Frage von MatheAufgabe, 76

Frag an euch. Bitte Ernst nehmen!?

Hey Leute. Also ich [Weiblich/14] Leide unter schweren Depressionen , war auch schon 2 mal in der Heilanstalt (Einmal 2 Monate, das andere mal 7 Monate) , Meine Eltern wissen auch dass ich darunter leide, und haben für mich jetzt wieder einen menge Termine beim Psychologen gemacht... Meine Eltern wissen nicht, dass ich mich Ritze und auch nicht, dass ich mich umbringen will... Ich will aber auch nicht zu diesem Psychologen... ich hatte schon viele Termiene aber das hat Alles auch nicht wirklich viel Geholfen, Wie kann ich meinen Eltern das erklären? Soll ich ihnen meine Narben und Wunden zeigen? Hilft es wenn ich doch zu ihm gehe? Ich bitte um einen Guten Rat.

P.S. Ich habe nicht besonders Gute Erfahrungen mit Psychologen gemacht.

Support

Liebe/r MatheAufgabe,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte zusätzlich mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüße

Marius vom gutefrage.net-Support

Antwort
von Schleiernebel, 16

Liebe MatheAufgabe

ich schreib dir mal wie es mir vor Jahren ergangen ist. Die Selbstverletzungen halfen mir auf eine unerklärliche Weise den allumfassenden inneren, emotionalen Schmerz nach außen zu bringen. Ich dachte, na jetzt gibt es zumindest einen sichtbaren Grund dafür. Dann stieg der Druck wieder, der emotionale Schmerz, die Trostlosigkeit, du weißt ja selbst. Bis ich mich so verletzt habe, dass ich ins Krankenhaus musste. Und ja. Ich dachte darüber nach wie ich mich umbringen könnte. Hab mich dabei aber ungeschickt angestellt, obwohl ich es besser wusste.

Damals hab ich mir eine einzige Frage gestellt. Wen will ich ausradieren?

Mich? Oder nur den Schmerz?

Nun, heute sitze ich hier und schreibe. Und mir geht es gut.

Stell dir bitte also diese Frage: Bist du sicher dass du dich und nicht nur den Schmerz und die Depression loswerden willst? Denn du bist nicht deine Depression, du hast eine. Das sind zwei verschiedene Dinge.

Lass dir von Therapeuten helfen. Ich schließe mich den anderen an. Man kann den Therapeuten nicht mögen, das heißt nicht dass die Therapie nicht funktioniert. Halte durch. Es lohnt sich. Lg

Antwort
von Tokij, 32

Zunächst einmal wirst du keine Fortschritte machen, wenn du keine machen willst. Allerdings kannst du mit deinen 14 Jahren noch nicht beurteilen, ob eine Therapie bei dir hilft. Eine Therapie braucht Zeit und ist keine Pille, die nach einer halben Stunde wirkt.

Wenn du Fortschritte machen möchtest, dann teile dich mit. Deinen Eltern, deinem Psychologen. Und klar hilft eine Therapie. Es gibt natürlich aber auch gute und schlechte Therapeuten. Du als Patient musst auch entscheiden, ob dir der Therapeut zusagt oder nicht. Wechsle wenn nötig den Therapeuten, aber schiebs nicht auf das Konzept "Therapie".

Antwort
von Sonnenschwarz97, 29

Ich kenn das ich hab mich Jahrelang geritzt und Psychologen konnten mir nie helfen . . . weil es niemand versteht . . . nur die verstehen es wo es selber erlebt haben

Ich hab mich fast 10 Jahre geritzt und das einzige das mir geholfen hat war Sport . . . vielleicht solltest du dir ein Hobby suchen oder schreiben wie ein Tagebuch oder Gedicht oder Geshcichte was dich bedrückt

das hilft manchmal auch

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