Frage von aveal, 60

Förderung bei Partikellfilter für Pelletheizung?

Hallo,

Ich habe Neu gebaut mit einer Pelletheizung.

Nun fragt mich mein Heizungsbauer ob ich einen Partikellfilter zusätzlich einbauen möchte.

Dieser kostet mich 1250 EUR. Würde aber dan ca. 3000 Eur vom Staat bekommen.

Da ist doch irgendwo ein Haken oder ?

Gruß

Antwort
von FrankoLogo, 40

Das ist wahrscheinlich nur prozentual zum einkaufspreis gemeint.

Antwort
von harmersbachtal, 28

nur für eine komplette Pelletsheizung gibt's 3.600 € vom Staat nicht für ein Partikel Filter gibt's nichts,überlege dir das nochmal weil 1.250 € für ein Filter vor allem wann mus er gewechselt werden wieder ???

Kommentar von Angelo273 ,

Für den Partikelfilter bekommst du auch ein Zuschuß bis zu 1500€, das wurde mir von 2 Heizungsbauer gesagt.

Kommentar von harmersbachtal ,

er soll dir sagen von wem vielleicht noch Adresse dazu

Antwort
von realistir, 31

Ist das soo schwer zu verstehen? Der fragt dich, weil er verdienen will und weil die heizungslobby natürlich beim Gesetzgeber nachgeholfen hat. Denn sehr viele Gesetze sind keine Gesetze, sondern Förderungsmaßnahmen.

Förderungsmaßnahmen für Berufsgruppen die nur dazu dienen, dass diese Berufsgruppen Aufträge einheimsen können.

Gefördert wird durch Kreditvergaben. Du bekommst also kein Geld, sondern dir wird ein Kredit aufgeschwatzt, hauptsache, du gibst Geld aus und zwar verbindlich durch gewisse Rahmenbedingungen.

Nennt sich Demokratie, diese Fördermaßnahmen deren Zweck ansonsten sehr fragwürdig und vor allem relativ ist.

Das ist der Haken, die Mogelpackung. ;-).

Kommentar von Jarno78 ,



Habe auch überlegt mir einen Pelletkessel anzuschaffen. Ich habe gelesen, dass es eine Förderung vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrollen) gibt. Dabei handelt es sich um Zuschüsse, die man nicht zurückzahlen muss. Diese werden einmalig gewährt. 

Der Antrag sollte spätestens 9 Monate nach Inbetriebnahme beim BAFA eingegangen sein. Für einen Partikelfilter, gibt es keine Förderung. Zumindest konnte ich dafür nichts finden.

Für einen Pelletkessel mit Puffer werden einmalig 3.500 € und für einen Pelletofen mit Wassertasche 2.000 € gezahlt. Das hab ich bei meiner Recherche im Internet gefunden. 

Wie sind denn so deine Erfahrungen mit der Pelletheizung? Kannst du diese Heizungsart empfehlen? Das würde mich wirklich sehr interessieren.

Gruss, Jarno78



Kommentar von realistir ,

Du konzentrierst dich zuviel auf die angeblichen Vorteile, übersiehst die Nachteile.

Pelletheizungen sind natürlich den Unternehmen ein Dorn im Auge, die Brennwert aus Gas oder Öl vermarkten. Folglich versucht diese Branche die Konkurenten klein zu halten, erwirkt beim Gesetzgeber  natürlich so manche Regelung.

Z.B. diese Feinstaubverordnung für Pelletheizungen. Das bedeutet, Hersteller müssen einen Feinstaubfilter einbauen und sinngemäß garantieren dass der funktioniert.

Bedeutet für dich als Kaufinteressent du hast für diese aufgezwungene Maßnahmen mit zu sorgen und sei es nur finanziell.

Pelletheizung habe ich nicht, möchte ich auch nicht. Im Bekanntenkreis gibt es drei Familien die eine Pelletheizung haben.

Störungsfrei laufen die auch nicht und Reinigungs- und Wartungsarbeiten fallen dort auch an. Es hängt aber wesentlich mit der Qualität der Heizung ab, ob man damit oft beschäftigt ist oder nicht.

Wie sieht es denn planungsmäßig bei dir aus? Bezüglich Lagerstätte, auffüllen des Lagers usw. Wieviel musst du schleppen, schütten oder wie ist es mit Nachschub bestellt?

Interessant war mal ein Besuch in einem Pressspanplattenwerk. Zu sehen, wie die quasi aus Abfall (Sägespänen) große Platten herstellen. Nun macht die Pelletindustrie es ähnlich, aus viel Abfall noch gewinnbringende Holzschnitzel.

Wie sieht es mit dem Abfall und der Luftverschmutzung bei der Pelletverbrennung aus? Das bleibt letztlich sinngemäß an dir hängen.

Gas verbrennt viel besser, macht weniger Probleme bei der Verbrennung, aber dafür oft Probleme mit der Technik.

Problemlos ist also nichts.

Kommentar von Jarno78 ,

Hallo realistir, 

dass es auch Nachteile gibt, damit ich natürlich auch gerechnet. Danke auch für deine ehrliche Stellungnahme. Wie ich dich verstehe würdest du also eher von der Pelletheizung abraten. Was müsste ich denn bei der Gasheizung beachten. Lohnt sich hier der Einbau von Gasbrennwertkesseln? 

Kommentar von realistir ,

Gas käme mir nicht ins Haus. Ist der gefährlichste Brennstoff den es gibt.

Bin zwar Handwerker, aber an Gasheizungen würde ich nichts tun wollen. Dann lieber Ölbrennwert. Ist Geschmackssache.

Habe noch einen alten Ölbrenner von Viessmann. Wenn man sich diese primitive Konstruktion ansieht und bemerkt, das funktioniert, fragt man sich warum machen andere es komplizierter.

Hatte vor zwei Jahren eine Brennerstörung, rief eine Firma an. Als ich zusehen musste wie der Monteur da vor geht, habe ich den raus geworfen, es selbst gemacht. Das alte Ding werkelt störungsfrei.

Notwendige Servicearbeiten kann ich selbst machen.

Zurück zu deiner Frage, du hast ja einen Pelletofen, fragst ob du dem Heizungsbauer wieder was zum Geld verdienen geben sollst.

Wir leben in einem kapitalistisch orentierten Land. Sinngemäß wollen da einige Geld verdienen. Ob das was Andere von dir wollen immer nützlich für dich ist, oder nur ein sinngemäßer Klos am Bein, must du selbst entscheiden.

Ich habe mich von manchem Klos befreit. ;-)

Antwort
von herja, 37

einfach mal ein bisschen lesen: http://www.carmen-ev.de/infothek/foerderung/erneuerbare-energien/547-bafa-foerde...

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