Forderungen Miete innerhalb der Familie?

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15 Antworten

Jetzt heißt es aber ich hätte immer für den Vormonat bezahlt. Was jedoch keinen Sinn ergeben würde, da ich bei einem Auszug eine doppelte Belastung hätte. Ebenso kann ich mich nicht daran erinnern, dass wir das entsprechend so abgesprochen haben. Etwas Schriftliches liegt nicht vor.



Erst mal ein paar grundliegende Infos:

Miete muss bis zum dritten Werktag eines Monats beim Vermieter sein, aber man kann auch anderes vereinbaren.

Mietverträge können in schriftlicher oder mündlicher Form abgeschlossen werden.

Gekündigt werden muss immer schriftlich.

Bei unmöbliertem Wohnraum gibt es drei Monate Kündigungsfrist.

Bei einem Zimmer was überwiegend mit den Möbeln des Vermieters ausgestattet ist muss die Kündigung bis zum 15. eines Monats schriftlich beim Vermieter sein und man kann da zum Monatsende kündigen.

mündlich vereinbart das ich monatlich 470€ zahlen muss. (320€ Miete / 150€ Kostgeld)





Der Betrag wurde immer Überwiesen. 

In welcher  Höhe?




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Lass ihn doch. Da würde ich drüber lachen. Lass es ruhig zu einem Verfahren kommen. Weißt du, was ihn das vorab alles kostet? Soweit ich das weiß, muss man im Normalfall ersteinmal als Kläger Prozesskosten vorstrecken. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Außerdem lassen sich Zahlungen ja normalerweise irgendwie belegen, oder hast du es ihm immer in Bar gegeben?
? Selbst wenn du die Auszüge nicht mehr hast, die lassen sich wieder beschaffen. Solltest du es in Bar gezahlt haben, würde ich mir da ersteinmal auch keine Sorgen machen. Und vor dem Schiedsgericht brauchst du auch keine Angst zu haben. Die versuchen das ganze nämlich friedlich zu klären. Wenn er aber so stur ist, können die da auch nix machen. Er will dich nur einschüchtern. Wenn er auch nur Mieter ist, handelt es sich also strenggenommen um einen mündlichen Untermietvertrag, was meines Wissens nach die Erlaubnis des richtigen Vermieters bedarf. Im Zweifelsfall nimmst du dir einen Anwalt. Den bekommst du notfalls auch bezahlt. Da musst du beim Amtsgericht Beratungshilfe bzw. Prozesskostenhilfe beantragen. Ist relativ einfach. Aber soweit wird es eh nicht kommen, da ihm das zu umständlich sein wird. Er will dich nur einschüchtern.

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Kommentar von atti11
16.09.2016, 16:37

Der Betrag wurde immer Überwiesen.
Ob das das Geld ab Ausbildungsende oder etwas später
Überwiesen wurde kann ich jetzt nicht sagen. Ist im endefekt auch egal. Weil selbst dann immer noch keiner bestätigen kann das diese absprache angeblich so gemacht wurde.

Man hat denen über die ~4 Jahre knapp 22t€ zugespielt!
Und muss als Familie noch wegen solchem Mist vor das Gericht. Ich fasse es nicht.

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Was passieren kann, kann niemand beurteilen, da wir keine Hellseher sind.

Bei mündlichen Vereinbarungen ist es immer eine Frage der Beweislast und Beweisführung. Wenn der neue Ehemann deiner Mutter diese Forderung von € 470 an dich stellt, muß er den Beweis antreten, dass die Forderung rechtens ist. In eurem Fall steht vermutlich Aussage gegen Aussage, da keine schriftliche Vereinbarung vorhanden ist. Das Gericht wird höchstwahrscheinlich (niemand kann hellsehen!) einen Vergleich vorschlagen, der irgendwo in der Mitte liegt. Das würde bedeuten, dass du € 235 an deinen Stiefvater bezahlen mußt. Die Gerichtskosten (und etwaige Rechtanwaltsgebühren) würden in diesem Fall hälftig geteilt werden. Für deinen Stiefvater würde es bedeuten, dass die € 235 vermutlich gerade mal die Gerichtskosten decken würden. Für dich wären es € 235 zuzüglich 50% der Gerichtskosten. Ich habe hierbei unterstellt, dass ihr beide nicht anwaltlich vertreten seid. Seid ihr es doch, bezahlt jeder die Anwaltsgebühren für seinen eigenen Anwalt. Unter dem Strich würdet ihr beide einen Verlust oder einen so geringen finanziellen Vorteil erleiden, dass sich ein Gerichtsverfahren folglich nicht lohnt.

Die gesamte Angelegenheit ist ziemlich absurd, weil es sich erstens um eine Familienstreitigkeit handelt und zweitens der Streitwert (€ 470) verhältnismäßig gering ist. Was sagt eigentlich deine Mutter dazu, dass ihr euch gerichtlich auseinandersetzen wollt????

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Das kann so oder so ausgehen. Hast Du noch Deine alten Kontoauszüge? Ab wann galt die Vereinbarung denn? Vielleicht kannst Du über das Datum Ausbildungsende vs. erste Mietüberweisung was machen.

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Vorerst nicht bezahlen,und schauen was er dann macht.
Mit so einer Forderung wird er auch beim Schiedsgericht nicht weit kommen.

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genau wie die Miete; man zahlt im Voraus. Da möchte noch jemand Geld ohne weitere sinnvolle Begründung.

Lass ihn zum Schiedsgericht rennen, das kostet dann sein Geld.

Was kann passieren? N I C H T S

stell ihm doch die Frage ob er es auch als Einkommen versteuert hat ^^

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Kommentar von bwhoch2
16.09.2016, 16:55

Das mit der Versteuerung würde ich nicht anführen. Wenn vereinbart ist, dass sich ein Familienmitglied mit Betrag x an der zu entrichtenden Miete beteiligt, wird man hier nicht von einem Einkommen aus Vermietung ausgehen, denn genau genommen ist es gar kein Einkommen.

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Forderungen an dich müssen eindeutig belegt werden ansonsten hat der Gläubiger Pech gehabt.

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Soll er doch vor Gericht gehen, damit kommt er nicht durch.

Ich zahle auch immer am 1. für den laufendn Monat. Wenn Du am 5. gezahlt hast, war das meiner Meinung nach auch für den laufenden Monat.

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Etwas Schriftliches liegt nicht vor.

Das ist Dein Vorteil! Du hast im Haus gewohnt und Du hast regelmäßig Miete gezahlt. An wen, ist letztlich egal, denn der Empfänger der Miete kann ein beliebiges Konto oder einen beliebigen Geldempfänger angeben, an den man schuldbefreiend zahlen kann.

Es liegt damit jedenfalls ein mündlicher Mietvertrag vor. Es gelten die einschlägigen Paragraphen des BGB:

§ 535 (2) Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter die vereinbarte Miete zu entrichten.

§ 556b (1) Die Miete ist zu Beginn, spätestens bis zum dritten Werktag der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten, nach denen sie bemessen ist.

Dieser §556b (1) regelt also zu jedem Mietvertrag zu dem es kein schriftliches Dokument gibt, wann die Miete fällig ist. Sie ist im voraus fällig.

Da es zwischen Dir und Deinem Vermieter (Stiefelpapa) keine einheitliche Meinung gibt und nichts schriftlich dokumentiert wurde, wird jeder Richter oder Schiedsrichter sich an das Gesetz halten müssen, wonach allem Anschein nach ein Mietvertrag gemäß BGB mündlich geschlossen wurde und wodurch die Miete immer im Voraus fällig ist. Demzufolge wird man annehmen, dass das Mietverhältnis am Anfang des Monats begann, wo Du zum ersten Mal Miete bezahlt hast und wenn Du am 5.5.2016 zum letzten Mal Miete bezahlt hast, war das für den Mai 2016 und nicht für den April 2016.

Es wäre zudem ein totaler Widerspruch, wenn jemand, der so wie ein Aasgeier sogar hinter den Kröten sogar aus der eigenen Familie her ist, mit jeder Mietzahlung bis zum 5. des Folgemonats warten würde. Das nimmt ihm kein vernünftiger Mensch ab. Sollte Deine Mutter das bezeugen, was Dein Stiefelpapa da von sich gibt, wird man davon ausgehen, dass sie wohl unter Druck steht. Ihre Aussage ist also nichts wert.

Sollte der Typ also jetzt zu einem Rechtsanwalt gehen, brauchst Du keine Angst zu haben.

Normalerweise wird er einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken. Gegen diesen kannst Du ohne Begründung Widerspruch einlegen und dann muss er klagen und vor Gericht oder Schiedsgericht (Was soll das überhaupt sein?) wird er keine Chance haben. Du musst also vor rechtlichen Schritten dieses ...stiefels keine Angst haben.

Hilft Dir denn Deine Mutter überhaupt nicht?

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Keine Angst da wird nix passieren,er hat hundertpro die Mieteinahmen nicht versteuert deshalb auch Schiedsgericht und kein Anwalt und Miete wird im Voraus bezahlt.Also laß Dich nicht verarschen und nen lieben Gruß an Deine Mam sollte sich mal Gedanken machen ob Sie den nicht lieber kickt

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Kommentar von siggiiii
16.09.2016, 16:24

Mieteeinnahmen sind steuerfrei.

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Nichts kann passieren, das Ihnen zum Nachteil gereichen könnte!

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Frage ihn mal, ob er die Miete versteuert hat ...

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Kommentar von siggiiii
16.09.2016, 16:18

Miete muss man nicht versteuern.

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wer schreibt der bleibt, heißt es nicht umsonst.

Ein Vertrag ist auch mündlich gültig, deshalb muss er eingehalten werden egal ob mit fremden Menschen oder innerhalb der Familie.

Er muss beweisen, dass du die Miete immer erst im Nachhinein bezahlt hast. (was ja Quatsch wäre und kein Vermieter so akzeptieren würden).

Also lass ihn reden und drohen, mit was er will, denn er hat die Beweislast und der kann er wohl nicht nachkommen - solange deine Mutter ihm nicht plötzlich recht gibt......

Echt nervig wenn man sowas in der eigenen Familie erleben muss. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir alles Gute

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Kommentar von atti11
16.09.2016, 16:30

Beweisen kann er da nix.
Wäre auch wiegesagt sinn frei die Miete / Kosten im Nachhinein zu zahlen.
Traurig, aber so ist es leider.

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Man zahlt am Anfang des Monats - oft vor dem ersten , also im Vormonat für den anstehenden Monat. Du bist also fein raus. Am Ende ist es Aussage gegen Aussage.

Ich würde deine Mutter fragen, ob die das so gut findet. Am Ende kannst du auf so eine Familie dann pfeifen und vielleicht auch noch den ausstehenden Betrag zahlen - des Friedenswillen. Dabei sagst du dann, dass du das für den Frieden machst und als Gegenleistung muss er dir schriftlich bestätigen, dass damit alle Forderungen abgezahlt sind und keine weiteren Forderungen mehr folgen werden, auch nicht in Form von Sachleistungen (Du hast nen Kerzenständer mitgenommen oder so ähnlich).

Kommt aber letztendlich auf deine Intension an, ob du denn deine Familie so behalten willst oder dir das egal ist.

Viel Erfolg

Familie ist da wo du herzlich Empfangen wirst !

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Kommentar von peterobm
16.09.2016, 16:21

Dann musst du doch noch ein Monat zahlen.

ER hat am 05.05.bezahlt - für den laufenden Monat - die sind Quitt

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Kommentar von atti11
16.09.2016, 16:26

Es steht halt die Behauptung im Raum (auf deren Seite), das ich immer erst für den Vormonat gezahlt habe. Das ist aber einfach Quatsch!
Vor allem wird man rausgeekelt und soll dann noch zahlen.
Schade das einige Leute nur das Euro Symbol im Kopf haben.

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Tolle Familie !!!

Aussage gegen Aussage, da kann keiner eine Vorhersage machen

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