argument vieler Gläubigen ist lustigerweise aber auch, das nichts aus dem Nichts entstehen kann, und deshalb Gott existieren muss.

Aber woher kommt ein Gott ? Weiß nicht, aber es liegt sehr nahe, das auch dieser aus dem Nichts gekommen ist.

Aber warte nein, nichts entsteht aus dem Nichts. Und Gott ist auch nicht entstanden, er war schon da.

Aber wenn Gott einfach da war, wieso sollte nicht auch etwas anderes schon einfach da gewesen sein ?

Merkst du was ? Der Glaube an Gott bringt nur mehr Fragen hervor, als er beantwortet und genau deshalb halt ich mich auch davon fern.

Wenn man sowas wirklich glaubt, muss man was kiritisches Hinterfragen betrifft, schon ziemlich weit hinten in der Schlange stehen.

Die Fehler, Widersprüche, Unverständlichkeiten und widerlegten Punkte sind kaum zu übersehen und übertreffen mittlerweile schon die Gründe für einen Glauben.

Wie auch immer.

Kommentar von Garfield0001 ,

woher kam die Materie? Woher kam die (angebliche) Singularität? Gibt es das "Nichts"?
Wenn "Zeit" mit "Materie" beginnt, kann es also etwas materieloses vorher schon gegeben haben (da nicht-materie und somit auch nicht an Zeit gebunden). Wenn es aber etwas nicht-materielles gibt, was auch nicht an die Zeit gebunden ist, kann es - aus unserer Sicht - schon ewig existieren (da man ja kein "Jetzt" in diesem ewigen deuten kann, da es an der Zeit-Komponente fehlt.

Hab ich was übersehen?

Kommentar von Fantho ,

Die Fehler, Widersprüche, Unverständlichkeiten und widerlegten Punkte sind kaum zu übersehen und übertreffen mittlerweile schon die Gründe für einen Glauben.

Ich zeige Dir mal Deine Gedanken-Fehler auf, die bezeugen, dass Du eine Unverstäündlichkeit vorweist...

Aber woher kommt ein Gott ? Weiß nicht, aber es liegt sehr nahe, das auch dieser aus dem Nichts gekommen ist. 

Gegenfrage zum Nachdenken: Woher kommt Energie? Wurde diese erschaffen, oder existiert(e) sie schon ewig?

wieso sollte nicht auch etwas anderes schon einfach da gewesen sein ?

Was 'etwas anderes?

Das einzige, was real existiert, ist Energie, welche in verschiedenen Formen und Wandlungen auftritt...

muss man was kiritisches Hinterfragen betrifft, schon ziemlich weit hinten in der Schlange stehen.

Dann stell Dich schon mal hinten an...

Gruß Fantho

Kommentar von AaronMose3 ,
woher kam die Materie? Woher kam die (angebliche) Singularität?

Woher kommt Gott ?

Dann stell Dich schon mal hinten an...

Habe ich nicht wirklich nötig. Danke dir. 

Kommentar von AaronMose3 ,

Erinnert mich an etwas:

Das war erst vor einigen Jahren wieder der Fall, als drei Physiker den Nobelpreis für ihre Arbeit über die Expansion des Universums und die dunkle Energie bekommen haben. Völlig zu Recht, das war eine hervorragende und revolutionäre Entdeckung. Aber bestätigt diese “moderne Physik auf eindrucksvolle Weise Aussagen der Bibel” wie es bei kath.net zu lesen ist?

“Damit bestätigt die moderne Physik auf eindrucksvolle Weise Aussagen der Bibel wie: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde” (Genesis 1,1), oder „… dass die Welt aus Gottes Wort gemacht ist, so dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist” (Hebräer 11,3b).

Die Urknalltheorie – heute die allgemein anerkannte Theorie der Entstehung des Weltalls – ist fraglos ein deutlicher Hinweis auf – wenn auch kein Beweis für – die Wahrheit der biblischen Aussagen und die Existenz Gottes. Was müsste der Schöpfer denn noch mehr vollbringen, um seine Schöpferkraft zu demonstrieren, als etwas so Gigantisches, wie das Weltall aus dem Nichts zu erschaffen?”

In diesen Sätzen wird der zwiespältige Umgang bzw. Zugang zur Wissenschaft schön demonstriert. Die Wissenschaft hat in jeder Menge Fällen klar demonstriert, dass die Schöpfungsgeschichte der Genesis keine Beschreibung der Wirklichkeit darstellt. Menschen und Tiere wurden beispielsweise nicht in ihrer aktuellen Form von Gott geschaffen, sondern entstanden im Zuge der Evolution. 

Diese Erkenntnisse werden dann – je nachdem wie konservativ der Glaube ist – entweder abgelehnt oder aber insofern ignoriert als dass man die Geschichten der Genesis zur Metapher erklärt; zu einer Darstellung der Ereignisse, die sinnbildlich zu verstehen sei und nicht wörtlich. Wenn man dann aber die Chance sieht, ein Bibelzitat doch irgendwie mit einem wissenschaftlichen Ergebnis in Verbindung zu bringen, dann hat man auf einmal nichts mehr gegen die Wissenschaft, dann kommt sie gerade recht, um “eindrucksvoll” zu bestätigen, dass die Bibel doch recht hat.

Konkret betrachtet ist die Argumentation in obigen Zitat natürlich nicht haltbar. “Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde” könnte die Realität kaum unpassender beschreiben. Am Anfang gab es den Urknall und dann dauerte es aber erst einmal 9,5 Milliarden Jahre, bis sich die Erde bildete. Und das ganz ohne Gott, wie wir heute wissen – die Planetenentstehung kommt völlig ohne Schöpfer aus

Und was der Satz “Was müsste der Schöpfer denn noch mehr vollbringen, um seine Schöpferkraft zu demonstrieren, als etwas so Gigantisches, wie das Weltall aus dem Nichts zu erschaffen?” belegen soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

 Übersetzt lautet der ja: “Weil es das Universum gibt, muss es von Gott geschaffen worden sein.” – und das ist natürlich eine logische Schlussfolgerung, für die es keinerlei Grundlage gibt.

Antwort
von 1988Ritter, 42

Irgendwann wirst Du ihn bestimmt mal selbst darauf ansprechen können.

Antwort
von Sturmwolke, 8

Vor einiger Zeit gab es eine Leserfrage mit diesem Thema. Vielleicht hilft sie Dir weiter:

Wer hat Gott geschaffen?

Ganz aufmerksam hört der kleine Siebenjährige seinem Vater zu, als der ihm erzählt: „Vor sehr langer Zeit hat Gott die Erde geschaffen und alles, was es hier gibt. Er hat auch die Sonne und den Mond und die Sterne gemacht.“ Der Kleine denkt kurz nach und fragt dann: „Und wer hat Gott gemacht, Papa?“

„Niemand. Gott war schon immer da.“ Mit dieser einfachen Erklärung ist der Junge erst mal zufrieden. Als er dann größer ist, beschäftigt ihn die Frage aber doch wieder. Er kann sich einfach nicht vorstellen, dass es jemand geben soll, der keinen Anfang hat. Sogar das Universum hat schließlich einen Anfang. Und so überlegt er: „Gott muss doch auch irgendwoher kommen.“

Was sagt die Bibel dazu? Im Prinzip das Gleiche, wie es der Vater seinem Sohn erklärt hat. Moses schrieb: „O Jehova . . . Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, . . . die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott“ — also von Ewigkeit zu Ewigkeit (Psalm 90:1, 2).

Ganz ähnlich formulierte es der Prophet Jesaja: „Hast du nicht erkannt, oder hast du nicht gehört? Jehova, der Schöpfer der äußersten Enden der Erde, ist ein Gott auf unabsehbare Zeit“ (Jesaja 40:28). Und auch im Judasbrief heißt es, dass Gott „die ganze vergangene Ewigkeit“ existiert hat (Judas 25).
Diese Verse zeigen, dass Gott, wie es der Apostel Paulus ausdrückt, der „König der Ewigkeit“ ist (1. Timotheus 1:17). Egal wie weit wir also in die Vergangenheit zurückgehen: Gott hat schon immer existiert. Und er wird auch nie aufhören zu existieren (Offenbarung 1:8). Ewige Existenz ist somit untrennbar mit dem Allmächtigen verbunden.

Warum ist dieses Konzept so schwer zu begreifen? Weil wir durch unsere begrenzte Lebensdauer einen ganz anderen Zeitbegriff haben als Jehova. Gott ist ewig und deswegen sind tausend Jahre für ihn wie ein einziger Tag (2. Petrus 3:8).

Ein Vergleich: Ob ein Grashüpfer, der nur ungefähr 50 Tage lebt, wohl jemals dahinterkommt, was es bedeutet, 70 oder 80 Jahre zu leben? Wahrscheinlich nicht. In der Bibel werden wir im Vergleich zu unserem großen Schöpfer auch als Grashüpfer beschrieben. Unser Verstand kommt niemals an seinen heran (Jesaja 40:22; 55:8, 9). Kein Wunder, dass so manche Facette der Natur Gottes unseren Horizont einfach übersteigt!

Auch wenn man sich nur schwer vorstellen kann, dass Gott ewig existiert, ergibt das doch Sinn. Denn hätte jemand Gott erschaffen, wäre dieser Jemand der Schöpfer. Die Bibel sagt eindeutig: Der Eine, der „alle Dinge erschaffen“ hat, ist Jehova (Offenbarung 4:11).

Es ist ja auch bekannt, dass es eine Zeit gab, als das Universum noch nicht existierte (1. Mose 1:1, 2). Woher kommt es also? Zuerst muss der Schöpfer des Universums existiert haben. Er existierte auch vor jedem anderen denkenden Wesen, wie dem einzigen von ihm allein erschaffenen Engelsohn und allen anderen Engeln (Hiob 38:4, 7; Kolosser 1:15).

Also gab es eindeutig zuerst nur ihn allein. Er konnte nicht erschaffen worden sein; es war nichts und niemand da, um ihn zu erschaffen.

Die Tatsache, dass wir Menschen da sind und auch das ganze Universum, weist darauf hin: Es gibt einen ewigen Gott. Der Eine, der in unserem weiten Universum alles in Gang gesetzt hat, der Eine, der die Gesetze festgelegt hat, um es in Gang zu halten, muss schon immer existiert haben. Nur er konnte alles ins Dasein bringen und allem Leben einhauchen (Hiob 33:4).

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Quelle (bearbeitet):
w14 1. 8. S. 15 Wer hat Gott geschaffen?

Antwort
von NichtJesus, 15

Entweder die Welt hat sich selbst ins Leben gerufen, oder Gott hat schon immer existiert.

Antwort
von DarkSepia, 3

Die Frage würde sich stellen, wenn Gläubige etwas behaupten, was implizieren würde, dass Gott erschaffen worden sei. Zum Beispiel: "Alles braucht einen Schöpfer." Aber Gläubige versuchen heutzutage, genau solche

Aussagen zu vermeiden, weil sie nämlich an einen Gott glauben, der unerschaffen wurde.

Die bessere Frage wäre: Wie kann Gott (einfach so) existieren? Eine befriedigende Antwort darauf habe ich tatsächlich noch nie erhalten.

Antwort
von RevatiKKS, 17

Lies mal die Veden z.B. Srimad Bhagavatam, dort wird bis ins kleinste Detail beschrieben, wie Gott alles erschaffen hat und sogar warum.

Und wenn du das alles verstanden hast (ich meine wirklich verstanden, nicht auswendig gelernt), dann frag mal wieder nach. 

Aber dann wirst du nicht hier nachfragen, sondern eine Informationsquelle suchen, die sicher ist.

Wie kann eine Ameise verstehen, wie ein Auto funktioniert, oder ein Affe, wie man Computer programmiert. Wie kann ein Kleinkind Mathematik der Oberstufe verstehen und wie ein in der materiellen Welt (in der alles vergänglich ist) lebender Mensch Gott begreifen???

Also das, was man nicht begreifen kann als irreal abzutun, das ist doch ziemlich kurzsichtig.

Hier könntest du mal anfangen, da wird alles ganz grob im Überblick erklärt: http://armin-risi.ch/Artikel/Vedisch/Vedische_Kosmologie.html#Titel03

Kommentar von realsausi2 ,

Also das, was man nicht begreifen kann als irreal abzutun, das ist doch ziemlich kurzsichtig.

Etwas, das man nicht begreifen kann, evidenzlos zu "erklären" ist intellektuelle Unredlichkeit.

Kommentar von RevatiKKS ,

Sieh das doch einmal so:

Ein Grundschüler fragt den Lehrer nach Details eines komplizierten mathematischen Rätsels, das bisher noch niemand lösen konnte. Sofern dieser Schüler kein kleiner "Einstein" ist wird der Lehrer ihm dazu nicht viel "erklären" können, sondern ihn einfach ermuntern, im Mathematikunterricht gut aufzupassen und mitzuarbeiten, damit er die Fragestellung irgendwann wirklich verstehen kann und dann evtl irgendwann in der Lage ist, das Rätsel zu lösen. Oder die Lösung zu verstehen.

Das ist nur ein Vergleich, denn Gott zu verstehen bedarf einiger Voraussetzungen, die man in der Schule leider nicht vermittelt bekommt.

Antwort
von gromio, 11

Gegenfrage: Wieso muß GOTT auch erschaffen worden sein?

Kommentar von nummer12345678 ,

Gegen gegenfrage: wieso muss das Universum erschaffen wurden sein?

Kommentar von gromio ,

Weil ALLES im stofflichen Universum, in dem wir leben, nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip funktioniert. Weil NICHTS von selbst entsteht.

Selbst Evolutionisten verneinen möglichst den Zufall, sprechen von Zucht und Selektion.

Es entsteht nichts von selbst IN DIESEM Universum. GOTT ist kein Teil dieses Universums, er hat es erschaffen. Allein deshalb gelten für ihn andere, uns wohl nicht bekannte Maßstäbe. 

und: Nur dreidimensionale Menschen glauben nur das , was sie selbst erklären können - alles andere gibt es nicht. Demtu hilft wieter, einzugestehen, das es Dinge gibt, die usneren/Deinen Horizont übersteigen.

cheerio

Antwort
von Zischelmann, 21

In einem Lied heißt es:Du wahrer  Gott von Ewigkeit geboren.

Mit dem menschlichen Verstand kann man es sicher nicht begreifen.

Die Hauptsache Gott ist da und eines Tages wird man sicher auch auf viele Fragen Antworten erhalten

Kommentar von Meatwad ,

In einem Lied heißt es:Du wahrer  Gott von Ewigkeit geboren.

Und in einem anderen Lied heißt es:

"Mein Glied ist zu groß, du bist zu eng für mich"

Und nun? Welchen Wahrheitsgehalt besitzen Liedtexte?

Die Hauptsache Gott ist da

Welcher der unzähligen Götter ist denn da? Und wo ist er? Es findet sich weit und breit keine Spur von ihm.

Antwort
von Garfield0001, 12

wer behauptet das Gott "geschaffen" werden musste? Wer sagt, das Leben nur an Materie gebunden ist? Wer sagt, dass es da eine Kausal-Kette geben muss?

Antwort
von Ellyson, 24

Kein Mensch hat da eine Antwort drauf. Da musst du schon Gott fragen. 

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