Flüchtlinge und Infektionskrankheiten?

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5 Antworten

Prinzipiell kann es Probleme geben:

Viele Infektionskrankheiten die bei uns nicht (mehr) vorkommen bzw kaum vorkommen sind in anderen Ländern weit verbreitet.

Als Beispiel sei die Tuberkulose genannt.

D.h. es muss in jedem Falle eine umfangreiche Untersuchung stattfinden; da aber gewisse Erkrankungen in der Behandlung langwierig sind und man vllt im Einzelfall nicht den Aufwand investieren kann der notwendig wäre um weitere Infektionen zu vermeiden, bleibt da bei gewissen Erkrankungen natürlich ein erhöhtes Restrisiko.

Insgesamt lässt sich aber sagen, das hierzulande, vor allen Dingen aufgrund der Erstuntersuchung (aber sicher auch aufgrund der Tatsache das der Weg nach D lange ist), kein Grund zur Panik herrscht

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Kommentar von PeterSchu
01.05.2016, 15:20

In Deutschland gibt es unabhängig von den Flüchtlingen schon seit vielen Jahren ein paar tausend Tuberkulosefälle jährlich. Und auch Todesfälle

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Kommentar von TeeTier
01.05.2016, 15:54

Ich kenne eine Lungenärztin persönlich, und die hat mir mal gesteckt, dass es eine unglaublich hohe Zahl an Tuberkulose-Kranken in Deutschland gibt.

Es gibt wohl inoffiziell von "oben" die Anweisung, dieses Thema nicht an die große Glocke zu hängen, um eine Beunruhigung der Bevölkerung zu vermeiden.

Das war so 2011 oder 2012 ... also lange VOR der sog. "Flüchtlingskrise".

Man kann ja vieles tun, aber doch bitte nicht jetzt noch den Flüchtlingen die Schuld an Tuberkulose unter den deutschen "Ureinwohnern" in die Schuhe schieben! ><

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Grundsätzlich ist dies ein begleitendes Risiko, was aber tatsächlich gar nicht gegeben sein darf.

In den Erstaufnahmelagern sollte eine medizinische Untersuchung erfolgen, und dadurch eine Gefahr für die einheimische Bevölkerung weitestgehend minimiert sein.

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Kommentar von kayo1548
01.05.2016, 17:55

Naja, eine 100%ige Garantie gibt es nicht bzw nirgends und das so separieren wie man es teilweise will geht auch nicht.

Aber ich denke mal das die Maßnahmen ausreichend sind um eine akzeptable Situation zu erschaffen.

Das einzige Problem sind natürlich verwaltungs- und Logistikprobleme die sich aber wie ein roter Faden durch die gesamte Situation ziehen

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Da sie gesundheitlich untersucht werden, stellen sie kein Risiko diesbezüglich dar. Wir haben bereits über eine Mio hier und es ist nicht ein Fall bekannt, dass dort fremde Krankheiten eingeschleppt worden wären. Die werden durch Touristen und Geschäftsleute eher eingeschleppt.

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Ist das noch ein Versuch, Panik zu machen?!

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Also ich weiß dasselbe uns im Flüchtlingslager schon Windpocken und mehrere Grippewellen ausgebrochen sind.
Zum glück sind wir geimpft

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