Frage von lara3355, 59

Forderung Inkasso - Beförderungsentgeld nach über 1,5 Jahren?

Hallo zusammen,

ich habe kürzlich ein Schreiben vom Inkasso erhalten, zwecks Forderung vom 10.11.2014.

Ich wurde an diesem Tage ohne Fahrkarte erwischt, habe einen kleinen Zettel erhalten mit der Information vom Kontrolleur das in Kürze die Rechnung bei mir eintrifft. Dies geschah aber nie, auch eine Mahnung erreichte mich nicht.

Nach nunmehr über 1,5 Jahren das erwähnte Schreiben vom Inkasso.

Zwischeninfo: Ich hatte lediglich zu dieser Zeit keine Monatskarte, ich bin also kein "typischer Schwarzfahrer". Des Weiteren erkenne ich die 40,00 € Strafe selbstverständlich an.

Mir geht es lediglich um die zusätzlichen 61,53 € welche vom Inkasso gefordert werden.

Nun zu meiner Frage: Ist es richtig das diese nach über 1,5 Jahren, ohne vorher auch nur ein einziges Schreiben, an mich zu richten?

Des Weiteren behauptet die Straßenbahn-Firma mir am 26.11.2014 eine Mahnung zugesandt zu haben. Nur wie erwähnt, ich habe wirklich keine erhalten. Anfang Dezember 2014 wurde dies dann an das Inkasso weitergegeben.

Vielen Dank vorab.

Antwort
von franneck1989, 27

Zahle die 40,- direkt an das Verkehrsunternehmen. Inkassogebühren sind nicht durchsetzbar, du warst nicht in Verzug

Antwort
von Xipolis, 15

1.) Überweise die 40.- € zweckgebunden.

2.) Widerspreche dem Inkassounternehmen und weise daraufhin, dass Du keine Mahnung und andere Schreibe erhalten hast. Weise draufhin, dass Du die 40.- € Beförderungsentgelt überwiesen hast. Und schreib klar und deutlich, dass Du alles weitere nicht zahlen wirst, weil Du nicht in Verzug bis und außerdem keine ordnungsgemäße Vollmachtsurkunde im Original beilag. Eindeutig hinweisen, dass Du auch einem Mahnbescheid wiedersprechen wirst.

Fertig.

Antwort
von Stadtreinigung, 36

Siehe nach unter Verjährung,das mit den Inkassokosten würde ich ignorieren denn der der diese Forderung an das Inkassounternehmen gegeben hat unterliegt der Schadensmilderungspflicht,heisst er darf nicht so vorgehen,er kann ja die Forderungs selbst durch ein Mahnverfahren über das Amtsgericht erwirken,was allerdings nicht mehr geht

Kommentar von mepeisen ,

Warum sollte das nicht mehr gehen? Verjährung beträgt drei Jahre zum Jahresende. Davon ist noch nicht all zu viel rum.

Antwort
von Karaseck, 34

Das wirst du wohl oder übel zahlen müssen. Die Verjährungsfrist ist noch nicht überschritten.

Du hättest direkt, mit deiner Monatskarte hingehen können und die Strafe (bei uns z.B. 15 €) zahlen können.

Kommentar von lara3355 ,

Da keine Rechnung/Mahnung kam ist dies in Vergessenheit bei mir geraten.
Des Weiteren halte ich es für ziemlich übertrieben unter anderen 30,00 € geltend zu machen für eine Adressermittlung?! Ich bin vor knapp einem Jahr umgezogen.
Soweit ich weiß dürfen lediglich tatsächliche Materialkosten gefordert werden.

Kommentar von Xipolis ,

Wichtig wäre, dass Du die 40.- € (unbedingt zweckgebunden!) überweist. Die stehen denen ja zu, wie Du selbst zugegeben hast. 

Kommentar von mepeisen ,

Die Inkassokosten muss niemand zahlen, der gar nicht in Verzug ist.

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