Laiserpointer-Unfall. Welche rechtliche Folgen kann das haben?

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2 Antworten

In den meisten Laser-Laboren hängt nicht umsonst das Schild:

"Bitte nicht mit dem verbleibenden Auge in den Laser schauen!"

Bereits ab einer Leistung von wenigen Milliwatt reicht der Lidschlußreflex nicht mehr aus, um Schäden an der Netzhaut zu vermeiden.

Durch die Bündelung des Laserstrahls in der Linse des Auges wird die gesamte Energie auf einen sehr kleinen Bereich fokussiert und führt dort zu einer Verbrennung der Netzhaut.

Folge; Teilweise oder komplette Erblindung!

Rechtlich gesehen liegt zumindest eine gefährliche Körperverletzung nach StGB §224 ("mittels eines gefährlichen Werkzeugs"), bei Verlust der Sehfähigkeit sogar eine schwere Körperverletzung nach StGB §226 vor. Strafmaß nicht unter 6 Monaten respektive 1 Jahr Freiheitsentzug.

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Ein starker "Laserpointer" kann zur erblindung führen.

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