RitterMoe am 23.06.2009 um 22:15 Uhr
darf eine Christin nach dem christentum einen andersgläubigen heiraten oder darf sie das von der Religion aus nicht? danke

Es gibt für Christen keine expliziten Verbote. Aber es empfiehlt sich nicht, wenn man seinen Glauben wirklich lebt, weil man dann einen wichtigen Teil seines Lebens nicht mit dem Partner teilen kann.

Es heißt: Ziehet nicht am gleichen Joch mit den Ungläubigen. Was heißt "andersgläubig"? Wenn eine Christin einen Moslem heiratet, erwartet der, dass sie Muslimin wird und sich seinen Traditionen anpasst, ihre Kinder müssen Muslime werden. Will sie das?

Dürfen schon - aber gut ist es nicht. Jeder ist der Meinung, der andere wird sich ihm schon anpassen. Da kann es große Überraschungen geben.

Wär ja noch schöner, wenn das auch noch vorgeschrieben wird xD Ich bin Atheist....
daddysdearest am 23. Juni 2009 22:24 Du weißt anscheinend nicht viel über Christen.

Aber sie soll durch ihren guten christlichen Lebenswandel ihren Mann auf sanfte Art bekehren
PS: bin seber keine Christin..

Natürlich - denn die Liebe ist überall

ja, darf sie, wir dürfen doch heute fast alles
wenn sie es aus gründen der religion nicht tut, liebt sie ihn nicht, dann liebt sie mehr die religion, hallo wir sind im jahr 2009!!

...Religion sollte bei und in der Liebe keine Rolle spielen

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob das NT dazu etwas sagt, und wenn ja, ob das für die heutige Zeit noch Maßstab ist (ich bin der Ansicht, dass nicht mehr alle der damaligen Gesetze für heute Maßstab sind). Die Evangelische Kirche "verlangt", dass mind. einer der Partner bei einer kirchlichen Trauung der Ev. Kirche angehört. Bei den Katholiken bin ich mir nicht ganz sicher, ich glaube aber, dass sie es etwas "strenger" sehen.
warum auch nicht? Es kommt aber drauf an, wie wichtig den beiden die Religion ist
Wer bist du und warum willst du das wissen, bevor du mir das nicht sagst, sage ich dir auch nicht was ich darüber weiß - O.K. ??
sandlerjack am 23. Juni 2009 23:22 Spielverterber, ich will auch wissen was du weißt.
Ja, darf sie. Gott (welcher auch immer) liebt schließlich auch beide. Beide sollten sich aber vorher darüber klar werden, dass die Ausformung der jeweiligen Religion einigermaßen zusammen passt, sprich: Es sollte eine einigermaßen tolerante Ausprägung der Glaubensrichtung sein, nichts Fanatisches...! Das Gleiche gilt ja auch für andere Lebensbereiche...
Denn in einem geteilten Haus ( verschiedene Glaubensrichtungen) kommt dann immer das Problem, nach welchen Werten sollen dann die Kinder erzogen werden. welcher Religionsunterricht, welche Kirche. Könnte für einen, oder mehrere Konflikte sorgen.