Frage von Sophie353, 33

Fondsgebühren?

Hallo! Ich interessiere mich sehr für das Investieren in Fonds und würde mich zuvor gerne noch genauer über die anfallenden Gebühren die dabei auf mich zukommen würden informieren wollen. Habe bisher nur Allgemeine Seiten wie diese hier: https://www.zinsen.com/fondsgebuehren/ darüber gefunden. Eventuell könnte mir hier jemand noch bessere Seiten nennen.

Danke im Vorhinein Sophie

Antwort
von gschyd, 22

Bei einem Fonds fallen verschiedene Kosten an:

  • Ausgabeaufschlag (Agio) einmalig beim Kauf, deckt üblicherweise die Beratungs- und Vertriebskosten. - bei online Fondsdiscounter oft mit Rabatt (bis zu 100%) allerdings ist eine Beratungshaftung für Anleger ausgeschlossen.
  • Zudem können Ordergebühren anfallen für die einzelnen Käufe/Verkäufe der Fondsanteile
    und Depotgebühren für die Führung des Wertpapierdepots (wobei eines genügt - für alles).
  • Gesamtkostenquote („Total Expense Ratio“, abgekürzt: TER) gibt an, wie hoch die Kosten sind, die bei einem Investmentfonds innerhalb eines Geschäftsjahres anfallen (für Verwaltung, Management und Betrieb des Fonds) - darin ist jedoch nicht alles enthalten.

Mehr Infos dazu (sowie zu Fonds allgemein wie auch ETF) in meiner Antwort bei https://www.gutefrage.net/frage/wissen-ueber-fonds?foundIn=list-answers-by-user#...

Antwort
von niemand27, 14

In der Regel fallen eine Vertriebsprovision, für Kunden Ausgabeaufschlag genannt, sowie eine jährliche Verwaltungsgebühr an.

Den Ausgabeaufschlag bezahlst du einmalig, bzw. bei jedem Kauf des Fonds, dieser schwankt so zwischen 0% und 3%. Dieser Wert kann von Broker zu Broker unterschiedlich sein. Die jährliche Verwaltungsgebühr ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich, sagen wir mal 0,5-2%.

Wenn du jetzt bei deinem Broker (z.B. Sparkasse, Consorsbank, ...) 1000 Euro in einen Fonds investieren möchtest, dessen Ankaufskurs bei 100 Euro steht, hast Du im Falle eines Ausgabeaufschlags von 2 % für 10 Anteile 1020 Euro zu zahlen + die Gebühren die der Broker dir draufschlägt für die Orderbearbeitung (sagen wir mal fix 10 Euro, hängt natürlich vom Broker ab).

Du hast dann für 1030 Euro etwas gekauft, das 1000 Euro wert ist, hast also sofort einen Verlust von 3% erzielt. Dem Verkaufsprospekt des Fonds kannst Du entnehmen, wann der Abschlag für die Verwaltungsgebühr fällig wird. Das wäre dann beispielsweise nochmal 1%. Hat sich der Kurs bis dahin nicht verändert bist du schon vereinfacht gesagt 40 Euro los.

Dagegen könnte das gleiche Produkt bei einem anderen Broker ohne Ausgabeaufschlag und zu geringeren Ordergebühren zu haben sein

Es ist also absolut enscheidend für die Performance der Geldanlage, dass du einen günstigen Broker hast.

Neben aktiv verwalteten Fonds gibt es auch noch ETFs, diese haben deutlich geringere Gebühren. Hierzu muss man allerdings auch sagen, dass diese statisch einen Index abbilden, wenn der Markt nicht so läuft wie erwartet, kann niemand eingreifen um umzuschichten um die Performance des Produkts aktiv mitzugestalten.

Antwort
von torinator, 15

es gibst eine Seite fondsshop vergleich, da gibt es viele Hinweise, vor allem auch auf mögliche Ersparnisse bei der Fondsanlage.

Antwort
von ROMAX, 13

Die Einstiegsgebühren bei Fonds sind meist recht hoch. Es können auch schon mal 5% sein. Dann muss die Renditeerwartung schon recht hoch sein, und man sollte sich im klaren sein, dass eine Fondsanlage schon aufgrund der Kosten nicht spekulativ erfolgen sollte. ETFs und Zertifikate liegen dann eher bei 1%, sind dann auch aber anders strukturiert und gemanagt. Ein gut gemanagter Fonds kann auch durchaus seine 5% Gebühr wert sein.

Antwort
von christl10, 21

Den Ausgabeaufschlag den Banken bei Fonds verlangen kannst Du Dir sparen, wenn  Du über einen Vermittler kaufst. Mein Vermittler ist der Experte24 in München. Das Depot habe ich bei der Frankfurter Depotbank. Für mich kostenfrei, weil das Depot schon eine bestimmte Größe überschritten hat. 

Kommentar von Niklaus ,

Ich bin Vermittler. Wieso sollte ich ohne Ausgabeaufschlag vermitteln.

Kommentar von christl10 ,

Dann bist Du nicht so ein Vermittler, den ich meine. Es gibt genügend die keinen Ausgabeaufschlag wollen. Warum sollte man Dir auch einen Cent bezahlen? Für eine einmalige Beratung bei jedem >Kauf einen Aufschlag verlangen, ist wucher! Gib Dich mit 20€ zufrieden, damit hat es sich. . 

Kommentar von Niklaus ,

Meine Dienstleistung ist Wucher??? Sorry aber das ist Quatsch. Ich habe Bürokosten, zahle meine stetige Fortbildung, habe Kosten für Software und technische Ausstattung, Beiträge für IHK, Beiträge für die gesetzliche vorgeschriebene Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung  und zahle jedes Jahr für die gesetzliche vorgeschriebene Wirtschaftsprüfung eines Wirtschaftsprüfers.

Kommentar von christl10 ,

Das Du Dein Laden nicht im Griff hast und soviele Unkosten hast interessiert doch keinem Anleger. Ausschlaggebend ist doch daß Du für eine einmalige Beratung für immer einen Ausgabeaufschlag haben möchtest. Das ist Wucher! 

Kommentar von Niklaus ,

Ich sehe du hast überhaupt keine Ahnung. Weder von Fonds noch von einem Geschäftsbetrieb. Aber ich will dir trotzdem mal einen Überblick geben. Stell Dir vor ein Kunde möchte für seine Altersvorsorge 100 EUR in zwei Fonds sparen. Er hat kein Ahnung von Fonds. Der Berater muss ein intensive Kundenanalyse über Erfahrungen und Kenntnisse sowie über die Ziel und die Risikobereitschaft des Kunden machen. Mit diesen Angaben kann er dann zwei für den Kunden optimale Fonds aus 7.500 Fonds herausfiltern. Er muss jetzt noch die komplette Beratungsdokumentation bestehen aus einem Beratungsprotokoll und zwei Anlageempfehlungen erstellen und diese dem Kunden mit alle den gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen vorlegen. Der ganze Prozeß dauert locker 5 Stunden, wenn der Kunde noch besucht werden muss. Vergütung maximal 5 % vom Anlagebetrag ratierlich pro Monat. Also 5 EUR pro Monat als 60 EUR im Jahr. Das nennst du Wucher?  

Kommentar von christl10 ,

Natürlich ist das Wucher. Rechen das mal hoch auf einen Sparplan der 10 Jahre läuft. Zudem glaube ich das nicht, daß ein Berater für einen Sparplan über 100€ 5 Stunden beschäftigt ist. Jeder Berater hat eine Routine entwickelt und kann dadurch effizienter arbeiten zudem sucht ma nicht ständig aus 7500 Fonds 2 oder drei aus. Man hat seine Favoriten, die man sich einmal herausgesucht hat und so oft ändern die sich nicht, daher kann man auf die Favoriten zurückgreifen. Ich habe mich auch mal in der Bank beraten lassen und auch die haben Protokolle erstellt. Das dauerte keine 10 Minuten. Wie kommst Du da auf 5 Stunden? Das könnte sich ein Berater bei der Bank gar nicht leisten. Ich weiss, Du mußt Deinen Job verkaufen und ich bin überzeugt, das machst Du sehr gut. Aber heutzutage ist sehr viel standartisiert, so daß man auf vieles sehr effizient zurückgreifen kann. So eine Beratungsleistung wie Du sie durchführst können sich aus Zeitgründen die wenigsten leisten. Reich wird man dadurch bestimmt nicht. Aber ich hoffe Du hast Spaß daran, daher möchte ich mich da nicht einmischen, aber zumindest meine Meinung möchte ich gesagt haben. Ich koche meine Suppe selbst, auch wenn sie nicht unbedingt professionell und die beste ist, aber mir schmeckt sie. 

Kommentar von Niklaus ,

Es gibt keinen Standardfonds für jeden. Was Bankberatungen leisten ist bekannt. Vor allem wenn dann die bankeigenen Fonds vermittelt werden. Aber ich habe kein Lust mehr mich mit Laien zui unterhalten. 5 % Ausgabeaufschlag ist kein Wucher, Das sind ganz normale Kosten. Preiswerte als jede Versicherung. Lies hier mal nach was du für einen Unsinn behauptest. http://www.juraforum.de/lexikon/wucher

Kommentar von christl10 ,

Ich versuche es mal mit einem Vergleich mit einem Pizzabäcker der behauptet seine Pizza für 20€ / Person ist nicht teuer, denn er muss ja den Ofen anwerfen, die Zutaten kaufen und das Personal und die Einrichtung dafür bezahlen. In der Tat hat er wie Du die Kosten, jedoch würde das nur stimmen, wenn er Pro Tag nur eine Pizza verkauft. Aber in der Tat wirft er nicht wegen einer Pizza den Ofen an, sondern für hunderte, die er an diesem Tag noch verkaufen wird.  Daher wäre die Pizza für 20 € schon Wucher, denn anderweitig zahle ich nur 6,90€ für die gleiche Pizza. Soviel zu Deinen Unkosten.   

Kommentar von Niklaus ,

Das ist natürlich ein absurder Vergleich. Ich bin jetzt raus, weil ich keine Lust habe mit wirtschaftlichen Laien hier herum zu diskutieren. 

Antwort
von stone1987, 18

Hi,

haben meist die Eigenschaft, dass sie den Markt nicht schlagen und dass die Gebührenstruktur intransparent  und zu hoch ist(meine persönliche Meinung).

Besser kommt man meist mit ETFs raus. Du kannst mit dem richtigen ETF ähnlich bis gleich wie mit einem Fond investieren, jedoch zu günstigeren Konditionen.

Schau mal auf Youtube zu Aktien mit Kopf. Hier findest du ausführliches Wissen.

Kommentar von Niklaus ,

Die Aussage ist natürlich falsch. Gute Fonds schlagen immer den Markt und die Benchmark, aber kein einziger ETF schlägt je den Markt. Jeder  ETF hat auch die voll negativen Kursschwankungen, wenn die Börse nach unten geht. Das passiert den meisten gemanagten Fonds nicht.

Die Kosten von Fonds sind außer dem Ausgabeaufschlag alle schon im Kurs enthalten. Wenn der Fonds also 8 % Rendite hat, dann hat er sie mit allen Kosten gemacht außer dem AA gemacht. Da der AA aber nur beim Kauf entsteht, hat der Kunde seine Rendite ab dem zweiten Jahr ohne diesen Kostenblock. Wenn also mein Fonds sein Zielrendite Beispiel 8 % nicht erreicht, habe ich den falschen Fonds und muss ihn tauschen. Das ist Aufgabe des Beraters.

Antwort
von Niklaus, 16

Jeder Fonds hat verschiedene Kostenarten. 

Diese sind der Ausgabeaufschlag, die Verwaltungsgebühr und die Depotbankgebühr. Wichtig zu wissen ist, das alle Gebühre außer dem Ausgabeaufschlag in der Rendite des Fonds schon eingerechnet sind.

Mir ist es egal, wie viel ein Fonds kostet. Wenn er dem Kunden zwischen 6-10 % je nach Risikoklasse bringt, ist es völlig egal wie viel der Fondsmanager dafür erzielen muss um die Rendite und auch seine Kosten zu erwirtschaften. Erwirtschaftet der Fonds diese Rendite nicht, muss man die Gründe dafür analysieren und ihn gegebenenfalls austauschen. 

Mit dem Ausgabeaufschlag wird in der Regel der Finanzberater bezahlt.  Das Geld ist auch gut angelegt. Denn was nutzt ein kostenloser Fonds, wenn er der falsche Fonds ist. Dann ist nämlich Geiz nicht mehr g.e.i.l. sondern einfach nur dumm.

Bei 7.000 handelbaren Fonds in vielen unterschiedlichen Kategorien, ist die  Analyse und die Entscheidung zu treffen richtig schwer. Leider meinen viele Laien das können sie selbst machen, indem sie ein paar Ranglisten in den Zeitschriften oder im Internet nachschauen und  dann die Spitzenreiter nehmen. Das geht meistens schief. Denn es ist zocken und nicht investieren.

Kommentar von christl10 ,

Währenddessen @Niklaus sichere Einnahmen bei jedem Kauf hat, hast Du eine unsichere Anlage und möglicherweise einen Verlust. Da fragt sich dann wer der Dumme von den beiden ist! Der Vermittler ist auch nur ein Verkäufer der in erster Linie an seinem Erfolg und Einnahmen denkt, oder meinst Du Du erhälst den Ausgabeaufschlag zurück, wenn Du Verluste machst, währenddessen sich dieser Vermittler die Hände reibt? 

Kommentar von Niklaus ,

Was soll denn dieser Post. Gute Arbeit ist nicht kostenlos. Aktienfonds sind mit die sichersten Anlagen die es überhaupt gibt. Das sie Schwankungen unterliegen, ist normal, weil Börsen eben schwanken. Das hat aber nichts mit Sicherheit zu tun. Alle Fonds sind z.B. insolvenzsicher und  Aktienfonds zusätzlich noch inflationssicher. Übrigens wirklich Kosten sparen kann nur, wenn man gar nichts anlegt. 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/geldanlage-die-deutschen-versagen-beim-sparen-a...

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