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FolderAccess und Passwortproblem

gefragt von BaianaBaiana am 16.09.2008 um 8:58 Uhr

Guten Morgen zusammen!

Ich hab gestern mein Passwort bei FolderAccess (Passwortschutz für private Ordner) ändern wollen, das alte Passwort eingegeben, das neue eingegeben und das neue zur Hälfte bestätigt - als mein Rechner abgestürzt ist.

Nun nimmt FA weder das alte, noch das neue, noch das neue in Fragmenten -und uninstall funktioniert auch nicht, ebenso kann ich den geschützten Ordner nicht löschen.

Dass ich an die Files in dem geschützten Ordner nicht mehr herankomme und sie leider verloren sind, ist mir klar - aber wie kann ich das Programm oder den Ordner nun entfernen?

Passwortgeschützte Grüße,

Baiana


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Trilobit
beantwortet von Trilobit am 26. September 2008 17:52
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Auch auf die Gefahr hin, dass die Frage schon zu alt ist und der Ordner erfolgreich gelöscht sein sollte:

Falls FolderAccess ein Passwort ändert, indem die Dateien mit dem alten Passwort ent- und mit dem neuen verschlüsselt werden, könnte es sein, dass das mit dem alten Passwort verschlüsselte Archiv noch auf der Platte vorhanden ist. Es lässt sich vielleicht nicht mit einem gewöhnlichen Löschtool finden, weil der Verzeichniseintrag wiederverwendet worden sein könnte, aber einen Versuch mit Recuva (und anderen Tools) könntest du trotzdem wagen (wenn die Datei gefunden wird, sie bitte unbedingt auf einen anderen Datenträger sichern). Findet Recuva nichts, könntest du jemanden bitten, auf der Platte eine Suche z.B. nach Headerinformationen zu starten (einige Hexeditoren können das), die evtl. auch bei unterschiedlichen Passworten immer gleich aussehen. Auch bei wie von dir beschrieben sehr sensiblen Daten dürfte das möglich sein, denn sie sind ja verschlüsselt, und wenn das Archiv gefunden wurde, kann dein Helfer sich umdrehen oder den Raum verlassen, während du deine Passworte ausprobierst.

Bis dahin möglichst wenig Schreibaktionen (vor allem keine Defragmentierung) vornehmen und nichts installieren. Recuva im Bedarfsfall auf einem USB-Stick installieren. Kopiere am Besten deine übrigen Daten auf einen anderen Rechner und arbeite auf dem, und lasse den mit dem havarierten Programm ausgeschaltet, bis das Problem gelöst ist.

Eine 1:1-Kopie der Platte auf ein identisches Modell zu machen, die in einem anderen Rechner eingebaut wird, bringt hier vermutlich wenig; FolderAccess scheint sich irgendwie die Systemkonfiguration zu merken und in den Schlüssel einfließen zu lassen, und daher würde die Kopie in einem anderen Rechner wohl nicht funktionieren. Die Kopie wäre trotzdem u.U. eine lohnende Idee, weil du sie dann anstelle der Originalplatte in deinen Rechner einbauen könntest - und wenn du sie mit irgendeinem Tool schrottest, kannst du vom Original wieder eine ziehen. Problematisch wird das erst dann, wenn die Seriennummer der Platte oder ihre Charakteristika (z.B. SMART-Daten) mit in den Schlüssel eingeflossen sind oder zumindest abgefragt werden, denn dann wird die Kopie auch im selben Rechner nicht funktionieren - aber in diesem Fall kannst du die Kopie wieder auf die Originalplatte zurückspiegeln (nicht meine erste Wahl, ein Restrisiko bleibt); und wenn FolderAccess nicht einmal eine Passwortänderung überlebt (anders ausgedrückt: derart schlampig programmiert wurde), glaube ich auch nicht, dass es sich ausgebuffterweise Seriennummern von Festplatten merkt.

Viel Glück.

Trilobit


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talentfrei
beantwortet von talentfrei am 16. September 2008 09:01
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Mit einer Hirens Boot CD, kannst du sämtliche Passwörter auslesen und zurücksetzten auf deinem PC... Nun ist nur noch die Frage wie du an diese CD heran kommst, achso diese Software ist leider illegal... :D

Und wie weit kennst du dich mit solchen Sachen (PC) aus, da es für Laien nicht gerade einfach ist....

Kommentar von 38728c37f5f637b4b5f5f4c8176a11casmalltalentfrei am 16. September 2008 09:04

???? hast du davon schon mal gehört??, hast du jemand in deinem Freundeskreis der sich damit auskennen könnte??? Wenn ja, kann ich dir so eine CD zukommen lassen

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:07

Ehrlich gesagt hat es schon seinen Grund, warum dieser Ordner passwortgeschützt ist - und derjenige, der ihn sich ansehen dürfte, ist leider ebenso wie ich komplett talentfrei in diesem Dingen. Danke für Dein Angebot - aber ich bin mir nicht sicher, ob es mir weiterhelfen würde.

Kommentar von 81b2a01734689468ebf4355ea0fb55dfsmallHochgenuss am 16. September 2008 09:28

ich will so eine CD!

Kommentar von 38728c37f5f637b4b5f5f4c8176a11casmalltalentfrei am 16. September 2008 09:33

geht nicht... kann ich nicht machen ... sorry

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:05

Die letzte Frage ist einfach zu beantworten: Gar nicht.

Daher geht es mir eigentlich jetzt auch nur noch darum, das Programm (mit dem versteckten Ordner) zu entfernen, auch wenn es schwer fällt. =(

Kommentar von 38728c37f5f637b4b5f5f4c8176a11casmalltalentfrei am 16. September 2008 09:08

Also, wenn du in die Systemsteuerng gehst, gibt es da einen Ordner der Software heisst, da kann du die Software auswählen und dann auf entfernen oder deinstallieren drücken. oder hast du das schon versucht??

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:13

Ja, dort aus der Liste ist es auch verschwunden, aber im "Programme" Ordner ist es noch brav vorhanden - und lässt sich nicht löschen - denn dazu muss das Passwort eingegeben werden. Eigentlich gut durchdacht - wenn der Rechner nicht während der Passwortvergabe abstürzt!

Kommentar von 38728c37f5f637b4b5f5f4c8176a11casmalltalentfrei am 16. September 2008 09:20

Shift + entf. geht auch nicht??

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:35

Nein - kein Zugriff.


talentfrei
beantwortet von talentfrei am 16. September 2008 09:12
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was ich dir auch noch anbieten kann, ist das du mir den Ordner zusendest... Ich kann denke zu 90% das ich dir das Passwort knacken kann, ist nur die Frage was auf diesem Ordner drauf ist, ich will ja auch nicht in deine Privatsphäre eindringen, oder sowas. Also ich arbeite mit Rechner etc... bin kein Kiddie das zuhause ein paar PC sachen macht.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:17

Danke für das Angebot - aber des ist leider nicht möglich... hat schon seinen Grund, dass diese Dinge dort drin sind und nicht frei zugänglich auf dem Rechner.

Kommentar von 38728c37f5f637b4b5f5f4c8176a11casmalltalentfrei am 16. September 2008 09:19

verstehe ich voll und ganz, aber anbieten muss ich es dir trotzdem ... also hast du versucht die Software übeer die Systemsteuerung--->Software--->FolderAccess zulöschen??

Kommentar von 38728c37f5f637b4b5f5f4c8176a11casmalltalentfrei am 16. September 2008 09:24

Wo wohnst du denn?? Landkreis Karlsruhe.. zufällig?? Wenn ja komm ich mit meiner CD vorbei und schiess dir das Passwort direkt ab.. dann hast du deine daten wieder

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:51

Ich habe die Löschung über Uninstall (direkt über FA) versucht, über Softwäre-Deinstallierung in der Systemsteuerung, platt über den Explorer mit shift+entf. Es kommt (da ist das Programm konsequent) immer die folgende Meldung:

.

LckFldMenu.dll kann nicht gelöscht werden: Der Zugriff wurde verweigert. Stellen sie sicher, dass der Datenträger weder voll noch schreibgeschützt ist usw.


kurzmal
beantwortet von kurzmal am 26. September 2008 17:19
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Hast Du mal eine eMail an den Hersteller geschrieben?

support@eusing.com

Vielleicht wissen die ja Rat.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 26. September 2008 17:43

Die schreiben ziemlich klar, dass sie keine Unterstützung beim Passwortknacken geben - das wiederum finde ich gar nicht verkehrt ...

Kommentar von 3f7a9bcf33f8d0338111e79aa7305b97smallTrilobit am 26. September 2008 18:20

Das stimmt schon. Außerdem würden sie durch erfolgreiches Knacken zugeben, dass das Programm eine Hintertür hat, oder eine schwache Verschlüsselung (oder Implementierung derselben) benutzt. In einem kryptografischen System darf die Sicherheit nur vom Schlüssel abhängen, nicht vom Algorithmus (der öffentlich bekannt sein sollte) - ist der Schlüssel weg, sind die Daten futsch.

Zunächst hatte sich deine Frage für mich so angehört, als habe FolderAccess den Absturz selbst verursacht (siehe meine Antwort, "schlampig programmiert"); stimmt das? Falls etwas anderes, z.B. ein Stromausfall, die Ursache war, könnte ein Teil des Archivs schon mit dem neuen Passwort verschlüsselt worden sein (die alten Daten überschreibend), und der Rest noch mit dem alten. Das wäre eine vermutlich unlösbare Situation, genaueres kann dir nur der Hersteller sagen. Er könnte zumindest aus Kulanz bei der Schadensbegrenzung helfen und versuchen, Lösungsansätze zu finden: Was ist passiert, versuchen Sie mal dies und das, ...

Sollte das Programm zwar auf ein einwandfreies Archiv bestehen und deswegen streiken, der erste Teil der Daten aber mit dem neuen Schlüssel theoretisch lesbar sein, schreibt der Hersteller dir vielleicht ein kleines Tool (oder läßt ein internes Debugging-Tool drüberlaufen), das nach Eingabe des neuen Passwortes stumpf alles decodiert, was es im Archiv findet, und auf einen USB-Stick schreibt. Ab einer bestimmten Stelle im Archiv wird das nur noch Datenmüll sein, aber davorliegende Daten könnten evtl. korrekt entschlüsselt werden (wenn ich mal den Überschreibe-Fehler annehme).


anonym
beantwortet von patrick16 am 16. September 2008 09:16
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Das könntest du bei systemsteurenung entfernen


Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 16. September 2008 09:36

Das hab ich schon versucht - funzt net.


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