Frage von Peytonlist07, 145

Flüchtlinge und Infektionskrankheiten?

In wie fern stellen Flüchtlinge ein erhöhtes Risiko für Infektionskrankheiten dar und was bedeutet das für die Aufnahme Länder?

Antwort
von kayo1548, 62

Prinzipiell kann es Probleme geben:

Viele Infektionskrankheiten die bei uns nicht (mehr) vorkommen bzw kaum vorkommen sind in anderen Ländern weit verbreitet.

Als Beispiel sei die Tuberkulose genannt.

D.h. es muss in jedem Falle eine umfangreiche Untersuchung stattfinden; da aber gewisse Erkrankungen in der Behandlung langwierig sind und man vllt im Einzelfall nicht den Aufwand investieren kann der notwendig wäre um weitere Infektionen zu vermeiden, bleibt da bei gewissen Erkrankungen natürlich ein erhöhtes Restrisiko.

Insgesamt lässt sich aber sagen, das hierzulande, vor allen Dingen aufgrund der Erstuntersuchung (aber sicher auch aufgrund der Tatsache das der Weg nach D lange ist), kein Grund zur Panik herrscht

Kommentar von PeterSchu ,

In Deutschland gibt es unabhängig von den Flüchtlingen schon seit vielen Jahren ein paar tausend Tuberkulosefälle jährlich. Und auch Todesfälle

Kommentar von kayo1548 ,

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In Deutschland gibt es unabhängig von den Flüchtlingen schon seit vielen Jahren ein paar tausend Tuberkulosefälle jährlich.
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richtig, nichts desto trotz ist die Rate sehr gering und ging verglichen mit Anfang 1900 massiv zurück.

In den letzten Jahren ist wieder ein Anstieg zu erkennen (wobei das sicher nicht nur durch Flüchtlinge kommt, das ist klar)

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dass es eine unglaublich hohe Zahl an Tuberkulose-Kranken in Deutschland gibt."

hoch ist relativ;

mehr als manche vielleicht denken aber verglichen mit anderen Ländern sehr gering

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Es gibt wohl inoffiziell von "oben" die Anweisung, dieses Thema nicht an
die große Glocke zu hängen, um eine Beunruhigung der Bevölkerung zu
vermeiden."

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vermeiden."

In den Medien tauchst das sicher selten auf, was auch immer der Grund dafür sein mag.

In den Statistiken kann man sich das natürlich nachlesen und sollte man auch wenn man sich neutral informieren will.

Das Gegenteil, also das es von den Medien hochgepushed wird, passiert ja auch relativ häufig und führt zu einem verzerrten Bild

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Man kann ja vieles tun, aber doch bitte nicht jetzt noch den
Flüchtlingen die Schuld an Tuberkulose unter den deutschen
"Ureinwohnern" in die Schuhe schieben! ><

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Es geht hier nicht um Schuld oder Unschuld;

die Tuberkulose war nur ein Beispiel;   es sind halt Probleme die auftreten können und um die man sich im klaren sein muss.

Und das man sich diesen Problemen bewusst ist sieht man auch daran, welche Erkrankungen untersucht werden (u.a. eben die Tuberkulose).

Problematisch ist halt einerseits, dass es mitunter Erkrankungen in diesen Ländern gibt, die es hier nicht mehr oder nicht in so hoher Zahl gibt und andererseits eben die "engen" Bedingungen bei der Erstaufnahme, die je nach Krankheit, eine Infektion begünstigen können.

Von demher ist es da essenziell, dass man sich dieser Problematik bewusst ist.

Kommentar von TeeTier ,

Ich kenne eine Lungenärztin persönlich, und die hat mir mal gesteckt, dass es eine unglaublich hohe Zahl an Tuberkulose-Kranken in Deutschland gibt.

Es gibt wohl inoffiziell von "oben" die Anweisung, dieses Thema nicht an die große Glocke zu hängen, um eine Beunruhigung der Bevölkerung zu vermeiden.

Das war so 2011 oder 2012 ... also lange VOR der sog. "Flüchtlingskrise".

Man kann ja vieles tun, aber doch bitte nicht jetzt noch den Flüchtlingen die Schuld an Tuberkulose unter den deutschen "Ureinwohnern" in die Schuhe schieben! ><

Antwort
von Apfelkind86, 87

Da sie gesundheitlich untersucht werden, stellen sie kein Risiko diesbezüglich dar. Wir haben bereits über eine Mio hier und es ist nicht ein Fall bekannt, dass dort fremde Krankheiten eingeschleppt worden wären. Die werden durch Touristen und Geschäftsleute eher eingeschleppt.

Antwort
von 1988Ritter, 33

Grundsätzlich ist dies ein begleitendes Risiko, was aber tatsächlich gar nicht gegeben sein darf.

In den Erstaufnahmelagern sollte eine medizinische Untersuchung erfolgen, und dadurch eine Gefahr für die einheimische Bevölkerung weitestgehend minimiert sein.

Kommentar von kayo1548 ,

Naja, eine 100%ige Garantie gibt es nicht bzw nirgends und das so separieren wie man es teilweise will geht auch nicht.

Aber ich denke mal das die Maßnahmen ausreichend sind um eine akzeptable Situation zu erschaffen.

Das einzige Problem sind natürlich verwaltungs- und Logistikprobleme die sich aber wie ein roter Faden durch die gesamte Situation ziehen

Antwort
von Steffile, 72

Ist das noch ein Versuch, Panik zu machen?!

Antwort
von Viper28, 83

Kann man so pauschal nicht beurteilen.

Antwort
von V0RTT3X, 92

Also solange du mit ihnen keinen Geschlechtsverkehr hast musst du dir keine Sorgen machen.

Antwort
von xpaul276x, 61

Also ich weiß dasselbe uns im Flüchtlingslager schon Windpocken und mehrere Grippewellen ausgebrochen sind.
Zum glück sind wir geimpft

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