Habt ihr Ideen, was man mit den Flüchtlingskindern spielen könnte?

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9 Antworten

Hallo! Ich denke, dass du schon mit Händen und Füßen erklären und auch vormachen kannst.

Schön wäre es, Kreide zu haben, um ein Spielfeld aufzumalen, so hast du eine Begrenzung. So kannst du auch Kästchenhüpfen machen.

Es gibt "Hase und Jäger". Dafür brauchst du einen Schaumstoffball oder es wird angetippt.http://www.kinderspiele-welt.de/ballspiele/hase-und-jaeger.html

Ansonsten ist Verstecken auch irgdnwie international. Hast du zu Hause alten Stoff, den könntest du in Form von Augenbinden schneiden,  Du kannst, wie gesagt das Areal abstecken indem man sich verstecken darf. Du führst Aufsicht.

Wenn du Kindergruppen und Spiele in die Suchmaschine eingibst, bekommst du übrigens viele Gute Ideen. Im Kommentar hinterlasse ich einen Link.

Viel Spaß

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Das ganze ist relativ schwierig, grade wenn ihr als unbekannte Menschen dort hinkommt und die Kinder gar nicht kennt lassen sich Spielsituationen ohne die entsprechende Vorbereitung nicht ohne weiteres aus dem Boden stampfen. Es kommt auch sehr auf die Kinder in der Einrichtung an (Alter, Sprache, Persönlichkeit, wie lange sind sie schon In Deutschland/in der Einrichtung, welche Fluchterfahrungen haben sie gemacht). Natürlich gibt es Kinder, denen du einen ball in die Hand geben kannst und dann Stunden lang mit ihnen spielen kannst, aber es gibt ebenso Kinds, die ersteinmal das Vertrauen aufbauen müssen um übrhaupt mit euch zu interagieren. Dann darf man auch nicht vergessen, dass die Eltern der Kinder auch noch ein Wörtchen mitzureden haben ob ihre Kinder mit euch spielen dürfen. Wenn ihr auf die Eltern den Eindruck macht, nicht gut für ihre Kinder zu sein, seid ihr da ganz schnell raus.
Wenn morgen (bzw. ja schon heute) dieser Besuch ist fängst du ja auch echt früh an dich damit zu beschäftigen, so wichtig scheint es dir ja also tatsächlich nicht zu sein. Aber gut, den Kindern dort zur Liebe will ich mal ein zwei Sachen vorschlagen. Fangspiele gehen immer und sind super auch ohne besondere Sprachkenntnisse zu erklären, das setzt allerdings vorraus, dass ihr eine Situation habt, in der ihr die Aufmerksamkeit einer Kindergruppe habt, die gewillt ist mit euch zu spielen.
Ansonsten macht es vielleicht auch einfach Sinn sich mit einzelnen Kindern zu beschäftigen und rumzualbern, vertauen aufzubauen um beim nächsten Besuch eine Basis zu haben von der aus man arbeiten kann. 
Ich weiß nicht in wie fern ihr Kindliches Spielverhalten erkennen und ansatzpunkte daraus ableiten könnt, aber grundsätzlich ist die Beobachtung des Kindlichen freispiels eine wichtige Sache um die Kinder kennen und einschätzen zu lernen. 
Mein Vorschlag von Fang- und Ballspielen abgesehen ist wohl tatsächlich so etwas wie Verstecken oder einfache Kreisspiele, die man gut mit Händen und füßen erklären kann. Vielleicht habt ihr ja das Glück und habt jemanden in eurer Gruppe der arabisch, kurdisch oder eine andere dort vertretene Sprache spricht dann habt ihr zumindest ein bisschen mehr "Spielraum". Ansonsten wendet euch an die mitarbeiter*innen und hofft, dass ein Dolmetscher vor ort ist, wenn ihr das braucht.
Bin grade echt ein bissche Fassungslos, ihr werdet wohl kaum heute erfahren haben, dass es dahin geht und wenn man mit Kindern, die die Sprache nicht beherrschen und Traumatisiert sind etwas anfangen will sollte man schon mehr als nur ne Frage bei gf reistellen sondern sich vorher mal gedanken dazu machen, besonders, wenn man "auf sich alleine gestellt" in die Situation geht ohne jemanden dabei, der die Situation und die kinder vor Ort kennt. Das wäre dann immerhin eine andere Situation.

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Ich sehe die Antworten hier und möchte dringend zu bedenken geben, dass ein guter Teil dieser Kinder entweder durch Jahre zurückliegende und womöglich wiederkehrende bzw. gehäufte Erebnisse oder durch auf der Flucht erfahrene Szenerien und Zustände höchstwahrscheinlich traumatisiert ist und diesbezüglich in ihrem Heimatland bisher nie Behandung erhielt. Diese Kinder laufen mit unbehandelten Taumata und Ängsten von unterschiedlichem Ausmaß herum, davon müsst ihr ausgehen.

Nicht wenige dieser Kinder sind in Krieg und Gewalt (auch allein Armut bringt diverse Gewalterfahrungen mit sich) bereits hinein geboren worden und / oder sind bei gestreßten und ebenfalls belasteten oder traumatisierten und gewalterfahrenen Eltern aufgewachsen, die Krieg, Gewalt und Verlust erlebt und dies in der Regel psychisch nicht verarbeitet haben. Allein dies beeinflußt automatisch auch die Psyche der Kinder dieser Eltern, oft haben sich hier diverse Ängste auf die Kinder übertragen.

Hier gibt es immens viele mögliche Trigger, die bei den Kindern gerade in ungewohnt entspannter Situation plötzliche Panikattacken und andere spontane Reaktionen auslösen können - und ihr könnt weder die Erlebnisse und Erfahrungshintergründe dieser Kinder ermessen noch könnte ihr euch vorstellen, was diese triggern könnte - und ihr seid auch nicht geschult, mit diesen dann psychologisch umgehen zu können und seid generell unerfahren mit Kindern. Selbst wenn ihr Psychologen und Therapeuten wärt und kindliches Verhalten im Detail einschätzen und Störungen erkennen könntet: Ihr könntet in einem solchen Fall aufgrund der Sprachbarriere zu den Kindern spontan keinen brauchbaren Kontakt aufnehmen und irgend etwas auffangen - die Kinder wären allein damit und die Eltern wären womöglich überfordert.

BLINDEKUH:

NEIN!! Auf keinen Fall! Bitte verbindet Kindern, deren psychische Belastbarkeit und vergangene Erfahrungen ihr nicht einschätzen könnt, NIEMALS die Augen! Auch dann nicht, wenn sie zunächst zustimmen! Kinder sind nicht Meister ihrer eigenen Traumata und können ihren psychischen Zustand nicht eigenverantwortich überblicken.

Die Augen verbunden zu bekommen ist ein psychisch heikles Thema (Gefühl von Kontrollverlust!) bereits für viele gesunde und stabile jüngere Kinder - und auch für manche der älteren. Erzieher und Pädagogen wissen das und würden als unbekannte Personen nicht spontan ausgerechnet mit einem solchen Vorschlag auf Kinder zugehen, die ihnen völlig fremd sind - und dies auch noch, wenn die Gruppe der Kinder derart altersgemischt ist, wie es hier zu erwarten ist und sich die Kinder auch untereinander noch nicht lange kennen.

Ihr seid Fremde für diese Kinder und sie befinden sich zurzeit noch in einer unbekannten, ungewohnten, überfordernden und von allem Vertrauten entwurzelten Lebenssituation.

Auch FANGEN, hinter Kindern herlaufen, sie greifen, sie verfolgen könnte nach hinten losgehen und gehört zu den Spielen, die hier besser vermieden werden.

Verlasst euch hier bitte NICHT auf Anleitung und das sorglose "ok" von Lehrern, denn Lehrer sind weder Sozialpädagogen noch haben sie psychologische Kompetenzen. Sie haben in ihrem Studium Methodik zur Vermittlung von Wissen gelernt, haben aber keine erzieherischen oder psychologischen Kenntnisse.

Es wäre sinnvoll gewesen, eine solche Aktion etwas besser und sensibler vorzubereiten. Dies ist kein Besuch zur Belustigung Deutscher Kindergeburtstagsgäste - hier sind Kinder nicht gleich "Kinder", diese hier stehen unter immensem psychischem und nervlichem Streß, auch wenn sie lachen und sich mit Spielen ablenken.

Traumata lassen sich im Spiel kurzzeitig verdrängen und ignorieren, aber gerade dieser abgelenkte Zustand, in dem Anspannung und psychische Kontrollmechanismen nachlassen bzw. aufgelöst sind, ist ein riskanter Teppich für das Aufbrechen von Ängsten und Gefühlen von Überforderung. Das müsst ihr wissen, wenn ihr mit diesen Kindern umgeht. Das ist wenig genug. Ihr hättet hier mehr und andere Anleitung und Vorbereitung gebraucht.

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Kommentar von MissMarplesGown
12.11.2015, 03:32

Menno, bei meiner Tastatur haken mehrere Buchstaben, seit ich da gestern Kakao reingekippt habe...  Ö__ö sorry!

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Kommentar von kloppo1909
13.11.2015, 16:53

Naja, Augen zubinden muss ich dir zustimmen. Fangen spielen kommt gaz auf die Situation an, und wie die Kinder eingeschätzt werden können. Ich habe durchaus auch schon mit Refugee-Kindern Fangen gespilet ohne Probleme, aber das würde ich nicht überall machen. Aber Fangen grundsätzlich aussschließen würde ich nicht tun.

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Ich denke das hängt davon ab wie alt die Kinder sind. Aber sowas wie Memory o. ä. Ist wohl relativ selbsterklärend

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Kommentar von snaaks
11.11.2015, 20:05

Wir haben leider nichts womit wir spielen könnten, eher sowas wie fangen etc also ohne Material bzw Material was man zuhause hat

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Kommentar von manureindl1998
11.11.2015, 20:12

Achso, dachte du meintest keine Bewegungsspiele. Naja dann sind Fangen, Verstecken etc. wohl ein guter Anfang und sicherlich auch recht 'internatinal'.

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Fangen? Blinde Kuh? Mensch ärgere dich nicht?

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Wie wäre es mit verstecken,Fangen,Fußball,Klettern,Wettlauf,ich sehe was was du nicht siehst,ecke raten usw :D

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Sinnlos da sie noch traumatisiert sind.

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Kommentar von kloppo1909
12.11.2015, 02:02

Was fürn unsinn gibst du denn da bitte von dir?
Natürlich sind die Kinder zum großteil traumatisiert, dass macht sie aber nicht unfähig zu spielen und Freude zu empfinden. Was soll so eine Antwort?

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Also ich mach selbst sowas und mir ist aufgefallen dass es fast unmöglich ist Brettspiele zu spielen also fangt an mit sowas wie fange verstecke das kann man mit Händen und Füßen sehr gut erklären und den kleinen macht immer spass :)

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Kommentar von snaaks
11.11.2015, 20:25

Aber was wenn sich die kleinen Iwo verstecken wo ich sie nicht finde und sie verschwinden ? :D war da noch nie und habe keine Ahnung wie es ausaiejt

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Kommentar von koranaiser
11.11.2015, 20:32

Also ich weiss nich wieviele Kinder dass sind aber bei mir war es recht überschaubar hab halt immer gespickt wo die hin sind damit nichts passiert. wenn ihr mehrere in der gruppe seid können ja immer die die nicht zählen so n bissl mitlaufen

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zum Spielen brauchen die auch keine Deutschkenntnisse. Nimm einen Ball und ab geht es.

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Kommentar von snaaks
11.11.2015, 19:57

Fußball und so spielt die sportgruppe

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