Frage von Nilihima, 134

Flüchtlingskriese, eure Meinung?

Hey Leute, ich höre in letzter Zeit immer mehr über die Flüchtlingskriese und was man dagegen tut und jetzt würde mich einfach mal interessieren was ihr davon haltet. Seid ihr dafür dass wir die Flüchtlinge reinlasse oder dagegen? Warum? Was haltet ihr von einer Obergrenze und dem Beschluss der Balkanstaaten. Unter meinen Bekannten ist die Meinung sehr gespalten und ich bin mir noch nicht sicher was ich davon halten soll, also wollte ich mal mehrere Meinungen einholen. Ich bitte euch auch, ehrlich zu sein und niemanden wegen seiner Meinung zu ärgern, ich will keinen Streit in den Kommentaren. :3 Mit lieben Grüßen Nilihima

Antwort
von Modem1, 33

Gleichmäßige Verteilung auf alle EU Staaten wäre Voraussetzung zu meiner Zustimmung. Deutschland  sollte darauf bestehen .Reingelassen haben wir bei uns schon über eine Million da stellt sich die Frage nicht mehr. Nach der Genfer Flüchtlingsvereinbarung müssen wir nur! Kriegs und politische Flüchtlinge aufnehmen. Mir scheint es aber das sich viele darunter mischen  aus anderen Gründen und ihre Papiere wegwerfen. Das weis aber auch die Regierung sie macht darüber aber keine großen Worte.

Antwort
von Niklasdf, 39

Weder die Momentane Situation noch der Nationalismus, den die rechten Parteien verlangen, sind auf Dauer tragbar. 

Eine Europäische Lösung, mit gemeinsamer Grenzkontrolle, Antragsstellung an den Grenzen, Verteilung auf alle Mitgliedstaaten (und Sanktionen für alle, die sich weigern) und Bekämpfung der Fluchtursachen ist eine der möglichen Lösungen.

Antwort
von netflixanddyl, 67

Bei mir persönlich gibts kein Entweder/Oder.. Es ist so ein gemischtes Gefühl. Ich will, dass ihnen geholfen wird, andererseits bringt das alles unglaublich viele Probleme mit sich. Es ist einfach eine sche*ß Situation.

Antwort
von StevenArmstrong, 12

Hallo,

meine Meinung ist, dass die EU unfähig ist, eine Lösung zu finden. In den Mitgliedsverträgen zwischen den einzlenen Staaten und der Union ist festgeschrieben, dass alle einander helfen, wie es möglich ist.

Wenn  ein Land z.B. selbst große Probleme hat, dann soll es nicht so viele Flüchtlinge aufnehmen müssen, wie ein Land, welchem es wirtschaftlich, poltisch und sicherheitstechnisch gut geht.

Der rechte Rand (PEGIDA, AfD,...) kritisieren stets nur Merkel, aber selten die EU, welche eine große Mitschuld daran trägt.

Die EU ist insgesamt ein unfähiger "Verein": Kaum demokratische Legitimation, Wirtschaftsliberal  und Sonderrechte für bestimmte Mitglieder (allen voran Großbrotannien (GB)).

GBs Premierminister, David Cameron, sagte mal: "Ich denke, es ist für uns Briten richtig, uns das von Europa zu nehmen, was wir brauchen."

GB erhält "Extrawürste" bei der Bankenregulierung, Grenzkontrollen, keine Aufnahme von Flüchtlingen und seit neustem eine eigenes Veto-Recht.

Die osteuropäischen Staaten und das Bundesland Bayern machen auf christlich, wollen aber keine Flüchtlinge aufnehmen. Diese Staaten, bzw. Bundesländer, meinen, die Flüchtlinge würden nicht zur Kultur passen.

Dabei ist ein Teil der christlichen/abendländische Kultur, die Hilfsbereitschaft (welche auch in anderen Kulturkreisen vorzufinden ist), Jesus sagte selbst: "Liebe deine(n) Nächste(n) wie dich selbst." Also würden Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge geradezu zur Kultur passen. 

Auch die UNO sind nicht ganz unschludig, schließlich verhindert das russische Veto im Sicherheitsrat ein eingreifen in den Syrischen Bürgerkrieg. Genauso verhält es sich im Ukrainischen Bürgerkrieg, in dessen Zuge Russland einen illegale Annexion vornahm (Krim).

MfG

Steven Armstrong

PS: Das ist meine Meinunng. Wenn jemand eine andere Meinung hat, egal ob pro Putin, Kontra Putin oder sonst was, ist das in Ordnung, schließlich hat Jede(r) das Recht, die eigene Meinung zu äußern.



Antwort
von iakkippank, 38

"Flüchtlingskriese" und "kein Streit in den Kommentaren" passt irgendwie nicht in einen Satz :) ...

Nun ich denke es kommen in erster Linie eine Menge Menschen welchen es offensichtlich so schlecht geht das sie eine Reise nach Europa auf sich nehmen. Mit nicht mehr als sie tragen können (egal was Medien oder irgendwer sagt das sind Fakten welche ich sehen kann). Da wir das nicht wagen oder machen würden, können wir darauf schließen das es diesen Menschen schlechter geht als uns. Dazu brauche ich keine Medien das sind ganz simple Schlussfolgerungen. Und laut meiner Lebensphilosophie möchte ich allen Menschen welchen es schlechter geht als mir helfen. Deshalb bin ich für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen auch wenn das villeicht Nachteile für mich bringt.

Ich kann aber auch verstehen wenn Menschen sie aus Deutschland abschieben wollen um Europa zu signalisieren das Handlungsbedarf besteht und ganz Europa (eigentlich auch die USA) helfen muss, da die Verantwortung für die Kriege und die schlechte Lage der Kriesenstaaten nicht alleine bei Deutschland liegt.

Eine Abschiebung aus Europa schließe ich aus. Das käme einem Massenmord bzw. einer anschließenden Massenarmut gleich.

Kommentar von Pestilenz2 ,

Ein funktionierender staat basiert aber nicht auf emotionen. Insofern sind abschiebungen berechtigt.

Du sitzt in einem der reichsten länder der welt. Da hast du dir ja was vorgenommen wenn du allen helfen willst denen es schlechter geht als dir.

Was macht mehr sinn. 10 € für alle zu spenden denen es schlechter geht - also 5 milliarden menschen.

Oder diese 10€ Für für (blödes wort) einer bestimmten gruppe zu spenden - in dem fall tasächliche kriegsflüchtlinge. Und wenn man die grenze gscheit kontrollieren würde hätten wir auch nur kriegsflüchtlinge.

Ich versteh das nicht.

Was ist so verwerflich daran seine grenze zu kontrollieren und nicht jeden reinzulassen ?

Jeder mensch auf dieser welt darf einen antrag stellen aber eben nur wenn wenn das "protokoll" erfüllt wird.

Ich darf auch nicht ohne diversen papieren in die USA einreisen. Oder sonstwo.

Nein, das darf ich erst wenn ich A: quasi nix am kerbholz hab und B wenn meine papiere passen.

Punkt. DA (sollte) es keine diskussionen geben. Das ist ja keine grundsatzfrage.

Antwort
von Ellen9, 40

Natürlich sollte man nichts dagegen sondern etwas dafür tun, dass den Flüchtlingen hilfreiche Unterstützung zuteil wird. Zusammenhalt ist in dieser Situation am Meisten gefragt, doch leider ziehen noch zu wenig mit an einem Strang, um der Situation gerecht werden zu können.

Antwort
von liquidchicken63, 30

Nach dieser Antwort werde ich wahrscheinlich als nazi hingestellt aber es ist mir EGAL. Ich selbst habe einen migrationshintergrund und deswegen finde ich ich habe das Recht mich dazu zu äußern. Der Begriff "Flüchtlinge" wird viel zu sehr pauschalisiert und es ärgert mich wie sehr der Staat sich von denen verarschen lässt. Ich bin selbstverständlich dafür, dass Flüchtlinge die wirklich Hilfe brauchen zB aus Kriegsgebieten geholfen wird! Keine Frage. Nur das Problem ist, dass dazu Tausende weitere diese Situation ausnutzen und sich zB als Syrier oder minderjährige ausgeben um zu uns zu kommen obwohl die lediglich wirtschaftsflüchtlinge sind. Deutschland bzw Frau Merkel sollte das Problem an der Wurzel packen und nicht alle hierher einladen. Mit an der Wurzel packen meine ich den Wirtschaftsarmen Ländern innerhalb zu helfen. Es ist zB auch kein Geheimnis dass die Attentäter von Paris durch Deutschland gekommen sind! Die Situation gerät völlig außer Kontrolle. Noch dazu sind so viele einfach undankbar, wie einer der Vorgänger beschrieben hat: sie versuchen gewaltsam die Zäune einzureißen und ihre Zelte zu verbrennen. Das geht nicht! Ich könnte jezt noch so vieles dazu sagen. Wenn dich meine Meinung interessiert, dann kannst du dich nochmal melden und ich kann dir eine Website verraten wo man die Wahrheit und die wahren Ausmaße der flüchtlingskrise erfährt...

Kommentar von Niklasdf ,

Nach Genfer Konvention sind etwa 2/3 der Ankommenden Flüchtlinge. 

De Grenzöffnung durch Merkel war in der gegeben Situation der richtig Weg, um eine humanitäre Katastrophe und das Zusammenbrechen der Grenzstaaten zu verhindern. letzteres hätte auch extreme Konsequenzen für Deutschland, die Verluste wären weitaus höher, als die Kosten der Flüchtlingskrise.

Wie oben genannt ist der Nationalismus schon jetzt deutlich mehr Problem als Lösung

Kommentar von Modem1 ,

Das Merkels Handlung der richtige Weg war verstehen die Nachbarstaaten nicht. Sie verurteilen ihren Alleingang und stellen sich gegen sie.

Kommentar von liquidchicken63 ,

Wiegesagt, manche Menschen verstehen einfach nicht, welche fatalen Ausmaße die flüchtlingskrise jezt wirklich hat und auch noch nehmen wird...

Kommentar von Modem1 ,

Wie sollten sie es auch verstehen bei dieser schwarz/weis Berichterstattung. Manche tuen auch so als ob sie es nicht verstehen als Schutzbehauptung vor negativen Anschuldigungen.

Kommentar von liquidchicken63 ,

Merkels Handlungen sind verfassungswidrig. Sie macht worauf sie Lust und Laune hat

Kommentar von veritas55 ,

Warum verrätst du diese Webseite die die "Wahrheit" kennt denn nicht hier ? Befürchtest du, dass diese angeblichen Wahrheiten dann hier als Lügen und Hetze demaskiert werden ?

Kommentar von liquidchicken63 ,

Nein, aber solche hirnamputierte honks die Merkels Politik befürworten haben es nicht verdient diese Seite zu besuchen, weil sie versuchen würden noch das bisschen Gute und bisschen Wahrheit die es im Web gibt kaputt zu machen. Deswegen rücke ich die Seite nicht an jeden raus :-) in dem Sinne gute Nacht

Antwort
von MrHilfestellung, 63

Ich bin für die Aufnahme von Geflüchteten. Selbstverständlich muss die Organistion dieser Aufnahme verbessert werden, es kann nicht sein, dass in Berlin die Geflüchteten auf der Straße schlafen müssen.

Ich bin gegen die Obergrenze, weil Menschenwürde nicht ab 100.000 Menschen aufhört.

Wo noch viel getan werden und was auch nur geht, wenn die Bundesregierung Geld investiert ist bei der Integration. Das bedeutet dann konkret: mehr Deutschkurse, dezentrale Unterbringung, Einstieg in die Arbeitswelt und und und.

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 27


Seid ihr dafür dass wir die Flüchtlinge reinlasse oder dagegen?

Selbstverständlich muss Menschen geholfen werden, die vor Krieg, Tod, Verfolgung und welchen Bedrohungen auch immer fliehen. "Wir"? Ja natürlich, auch wir Deutschen, das ist doch selbstverständlich! Diese Selbstverständlichkeit ist durch das Grundgesetz, unsere Verfassung, das europäische Vertragsrecht und überhaupt durch das internationale Völkerrecht begründet und eine Verpflichtung!

Aber die Dimensionen der Flüchtlingsbewegungen nach Europa zeigen auch, dass dieses Problem nur im Rahmen der europäischen Solidarität lösbar ist. Eine Anzahl europäischer Staaten demonstrieren gerade, dass sie den Sinn Europas als politischer Wertegemeinschaft und nicht allein als materieller Beglückungsgemeinschaft absolut noch nicht verstanden haben. Diesen Staaten ist auf die Sprünge zu helfen!


Was haltet ihr von einer Obergrenze ...


Weder das deutsche noch das internationale Recht kennen "Obergrenzen". Diese sind auch unsinnig, weil kein Mensch die Zahl der fliehenden Hilfesuchenden, die ein Zufall sind, abschätzen oder bestimmen kann. Jeder aus berechtigten Gründen Fliehende hat ein Anrecht auf Hilfe!


... und dem Beschluss der Balkanstaaten.


Was die Balkanstaaten an der EU vorbei treiben, grenzt an Selbstjustiz und widerspricht den Geboten einer Solidargemeinschaft und ganz bestimmt den internationalen Menschenrechten. Der politische Druck auf diese Staaten, ihre Eigenmächtigkeiten zu beenden, muss seitens der EU erheblich erhöht werden!

MfG

Arnold



Kommentar von veritas55 ,

Diejenigen, die auf den Pfeil nach unten geklickt haben, scheinen von Menschenrechten und den entsprechenden Gesetzen keine Ahnung zu haben oder sie nicht anzuerkennen.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Leider mehren sich diese ahnungs- bzw. bildungslosen Leute im Lande.

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