Kaffeesatz am 08.10.2007 um 14:48 Uhr
Hallo, in meinem kleinen Wasserhabitat hat sich die Pünktchenkrankheit eingenistet. Ich habe gerade in der Fachliteratur von einer alternativen, schonenden Behandlungsmethode gehört. Diese besteht statt der üblichen Malachitgrünoxalat Behandlung aus einer Erhöhung der Temperatur in Verbindung mit einer leichten Aufsalzung des Wassers. (3-6g/10l)
Hat jemand von Euch Erfahrung mit dieser Art der Behandlung und kann Erfolgsmeldungen verbuchen?
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Habe keine Erfahrung mit dieser schonenden Behandlung. Bin mit Malachitgrünoxalat und danach Kohlefilter immer gut gefahren. Was heißt immer gut hatte die Püncktchenkrankheit nur zweimal und immer wenn ich mir mal Fische bei einem bekannten Garten und Tiergeschäft geholt habe. Naja aus Fehlern wird man klug.
Temperatur nur vorsichtig erhöhen, damit die Fische dies gut vertragen. Je nach Befall normales Speisesalz (bis 10 g pro 10 l), ohne Jod, beifügen. Ein Erfolg ist nicht immer garantiert. Einer der Hauptbestandteile von Malachitgrünoxalat ist SALZ. Viele Koi-Liebhaber benutzen Salz auch in ihren Teichen.
Kaffeesatz am 8. Oktober 2007 21:58 Danke

Am besten fragst du den verkäufer.
Eppendorf am 13. Januar 2009 12:16 Und dieser wird direkt die chemische Keule empfehlen.

Dadurch, dass dem Wasser Salz zugefügt wird, erhöht sich auch der osmotische Druck im Organismus der Fische und Krankheitserreger werden vermehrt ausgespült.
Dieser Effekt wird durch Erhöhung der Wassertemperatur noch verstärkt.
Wenn man noch nie irgendwas an Krankheiten zu verzeichnen hatte, wird man nachlässig. Nächstes Mal wieder ne Quarantäne bei Neufischen. Wie lange hat das bei Dir gedauert bis die Krankheit ausgemerzt war?
Bis alles von Fisch über Pflanzen bis Wasser wieder in Ordnung war 4 Wochen mindestens.
In Ordnung. Danke.
Kein thema. Gern geschehen.