Die Frage ist irgendwie untergegangen deswegen nochmal. Würde mich sehr über hilfe freuen!
Wohne schon seit längerem im Norden. Hab meinen Dialekt ganz gut wegbekommen, nur das rollende "R" ist geblieben. Kommt ja daher das wenn man es ausspricht die Zunge an den Gaumen drückt denke ich. Probiere schon das einfach nicht mehr zu tun, will mir aber nicht gelingen. Besonders schwer wird es wenn vor dem R ein T oder D oder N kommt.
Habt ihr vielleicht Tips wie ich das losbekommen könnte?
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Nein, bitte erhalte Dir Dein RRRRR!! Ich habe es immer so gerne gehört, als wir in Oberfranken lebten! Es ist ein Teil Deiner Persönlichkeit!

Behalte ja Dein fränkisches R, ist doch so charmant!
Nene das muss weg...auf jeden Fall! Nervt mich echt sehr dauernd darauf angesprochen zu werden.
Cr♪tter am 11. Juni 2008 14:37 Dann gurgel mal öfter mit ganz wenig Wasser nur und "sprich": rrrraaaaa, rrrreeee, rrrrriiii, rrrrroooo, rrrrruuuu. Lass Dir Zeit dafür. Und anschließend versuchst Du es ohne Gurgeln, erinnerst Dich aber daran, wie Du das mit der Zunge gemacht hast, also sprechen wie beim Gurgeln. Viel Spaß und Geduld.
Hallo Mack,
ich habe lange geübt, bis ich das fränkische R hinbekommen habe.
Frage: Ich dachte, das fränkische R sei das faltternden, wo die Zunge vorne im Mund, direckt (ohne c, ich weiß) hinter den Zähnen im Luftstrom flattert.
Die Zunge hinten Richtung Gaumen zu rlrlrllrlollen ist,meine ich, eher die Englische Fassung und auch im Siegerlrlrlrländer R üblich. Das ist aber noch ein anderes R als das flatternde R.
Vielleicht täusch ich mich da aber auch, oder habt irh in Frrrranken alle beiden bzw. alle drei R-Sorten?
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Nun der Tipp:
Das "hochdeutsche" R ist im Prinziep so etwas Ähnliches wie ein CH, und zwar wie das Ch in Bach x, nicht wie das CH in ich [c].
Versuch einmal, das Wort "tragen" mit diesem stimmhaften CH [x] zu sprechen: t-CH-agen / t[x]agen. - Nicht wie die Holländer mit tj/tch sondern eher wie die Schweizer mit dem rauhen CH am Anfang.
Die Rachenöffenung stimmt beim [x] fast mit der Rachenöffnung beim hochdeutschen R überein. Wenn du nun beim tCHagen den Rachen ein ganz klien bisschen mehr zusammenkeifst und/oder Stimmhaftigkeit reingibts oder: die Zunge vorne lässt (dort sollte sie sowieso sein) und nur ohne Zunge hinten ihm Rachen rollst, ohne Zunge - irgenwie in der Art, dann wir aus dem CH ein hochdeutsches R.
Klingt kompliziert, aber probiers auch.
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Buchstabenkombinatzionen: Buchstabe für Buchstabe hintereinander, langsam ...