Frage von SohnVonSatan, 267

Frage an Atheisten: Leute, habt ihr gute beweise oder argumente gegen die Existenz Gottes?

Insbesondere an alle Atheisten hier : ich brauche beweise gegen die Existenz Gottes (für ne anstehende Diskussion...) jedenfalls ist es wichtig. Ich selber bin Atheist kenne aber nicht so viele Argumente könnt ihr kor da weiter helfen? Am besten gute Argumente die wirklich überzeugen. Wenn ihr gläubig seid dann reagiert auf diese Frage am besten gar nicht :) Danke

Antwort
von Andrastor, 73

Gläubige kannst du mit Argumenten und Beweisen nur im aller seltensten Fall überzeugen. Glaube ist laut Duden eine Überzeugung, die nicht auf Fakten und Tatsachen, sondern auf einem Gefühl beruht.

Argumente und Beweise gibt es viele:

.) Allmacht widerlegt sich selbst.

.) Die Hölle wird als Ort von Gottes Abwesenheit beschrieben, was unmöglich ist, da Gott allgegenwärtig sein soll.

.) Allwissenheit widerspricht dem freien Willen und damit dem ganzen Himmel-Hölle -Prinzip.

.) Das Paradies ist in Wahrheit die Hölle

.) Ein gutmütiger Gott hätte Satan nie zugelassen

.) Ein allwissendes Wesen braucht die Erde nicht als "Prüfungsort"

.) Das Alte Testament ist bereits mehrfach wissenschaftlich widerlegt, nimmt man das Alte Testament, jedoch nicht wortwörtlich, verliert das Neue Testament seine Gültigkeit.

.) Gott soll die Existenz erschaffen haben. Da man sich jedoch ausserhalb eines Systems befinden muss um es zu erschaffen, ist Gott damit ausserhalb der Existenz also nicht existent.

.) Die Gemeinsamkeiten zwischen Horus und Jesus

.) Die Existenz von Unheil und Unglück (dem Bösen) widerlegt Gottes Existenz und/oder seine Natur.

.) Seit Jahrhunderten schon werden Dinge, für die man einst Gott verantwortlich gemacht hat, anders erklärt. Würde es Gott tatsächlich geben, wäre diese Gleichung umgekehrt und man würde vermehrt erkennen dass Dinge die man für natürlich erklärbar hielt, nur mit Gott erklärt werden könnten.

gibt noch einige mehr, aber für den Anfang sollte das reichen. Bei Unklarheiten, oder genaueren Erklärungen, einfach Rückfragen stellen.

Kommentar von SohnVonSatan ,

Danke :)

Kommentar von Andrastor ,

gern geschehen

Kommentar von AaronMose3 ,

 Allmacht widerlegt sich selbst.

Tut Sie nicht. Hier nochmal die Aussage davon:

<<Nehmen wir für’s Erste an, der Gott sei allgütig und allwissend. Dann will er also immer und überall nur Gutes tun und sieht außerdem alles, was in der Welt vor sich geht. Trotzdem verhindert er nicht, dass die Kinder krank werden. Er kann ihnen offenbar nicht helfen>>

Das ist ein Trugschluss. Gott erschuf laut Glauben die Welt und den Menschen, schenkte ihnen aber einen Freien Willen. Er ging dieses Risiko ein, wenn ein Mensch Kettenraucher wird, ist es sein Freier Wille und wenn er an Lungenkrebs stirbt, dann ist es seine eigene Schuld. Da hat ein Gott nicht einzugreifen, wieso sollte er ?

Das gleiche bei den Kindern. Wenn Sie an Krebs erkranken, können sie meistens nichts dafür, das ist klar. Aber es ist nunmal Verlauf der Natur das sich diese Krankheit ausbildet. Warum sollte ein Gotteswesen in seiner eigenen Erschaffung herumfuschen ? Menschen müssen sterben, ob klein oder erwachsen. Man muss diesen Kompromiss eingehen, wenn man eine Natur wie unsere erschafft. 



Die Hölle wird als Ort von Gottes Abwesenheit beschrieben, was unmöglich ist, da Gott allgegenwärtig sein soll.

Ein Paradox ist an dieser Stelle wichtig: die Anwesenheit von Gott in der Hölle, der Ort an dem die Ungläubigen verurteilt werden und dort den uneingeschränkten und endlosen Zorn Gottes erleiden, wegen ihrer Sünden. Viele argumentieren, dass die Hölle ein Ort ist, der von Gott separiert ist (Matthäus 25,41) und wenn das so ist, dann kann Gott nicht an diesem Ort sein. Allerdings leiden die Ungläubigen in der Hölle für ewig unter Gottes Zorn „vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm“ (Offenbarung 14,10). 

Auch widerlegt.


Gott soll die Existenz erschaffen haben. Da man sich jedoch ausserhalb eines Systems befinden muss um es zu erschaffen, ist Gott damit ausserhalb der Existenz also nicht existent.

Das wird mit Allmacht beantwortet werden. Außerdem ist er nicht an Raum und Zeit gebunden.


Allwissenheit widerspricht dem freien Willen und damit dem ganzen Himmel-Hölle -Prinzip.

Gott lebt nicht in einem Universum und ist nicht an Raum und zeit gebunden. Deshalb kann er auch "in die Zukunft schauen" (dir für ihn keine Zukunft ist, denn das würde ja bedeuten dass er an die Zeit gebunden wäre). nur weil er aber nur in "die Zukunft schauen kann" heißt das ja nicht dass er dich wie eine Marionette lenkt.


Das Paradies ist in Wahrheit die Hölle

Das ist einfach nur eine Aussage. Da steckt nichts dahinter.


Ein gutmütiger Gott hätte Satan nie zugelassen

Das kann so nicht sagen, denn er hat ihn ja eigentlich nicht zugelassen. Er wurde aus dem Paradies verbannt, und Engel wurden ebenfalls mit freiem Willen erschaffen (laut Christentum, im Islam nicht)

Ein allwissendes Wesen braucht die Erde nicht als "Prüfungsort"

Ebenfalls nur eine Aussage, aber es ist ja kein Prüfungsort für ihn sondern uns. Und wir sind im Vergleich nur "lächerliche" Tiere (meine Einschätzung, keine religiöse Aussage)


Die Existenz von Unheil und Unglück (dem Bösen) widerlegt Gottes Existenz und/oder seine Natur.

Tut es nicht. Habe ich bereits erklärt.


Seit Jahrhunderten schon werden Dinge, für die man einst Gott verantwortlich gemacht hat, anders erklärt. Würde es Gott tatsächlich geben, wäre diese Gleichung umgekehrt und man würde vermehrt erkennen dass Dinge die man für natürlich erklärbar hielt, nur mit Gott erklärt werden könnten.

Das mag sein, liegt aber auch daran, dass der Mensch immer intelligenter wird. Das widerlegt aber nicht die Existenz eines Gottes, nur das man Phänomene anders erklären kann, als es auf Gott zu schieben.


Ich möchte hier zum Schluss noch darauf hinweisen, das dies nur zeigen soll, das die Argumente teils fehlerbehaftet sind und ich die bevorstehende Diskussion des Frage-Erstellers als eine "erfolgreiche" Sichern will.

Denn wenn du mit solchen Argumenten bei einem gläubigen auftauchst, der sich auskennt, nicht so ein "0815 Ich glaube An Gott Typ", dann hast du ein Problem.

In diesem Sinne, finde lieber andere Argumente. Wobei es schwer ist etwas zu erklären, was der menschliche Verstand eigentlich nicht versteht.

Kommentar von Andrastor ,

Zu deinen ersten Ausführungen:

Du versuchst nicht die Allmacht Gottes zu widerlegen, sondern den Vorwurf er wäre nicht wohlwollend.

Im Übrigen widerlegst du dies in keinster Weise, du bestätigst es vielmehr indem du Punkte aufzählst, welche nicht nötig wären, bzw. die ein tatsächlich wohlwollendes Wesen niemals implementiert hätte.

Sprich ein tatsächlich wohlwollender Gott hätte Krankheiten, Parasiten, Gifte etc. gar nicht erst möglich gemacht. Was du als "Lauf der Natur" beschreibst ist nichts weiter als Gottes Werk, immerhin soll er ja die gesamte Natur erschaffen haben.

Ergo:

.) Allmacht widerspricht sich selbst

.) Der Vorwurf der Bösartigkeit wurde durch deine Argumentation bestätigt.

Allerdings leiden die Ungläubigen in der Hölle für ewig unter Gottes Zorn

1.) Zorn lässt sich auch durch Abwesenheit und Distanz ausdrücken.

2.) Somit bestätigt die Bibel dass die Hölle Gottgewollt war und nicht, wie viele argumentieren einzig und alleine Satans Werk sei.

Ergo:

.) Hölle als Abwesenheit Gottes weiterhin nicht widerlegt

.) Gottes Bösartigkeit weiter bestätigt.

Das wird mit Allmacht beantwortet werden. Außerdem ist er nicht an Raum und Zeit gebunden.

1.) Selbst Allmacht kann diese Regel nicht brechen. Genauso die Ungebundenheit an Raum und Zeit.

Mit "ausserhalb eines Systems sein" ist nicht die geographische Lage gemeint.

Nehmen wir folgendes Beispiel: Du kannst nur dann einen Schneemann bauen, wenn du dich ausserhalb davon befindest. Befändest du dich innerhalb des Schneemanns, wäre der Schneemann bereits gebaut, ansonsten könntest du dich nicht darin befinden.

Sprich die Existenz ist ein System. Gott kann dieses nicht erschaffen, wenn er existiert, denn sobald er existiert, existiert etwas und damit gibt es Existenz, welche damit über Gott stehen würde, was laut Glaubensgrundlagen und Religionen unmöglich sein soll. Will er also die Existenz an sich erschaffen, darf er nicht existent sein.

Kapiert?

nur weil er aber nur in "die Zukunft schauen kann" heißt das ja nicht dass er dich wie eine Marionette lenkt.

Doch, genau das heißt es. Die Zukunft gibt es nicht. Sie ist nicht existent. Das Wort beschreibt einen Zeitpunkt der noch nicht eingetreten ist.

Würde Gott die Zukunft kennen, ist nichts was wir tun von Belangen. Wäre die Zukunft in Stein gemeißelt, hätten wir keinerlei Einfluss darauf dass sie genau so wie vorhergesehen eintritt. Keine unserer Entscheidungen würde an der Vorhersage etwas ändern, womit unser freier Wille nichts weiter als eine Illusion wäre.

Der Butterfly Effect sagt dir etwas?

Er wurde aus dem Paradies verbannt, und Engel wurden ebenfalls mit freiem Willen erschaffen

Womit er sogar Schuld daran hatte, dass dies so passiert ist. Er hätte Satan einfach nur nicht erschaffen müssen und hätte so alles verhindern können. Als Wesen welches in die Zukunft sehen kann, wie du es beschreibst, wäre das kein Problem gewesen seine Entscheidungen entsprechend anzupassen.

Somit hast du bestätigt dass die Hölle gottgewollt war.

Das ist einfach nur eine Aussage. Da steckt nichts dahinter.

Wie hieß es im Lied der Sesamstrasse? "Wer nicht fragt bleibt dumm.", wenn du den tieferen Sinn einer meiner Aussagen nicht verstehst, solltest du nachfragen anstatt sinnlose Kommentare zu verfassen.

Würde sich besser auf dein Image hier auswirken.

Ebenfalls nur eine Aussage, aber es ist ja kein Prüfungsort für ihn sondern uns.

Mehr als nur eine bloße Aussage und du selbst hast sie bestätigt. Da Gott nach deinen Aussagen in die Zukunft sehen kann, weiß er was ein Mensch tun und lassen wird, noch bevor dessen Großeltern überhaupt geboren wurden. Sprich eine Prüfung des Menschen ist gänzlich unnötig, da das Endergebnis seiner weltlichen Taten bereits feststeht.

Danke dass du mich bestätigst, wenn du versuchst mich zu widerlegen.

Tut es nicht. Habe ich bereits erklärt.

Eigentlich hast du beim Versuch es zu widerlegen, nur bestätigt. Siehe oben.

das die Argumente teils fehlerbehaftet sind

Wie du selbst demonstriert hast, sind sie das nicht. Einzig deine Auffassung davon und deine Ansicht zum Thema selbst sind widersprüchig und fehlerhaft.

Denn wenn du mit solchen Argumenten bei einem gläubigen auftauchst, der  sich auskennt, nicht so ein "0815 Ich glaube An Gott Typ", dann hast du  ein Problem

XD LOL

Das heißt du bezeichnest dich selbst an einen "0815 Ich glaube An Gott Typ"? Denn Probleme hast hier einzig und alleine du selbst bekommen, indem du Unwissen, Unverständnis, eingeschränkte Sichtweise und einseitige Perspektive demonstriert hast.

Widerlegt hast du nicht eine einzige meiner Aussagen XD

Also SohnvonSatan, du siehst, diese Argumente haben es in sich. Gläubige und "Glaubensverteidiger" werden zwar versuchen sie zu widerlegen, aber wie man am Beispiel von AasonMose3 sieht, widersprechen sie sich über kurz oder lang selber, oder bestätigen dich beim Versuch dich zu widerlegen.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ohne jede Sachlichkeit überkommt mich Übelkeit.

Antwort
von Pangaea, 139

Es gibt keine Negativbeweise.

Du kannst nicht beweisen, dass es nicht irgendwo auf der Welt noch einen Risenmoa gibt, oder dass nicht irgendjemand eine uneschöpfliche umweltfreundliche Energiequelle entdeckt hat (aber dies niemandem mitgeteilt hat) oder dass es nicht irgendwo im Universum Leben außerhalb der Erde gibt.

Nur, weil niemand es gesehen hat, bedeutet nicht, dass es nicht existiert.

Aber in der Wissenschaft geht man normalerweise davon aus, dass man Beweise für die Existenz braucht.

Und es gibt keinen Beweis ür die Existenz irgendwelcher Götter. Alles lässt sich auch ganz ohne Gott erklären.

"Götter" sind ein Relikt aus einer Zeit, als man sich scheinbar übernatürliche Phänomene nicht erklären konnte.  Da man Gewitter nicht erforscht hatte, nahm man einen blitzeschleudernden Gott an. Da man Erdbeben füchtete, hielt man sie für einen Akt der Götter. Das war einfacher, als mit der Tatsache klarzukommen, dasss man der Natur hiilflos ausgeliefert war.

Antwort
von lillian92, 91

Sieh dir mal das erste Drittel des Films "Zeitgeist" an, dort solltest du einiges an "Munition" finden ;) (der Film ist mit einer Prise Salz zu genießen, aber wenn es nur für eine Debatte ist, dann findest du dort sicher Argumente).

Ansonsten komm mit der Wissenschaft: Frag wie sich der Schöpfungsmythos mit den Beweisen des Urknalls vereinbaren lässt. Ob man Schriften glauben will, die in Zeiten verfasst wurden, als man noch glaubte, die Sonne drehe sich um die Erde und die Erde sei flach usw

Kommentar von HumanistHeart ,

der Film ist mit einer Prise Salz zu genießen

Nö. Der Film ist peinlichster Schrott. Sollte man nicht verwenden, da schlicht gelogenes, falsches Zeug drin ist.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Link?

Die wenisten werden in die Videothek stürmen, um deinem heilbringendem Hinweis zu folgen.

Und warum nimmt man nicht einfach Poppkorn mit?

Kommentar von lillian92 ,

Ist komplett auf Youtube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=GgmLxQuPcNw

Antwort
von dompfeifer, 49

Existenzfragen sind immer falsch gestellte Fragen! Vernünftige Menschen fragen nicht, ob die Dinge in der Welt existieren, sondern was sie sind! Alles, was in einer Sprache präsent ist, existiert auch in irgendeiner Weise. Wer den Dingen ihre Existenz abstreitet, will gar nichts über sie wissen!

Wotan z.B. existiert als ein germanischer Gott und als Name einer Wagner-Oper. Rotkäppchen existiert als Märchenfigur. Der Werwolf existiert in Mythologie, Sage und Dichtung als Mensch, der sich in einen Wolf verwandeln kann.

Der moderne Gott existiert in den abrahamistischen Religionen als Vorstellung von einer personalen Allmacht (Monotheismus). Und Vorstellungen existieren in Köpfen. Was gibt es denn dazu überhaupt zu diskutieren?

Jetzt kannst Du bestenfalls mit Theisten, also mit Menschen, die zu einer derartigen Vorstellung ein spirituelles Verhältnis pflegen, darüber diskutieren, was sie sich davon versprechen, diesem Kommandeur im Hinterkopf ihre alltäglichen Taten und Untaten zu rechtfertigen. Was gibt es da zu beweisen?

Antwort
von dipa2000, 71

Nein, die hat wohl keiner. Aber auch die Gläubigen haben keine Beweise für die Existenz Gottes. Sie folgen blind alten Überlieferungen, welche auf Erzählungen beruhen. 

Die einem folgen einer Glaubensrichtung oder einer Geschichte, die anderen einer anderen. Alle verlangen sich nach angeblich überlieferten Regeln zu richten. Müssen diese deswegen gut und vor allem richtig sein? Am Ende sàhen die verschiedenen Glaubensrichtungen nur Leid und Zwietracht unter den Menschen! Ich folge keiner imaginären Figur und ihren angeblichen Gesetzen und schon garnicht jemanden, der,  soviel Leid und Elend zuließe, wenn er sie verhindern könnte. 

Da finde ich es besser mir meine eigene Meinung zu bilden und mir das recht herauszunehmen anzuzweifeln, was dort geschrieben steht und zu glauben, das und niemand lenkt und es Macht- und Bedeutungssüchtige Menschen waren, die uns diese oft grotesken Regeln und Geschichten überliefert haben! Glaube ist nur eine Ausrede der Menschen für all das, was sie nicht begreifen. 

Wenn es einen Gott gäbe, sollte er sich allen Menschen zeigen und und seine Ansichten selbst mitteilen anstatt wegen seiner Krieg und Unheil zu stiften!

Kommentar von HanabiChan ,

Genauso hätte  ich es formuliert, wenn ich nicht am Handy schreiben müsste, wo alles zehn mal so lange dauert  :D

Kommentar von dipa2000 ,

Ich hab's auch auf dem Handy geschrieben und diesmal nicht einmal diktiert ;-)

Antwort
von ThomasJNewton, 55

Die Frage nach Beweisen für oder gegen etwas ist nicht unbedingt symmetrisch.

Wenn ich behaupte, dass im Jahre 1542 v.Chr. am Fuße des Berges Ararat ein Albino-Kanainchen geboren wurde, lässt sich das weder beweisen noch widerlegen.
Aber da sehe ich mich da in der Beweispflicht, nicht den Skeptiker.

Weil es halt viele Hinweise darauf gibt, dass meine Behauptung erfunden ist, u.A. die Tatsache (die angesichts der heutigen Plage auch schon fast unglaublich ist), dass Kaninchen ursprünglich nur auf der Iberischen Halbinsel vorkamen, und nicht mal die Römer sie kannten.

Deswegen heißen sie ja auch heute noch "Hündchen", lateinisch Canicula, und die haben dann in Rom Orgien gefeiert, oder so.

Argumente brauchen die, die Tatsachen behaupten, auf die es nicht den geringsten Hinweis gibt.

  • Dass viele Menschen daran glauben, ist für mich kein Hinweis.
  • Dass viele Menschen daran glauben wollen, ist für mich kein Hinweis.
  • Dass einige Menschen was geschrieben habe, ist für mich kein Hinweis.

Also gibt es keinerlei Anlass, etwas zu widerlegen, was (mit Absicht!) nicht widerlegbar ist.

Die einzig bewiesene Tatsache ist die, dass Gott ein Mann ist, falls es ihn gibt.
Eine Frau würde mit uns sprechen.

Kommentar von TomRichter ,

> Eine Frau würde mit uns sprechen.

Aber müssten wir ihr auch zuhören?

Kommentar von Wurzelstock ,


Deswegen heißen sie ja auch heute noch "Hündchen", lateinisch Canicula, und die haben dann in Rom Orgien gefeiert, oder so.


"Si puer cum puellula caniculant in cellula..."

Antwort
von Laubmantel, 69

Auch wenn ich mich nicht gern in ein solches Kategorisationsschema verorten lasse - gegen "Gott" (zumindest in der Form wie es über theistische Argumentleistungen aus den Religionen referiert wird) spricht schlicht und ergreifend die Wirklichkeit des Lebens.

Antwort
von HanabiChan, 54

Hallo :)

Also erstens, niemand hat ihn bisher gesehen. 

Warum hat es nur einen einzigen  Menschen wie Jesus gegeben  (an dessen Existenz ich auch nicht glaube) und seitdem gabs nie wieder einen der vom Himmel verschlungen wird. Auch die Engel sah man nie wieder. 

Man kann auch nicht beweisen, dass  er die Welt erschaffen hat. 

So viele Menschen brauchen Hilfe, weswegen sie beten, aber bessern tut sich nichts.

Wenn es tatsächlich so einen tollen, lieben Gott geben würde, dann frage ich mich, warum alles auf der Welt so schief läuft und warum er nichts unternimmt.

Wenn man sich die Welt mal genau anguckt und sich Gedanken macht, dann sollte es offensichtlich sein, dass er nicht existiert.

LG :)

Kommentar von AaronMose3 ,

Du verfolgst einen Denkfehler.

 wie Jesus gegeben  (an dessen Existenz ich auch nicht glaube) 

Seine historische Existenz ist unumstritten, alles was nicht bewiesen werden konnte, ist das er übernatürlich war.

Man kann auch nicht beweisen, dass  er die Welt erschaffen hat. 

Das Gegenteil aber auch nicht.

So viele Menschen brauchen Hilfe, weswegen sie beten, aber bessern tut sich nichts.

warum er nichts unternimmt.

Und hier der Denkfehler, der übrigens sehr weit verbreitet ist.

Sollte es einen Gott geben, ist es nicht seine Aufgabe ins Weltgeschehen einzugreifen. Er gab laut Schöpfungsgeschichte allen Menschen einen Freien Willen, was bedeutet das sie selbst entscheiden können was sie tun.

Bringen sie sich gegenseitig um, haben das die Menschen entschieden. Nicht Gott. Es gibt für Gott keinen Grund einzugreifen, weil ein Mensch ja nicht dazu gezwungen ist sich in den Krieg zu stürzen. (Außerdem müssen Menschen sterben, der Weg ist egal. )

Auch Krankheiten wie Krebs, wo viele Menschen sich fragen, wieso Gott nichts tut, wenn es ihn gibt, ist ein weit verbreitetes Beispiel. 
Das Problem ist, so hart wie es klingt, er braucht auch hier nicht eingreifen.

Zwar war es nicht der Wille, des Kindes jetzt an Krebs zu erkranken, dennoch muss man (Gott) sowas in Kauf nehmen, als Verlauf der Natur wenn man eine Welt wie diese erschafft. Eben weil Krebs ein Teil unserer Natur ist, die Krebszellen tragen wir alle in uns.

Außerdem müssen Menschen sterben, und auch wenn es brutal ist, dazu zählen auch Kinder, die erst seit sehr kurzer Zeit auf diesem Planeten sind. 

Wenn man sich die Welt mal genau anguckt und sich Gedanken macht, dann sollte es offensichtlich sein, dass er nicht existiert.

Und das ist ein Trugschluss basierend auf deinem Denkfehler.

Aber Achtung. Ich möchte dich nicht in irgendeiner Weise zu einem göttlichen Glauben dringen. Ich sage lediglich, das deine Aussagen auf einem Denkfehler basiert, denn unglaublich viele Menschen verfolgen :)

Kommentar von HanabiChan ,

Oh je, tja dann haben wohl etwa 99% der Menschen diesen Denkfehler :D

Aber okay, mir solls recht sein. Ich befasse mich ohnehin nicht so ausfürhlich mit diesem Thema. Jeder hat seine Meinung und meiner Meinung nach, brauche ich keinen imaginären Freund :)

Antwort
von abibremer, 5

Ich sehe KEINEN Beweis FÜR die Existenz eines "lieben" Gottes: Wer so ungeheuer viele schlimme Schicksale wie verhungernde Kinder und terroristische Anschläge, sowie unheilbare Krankheiten zulässt, der kann kein "lieber Gott" sein!

Antwort
von DerBuddha, 82

die beweisbarkeit der nichtexistenz der ganzen märchenfiguren aus den religionen, vor allem des monotheismus ist schon lange erfolgt......... die gläubigen wollen diese beweise nur nicht akzeptieren, um ihren glauben nicht aufgeben zu müssen..........

die geschichte der religionen beweist es selbst.............z.b, hiermit:

Jahwe oder JHWH: ist in wahrheit ein "heiden"-gott, denn er war der vulkangott der schasu-nomaden, der zusammen mit der göttin aschera von den schasu angebetet wurde und in die ägyptischen tausende-götter-welt der ägyptischen mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde............. 800 v. chr. wurde dieser gott dann zum alleinigen monotheistischen gott, denn zu dieser zeit führte israel viele große kriege und in dieser zeit war kein platz mehr für eine fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem glauben verschwand, im schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der aussage: "gott schuf den menschen zum eigenen bilde, als mann und frau".......... im übrigen entspringt der name jahwe der gleichnamigen region, aus dem die schasu ursprünglich kamen......... und dieser ortsname wurde schon 1400 v. chr. erwähnt, denn es gibt in soleb im sudan einen tempel vom pharao amenophis der 3., auf dem er alle völker in hieroglyphen verewigt hat, die er in feldzügen jemals besiegt hat..............selbst in der bibel wird seine echte abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden dornbusch, oder bei der beschreibung des wandernden volkes israels, denn was steht dort in der bibel?........genau, am tage weist eine rauchfahne den weg, in der nacht eine feuersäule...........so sieht man auch einen vulkanausbruch, aber keinen echten gott, der jemanden einen weg weist...........*g*, selbst bei der beschreibung, als moses die gebote empfangen hat, wird ein möglicher ausbruch eines vulkanes beschrieben, denn die ganze gegend war vor über 2000 jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

hölle: der ursprung liegt in der ägyptischen mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen hintergrund, wurde unterwelt genannt und in dieser musste jede nacht der sonnengott ra/re hinabfahren, abenteuer bestehen um am nächsten tag wieder am himmel erscheinen zu können.............. aus dieser unterwelt hat der monotheistische glaube dann die monotheistische hölle erfunden, um die gläubigen an seinen glauben zu binden und mit schönen erfundenen märchenstrafen dann drohen zu können..............

teufel: der ursprung liegt in der griechischen mythologie, wurde dort minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische teufel und lebte, ups, unter der erde............ er fraß gerne menschen und wurde als strafe von einem gott (poseidon) den menschen untergejubelt........ aus dieser geschichte wurde dann der monotheistische teufel..............

zudem sollte sich mal jeder gläubige vor augen halten:

WENN es einen echten erbauer des universums geben würde, dann würde KEIN mensch der welt diesen jemals erfassen, begreifen, verstehen können und schon GAR NICHT mit irgendwelchen menschlichen, körperlichen eigenschaften versehen können, wie z.b. liebevoll, friedlich usw... denn diese ganzen dinge sind emotionale/moralische dinge/sichtweisen, die durch bestimmte bestimmte vorgänge in einem körper entstehen..............da ja immer alle gläubigen meinen, dass z.b. liebe göttlich ist, sollten sie auch mal daran denken, dass durch liebe auch leid, tod und kriege verursacht wurden und dass liebe auch dumm in der birne macht............

in dem moment wo sich also ein mensch vorstell wie sein gott sein müsste oder wäre, hat er sich grade einen eigenen gott erschaffen...........denn wie schon geschrieben, einen echten erbauer des universums würde niemand verstehen und schon gar nicht nach seinen moralischen und weltlichen vorstellungen katalogisieren können...........

ich denke mal, dass sind gut beweise............:), wenn nicht, einfach mal die geschichte der religionen ansehen, die entstehungsgründe der geistwesen/halbgötter/götter und göttinen, denn die gründe waren zu allen zeiten immer das unverständnis über viele dinge, auch heute noch nimmt man gerne das schöpfungsmärchen als beweis für einen gott, weil sich gläubige nicht vorstellen können, dass es auch ohne gott gehen würde..............:)

Kommentar von SohnVonSatan ,

Dankeschön :)

Kommentar von Viktor1 ,
ich denke mal, dass sind gut beweise..

Du gehst ziemlich leichtsinnig mit dem Begriff "Beweise" um.
Du bringst hier nur Überlegungen, welche für dich einleuchtend sind, daß Gott nicht ist.
Dabei greifst du immer auf irgendwelche Schriften zurück, welche für die Überlegung "Gott IST/ IST nicht"  überhaupt nicht relevant sind. Daß Menschen sich spezielle Vorstellungen (oder angelernt von Schriften, welche sehr wohl hinterfragbar sind) von Gott machen, "Gottesbilder", greift in solche Überlegungen überhaupt nicht ein.
Da du offensichtlich gezwungen bist, deine "Beweise" auf Nebenschauplätzen zu suchen belegt, daß du nichts, aber auch garnichts hast was sinnvoll zu diesem Thema beitragen kann.
Aber nein, du kopierst immer wieder den selben Text (zum immer wieder selben Thema) hier als "Antwort" rein.
Du lernst auch nie dazu. Das Potential hättest du doch - oder ?

Kommentar von DerBuddha ,

die beweise sind nun mal da und nicht zu übersehen..............die ENTSTEHUNGSGRÜNDE der geistwesen/götter beweist es doch selbst, und anstatt die beweise und fakten mal zu entkräften, kommen immer nur lustige antworten von euch........... entkärfte doch bitte die fakten:

monotheistsiche hölle = unterwelt der ägyptsischen mythologie

teufel = minotaurus der griechischen mythologie

jahwe = vulkangott der schasu-nomaden

alleien diese drei beispiele und fakten sind der beweis dafür, dass der monotheistische glaube nur auf lügen aufgebaut ist, die hintergundgeschichte dieser dinge zeigt noch viel mehr, und wenn DIESE dinge schon mal nachweislich nicht wahr sind, warum sollen dann die geschichten im märchenbuch, die diese dinge beschreiben und mit schönen lustigen geschichten die gläubigen verarschen, wahr sein?............

gehe zum ursprung der religionen zurück, zu den ersten, den der naturvölker und dann studiere die geschichte bis zum heutigen tag..............

die "nebenschauplätze" sind nun mal ALLE geschichtlichen ereignisse der menschheit.............und wenn du meinst, ich greife imme rnur auf irgendwelche schriften zurück, loooooool, WAS machen den die gläubigen?

das schöne ist aber, dass sich die schriften selbst widerlegen, und die habe ich NICHT geschrieben...............*fg*

Kommentar von ThomasJNewton ,

Und du kannst anscheinend nicht anders als persönlich argumentieren.

Und das "argumenieren" ist noch sehr zurückhaltend formuliert.

Du beleidigst, und das ist wohl in keiner Religion ein Sakrament.

Kommentar von robi187 ,

viele ersetzen das beleidige "nichtgläube" mit Atheisten aber meinen wohl die alte bezeichung?

diese empfehle ich mal Hamed Abdel-Samad zu lesen?

es gibt nur gläubig die frage ist an was glaubt man wenn man es nicht wissen kann?

Kommentar von DerBuddha ,

@robi187

meinst du dass buch "Mohamed - eine Abrechnung"?............:)

Kommentar von DerBuddha ,

@ThomasJNewton

persönlich mit FAKTEN, dass hast du vergessen.............*g*

z.b. die 10 gebote, die ja von einem gott kommen, aber die wahrheit sieht anders aus:

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengreicht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten.

im übrigen warte ich immer bei leuten die meinen, ich liege falsch, auf die WIDERLEGUNG dieser dinge von mir............WARUM tut dass keiner?.......... denk mal drüber nach...........

und mal im ernst, wenn die geschichte vom monotheistischen gott, die hölle, der teufel, die 10 gebote und noch vieles mehr schon längst als lüge im monotheismus enttarnt ist, WARUM glaubt jeder noch die märchen?........... weil die gläubigen immer nur aus einem grund glauben, sie erhoffen sich nämlich die unsterblichkeit, das versprochene paradies am ende ihres lebens.....NUR aus diesem grund heuchelt man und verleugnet die wahrheit..........:)

Antwort
von Helpinator132, 63

Stelle eine Gegenfrage wie beispielsweise hat sich Gott jemals gezeigt oder welche Beweise gibt es zur Existenz gottes

Kommentar von Filter123 ,

Hier bin ich mein Sohn

Kommentar von Helpinator132 ,

nur leider glaubt sowas niemand

Kommentar von BetterBeGood ,

Leider glauben das mehr Leute als gut ist.

Kommentar von Helpinator132 ,

den kann man aber auch nicht mehr helfen

Antwort
von silberwind58, 101

Nein habe ich nicht,genauso wie niemand beweisen kann,das es Ihn gibt! 

Kommentar von SohnVonSatan ,

glaubst du an Gott ?

Kommentar von silberwind58 ,

Nein! Ich glaube nur an mich! Damit bin ich im Leben gut weiter gekommen!

Antwort
von AaronMose3, 34

Du bist Atheist. Du bist überzeugt davon, das Gott nicht existiert. Also steh doch dazu.

Wieso die Nicht-Existenz von etwas beweisen, wenn es doch nicht existiert ? Dein Argument ist, das du keins brauchst. 

"Gott existiert ja nicht", oder würdest du dich auf eine Diskussion über die Existenz von Einhörnern einlassen ? ^^

Antwort
von Matrjoshka, 11

Ich finde das schon alleine der Fakt, das die Existenz Gottes nicht beweisbar ist als Argument gegen sein Existenz gut :)

Antwort
von DKCteufel, 90

Also wenn ich ätwas nicht sehen oder anfassen kann gibt es das auch nicht

Kommentar von Zinedi ,

Also gibt es auch keine Erderwärmung und keine Psyche. Außerdem würde nach deiner Sichtweise auch keine Gesetze geben oder Menschlichkeit etc. Behindertste Aussage aller Zeiten.

Kommentar von HanabiChan ,

Eher umgekehrt ;)

Kommentar von stoffband ,

Ich kanns sehen.....

Kommentar von DKCteufel ,

Das kann man alles sehen wenn man den richtigen Wissenschaftler hat und Gesetze sind auf Papier geschrieben also kann man das Anfassen.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Die Bibel als Niederschrift der Offenbarung Gottes ist auch auf Papier geschrieben, also kann man sie anfassen und nach deiner Theorie beweisen, dass es Gott gibt.

Kommentar von AaronMose3 ,

Haha, keine wirklich ausgereifte Argumentation xD @DKCteufel

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