Frage an die Ateisten was glaubt ihr was nach dem Tod passiert?

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26 Antworten

Alles ist eine „große“ Konstruktion die im Kopf des Menschen erst einmal Platz finden muss, so das sich eher die Frage stellt, wo die ganzen Ideen der Menschen noch Platz finden sollen in diesen, seinem Kopf.

Letztlich kann ich nur Rilke zustimmen:

"Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das
mit uns teilt. Wir haben keinen Grund
Bewunderung und Liebe oder Haß
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund

Ach ja, Du hast noch nach dem Big Bang gefragt: Hier scheinen sich einige Quanten zu große Sprünge erlaubt haben – oder waren das zu laute Klänge der Strings, sind die Branes durchgebrochen oder haben sich die virtuellen Teilchen real- isiert. Niemand weiß es so genau - vielleicht die Mathematiker, aber: 

"Wir führen niemals selbst eine Computerrechnung durch, sondern wir hängen uns einfach an die große Berechnung an, die schon in Gang ist." (David Deutsch "Die Physik der Welterkenntnis" S. 329)

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Du hast gleich mehrere Fragen gestellt und ich werde versuchen, meine persönliche Haltung zu diesen Themen zu erklären.

Existenz der Seele

Meiner Meinung nach hat der Mensch keine ewige Seele, da es bislang noch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt und anhand unserer Verständnisses von Gehirn und Bewusstsein unwahrscheinlich ist.

Da es also keinen Hinweis auf die tatsächliche Existenz eines "ewigen Selbst" des Menschen gibt, das unabhängig vom Körper existieren kann, sehe ich diese Möglichkeit als sehr unwahrscheinlich an.

Sterbevorgang

Unser Bewusstsein ist ein Produkt unserer Gehirntätigkeit. Wenn ein Mensch stirbt, setzt seine Kreislauftätigkeit aus, so dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Wenn der Kreislaufstillstand langfristig anhält, kommt es zu Schädigungen des Gehirns, die ab einem bestimmten Punkt nicht mehr reversibel sind - das Gehirn stellt die Aktivität ein und das Bewusstsein verlischt endgültig.

Damit ist das individuelle Selbst des Menschen weg und es handelt sich lediglich noch um einen unbelebten Leichnam.

Wird meinem testamentarisch festgelegten Wunsch entsprochen, wird der Leichnam dann nach einer religiösen Zeremonie eingeäschert.

Andere Menschen lassen ihren Leichnam begraben, oder überlassen ihn der Wissenschaft - für unser Selbst, unsere Identität, hat das keine Bedeutung mehr.

Weiterleben nach dem Tod

Da ein vollständiger Todeszustand nicht mehr umkehrbar ist, gibt es niemanden, der darüber berichten könnte, was danach passiert.

So genannte Nahtoderfahrungen können zum Teil ganz Einfach durch Halluzinationen aufgrund des Sauerstoffmangels, oder freigesetzte Hormone erklärt werden.

Somit ist unklar, ob tatsächlich noch etwas nach dem Tod geschieht, das unser Bewusstsein betrifft. Nach meinem jetzigen Wissensstand ist es also sehr unwahrscheinlich

Ursprung der Welt

Die Naturwissenschaften haben Hypothesen und Theorien über den Ursprung des Universums und versuchen, diese anhand von Beweisen zu belegen. Das mag in einigen Fällen auch tatsächlich gelingen.

All diese Ansätze mögen vielleicht noch nicht gänzlich bewiesen sein - aber anders als die meisten Religionen, sind die Wissenschaften bereit, ihre bisherigen Anschauungen aufgrund neuer Erkenntnisse zu überarbeiten.

Absolute Aussagen religiöser Schriften können dagegen höchstens zurechtinterpretiert werden. Das ist keine gute Basis für beweisbare Fakten.

Existenz Gottes

Die Existenz eines allmächtigen Schöpfergottes würde meiner Meinung nach deutlich mehr Fragen aufwerfen, als schlüssig beantworten - was für mich gegen die Plausibilität der Existenz Gottes spricht.

Nach unseren Erkenntnissen gibt es absolut nichts ewig unveränderliches, denn sogar ganze Galaxien entstehen und vergehen wieder. Weshalb sollte es für ein einzelnes Wesen davon eine Ausnahme geben?

Daher erscheint mir die Existenz Gottes extrem unwahrscheinlich.

Religion und Wissenschaft

Die religiösen Schilderungen über die Entstehung der Welt sind aus meiner Sicht eher Schöpfungsmythen und Legenden. Die Behauptungen in Tora, Bibel und Quran sind keine Tatsachenberichte.

Man kann diese Schilderungen einer Schöpfung entweder religiös-symbolisch interpretieren, oder aber als wissenschaftlich überholten Erklärungsversuch einer wissenschaftlich noch nicht so weiten Kultur ansehen.

Ich bin der Ansicht, Religion und Wissenschaft müssen sich nicht widersprechen - wenn man beide in jeweils ihrem Fachbereich lässt.

Für mich sind Religionen unter anderem Trostsysteme, die das emotionale Bedürfnis nach Sinn und Gerechtigkeit erfüllen, durch Rituale ein Gemeinschaftsgefühl spenden und durch Ideale und Regeln eine Orientierung für das Leben bieten können.

Dabei geht letztlich es nicht um die Beweisbarkeit oder Faktenlage, denn Religionen haben den Aspekt des Glaubens, der Irrationalität.

Daher finde ich Versuche, die faktische "Wahrheit" religiöser Aussagen wissenschaftlich belegen zu wollen, auch eher unsinnig, denn ein Glaube wird niemals gänzlich rational sein.

Meine Haltung

Mir persönlich ist es egal ob  es Gott, die  Seele, ein Leben nach dem Tod, eine intelligente Schöpfung, oder anderes gibt. Das ist ohne Belang für mich.

Genau so wenig interessiert mich, ob auf dem Mars nun Mikrolebewesen existieren und wie hoch der Anteil irgendwelcher Elemente im Marsboden ist.

Diese Dinge sind ohne unmittelbare Bedeutung für mein Leben, oder die absehbare Zukunft, so dass ich Spekulationen über Quanten, Schwarze Löcher, oder die Seele gerne jenen überlasse, die darüber grübeln wollen.

Meiner Meinung nach gestalten wir unser Leben im Hier und Jetzt in eigener Verantwortung und dieser Aufgabe sollten wir ausreichend Aufmerksamkeit widmen - denn vermutlich haben wir nur dieses eine Leben dafür.

Wer daneben noch Zeit für philosophische Gedankenexperimente, wissenschaftliche Hypothesen und Weltraummissionen hat, kann das gerne machen - mir ist das herzlich egal.

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Jeder Mensch der sich geistig an Religonen, Traditionen und andere Dinge bindet, kann niemals frei sein. Selber entdecken, niemals aufhören zu lernen und zu hinterfragen ist der Weg.

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Da wir die Zeit als etwas fließendes empfinden, ist es nur logisch anzunehmen, es gäbe einen Anfang (Quelle) und ein Ende (Mündung). Auch das Leben wird ja durch Geburt und Tod begrenzt. Die eigene Vergänglichkeit ist zwar nicht jedem jederzeit bewusst, abet sie ist immer gegeben: jeden Moment kann es zuende sein. Und wir haben nicht den geringsten Einfluss darauf, denn selbst wenn wir durch gesunde Ernährung und regelmäßige Arztbesuche, sowie durch Verzicht auf Alltagsgifte und dem Treffen aller Maßnahmen zur Unfallverhütung alles tun, um gut und sicher zu leben, kann uns irgendein nicht so umsichtiger Mensch, eine Naturkatastrophe oder auch ein eigener, klitzekleiner Fehler unsererseits schnell in die Leichenhalle befördern. Gestorben ist bisher jeder irgendwann.

Das bedeutet aber nicht, dass man aufhört zu existieren. Diese Annahme ist grundlegend falsch und auch ein Atheist muss das einsehen. Zwar endet das eigene Bewusstsein und die Sinneswahrnehmung (zumindest höchstwahrscheinlich) mit dem Tod, aber das ist auch schon alles. Unser Körper bleibt da, und obwohl er verwest und von Kleinstlebewesen zersetzt wird, bleibt ein Großteil seiner molekularen Struktur und zumindest seine Atome für alle Ewigkeit erhalten. Da auf unserem Planeten ein reger Austausch von Stoffen herrscht, ist es gar nicht so abwegig, an eine Form der Wiedergeburt oder der Reinkarnation zu glauben. Der Wurm, der unsere Leiche frisst, scheidet uns als Nährstoff für den Boden wieder aus, dieser wird von Pflanzen aufgenommen und umgewandelt, bringt sie zum wachsen. Die Pflanzen werden dann wiederum von Tieren gefressen oder vom Menschen geerntet, so dass viele Atome von uns in relativ kurzer Zeit nach unserem Tod wieder irgendwo Teil im Kreislauf des Lebens sind.

Doch auch metaphysisch lassen wir etwas von uns zurück. Wir leben mit dem, was uns einst ausmachte, in den Erinnerungen der Menschen weiter, denen wir lieb und teuer waren. Sogar die Menschen, die uns einst verachteten, vergessen uns nicht. Wenn wir eigene Kinder in die Welt gesetzt haben, bleibt sogar unser Erbgut in rekombinierbarer Form erhalten. 

All dies führt dazu, dass ich nicht umhin kann, an eine Weiterexistenz nach dem Tod nicht nur zu glauben, sondern sie als Tatsache anzuerkennen. Zwar wird es Markus irgendwann nicht mehr geben, aber alles was ihn ausmachte, wird in irgendeiner Form erhalten bleiben. Sogar dieser Text hier ist Teil meines Vermächtnisses und wird selbst wenn ich heute noch sterbe auf den GF-Servern ein Zeugnis meiner Existenz sein und bleiben, bis auch diese Seite nicht mehr existiert.

In der modernen Physik wird die Zeit nun allerdings nicht mehr als etwas fließendes angesehen, sondern als etwas immer bestehendes. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind Konstanten, da Raum und Zeit unmittelbar zusammenhängen. Die Zeit ist also kein Fluss, sondern eher ein Laib Brot, bei denen die einzelnen Scheiben in Abfolge betrachtet jeden Augenblick in der Geschichte des Universums darstellen. Jeder Augenblick unseres Lebens ist so eine Scheibe, nur wissen wir eben nicht, wie die nächste Scheibe aussieht und auch nicht, mit was wir sie belegen werden (sprich, welche Entscheidungen wir treffen, um zur nächsten Scheibe zu gelangen). Unsere eigene Wahrnehmung begrenzt uns darin, die Zeit als etwas allzeit gegebenes zu erkennen. Unsere Existenz ist aber egal wie klein und unbedeutend sie auch erscheinen mag sein mag ein Teil des Raum-Zeit-Kontiniums unr der Materie des Universums, den es immer gab und geben wird.

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Naja, gar nichts eben, das ist halt das Ende.

Je nachdem wirds dann halt nochmal kurz so richtig warm oder es gibt ein Festmahl für die Würmer, aber davon bekommt man ja sowieso schon nichts mehr mit, denn dann existiert man bereits nicht mehr (also das Bewusstsein, was gern auch "Seele" genannt wird, der physische Körper dagegen existiert natürlich ggf noch ne Zeit lang).

Es muss btw doch nicht immer für alles einen Grund geben, nur das einfach zu akzeptieren scheint vielen sehr schwer zu fallen. "Erschaffen" wurde da btw sowieso nichts, dass wir so existieren, wie wir es nun mal tun, ist einfach die Folge einer Verkettung unglaublich vieler Zufälle.

Wobei das mit dem Urknall auch wieder so ne Sache ist, das beginnen wir ja offenbar erst ganz langsam zu verstehen, ist ja z.B. nicht mal so lange her, dass man noch davon ausging, dass sich das Universum nur begrenzt ausdehnt und irgendwann wieder zusammenzieht. (Und dann kommen so "komische Leute" und behaupten dafür wäre ihr imaginärer Freund verantwortlich, wie für scheinbar so ziemlich alles, was sie sich nicht erklären können...).

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Nach meinem Tod werde ich eingeäschert und in einem Friedwald begraben. Das ist alles.

Dann habe ich einige Jahrzehnte auf diesem Planeten verbracht und mich bemüht, ein paar sehr kleine Fußabdrücke zu hinterlassen. Der Glauben an einen Gott bringt nur die Hoffnung, dass es nach dem Leben "irgendwie" weitergeht. Eine schöne Hoffnung - mehr nicht.

Es fällt den Menschen schwer, sich vorzustellen, dass da nichts mehr ist. Aus diesem Grund haben sie sich Religionen ausgedacht, den Himmel, die Hölle, wahlweise mit 72 Jungfrauen oder ewigen Qualen.

Ich habe nichts verpasst in diesem Leben, ich werde zufrieden gehen.

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Kommentar von darkrainx
09.11.2016, 13:33

Perfekte Antwort👏! Stimme dir voll und ganz zu😃☺.

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Frage an die Ateisten was glaubt ihr was nach dem Tod passiert?

Was nach meinem Tod passiert? Das Leben geht weiter.

und auch wieso ihr nicht an Gott glaubt

Weil ein Gott in meiner Weltanschauung mehr als flüssig, nämlich überflüssig, ist.

auch der uhrknall 

Schatzi, der Urknall hat nichts damit zu tun, daß da irgendwelche Uhren auf- oder gegeneinander knallten. Das Konzept des Urknalls ist das einer Singularität, durch welche Wissenschaftler, besser als wir beide gebildet, derzeit versuchen durchzurechnen.

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Ich bin zwar kein Atheist, aber nach meinem Tod passiert, dass mein Körper von der hiesigen Universität noch eine Weile für Forschungszwecke verwendet werden darf.

Dadurch bleibe ich noch eine Zeit länger auf der schönen Welt und schlage so manchem Gott ein Schnippchen. ;-)

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Was kommt kann keiner sagen. Das am nähesten liegende: nichts.

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Im Moment deutet die gesamte Faktenlage darauf hin, das mein Bewußtsein mit dem Tod einfach aufhört. Das ist wie einschlafen oder Narkose und nicht mehr aufwachen. Der Rest der Welt geht einfach weiter. Das kann man schade finden, aber auch als Antrieb nutzten im Leben was zu erreichen und zum positiven zu verändern.

Einen Grund hat "das alles" nicht. Es gibt nach aktueller Theorie vermutlich nichts vor dem Urknall, sich ein "davor" vorzustellen - noch dazu mit einem denkenden planenden Wesen - ist etwa so absurd wie auf einer Kugel rum zu laufen und die Kante zu suchen, an der sie aufhört. Im Gegenteil, ich finde das positiv. bei all dem Leid und Schmerz müßte ein Schöpfer aus meiner Sicht schon ziemlich pervers sein und ich hätte Angst in seinem Universum zu wohnen. Finde es daher gut, das wir keine Hinweise auf seine Existenz finden können.

So können wir also mit einer positiven Einstellung im hier und jetzt, uneingeschränkt davon was sich so eine Göttergestalt vielleicht wünscht, was zum besseren verändern :-D

P.S. Die Frage haben wir hier regelmäßig, schau die mal die unten empfohlenen anderen Durchgänge an für mehr Antworten...


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Ein ziemliches Durcheinander in Deiner Frage.

Ich versuche, das mal aufzudröseln.

Was passiert nach dem Tod: Unser Körper löst sich in seine Bestandteile auf und wird in die Naturkreisläufe recycled. Unser Bewußtsein erlischt. Wir sind nicht mehr.

Ich glaube aus den gleichen Gründen nicht an Götter aus denen ich nicht an die Zahnfee glaube. Zu wenig Fakten. Es gibt nichts, was die Annahme der Existenz von Göttern, Zahnfee, Kobolden oder rosa Einhörner sinnvoll oder nötig machen würde.

wieso alles hier ohne grund erschaffen wurde

Hier ist schon die Grundannahme falsch. Es wurde ja nichts erschaffen. Alles hat sich im Rahmen von Naturgesetzen entwickelt.

Einen Grund im Sinne von Sinn und Zweck gibt es hier nicht. Warum auch?

Unserem eigenen Leben können wir allerdings sehr wohl einen Sinn geben. Der Knackpunkt ist, dass wir das selbst machen müssen. Manchem gelingt das, manchem nicht.

Das ist Tode alles zu Ende ist, stellt das Leben vorher nicht in Frage. An Götter zu glauben ist allerdings eine echte Verschwendnung von Leben.

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Kommentar von gummigruen
09.11.2016, 17:18

Meine Meinung dazu ist, das Gott, wenn er (wie ich glaube) existiert, die Welt trotzdem durch die physikalischen Kräfte erschafft, die
Erkenntnisse der Wissenschaft muss nicht gleich gegen die Existenz eines Gottes sprechen.

Es ist also die eigene Entscheidung.

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Hallo fakhrojusef,

Frage an die Ateisten was glaubt ihr was nach dem Tod passiert?

Ich denke, genau dasselbe was vor der Geburt (also vor dem Leben war). Die Leere. Ich selbst kann mich nicht an "irgendetwas", erinnern vor meiner Geburt.

Nach dem Tod ist ja das Bewusstsein erlischt wie eine Kerze, so bekomm Ich's folglich auch nicht mehr mit.

Würde mich nach eurer Meinung interessieren und auch wieso ihr nicht an
Gott glaubt

Wenn wir einen Gott haben, so hat dieser uns schon lange verlassen. Es gibt verschiedene Gottesbilder, jeder versteht was anderes darunter, d. h. es gibt KEIN EINHEITLICHES Bild über Gott.

Poly, Mono, Pan, Deismus, Panentheismus etc.

Zudem, Allmachtsparadoxon, woher kam Gott? Ist auch ungeklärt.

und wieso alles hier ohne grund erschaffen wurde bzw auch
der uhrknall ? Mfg :)

Naja irgendeinen Grund wird es schon haben, Fakt ist, die Existenz existiert! (Ja ne so ein Zufall wa? Wer hätte das gedacht <.<)

Es war auf jeden Fall reiner Zufall.

LG Dhalwim

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Atheisten glauben, dass mit dem (eigenen) Tod alles vorbei ist. 

Naturwissenschaftlich betrachtet ist die Entstehung unserer Welt ein riesiger Zufall. Nicht alles muss einen Sinn ergeben.

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Kommentar von OnkelSchorsch
09.11.2016, 14:13

Atheisten glauben, dass mit dem (eigenen) Tod alles vorbei ist.

Tatsächlich ist das auch der Glaube von Christen und Moslems. Nach dem Tod ist nach christlichem und islamischem Glaube nichts. Und zwar bis zum Ende aller Zeiten. All diese unfassbar viele Jahrmilliarden ist man tot. Auch nach christlichem und islamischem Glauben. Erst am Ende aller Zeiten werden die Toten dann aus ihren Gräbern wiederauferstehen und es wird über sie Gericht gehalten.

Ausnahme sind Heilige und Märtyrer, die unmittelbar ins Paradies eingehen, bzw dann, wenn sie offiziell von Menschen in Gottes Auftrag zu Heiligen erklärt werden (ganz wirre Idee, aber wirr ist das Ganze ohnehin).

Die niedliche und ach so tröstliche Idee, dass gleich nach dem Tod eine "Seele" aus dem Körper entweicht und in den Himmel fliegt, hat nichts mit Christentum oder Islam zu tun, das ist antikes griechisch-heidnisches Glaubensgut.

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Nichts mehr ,Ende Aus Vorbei das wars 

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Meine juristischen Erben fallen über mein Vermögen her und meine biologischen Erben über meinen Körper.

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Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Rein wissenschaftlich gesehen ist nach dem Tod nichts mehr. Mit dem Tod (bzw. schon bevor der Körper endgütlig den Geist aufgegeben hat) endet das Bewusstsein des Individuums und damit seine Existenz als solche.

Gott ist nichts weiter als die Erfindung bronzezeitlicher Schaf- und Ziegenhirten, die weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähne gestorben sind.

Er hat nicht die geringste Glaubwürdigkeit, da es nicht einmal Indizien dafür gibt dass er existieren würde und die Beschreibungen die ihn betreffen höchst widersprüchig und unlogisch sind.

Das Universum wurde nicht "geschaffen" es ist entstanden. Durch den Urknal soweit wir wissen.

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Kommentar von YassineB87
09.11.2016, 12:40

Naja das ist wie genau belegt rein wissenschaftlich? Würde mich mal interessieren, denn mein letzter stand war, dass die Wissenschaft Neutral eingestellt ist, da es zu viele ungeklärte Fragen gibt und auch nicht belegt werden kann, dass es das Jenseits nicht gibt.... also du stellst es wie einen Fakt dar, daher die konkrete nachfrage. 

Der Urknall ist nach unserer Ansicht auch im Koran beschrieben. und die Wissenschaft erklärt auch nicht, wie der Urknall zu stande gekommen ist. Gemäß der Theorie "nichts kann aus sich selbst entstehen" (wissenschaftlich) muss es eine Ursache für einen Knall geben, ob nun Urknall oder wenn jemand einen knall hat :)

Deshalb wiederspricht sich da die wissenschaft etwas nach meiner meinung...

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gar nichts!

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Du stellst hier gleich mehrere Fragen.

Also zum Ersten glaube ich persönlich nicht, an Gott weil es für einen solchen schlicht keine Indizien gibt, ein Glaube an einen Gott ist deshalb für mich ähnlich Sinnvoll wie der Glaube an die Zahn Fee.

Was mit meinem Körper nach meinem Tod passiert? Er wird eingeäschert, sofern meine Hinterbliebenen meinen Letzten Willen beachten. Mein Bewusstsein wird dann schlicht aufhören zu existieren.

Und nein ich glaube nicht das alles ohne Grund erschaffen worden ist, denn das würde einen Erschaffer voraussetzten an den ich nicht glaube. Ich bin der Meinung das alles entstanden ist.

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Hat es schon irgendwann Irgendjemandem Irgendwas gebracht, Irgendwem Irgendetwas zu glauben?


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Kommentar von Bevarian
11.11.2016, 22:53

Ich glaube dem Finanzamt unbedingt, wenn es mir eine Steuerrückzahlung in Aussicht stellt: und das bringt mir wirklich was - meist einen Urlaub!  ;)))

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