Frage von Planlos12345, 77

Folgen vom regelmäßigen Kiffen?

Im Internet steht das Kiffen Psychosen hervorrufen kann die Konzentration stört etc. Ja gut, aber mir ist aufgefallen das viele Leute richtig viel Gras rauchen und dabei noch ganz normal arbeiten gehen. vielleicht hat jemand Erfahrung oder sowas schon mal erlebt. In wie fern verändert sich ein mensch wenn er, sagen wir mal 3 Jahre durchgehend 2 Gramm täglich raucht?!? Kann mir nicht vorstellen das so etwas ohne Folgen bleibt nur weil diese einem im ersten Moment nicht auffallen. Wie kommt man bei so hohem Konsum denn gut durchs Leben? Wieso knallen sich manche Leute so zu?

Antwort
von Hyperfokus, 77

Es ist möglich auf Gras sein Leben mit Erfolg auf die Reihe zu bekommen und es kommt dabei grundsätzlich immer auf die Person, Dosierung und die Art vom Gras an. Jeder sollte für sich selbst nach einigen Versuchen wissen, ob das gut für ihn ist oder nicht. Man sollte sich vielleicht auch eigene Regeln setzen, wie "Kiffen nicht vor der Arbeit, am Besten nur am Wochenende oder maximal nach der Arbeit".

Es gibt einige negative Folgen, wie zum Beispiel schlechtes Kurzzeitgedächtnis, bei manchen kann es möglicherweise auch Psychosen usw. auslösen. Allerdings kann man auch nicht abstreiten, dass es einige Leute auch durch Gras in welcher Art und Weise auch immer zum Erfolg gekommen sind.

Manche Menschen "knallen sich so zu" um den positiven Effekt von Gras 24/7 genießen zu können. Sie fühlen sich damit wohler, können zum Beispiel ihre Depressionen damit bekämpfen oder es befriedigt sie einfach wie andere Menschen durch Zigaretten das Gefühl der Befriedigung erleben. ;)

Antwort
von fuchs777, 63

Bei den Folgen muss grundsätzlich unterschieden werden wie alt die betroffene Person ist. Handelt es sich dabei um einen Jugendlichen, der regelmäßig Cannabis konsumiert, wird es für denjenigen Langzeitfolgen wie bspw. Gedächtnisprobleme geben.

Wenn wir von einer erwachsenen Person ausgehen, sieht das ganze schon anders aus. Bei regelmäßigem Konsum entstehen dabei in der Regel keine Langzeitfolgen. Ausnahme: Wie du schon angesprochen hast sind die Psychosen. Die treten aber nur bei wenigen Kiffern im Erwachsenenalter auf und es ist noch unklar, ob Cannabis einfach nur die Psychose auslöst, die ohnehin schon in der Person vorhanden war, oder ob die Psychose allein durch den Konsum entsteht.

2 Gramm am Tag sind allerdings eine sehr große Menge. Das bedeutet ja praktisch, dass man den kompletten Tag bekifft sein müsste und das hätte dann natürlich negative Auswirkungen. Im bekifften Zustand kannst du dich schlecht konzentrieren, bist sehr leicht vergesslich, zudem sehr faul usw. und das hat dann natürlich Auswirkungen auf bspw. deine Arbeit.

Ich persönliche habe viele Bekannte in meinem Freundeskreis, alles hauptsächlich Studenten, die regelmäßig (jeden Tag) kiffen und trotzdem extrem intelligent und gut im Studium sind. Ich denke kiffen bis zu einem gewissen Maße und unter Kontrolle, hat gar nicht so große negative Folgen wie manch einer denkt. Es ist nur wichtig, dass man das ganze auch im Griff hat.

Antwort
von xo0ox, 47

Ist eine reine Kopfsache, man darf seine Ziele deswegen nicht aus den Augen verlieren und falls das doch mal passiert muss dein Wille stark genug sein um eine Pause einzulegen. Aber so wirklich schaden tut es nicht. Wenn die 2 g über den Tag verteilt sind ist man nicht 24h so zu das man nichts mehr peilt.

Antwort
von aXXLJ, 39

Vergleiche die Folgetoten-Zahlen von Cannabis (0) gegenüber den Folgetoten-Zahlen von Alkohol (70.000) und Tabakprodukten (130.000) und Du bekommst einen relativ zuverlässigen Hinweis auf die tatsächliche "Gefährlichkeit" von Cannabis.

Kommentar von daymade ,

ein cannabis konsument ist gestorben weil er 10 gramm in einem geschlossenen raum gekifft hat also cannabis ist gefährlich!! nein spaß aber es stimmt mit dem tot

Kommentar von aXXLJ ,

Du warst sicher dabei...

Antwort
von Ini67, 53

Gift ist immer eine Frage der Dosis. Außerdem verstoffwechselt auch jeder Körper anders.

Warum man sich Cannabis reinzieht? Das solltest du die Konsumenten mal selber fragen.

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