Frage an die BWLer Bilanz lesen: Extrem Hohe Verbindlichkeiten?

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4 Antworten

Hi,
ja, das ist wirklich sehr eigenartig. Hier sollte man sich die kompletten Bilanzen über mehrere Jahre mal ansehen und interessant wäre es auch zu wissen um was für ein Unternehmen es sich dabei genau handelt.
Es kann natürlich auch sein dass viel Geld in der Kasse oder Bank auf der Aktiva Seite steht.
Das Verhältnis von Verbindlichkeiten zu Eigenkapital sollte mindestens 1:1 betragen um seinen Verbindlichkeiten nachkommen zu können. Mindestens die kurzfristigen Verb. sollten jederzeit gedeckt werden können.

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Kommentar von ChenLong
05.02.2016, 22:55

Und das Stammkapital muss nicht in Cash vorliegen soweit ich das noch in Erinnerung habe. Die 25.000 Euro können auch als Anlagevermögen vorliegen.

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Wie sieht denn die Aktivseite aus? Liegt der Gegenwert in Barwerten oder Anlagevermögen da? Also was ist mit der Liquidität?

Wem gegenüber bestehen die Verbindlichkeiten? Gegenüber dem Gesellschafter?

Es ist tatsächlich ein Problem, wenn mehr als die Hälfte des Stammkapitals aufgebraucht ist. Dazu sollte was im Bilanzbericht stehen. Gibt es einen Lagebericht, dann natürlich auf alle Fälle dort.

Sind das Zahlen aus dem Handelsregister, folgt wenig Informationsgehalt daraus. Die offenlegungspflichtigen Angaben können sehr weit zusammengefasst sein...

Frage auch, was konkret der Grund für die Betrachtung ist. Investieren, die Gesellschaften kaufen, Lieferbeziehungen eingehen usw.?

Zusammenfassend ist nur die Aussage zu treffen, dass das ungesund aussieht. Bekanntlich kann das Aussehen aber täuschen.

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Eine Überschuldung liegt nicht vor.

Das EK ist auf der Passiv-Seite.

Wo ist das Problem???

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681 T ./. 676 T = 5T EK

413 T ./. 409 T = 4T EK

Wo ist das Problem?

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