Frage von Calvinsmith, 251

Folgt nach der Abkehr vom Islam die Todesstrafe?

Kommt die todesstrafe, wenn man islam rückenkehrt

Antwort
von DottorePsycho, 128

Würdest Du in einem islamischen Land leben, in dem die Schariah gilt, wäre dem so.

In Deutschland droht Dir gar nichts. Allenfalls droht Dir ein fehlgeleiteter Fundamentalist damit, Dich zu töten. Dann wandert dieser aber wegen Mordes in den Bau, wenn man seiner habhaft wird.

Antwort
von HansH41, 59

"Habe angst, deswegen bleibe ich beim Islam"

Mach dich frei von dieser Angst. Der Islam hat in Deutschland keine Macht.

Gott sei Dank dafür.

Antwort
von PeterKremsner, 113

Ich glaube die Frage sollte heißen:

Droht einem die Todesstrafe wenn man sich vom Islam abwendet?

Wenn das so ist, rechtlich gesehen nein und es ist bei uns auch verboten jemanden wegen so etwas umzubringen.

Kommentar von Calvinsmith ,

Habe angst, deswegen bleibe ich beim islam

Kommentar von PeterKremsner ,

Ja das kannst du auch gerne machen, aber wie gesagt bei uns gibt es kein Recht welches von einer Religion ausgeht.

Sollte dich jemand töten wollen weil du dich vom Islam abwendest macht diese Person sich strafbar.

Es ist sogar schon Strafbar wenn eine Person deinen Mord vorbereitet für den Fall, dass du dich vom Islam abkehren solltest.

Also wenn du Angst vor einer bestimmten Person oder mehreren Personen hast kannst du dich immer an die Polizei wenden.

Kommentar von ChildofGod ,

Wenn dich jemand bedrohen sollte, nur weil du nichts mehr mit dem Islam zu tun haben möchtest, dann gehe am besten zur Polizei, die werden dir dann bessere Anlaufstellen geben können. Im schlimmsten Fall kann Dir dann auch Schutz gewährleistet werden.

Kommentar von Jogi57L ,



Habe angst, deswegen bleibe ich beim islam




ja.. das ist verständlich... und geht vielen anderen Muslimen auch so. jedenfalls kenne ich auf Anhieb  (4) ! die mir sowas auch schon sagten:



"ich werde offiziell nie dem Islam den Rücken kehren... aber privat mache ich, was ICH will, es muss ja niemand mitbekommen"


Kommentar von Klaraaha ,

Habe Angst, deswegen bleibe ich beim Islam. Über diesen Satz könnte man lachen, wenns nicht so traurig wäre. Du hast doch Glück, dass du kein gebürtiger Muslim bist. Du wurdest von falschen Freunden missioniert und indoktriniert. Suche dir andere Freunde oder einen anderen Freundeskreis. Wenn du gebürtiger Muslim wärst, hättest du evtl. Schwierigkeiten und müßtest so tun, als ob du immer noch dabei bist. Hier herrscht Religionsfreiheit, du kannst auch gar keine Religion haben.

Kommentar von earnest ,

Das würde ich so unterschreiben - vorausgesetzt der Fragesteller ist kein Fake.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

wie, lieber Calvinsmith, stellst Du Dir denn so dein Rest-Leben vor?

ANGST ANGST ANGST?

Ist es das, was Du willst?

Na dann: Ein schönes Leben noch!

Antwort
von Zumverzweifeln, 117

Du lebst in Deutschland und hier gibt es keine Todesstrafe.

Für das Nichtausüben einer Religion gibt es überhaupt keine Strafe.

Antwort
von ChildofGod, 134

Nun es gibt sehr viele Autobiografien, in denen Menschen von Ihren Erfahrungen schildern, als sie aus dem Islam ausgetreten sind. Die meisten werde nicht nur mit dem Tode bedroht, sondern auch meistens komplett von Familien, Freunden, Bekannten etc. ausgeschlossen. Zum Glück muss man hier in Deutschland keine Angst haben sein Leben zu verlieren, wenn man sich hier vom Islam abwendet.

Soweit ich weiß, gibt es im Koran einige Stellen in denen tatsächlich steht und dabei gefordert wird, dass diejenigen, die sich vom Islam abwenden mit dem Tode bestraft werden sollten.


Kommentar von Checkit03 ,

Bitte schreibt nichts über ein Thema über dem ihr selbst nichts wisst.Ihr verirrt damit die Leute noch mehr.

Im Kuran steht nichts davon,dass man irgendwie denjenigen umbringen kann,der aus dem Islam austretet.

Kommentar von ChildofGod ,

Doch es steht da drin: „Und wenn sie sich abwenden, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr
sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer!“
(4,89)

Da staunst du was?

Kommentar von ChildofGod ,

ps: ich kenne einen ganzen Kreis an Leuten, die mal im Islam waren und ausgetreten sind und keiner kann mir einreden dass der Islam eine friedliche Religion ist. Das ist mehr Schein als sein.

Kommentar von earnest ,

Da lese ich zunächst einmal eine Unterstellung (Unwissen).

Auch ich kenne keine Sure, die für Apostasie (Abkehr vom Islam) die Todesstrafe fordert - aber die islamische Hölle ist dem Betreffenden gewiss.

Des Weiteren gibt es zahlreiche Hadithe, die Strafen oder gar die Todesstrafe fordern.

Ich nehme an, von Bukhari hast du gehört, Checkit?

Kommentar von earnest ,

Selbstkorrektur: Ich habe Sure 4, Vers 89 vergessen.

Kommentar von RipeClown ,

Es gibt viele Koranverse, die von den Menschen mißbraucht werden. Sei es, um Unsicherheit unter den Muslimen zu verbreiten, sei es um den Islam zu kritisieren, sei es um die eigenen Vorstellungen in den Koran zu legen. Einer dieser Vers ist Vers 89 der vierten Sure:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,  (Rassoul)
Dieser Vers wird gerne als Beleg herangezogen, daß man Apostaten, die den Islam verlassen und sich dabei wünschen, daß die Muslime vom Glauben abfallen töten dürfe. Abgesehen davon, daß es absurd ist, daß Allah den Menschen Gebote geben sollte, die kaum erfüllbar sind (welcher potentielle Apostat wird denn noch hergehen und sagen, was er sich wünscht, wenn ihm die Todesstrafe droht und wie soll man sonst wissen, was er sich wünscht?), lassen diese Interpreten alles weg, was noch zu diesem Vers gehört.

Zunächst soll man sich keinen Apostaten zum Beschützer nehmen. Die Tatsache, daß man dies nicht tun soll bedingt, daß die Person noch lebt. Andernfalls wäre diese Aufforderung unnütz. Es folgt eine weitere Bedingung: man soll sie nicht zu Beschützern nehmen, so lange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Was bedeutet "Allahs Weg"? Wortwörtlich steht an dieser Stelle "Juhaadschiru" يُهَاجِرُو. Das bedeutet: "sie wandern aus". Buchari interpretiert dieses Auswandern als Auswanderung vor dem Bösen, da sich der Begriff von dem Wort "Hidschra" ableitet, was gleichbedeutend ist mit der Auswanderung aus einem Gebiet, welches keine Religionsfreiheit gestattet. Man verläßt also das Gebiet der Feinde des Islam und ordnet sich zumindest dem Gesetz unter, wenngleich man keine Anhänger des Islam ist. Wenn man jedoch nicht von den Feinden des Islam Abstand nimmt, dann darf man getötet werden.

An dieser Stelle ist die oben genannte Interpretation noch nicht ganz wasserdicht, da man den Vers zugegebenermaßen noch immer anders interpretieren könnte. Dies ist auch der Grund, weswegen der folgende Vers 90 so oft unterschlagen wird:

"mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. " (Rassoul)

Hier wird nämlich die Erlaubnis zum Töten sofort wieder eingeschränkt und zwar dadurch, daß der Ungläubige sich einem Volk anschließt, welches mit den Muslimen verbündet ist. Warum ist dies so? Er wünscht sich sicherlich noch immer, daß die Muslime so ungläubig werden, wie er selbst, doch was ist nun ausgeschlossen? Daß er tätig gegen die Muslime wird, denn sonst verlöre er den Schutz, den er gerade erst durch den Anschluß an dieses Volk erhalten hatte.

Doch es gibt noch weitere Einschränkungen: "und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen." sind ebenfalls ausgenommen. Und hier sagt der Koran ganz deutlich, wieso diese Menschen von der Tötung ausgenommen sind: weil sie nicht gegen die Muslime gekämpft haben. Diese Stelle fegt jede Zweideutigkeit hinweg und erklärt eindeutig, daß nicht der Wunsch bzw. die Apostasie die Legitimität der Todesstrafe bedingen, sondern der Kampf gegen die Muslime erst zu dieser führt. Wenn diese Menschen sich dann auch weiterhin von den Muslimen fernhalten und nicht anfangen sie zu bekämpfen, sondern sogar Frieden anbieten, dann darf man sie auch nicht töten.

An diesen beiden Versen kann man sehr schön sehen, wie durch das weglassen anderer relevanter Verse der Koran entstellt werden kann.

Kommentar von ChildofGod ,

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass
ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen,
solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden,
dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt
euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,  (Rassoul)

Ob die Gebote gehalten werden können oder nicht, mach mal kein wischi waschi draus. Wenn du genauer liest was du da geschrieben hast, dann sind es demnach immer noch Ungläubige von denen gefordert wird sie umzubringen - völlig egal ob sie "wahre Muslime" oder wen auch immer vom "wahren Weg" abbringen. Es ist völlig egal ob es Apostaten sind oder nicht, vom verfasser sind sie nach Definition Ungläubige.

Es folgt eine weitere Bedingung: man soll sie nicht zu Beschützern nehmen, so lange sie nicht auf Allahs Weg wandern. (..) Wenn man jedoch nicht von den Feinden des Islam Abstand nimmt, dann darf man getötet werden.

Was Allahs Weg bedeutet und woraus sich das ableitet ist auch hier völlig unerheblich, genauso wie das 'Auswandern vor dem Bösen'. Es ist schon ziemlich paradox, wenn man aus einem Gebiet auswandern soll, das keine Religionsfreiheit anbietet aber zugleich aufgefordert wird Abstand von den "Feinden des Islams" zu nehmen und in einem solchen Fall das Töten legitimiert wird.

mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis
habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken,
gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. (...)Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen,
sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie
gegeben.(...)Hier wird nämlich die Erlaubnis zum Töten sofort wieder eingeschränkt
und zwar dadurch, daß der Ungläubige sich einem Volk anschließt, welches
mit den Muslimen verbündet ist

Abgesehen davon das die Kriege nichts rechtfertigen. Die Ausnahme ist ernsthaft nach dem Motto: "Wenn ihr mit uns ein Bündnis eingeht (mal abgesehen davon, dass dieses Bündnis keine toleranten Freiheiten beinhaltet, wenn man mal an anderen Stellen des Korans forscht), dann töten wir euch nicht.

Das führst du hier weiter aus, und hinterfragst das nichteinmal:

Er wünscht sich sicherlich noch immer, daß die Muslime so ungläubig
werden, wie er selbst, doch was ist nun ausgeschlossen? Daß er tätig
gegen die Muslime wird, denn sonst verlöre er den Schutz, den er gerade
erst durch den Anschluß an dieses Volk erhalten hatte.

Und es macht nichteinmal Klick bei dir? Dieser "Ungläubige" ist gezwungener Maßen an den Schutz gebunden.

Und hier sagt der Koran ganz deutlich, wieso diese Menschen von der
Tötung ausgenommen sind: weil sie nicht gegen die Muslime gekämpft
haben. Diese Stelle fegt jede Zweideutigkeit hinweg und erklärt
eindeutig, daß nicht der Wunsch bzw. die Apostasie die Legitimität der
Todesstrafe bedingen, sondern der Kampf gegen die Muslime erst zu dieser
führt.

Die Beweggründe sind wohl eher andere. Allein dass die "Feinde des Muslime" davor zurückschrecken, zeigt doch dass diese "Ungläubige" aus Furcht und nicht aus Vernunft gegen den Anhängern des Islams handeln. Da kann man leicht sagen, sie sind davon ausgenommen weil sie eben "nicht gegen Muslime gekämpft haben". Frag dich mal lieber was der Koran unter Frieden anbieten versteht, was er unter einem Bündnis versteht?

Egal wie schön du das formulierst. Auf die damalige Zeit übertragen sollte dir auch klar sein, dass diese Botschaften nicht von jedermann metaphorisch aufgenommen und verstanden wurden - und es war auch nicht immer die Absicht. Egal wie sehr du das pseudo-philosophisch versucht das zu verdrehen. Im Nachhinein, wird in den Versen immer ein Unterschied von Muslimen und den Feinden des Islams gemacht und egal wie - es gibt immer irgendwo einen offenen Kontext der die Anhänger zu einem gewissen Grad die Tötung Ungläubiger legitimiert - unabhängig von deren Taten und Vorhaben.

Darüber hinaus gibt es genügend andere Verse im Koran, in denen Ungläubige bzw. Nicht- Anhänger des Islams wie Dreck behandelt werden. Es werden Ränge im Islam definiert, bei denen ich mir manchmal nur die Hände vorm Kopf schlagen kann und mich Frage, was das für ein Kindergarten ist.

Im Gegensatz zum Koran hat die Bibel eine Reformation erlebt, in denen diese Greueltaten erkannt wurden und auch der freie Wille einen sehr hohen Wert hat.

Du kein Mensch kann mir einreden, dass der Islam gute Absichten hat, es gibt heutzutage viele Islamgelehrte die sich vom Islam abgewandt haben und genau solche Psycho-Tricks aufdecken, wie der Islam ach so angeblich Barmherzig ist.

Wie soll ich den Koran auch nur ansatzweise gut finden, wenn in dem sogar drinnen zu lesen, ist dass die Muslime die Ungläubigen täuschen dürfen, wenn es der Religion hilft???

Damit genug für heute.

Kommentar von Nunuhueper ,

Die Rosinenpickerei aus dem Koran ist das einzig "Gute". Jeder sucht sich so seine von Allah diktierte Sure, die ihm passt.

Antwort
von JoJoPiMa, 36

Nicht überall.

Antwort
von RipeClown, 34

Es gibt viele Koranverse, die von den Menschen mißbraucht werden. Sei es, um Unsicherheit unter den Muslimen zu verbreiten, sei es um den Islam zu kritisieren, sei es um die eigenen Vorstellungen in den Koran zu legen. Einer dieser Vers ist Vers 89 der vierten Sure:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,  (Rassoul)
Dieser Vers wird gerne als Beleg herangezogen, daß man Apostaten, die den Islam verlassen und sich dabei wünschen, daß die Muslime vom Glauben abfallen töten dürfe. Abgesehen davon, daß es absurd ist, daß Allah den Menschen Gebote geben sollte, die kaum erfüllbar sind (welcher potentielle Apostat wird denn noch hergehen und sagen, was er sich wünscht, wenn ihm die Todesstrafe droht und wie soll man sonst wissen, was er sich wünscht?), lassen diese Interpreten alles weg, was noch zu diesem Vers gehört.

Zunächst soll man sich keinen Apostaten zum Beschützer nehmen. Die Tatsache, daß man dies nicht tun soll bedingt, daß die Person noch lebt. Andernfalls wäre diese Aufforderung unnütz. Es folgt eine weitere Bedingung: man soll sie nicht zu Beschützern nehmen, so lange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Was bedeutet "Allahs Weg"? Wortwörtlich steht an dieser Stelle "Juhaadschiru" يُهَاجِرُو. Das bedeutet: "sie wandern aus". Buchari interpretiert dieses Auswandern als Auswanderung vor dem Bösen, da sich der Begriff von dem Wort "Hidschra" ableitet, was gleichbedeutend ist mit der Auswanderung aus einem Gebiet, welches keine Religionsfreiheit gestattet. Man verläßt also das Gebiet der Feinde des Islam und ordnet sich zumindest dem Gesetz unter, wenngleich man keine Anhänger des Islam ist. Wenn man jedoch nicht von den Feinden des Islam Abstand nimmt, dann darf man getötet werden.

An dieser Stelle ist die oben genannte Interpretation noch nicht ganz wasserdicht, da man den Vers zugegebenermaßen noch immer anders interpretieren könnte. Dies ist auch der Grund, weswegen der folgende Vers 90 so oft unterschlagen wird:

"mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. " (Rassoul)

Hier wird nämlich die Erlaubnis zum Töten sofort wieder eingeschränkt und zwar dadurch, daß der Ungläubige sich einem Volk anschließt, welches mit den Muslimen verbündet ist. Warum ist dies so? Er wünscht sich sicherlich noch immer, daß die Muslime so ungläubig werden, wie er selbst, doch was ist nun ausgeschlossen? Daß er tätig gegen die Muslime wird, denn sonst verlöre er den Schutz, den er gerade erst durch den Anschluß an dieses Volk erhalten hatte.

Doch es gibt noch weitere Einschränkungen: "und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen." sind ebenfalls ausgenommen. Und hier sagt der Koran ganz deutlich, wieso diese Menschen von der Tötung ausgenommen sind: weil sie nicht gegen die Muslime gekämpft haben. Diese Stelle fegt jede Zweideutigkeit hinweg und erklärt eindeutig, daß nicht der Wunsch bzw. die Apostasie die Legitimität der Todesstrafe bedingen, sondern der Kampf gegen die Muslime erst zu dieser führt. Wenn diese Menschen sich dann auch weiterhin von den Muslimen fernhalten und nicht anfangen sie zu bekämpfen, sondern sogar Frieden anbieten, dann darf man sie auch nicht töten.

An diesen beiden Versen kann man sehr schön sehen, wie durch das weglassen anderer relevanter Verse der Koran entstellt werden kann.

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Antwort
von Tanjahates, 77

Für Apostaten ist im Islam die Todesstrafe vorgesehen. Ein Apostat muss angeklagt und vor ein Gericht gestellt werden. Es muss zunächst geklärt werden, warum und wie es zum Abfall kommen konnte. Ggf. werden Zeugen vorgeladen. Dabei spielen viele Faktoren eine eintscheidene Rolle über die Urteilsverkündung. War der Angeklagte überhaupt Muslim? Hat er seine Religion aus Zwang verlassen? War er zum Zeitpunkt des Abfalls im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte? All diese Frage müssen zunächst geklärt werden. Wenn dies geschehen ist, wird der Angeklagte zur Reue aufgefordert. Sollte er nicht bereuen und zum Islam zurückkehren, muss die Todesstrafe verhängt werden. Keinesfalls darf man Apostaten auf offener Straße ohne Anklage hinrichten. Diese Praxis hat im Islam keinerlei Grundlage.

Kommentar von earnest ,

Na prima, Hinrichtung ist nach Anklage erlaubt, sofern nicht auf offener Straße.

Pervers, das Ganze.

Verstehe ich dich richtig: Du findest das so in Ordnung?

Kommentar von ArbeitsFreude ,

wow, das offenbart ja wieder mal wie human und differenziert der Islam ist, da bin ich ja echt ganz betreten!

Ich dachte immer nur: Der islam bringt Menschen um, die gegen den Islam sind!

JETzt erfahre ich: Er befragt sie vorher!

also: Wenn das nicht human ist;)

P.S. Liebe Tanjahates: ich fürchte, Du verstehst sonst nicht was ich meine: Das war jetzt Ironie....

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