Frage von Mueso1591, 34

Forderungsverkauf trotz regelmäßige Zahlungen per Schuldenbereinigungsplan?

Hallo liebe Leute,

Seit dem 01.04.2016 habe ich einen Negativeintrag in der Schufa als "Forderungsverkauf" deklariert. Zu meinem Anliegen: Ich habe einen 6 jährigen gerichtlich vereinbarten Schuldenbereinigungsplan über meinem Anwalt abgeschlossen und habe eine monatliche Rate von 40,- € von meinem Anwalt einkassieren und von ihm an die Gläubiger verteilen lassen. Negative Schufaeintrage waren zuvor nicht in meiner Auskunft. Als ich bei der Bank am 06.04. eine Kreditanfrage gestellt habe, hieß es vom Sachbearbeiter "Sie haben kürzlich einen Negativeintrag in der Schufa eingetragen bekommen" Ich solle dies doch bitte überprüfen. Was habe ich gemacht. Ich habe mir natürlich dann eine aktuelle Schufaauskunft besorgt, in der tatsächlich steht, ich hätte ein Negativeintrags wegen einem Forderungsverkauf. Zur Info: Mein Schuldenbereiningungsplan lief seit August 2010 und wäre im August diesen Jahres erledigt. Da ich diesen Negativeintrag erhielt, habe ich mich bei meinem Anwalt sofort ausfindig gemacht, was das denn zu bedeuten habe. Nach einigen Terminen und Briefen über das Inkassobüro, - das Inkassobüro, welches den Eintrag veranlasst hat - meinte mein Anwalt, dass die Kanzlei xxx, die Forderung an das Inkasso verkauft hätte, bei einem Restforderungsbetrag an MICH von ca 90 €.

Was die Gründe dafür seien, weiß ich bis jetzt noch nicht, jedoch habe ich immer regelmäßig meine Schuldenraten per Bankeinzug an meinen Anwalt bezahlt und er hat diese an die Gläubiger verteilt. Mir liegen weder Mahnungen noch irgendwelche anderen Briefe vom Inkassobüro oder der Kanzlei xxx vor, welches die Forderung an dieses Inkassobüro abgetreten hat. Ich habe keine Schuld - der Anwalt hat dies im Schreiben an die Schufa bestätigt - für diesen Forderungsverkauf und habe dennoch einen Negativeintrag in die Schufa eingetragen bekommen, welcher laut Schufa laut Vorschriften erst nach 3 Jahren entfernt werden kann. Ich habe dadurch eine Beeinträchtigung meiner Schufa-Score und etliche Ablehnungen an Kreditanfragen bekommen, welche alle es mit diesem Eintrag begründeten.

Mein Anwalt hat nun ein Schreiben an die Schufa und an das Inkassounternehmen, welches den Eintrag an die Schufa veranlasst hat, aufgesetzt und die Schufa darum gebeten, den Eintrag zu entfernen. Dem Inkassounternehmen hat mein Anwalt geschireben, dass sie es doch bitte einwilligen möchten, diesen Eintrag zu entfernen, da dies der einzige Weg (laut Schufavorschriften). Diese antwortete meinem Anwalt damit, er solle sich an den Vorgläubiger, der Bank xxx wenden, da die Eilmeldung an die Schufa nicht von ihnen gemeldet sei.

Wie ist die Rechtslage? Hat ein Inkassobüro das Recht meine Schufa zu beeinflussen, ohne dass ich wirklcih Schuld daran bin? Was kann ein Grund für diesen Forderungsverkauf dieser Kanzlei xxx, die diese Forderung zu dem Zeitpunkt besaß und möglicherweise Vertreter der Bank yyy war, an welche ich ein Verschulden über diesen Schuldenbereiniungsplan gezahlt habe, hatte?

Antwort
von DerHans, 25

Diese "Schuldenbereinigung" ist für die SCHUFA nichts anderes als eine Privatinsolvenz

Kommentar von Mueso1591 ,

Das hilft mir nicht gerade weiter. Diese privatinsolvenz läuft ja schon seit 2010 und wurde regelmäßig abbezahlt. Kurz vor Ablauf der 6 Jahre tretet der Gläubiger die Forderung an das Inkasso ab und ich bekomme einen Eintrag in die Schufa. Das kann doch nicht gerecht sein? Nach 6 Jahren regelmäßigen Zahlungen bekomme ich nun am 01.04., fünf  Tage vor meiner Kreditanfrage einen negativen Eintrag durch einen Forderungsverkauf?? Bitte hilfreiche Antworten. Dass das so ähnlich wie eine privatinsolvenz ist, ist mir schon bekannt. 

Kommentar von DerHans ,

Du bist noch nicht mal richtig raus aus der Misere und willst gleich wieder Schulden machen?

Hast du nichts gelernt?

Antwort
von grubenschmalz, 16

Fakt ist doch, du bist irgendwelchen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen und hast sie in Raten abbezahlt. Du bist also nicht wirklich kreditwürdig. Mehr gibt die Schufa ja nicht wieder.

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