Frage von Fragender177, 43

Folgen für mein Kind?

Guten Tag ich bin der Vater eines 13 jährigen,der glaubt, unter einer Zwangsstörung zu leiden. Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt, denn er hat keine "normale" (Putz, Ordnungsstörung usw.)Nur will ich zu keinem Psychologen fahren, da das Folgen für ihn haben könnte (z.B. Das er nicht für den Führerschein zugelassen wird). Könnte das sein?

Antwort
von Step44, 42

Nein, das hat keine Bedeutung für seinen Führerschein und seine berufliche Laufbahn, wenn ihr einen Psycholgen aufsucht.

ich sehe es eher als ein Problem, wenn dem Jungen nicht geholfen wird. Er befindet sich in den ersten Zügen der Pubertät. Da kann schon einiges aus dem Lot geraten.

Vielleicht ist es sinnvoll erst einmal mit dem Kinderarzt zu sprechen. Er kann sicher einen Therapeuten empfehlen.

Antwort
von NothingGoodFor, 34

Solange bei ihm nichts gravierendes diagnostiziert wird, wird es absolut keine Folgen für ihn haben.

Und wenn er doch eine Erkrankung hat, ist es ohnehin notwendig einen Psychotherapeuten aufzusuchen.

Antwort
von loema, 43

Natürlich willst du zu einem Psychologen fahren!
Dann kann sich der Zwang verbessern oder auflösen und er hat nur Vorteile.

Antwort
von Menuett, 9

Wie kommst Du denn darauf, dass er nicht zum Führerschein zugelassen wird?

Der Psychologe steht unter Schweigepflicht, was genau in der Therapie besprochen wird, das erfährst Du nur, wenn Dein Sohn dem zustimmt.

Antwort
von FunnysunnyFR, 26

Mit meiner Meinung werden mich jetzt wieder alle selbsternannten psychisch Kranken auf diesem Portal zerfleischen.

Ich denke dein Sohn ist ein "ganz normaler" Teenager der irgendwie dringend Aufmerksamkeit sucht.

Und es scheint heute "in" zu sein, eine diagnostizirte Macke zu haben.

Da reicht es schon hier mal einen Tag lang die Fragen aufmerksam zu lesen. Es reicht heutzutage nicht mehr Liebeskummer zu haben, man muß schon schwer deppressiv und selbstmordgefärdet sein, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Ich denke das es eher so etwas in der Art ist, das dein Kind antreibt. Ich würde ihn gut beobachten, ihm noch mehr Zeit witmen. Sollte es selbstzerstörerische Formen annehmen, dann wirst du um einen Psychologen nicht herumkommen. Und sei es nur, das dein Sohn damit seinen Willen durchgesetzt hat. Vielleicht giebt es sich aber auch, wenn er anders Aufmerksamkeit bekommt, oder ne Freundin findet.

Kommentar von amy2107 ,

Woher nimmst du bitte die Informationen, die dich zu dieser Aussage führen, dass der Junge Aufmerksamkeit sucht und nicht tatsächlich krank ist? Aus der Frage? Wenn ja, aus welchem Teil genau? Ich kann da nix finden...

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Er steckt gerade in der schwirigsten Phase der Pubertät. Es ist sehr naheliegend das es um eine Mischung aus Suche nach Aufmerksamkeit und Langeweile ist. Wenn jeder Teen zur Meisenscheuche müsste, der sich in der Pubertät seltsam verhällt, dann wär Psychologe der meißt Umgeschulte Job beim Arbeitsamt.

Kommt vor lauter moderner Psychoanerlytik heute überhaupt noch einer auf die Idee, das sich ein 13 Jähriger einfach nur wie ein Pubertierender Teen verhalten könnte. Der mit allen Mitteln nach Aufmerksamkeit sucht, der auch durch solche Portale wie hier, förmlich darauf hingewiesen wird, diese sehr gut durch "offizielle Macke" zu erhalten.

Am einfachsten wäre es, Pubertät gleich als Krankheit einzustufen, und alle Jugendlichen für die Paar Jahre zwangs einzuweisen.

http://grundrechtepartei.de/die-verbrechen-der-psychiatrie/ 

Ich stimme dem Text nicht 100 % zu, aber ich finde es lohnt ihn mal zu lesen, und darüber nachzudenken.

Kommentar von Menuett ,

Wenn der Teen keine Zwangsstörung hat, wird der Psychologe ihm das umgehend mitteilen und die Behandlung einstellen.

Du weißt schon, dass die monatelange Wartefristen haben und keine Zeit, sich mit pubertären Problemen herumzuschlagen?

Kommentar von loema ,

Eine Zwangsstörung ist unabhängig von der Pupertät.
Und ein Vater, der sich Sorgen macht, darf sich oder seinen Sohn in professionelle Hände geben.
Dort wird dann entschieden und eine Diagnose erstellt.
Das geht auch ohne Selbszerstörerische Formen.
Besser man geht vorher.

Kommentar von amy2107 ,

leoma - da stimme ich dir vollkommen zu! Ausserdem wird ein Vater m.E.n. durchaus unterscheiden können zwischen ein paar pubertären Problemen seines Sohnes oder einer ernsthaften Störung. Das kann man als Eltern normalerweise einschätzen

Antwort
von WilderHilde, 18

Den wohl befürchteten "Psychostempel", der in der Tat Nachteile haben kann, ist erst dann "gestempelt" wenn er dann in Therapie geht. Wir haben eine Arztwahl. Du oder/und er können nicht einverstanden mit der Diagnose sein und suchen einen anderen Arzt auf oder stellt gar fest, dass er es nicht mehr braucht. Hast du schon Biddulph gelesen? "Jungen und wie sie glücklich heran wachsen" Dein Sohn müsste jetzt auch in einer hormonellen Umstellungsphase sein, das Buch klärt unter anderem über physiologische Prozesse auf, die bei Jungen dann als auffällig gewertet werden, es aber gar nicht sind.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Endlich mal einer der halbwegs meiner Meinung ist.

Kommentar von Menuett ,

Wo sollte der "Stempel" denn herkommen? Da erfährt niemand von, da besteht eine Schweigepflicht.

Ein Psychologe ist in der Lage pubertäre Probleme von Zwangsstörungen zu unterscheiden.

Der wird sich gesichert niemanden in Therapie holen, wenn schon eine ganze Schlange mit echten Problemen ansteht.

Kommentar von Fragender177 ,

Naja, ich habe mir jetzt auch gedacht, dass ich mich damit beschäftigen und darüber entscheiden soll, ob ich mit ihm gehe. Meine Sorge ist nur, dass der oder die Psychiater/in diagnostiziert, dass er in Therapie gehen soll, nur um sein oder ihr Bankkonto aufzubessern. Kennt da jemand für den Notfall vielleicht einen geeigneten in Wien Umgebung, dem man vertrauen kann ?

Antwort
von barbarinaholba, 13

Geh dem "Glauben " deines Sohnes nach!

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