Frage von ohana1234, 23

Fördert eine Behörde oder das Jobcenter Ausbildungen und zahlt Zuschüsse bei der Ausbildungsvergütung zugunsten des Arbeitgebers?

Hallo!

Ich möchte gerne eine Teilzeitausbildung in Fachrichtung Sozialpädagogik absolvieren.

VORAUSSETZUNG für die Aufnahme auf der Schule ist ein Beschäftigungsverhältnis von mindestens 19,5 Stunden wöchentlich als sozialpädagogische Hilfskraft in einer sozialen Einrichtung.

Nun zu meiner Frage: Ich habe mich in einem Pflegewohnstift hier in meinem Ort beworben als sozialpädagogische Hilfskraft. Heute bekam ich den Anruf, dass sie mir leider absagen müssen, da diese Beschäftigung über ihrem Budget läge. Alternativ könnte ich mich in Ihrem Haus als exam. Altenpflegerin bewerben... (Dazu hätte ich separat auch noch eine Frage..)

Nun möchte ich ja eigentlich keine Altenpflegerin werden. Gibt es Möglichkeiten, dass beispielsweise das Jobcenter oder eine andere Behörde, das Pflegewohnstift bei der Vergütung meiner Arbeitszeit während der Ausbildung finanziell fördert?

Ich habe mal gehört, dass eine Bekannte eine Ausbildungsstelle bekommen hat über eine Behörde (ich weiß leider nicht mehr welche) und da gab es dann eine besondere Regelung zwischen der Behörde und der Ausbildungsstelle.

Allerdings wäre das ja hier nur indirekt der Fall. Ausbildungsstelle wäre hauptsächlich die Schule, und berufsbegleitend wäre die Arbeit in einer sozialen Einrichtung...

Ich hoffe Ihr versteht, was ich meine.

Ich würde außerdem gerne wissen, wie diese Förderung oder diese Zuschüsse heißen.

Es handelt sich hier um eine Ausbildung in Teiltzeit, STANDORT RHEINLAND-PFALZ.

Über jede hilfreiche Rückmeldung bin ich sehr dankbar!

Liebe Grüße

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Antwort
von GerdausBerlin, 18

Im SGB III gibt es für solche Förderungen § 45 Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__45.html

"(1) Ausbildungsuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose können bei Teilnahme an Maßnahmen gefördert werden, die ihre berufliche Eingliederung durch

1. Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (..)

unterstützen (Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung). Für die Aktivierung von Arbeitslosen, deren berufliche Eingliederung auf Grund von schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen, insbesondere auf Grund der Dauer ihrer Arbeitslosigkeit, besonders erschwert ist, sollen Maßnahmen gefördert werden, die nach inhaltlicher Ausgestaltung und Dauer den erhöhten Stabilisierungs- und Unterstützungsbedarf der Arbeitslosen berücksichtigen. (...)"

Hat man keinen Anspruch auf ALG I, kann dies auch über das Jobcenter gehen per SGB II § 16 Absatz 1, das eigens auf § 45 SGB III verweist.

Gruß aus Berlin, Gerd

Antwort
von Kreidler51, 23

Ja davon habe ich auch gehört zumindest dass der Arbeitgeber von Jobcenter einen Zuschuß erhält. Gehe mal zum JC und frage nach.

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