Frage von suffixP, 110

Frage an die Juristen?

Also mein Vater hat im Fitnessstudio einen Vertrag unterschrieben(für mich), in dem nicht steht, dass ich die ersten 8 Wochen nur eingeschränkt trainieren dürfte. Es werden auch nicht auf AGBs hingewiesen. Im Vertrag steht alle verfügbaren Geräte sind nutzbar. AGBs sind online, so wie öffentlich an der Wand etc nicht einsehbar bzw. es gibt vermutlich keine.
Nun meinte eine *freundliche* Mitarbeiterin, ich solle die ersten 8-12 Wochen nur e-Gym machen, da ich noch im Wachstum wäre und das gut für meine Haltung wäre( bin fast 1:90).
Ich hab allerdings keine Lust auf e-Gym und will ihr deshalb sagen, dass ich das nicht machen muss. Ist das juristisch korrekt ? Kann ich aus dem Vertrag auflösen, wenn sie es nicht akzeptiert ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von IhaveAquestI, 46

Ähm was das denn für ein Studio?! Hab ich ja noch nie gehört! Wenn nichts von Einschränkungen irgendwo steht kann es dir egal sein! Und selbst wenn solch skurrilen Sachen drin stehen würden wäre mein Weg die Kündigung des Vertrages!

Kommentar von suffixP ,

Der gilt 1 Jahr ist also nicht auflösbar :/
Wohn in nem 10.000 Einwohner Dorf, hier gibt es nur 1 Studio.
Und das kostet auch noch 2 mal so viel wie normal.

Kommentar von IhaveAquestI ,

Ach du Sch.... Mein Beileid

Antwort
von sr710815, 16

die ist doch fürsorglich & versteht ihr Handwerk würde ich sagen & nimmt Rücksicht auf Dein Wachstum, wenn DU noch minderjährig bist

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 25

Hmmm... irgendwie erinnert mich das an das Fitnesscenter in unserem 10.000-Einwohner-Dorf. Die AGB gibt es auch nur auf mehrfaches Nachfragen. 

Nicht dass wir beide das gleiche meinen? Meins ist in Sachsen. 

Kommentar von suffixP ,

Ne in Schleswig-Holstein

Kommentar von furbo ,

Ok.

Zu deinem Vertrag, der solche Einschränkungen nicht vorsieht.

Ich sehe den Hinweis auf Gymnastik mehr als Trainingshinweise, nicht als Verbot, an das du nicht halten musst. Wenn dir das Gerätetraining tatsächlich verweigert wird, wäre das eine Vertragsverletzung, gegen die du vorgehen könntest. Eine Schadenersatzforderung wäre möglich. 

Kommentar von suffixP ,

Okay danke :)

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