Frage von Beschbarmak83, 117

Fracht ist bei Entladung beschädigt worden, wie ist Rechtslage?

Fracht wurde mit LKW angeliefert. Lagerhaus wollte Fracht erst per Seitenentladung übernehmen, Fahrer verweigerte dies,da die Fracht zwar sperrig ist aber mit knapp 800 Kilo noch über die Rampe zu entladen wäre. Fahrer hat noch angeboten,das die Frachtannahme verweigert wird und der Fahrer mit einer Elektro-Ameise wieder kommt, das hätte nicht mal 15 Minuten gekostet.

Die Fracht wurde dann doch noch mit Gabelstapler entladen aber kaum als die Fracht vom LKW auf der Rampe war, lenkte der Gabelstaplerfahrer so falsch, das die Fracht von der Gabel gerutscht ist. Die Fracht ist umgekippt, es handelt sich um eine Panorama-Scheibe.

Die Fracht ist jetzt ein Versicherungsschaden. Entlade-Lager gibt Schuld an Spediteur obwohl das Lager der Entladung über Rampe zugestimmt hat. Es gibt auch Videokamera-Aufzeichnungen, die den Entladevorgang dokumentieren.

Grundsätzlich behauptet Spediteur das überhaupt Entladen wurde,obwohl die Verweigerung angeboten wurde und eben der Schaden durch Mitarbeiter des Annahme-Lagers entstand wiederum beruft sich das Lagerhaus darauf, das sie angeboten haben per Seitenentladung die Fracht anzunehmen und entsprechend die Haftung an den Spediteur verweisen möchte.

Wer noch mehr Infos braucht oder Rückfragen hat,kann gern nachfragen.

Also wer kann eine gute Antwort geben? Danke

Wer haftet jetzt endgültig. Ist eine Schuldfrage noch zu klären?

Antwort
von Apolon, 40

 Die Fracht wurde dann doch noch mit Gabelstapler entladen aber kaum als die Fracht vom LKW auf der Rampe war, lenkte der Gabelstaplerfahrer so falsch, das die Fracht von der Gabel gerutscht ist. Die Fracht ist umgekippt, es handelt sich um eine Panorama-Scheibe.

Mir stellt sich hier die Frage: wer hat das entladen mit dem Gabelstapler veranlasst.

Nach den Informationen gehe ich davon aus, dass dies nicht der LKW-Fahrer war.

Antwort
von MoechteAWissen, 57

Weshalb melden Sie den Fall nicht einfach Ihrer
Frachtführerhaftpflicht -Versicherung ? 


Diese übernimmt sogar kostenlos die Prüfung der Haftungsfrage ...
;-) 

Antwort
von RobertLiebling, 76

Wer hat den Gabelstapler gefahren, als das Schadensereignis eingetreten ist?

Kommentar von Beschbarmak83 ,

Der Lagermitarbeiter des Annahmelagers,Fahrer war aber anwesend ohne in den Prozess aktiv eingreifen zu können ausser getanen Warnzurufen,aber die sind ja nicht belegbar

Kommentar von Pfaffenhofener ,

Dann ist es die Schuld des Staplerfahrers bzw. allgemein des Annahmelagers.

Antwort
von qugart, 81

Was waren denn für Incoterms (oder dergleichen) vereinbart?

Kommentar von Beschbarmak83 ,

Es ist Luftfracht gewesen, wie die Haftung im Detail deklariert wurde,kann man ich nicht mehr sagen...nur das es einen Entladeauftrag gab, an dem sich aber jetzt das Annahme-Lager beissen will,indem sie vorwerfen das sie Seitenentladung angeboten haben.

Kommentar von qugart ,

Naja, genau darum gehts doch. Bei der Bestellung wird ja wohl was angegeben worden sein. Sonst verkauft doch kein Mensch. Vermutlich ging die Gefahr aber auf den Spediteur über.

Und da müsst ihr jetzt nachhaken, was mit dem Spediteur genau ausgemacht wurde. Es gibt IMMER Frachtpapiere (solange legal).

Wenn ich den anderen Kommentar jetzt richtig deute, dann hat der Lagerarbeiter des Käufers das Teil geschrottet. Na dann ist die Haftung doch einwandfrei geklärt.

Kommentar von Beschbarmak83 ,

ja,selbstredend war alles legal und entsprechend mit Frachtpapieren belegt. Nur ist wundert es mich,das ein großer Konzern mit Versicherung jetzt hier diese Nummer probieren will,obwohl auch trotz Protest die Entladung vorgenommen wurde und ich auch denke,das für das Annahme-Lager das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Kommentar von qugart ,

Wieso große Nummer? So ein Brief oder eine Email kostet ja nix. Es ist ja normal, dass da einer seine Kosten drücken will.

Die Versicherung des Käufers ist da übrigens außen vor. Es handelt sich um einen Eigenschaden. Eben aus diesem Grund versucht der Käufer, den Schaden durch den Spediteur abwickeln zu lassen.

Kommentar von Buerger41 ,

dem ist nichts hinzuzufügen.

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