Fokusring lässt sich über den Anschlag hinaus weiterdrehen?

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4 Antworten

Hallo,

mach Dir keine Sorgen, ist bei dem Objektiv völlig normal (hab's am gleichen überprüft).

Hat das Objektiv einen Ringmotor, wie im Falle des 35/1,8, kannst Du den Fokusring bedenkenlos weiter drehen, ohne dass das Objektiv Schaden nimmt.

Nur bei Mikromotoren, wie z.B. im 18-55, geht das nicht, bzw. könntest Du die Mechanik beschädigen.

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Das ist bei allen (Nikon-) Objektiven so, wo sich ein Schalter mit den zwei Stellungen M und M/A befindet: M/A bedeutet, Du kannst automatisch fokussieren und ohne Umschaltung manuell nachkorrigieren.

Beispiel Portrait: der AF stellt auf den Brillensteg scharf, Du möchtest aber auf das Auge fokussieren und drehst ein wenig nach. Wäre die Verbindung starr, müsstest Du gegen den Motor drehen - ungesund für die feine Mechanik, oder Du müsstest umständlich vor der Aufnahme zuerst den AF ausschalten.

Daher ist der Motor entkoppelt, und Du kannst endlos drehen ohne Beschädigung.

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Das ist bei jedem Objektiv mit Ultraschallantrieb so und ist völlig normal. Hat den Vorteil, dass sich die Mechanik im Inneren unabhängig vom Ring bewegen kann, er würde sich sonst wie bei den alten Objektiven beim Autofokusbetrieb immer mitdrehen.

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Bei allen Objektiven für Spiegelreflexkameras kann man über den Unendlich-Bereich fokusieren.

Wenn man bei Minustemperaturen fotografiert, ziehen sich die meisten Bauteile wie Metalle und Kunststoffe eines Objektives zusammen und man kann dennoch auf endlich fokusieren.

Wäre der Anschlag bereits auf Unendlich, könnte man bei niedrigen Temperaturen nicht mehr auf unendelich fokusieren.

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